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Gender
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Trotz Xbox, iphone und Facebook wird in drei von fünf deutschen Familien immer noch regelmäßig vorgelesen. Väter greifen allerdings viel seltener zum Buch. Das wird sich jetzt ändern: Mit dem Projekt „Mein Papa liest vor” will die Stiftung Lesen mehr Männer für das Vorlesen begeistern.
Die Organisation setzt deshalb beim Arbeitsplatz der Väter an: Die Stiftung stellt niedersächsischen Unternehmen künftig kostenlos Vorlese-Geschichten zur Verfügung. Diese sollen dann wöchentlich ins Firmen-Intranet eingestellt werden und zum Download verfügbar sein.
„Viele berufstätige Väter schildern, dass ihnen vor allem die Auswahl geeigneten Lesestoffs Probleme bereitet, weil ihnen dafür die Zeit fehlt. ‚Mein Papa liest vor!‘ bietet Eltern direkt am Arbeitsplatz einen einfachen und schnellen Zugang zu attraktiven Geschichten. Das Angebot ist bereits auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von Mädchen und Jungen sowie Altersgruppen abgestimmt und berücksichtig auch kulturelle Hintergründe. Nach dem gelungenen Auftakt sind wir davon überzeugt, dass sich noch viele weitere Unternehmen beteiligen werden und den Kindern ihrer Mitarbeiter so neue Zugänge zum Lesen eröffnen“, sagte Kulturministerin Wanka.
Auch für den Arbeitgeber bietet die Teilnahme an „Mein Papa liest vor!“ viele Vorteile. Martin Kind, Präsident des Sportvereins Hannover 96, betont: „Vorlesen erzeugt Nähe und vertieft die gegenseitige Vertrautheit. Durch unsere Teilnahme am Projekt und die wöchentlichen Vorlese-Geschichten im Intranet möchten wir unsere Mitarbeiter dazu animieren, mehr Zeit mit ihren Kindern zu verbringen und ihnen vorzulesen. Damit setzen wir uns nicht nur für die Leseförderung, sondern auch gleichzeitig für eine familienfreundliche Arbeitskultur ein. Deshalb möchte ich ‚Mein Papa liest vor!‘ auch anderen Unternehmen sehr ans Herz legen.“
Quelle
Yeah. Yeah. Yeah. “Bikini Kill Starts Bikini Kill Records“. Vielleicht eine der besten, schönsten News in diesem Jahr!
Australische Männer fliegen erste Klasse nach London, die Damen in der zweiten. Klingt komisch? Ja. Und ist hier nachlesbar.
Auf Quartiermeister.org könnt ihr für ein Empowerment Projekt für Mädchen in Berlin abstimmen: “Empowerment gegen Diskriminierung - Wie willst du leben? Schillerias mobilisieren/sensibilisieren den Kiez”
10 Dinge, die im Sexualkundeunterricht einfach unter den Tisch gefallen sind - damit beschäftigt sich thoughtcatalog.
Ging in den letzten Tagen bereits durch die sozialen Netzwerke, und auch hier nochmal der Hinweis: “How to out a rapist” von Jessica Valenti.
Alltäglicher Sexismus in Frankreich: Die Politikerin Cecile Duflot trägt ein Kleid und erntet dafür Pfiffe von anderen (männlichen) Abgeordneten.
Alltäglicher Rassismus in Deutschland: Die 22j-jährige Minusch Afonso hat für das Freiburger Schülermagazin F79 eine Reportage über ihre Erlebnisse als Kind und Jugendliche im rassistischen Deutschland geschrieben. (via Noah Sow)
Wie schlechte Berichterstattung geht, zeigt Welt Online: Vorgestellt wird Connor Boss, die schon mehrere Schönheitswettbewerbe gewonnen hat, “obwohl sie blind ist”. In dem gesamten Artikel wird ihre Blindheit als “Unvermögen” klassifiziert… unglaublich.
Wie sollen Frauen führen wollen, wenn die Erwartungen, die auf ihnen lasten, enorm sind? Sie sollen perfekt aussehen, perfekte Ergebnisse abliefern und jeder noch so kleine Fehler wird gleich „den Frauen“ angelastet. The F-Bomb’s Julie Zeilinger hat einen wunderbaren Beitrag für Forbes geschrieben. Bei The F-Bomb gibt’s derzeit auch ein passendes Projekt: Wie tauchen Frauen in Schlagzeilen auf? Unüberraschenderweise geht es vor allem um unsere (unperfekten) Körper.
Termine in Paderborn, Hannover, Berlin und München und eine Stellenausschreibung nach dem Klick:
Möchtest du bei der Mädchenmannschaftsparty am 22. September in Berlin mitmachen? Poetry Slammen, deine Zines auslegen, einen Workshop geben, beim Essen ausgeben helfen oder am Willkommenstisch sitzen? Dann melde dich bei uns unter [email protected].
Das Frauenprojekt MIA Miteinander sucht noch Slammerinnen für den 3. LadySlam in Paderborn am 18. September!
Am Freitag, dem 3. August, könnt ihr in München an einem Gitarrenworkshop für Mädchen, Frauen und Trans* teilnehmen. Am nächsten Tag gibt es ein Konzert von Elcassette (riot grrrl-Electro-Rock).
Das Gleichstellungsbüro der Medizinischen Hochschule Hannover sucht eine Elternzeitvertretung (PDF).
Die Polyfantasiawoche ist durch, wir sind geschafft vom Aufräumen und mussten dann noch miterleben, wie der CSD unpolitischer als je über die Bühne gegangen ist. Zwischen Tony Marschall, sexistischem Deutsch-Rock und Kirmestechno gab es Ansagen wie „Wer keine gute Laune hat, kriegt Hausverbot“. Als Dank dafür, dass wir keinen Sekt trinken durften und bei jeder Straßenbahn auf Seite springen mussten, gab es Blumen für’s Ordnungsamt. Wir haben uns angesichts dieser traurigen Veranstaltung entschlossen, unseren vorbereiteten Redebeitrag nicht zu halten. Statt dessen gab es die folgende Improvisation:
Wir, die Gruppe wider die Natur, möchten uns bei allen bedanken, die sich heute nicht bei Frau Saalfeld dafür bedanken, dass wir uns auf Erfurts Straßen bewegen dürfen. Es reicht nicht aus bei der Gesetzgebung „Bitte, Bitte“ zu machen. Sexismus, Homophobie und Rassismus sind tief in der Geselllschaft verankert und Rex Gildo wird uns nicht mehr dabei helfen, diese Zustände zu überwinden. Hossa!“
Das Zentrum für Osteuropastudien der Ludwig-Maximilians-Universität München veranstaltet gemeinsam mit dem Collegium Carolinum, der Forschungsstelle für die böhmischen Länder, einen interdisziplinären Workshop zum Thema „Zwangsmigration und Frauengeschichte in Deutschland nach 1944/45“, der vom 25.10. - 26.10.2012 in München stattfinden wird.
Nähere Informationen finden Sie auf dieser Website.
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Die Stabsstelle Gleichstellung der Georg-August-Universität Göttingen verfolgt das Ziel, die Chancengerechtigkeit für Frauen und Männer zu steigern und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bzw. Studium zu verbessern. Zentrale Programme und Projekte der Stabsstelle sind das Dorothea Schlözer-Programm, GleichstellungsConsulting, GleichstellungsControl-ling, FamilienService, Gender in die Lehre, Flexible Telearbeit und das Qualifizierungsforum. 2011 wurde die Universität Göttingen zum zweiten Mal mit dem TOTAL E-QUALITY Science Award ausgezeichnet.
Wir suchen ab sofort (für 3 Monate) eine Praktikantin / einen Praktikanten in den Bereichen „Forschungsorientierte Gleichstellung“ und FamilienService.
Wir bieten:
Wir erwarten:
Das Praktikum kann leider nicht vergütet werden.
Für Rückfragen steht Ihnen die Gleichstellungsbeauftragte der Universität Göttingen, Dr. Doris Hayn, unter der Telefonnummer 0551 39 22100 zur Verfügung.
Ihre Bewerbung senden Sie bitte per E-Mail an Dr. Doris Hayn, [email protected]
Nähere Informationen über unsere Arbeit finden Sie unter
[www.uni-goettingen.de]
Am vorigen Freitag hat in Moskau der Schauprozess gegen die Feministinnen von Pussy Riot begonnen. “Heilige Mutter Gottes, verjage Putin”, das zwei Minuten lange Punk-Protestgebet, das die Gruppe im Frühjahr in der Christ-Erlöser-Kathedrale sang, könnte sie sieben Jahre Haft, womöglich auch Zwangsarbeit kosten. Denn in Russland, wie es an einer anderen Stelle des Lieds heißt, “ist der Geist der Freiheit im Himmel”.
Auf Erde herrscht der Über-Macho und frühere KGB-Offizier, der in guter alter sowjetischer Tradition seine politischen Gegner einsperren lässt. Das Groteske daran: Pussy Riot und andere ähnliche Bewegungen stellen zwar das System Putin in Frage, können jedoch ohne Weiteres keine ernstzunehmende Gefahr für die Macht darstellen. Der Schauprozess erfüllt also keine reale Funktion der „Stabilisierung“ des Regimes und ist insofern pragmatisch nicht nachvollziehbar. Er dient lediglich dem Zweck, die symbolische Ordnung und Autorität wiederherzustellen. Ganz im Stile des Ancien Regimes darf die Ehre des Monarchen und seiner herrschenden Entourage nicht verletzt werden. Wer sich einen Lèse-Majesté-Verstoß begeht, muss exemplarisch bestraft werden, und zwar unabhängig davon, ob eine solche Strafe in irgendeiner Weise rational oder verhältnismäßig ist.
Besonders ekelhaft ist, hier noch ein Mal, die Rolle der Orthodoxen Kirche in dieser Affäre. Patriarch Kyrill, der bei den letzten fragwürdigen Präsidentschaftswahlen im Dezember Putin öffentlich unterstützt hat, gibt sich jetzt empört. In Russland gilt zwar formell eine Trennung zwischen Staat und Kirche, diese lebt jedoch fast zu 100 Prozent von Förderungen aus dem Staatshaushalt. Mehrere Angestellte der Kirche haben sich bei der Staatsanwaltschaft „zutiefst beleidigt“ erklärt und das wird der Strafverfolgung in die Hände spielen: Die “Beleidigung” ist nämlich wesentlich für den Tatbestand der “großen Verletzung der öffentlichen Ordnung”, der den Aktivistinnen vorgeworfen wird. Dabei hat Pussy Riot nichts anders als die Wahrheit ausgesprochen: “Die Kirche huldigt dem verfaulten Führer. Patriarch Gundjajew glaubt an Putin. Hure, du solltest an Gott glauben”, heißt es im Lied.
Starköchin hätte sich in jungen Jahren keine Karriere in der Küche vorstellen können
Ein halbes Jahr aß Heather Cassils wie ein 190-Pfund-Mann, stemmte täglich zwei Stunden Gewichte und fotografierte sich. Rund acht Wochen nahm sie sogar Steroide zu sich. Das Ziel? Ihren Körper so maskulin wirken zu lassen wie möglich. Die Ergebnisse dokumentierte der/die Künstler_in im Projekt Cuts: A Traditional Sculpture, unter anderem im Zine LadyFace // ManBody und dem folgenden Video:
Wieviel hält ein Körper aus, wo liegen seine Grenzen? Und was wird von „weiblichen“ Körpern erwartet? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Cassils und bezog sich bei ihrem Projekt auf die feminstischen Projekte Carving: A Traditional Sculpture, 1972 von Eleanor Antin und Lynda Benglis’s 1974 Anzeige im Artforum Magazin. Mehr Hintergrundinformationen wurde, verriet sie in der Huffington Post und gegenüber Mae Ryan:
Eine neue Webseite setzt der Propaganda auf Pro-Life-Seiten Erfahrungsberichte von Frauen, die abgetrieben haben, entgegen