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Gender
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Ein Mittagspausen-Video auf die Schnelle: Der neue Bat for Lashes-Clip. Das neue Album gibt`s erst im Oktober, und solange kann mensch hier schon mal Natasha Khan singen hören. Et voilà :
Bat For Lashes - Laura from Helle on Vimeo.
Zum 106. Geburtstag der mexikanischen Künstlerin soll durch bemalte Frauenkörper in Städten rund um den Globus erinnert werden
Sprache schafft Welt, stützt Strukturen, re_produziert diese und macht unsichtbar, schließt aus und übt Gewalt aus. Jede Diskriminierung durch Sprache ist ein Marker dafür, wer in der Lage ist, diese Diskriminierung auszuüben, wer davon betroffen ist und wer keine Worte für eine angemessene Reaktion hat. Sprache und wer sie wie benutzt gibt Auskunft über gesellschaftliche Machtverhältnisse und machtvolle Diskurse. Das Buch „Feminismus schreiben lernen“ vom Arbeitskreis Feministische Sprachpraxis versucht auf dieser Grundlage sprachliche Ansätze zu entwickeln, die eine Grundlage für Interventionen in diskriminierende Sprachhandlungen bieten und hat spannende dekonstruktivistische Ansätze der Gesellschaftsanalyse im Gepäck. Vor allem Sexismus wird als Strukturkategorie neu ausgeleuchtet und ausdifferenziert, so dass verschiedenste soziale Positionierungen, die durch Sexismus hervorgebracht werden sicht- und sprechbar gemacht werden.
„Feminismus schreiben lernen“ und die intensive Auseinandersetzung mit den Inhalten durch Student_innen waren das Fundament für mehrere kreative Interventionsprojekte, die mittlerweile auch online zu bewundern sind. Nachfolgend stellen wir einige davon vor.
in_frage_stellen: Wie der Name bereits anklingen lässt, fokussiert sich dieses Projekt auf das Stellen von Fragen. Fragen die zum Denken anregen, die intervenieren, die Strukturen sichtbar machen, die Fassungslosigkeit_en sprechbar machen wollen. Fragen, die „in_frage_stellen“. Das Projekt verfügt über ein Glossar, das regelmäßig erweitert wird und eine ausführliche Sexismus-Definition, um möglichst vielen diese Form des Widerstandes und der Kritik zugänglich zu machen. Partizipation in Form von Kommentaren, Kritik und Anregungen, Gedichten, Bildern, Fragen ist ausdrücklich erwünscht und wird mit Freude erwartet.
tuRbulente w_ORte: Dieses Projekt versammelt Gedichte und gesprochene Versatzstücke, die sich unter anderem kritisch mit Migratisierungsprozessen auseinandersetzen. Wie werden Menschen als „Migrant_innen“ vor- und hergestellt, zu „Migrant_innen“ gemacht? Wie schreibt sich diskriminierende Sprache in das Selbst und in die Strukturen, von denen wir umgeben sind, ein? Was haben Akzente, Dialekte und rollende Rs damit zu tun?
Who is missing and why?: Die Student_innen sind der Frage nachgegangen, welches Bild von Wissenschaft und Wissenschaftler_innen durch die Ausstellung von Skulpturen und Portraits im und um das Hauptgebäude der Humboldt-Universität zu Berlin herum hergestellt wird. Sie haben Recherchen zu 93 repräsentierten Personen durchgeführt, die Ergebnisse in einer Broschüre veröffentlicht, die auch auf der Webseite heruntergeladen werden kann. Zu 9 Personen (u.a. Alexander von Humboldt und Otto Hahn) fertigten sie Kärtchen an und klebten sie neben die offiziellen Darstellungen oder auf die Skulpturen, legten Flyer und Broschüren aus. Nach nicht mal 48 Stunden waren alle Kärtchen verschwunden und die Broschüren lagen im Müll. Die Uni-Leitung ließ die Interventionen entfernen und verwischte die Spuren ihrer eigenen Normierungen, Ausschlüsse und Weglassungen. Sehr bezeichnend.
Sprache und Diskriminierung: Als Interventionsform hat sich dieses Projekt zum Ziel gesetzt, Textauszüge aus verschiedenen, wissenschaftlichen Texten auf sprachliche Diskriminierungsformen und auf Realisierungsformen von Sexismus zu untersuchen und auf diese aufmerksam zu machen. Ebenfalls sollen Alternativen zu diesen diskriminierenden Sprachhandlungen vorgestellt werden.
Alltagsalternativen: Die Student_innen hatten es satt ständig mit sexistischen Sprüchen konfrontiert zu werden und haben sich schlagfertige Antworten überlegt. Diese können bereits im entsprechenden Format für Sticker und Flyer auf der Seite heruntergeladen werden und sind somit perfekt zum Weiterverteilen und Intervenieren im Alltag geeignet.
Den Schweizer Radiosendern war es eine Topmeldung wert. Am Montag ist Markus Theunert vom Amt des ersten Männerbeauftragten des Kantons Zürich zurückgetreten und damit einem Rauswurf zuvorgekommen. Er war nicht bereit seine Überzeugungen aufzugeben und vom Amt des Präsidenten von männer.ch zurückzutreten.
In der Öffentlichkeit hatte eine verzerrt dargestellte Position von männer.ch vom Oktober letzten Jahres zum Umgang mit Pornografie zu irreführenden Diskussionen geführt. Dieses Papier der Schweizer Männer- und Väterorganisationen war der Fachstelle bei der Einstellung von Markus Theunert lange bekannt. Dass sie bei der offensichtlich gezielt lancierten ’Protestwelle’ umfällt, zeugt von wenig Rückgrat und ist eine Fuhre Wasser auf die Mühlen derjenigen, die Gleichstellung allein als Strategie zur Umsetzung von Fraueninteressen betrachten.
In seiner Stellungnahme zum Rücktritt erklärt Theunert seine Sicht der Dinge:
‚… Nach Ansicht der kantonalen Fachstelle für Gleichstellung, deren Mitarbeiter ich als Männerbeauftragter bin, haben diese Irritationen dazu geführt, dass der Ruf der Fachstelle und die Glaubwürdigkeit des Männerbeauftragten beschädigt wurden. Deshalb hat die Fachstelle die Weiterbeschäftigung als Männerbeauftragter von meinem Rücktritt aus dem männer.ch - Vorstand abhängig gemacht.
Nachdem ich vor Stellenantritt deutlich kommuniziert habe, dass die öffentliche Sichtbarkeit meines männer.ch – Engagements verhandelbar ist, nicht aber das Engagement an sich, kann und will ich diese Bedingung nicht erfüllen.
Ich ziehe daraus die Konsequenzen und trete von meiner Aufgabe als kantonaler Männerbeauftragter zurück. Ich bedauere diese Entwicklungen. Ich habe die Stelle als kantonaler Männerbeauftragter mit großer Freude angetreten und hätte mir gewünscht, diese Pionieraufgabe in der nötigen Ruhe und Sachlichkeit anpacken zu können. Dies ist offensichtlich nicht im Interesse verschiedenster Kreise.
Selbstkritisch anerkenne ich, die Problematik meiner Doppelrolle unterschätzt zu haben. Im Dienst der Sache möchte ich der Fachstelle für Gleichstellung mit meinem Entscheid den Weg frei machen für eine unbelastete Umsetzung ihrer geschlechterdialogischen Strategie. …’
Die Neue Züricher Zeitung kommentiert den Vorgang unter der Überschrift ‚Fallengelassen’ unter anderem folgendermaßen:
‚Aber die Anregung, Pornografie in den Schulunterricht zu integrieren, ist keineswegs eine unausgegorene Idee von Männer.ch. Vielmehr ist es eine Forderung von Fachleuten. «Porno gehört ins Schulzimmer», titelte beispielsweise die NZZ letztes Jahr als Quintessenz eines Präventionsforums. Die Forderung gründet auf der Erkenntnis, dass die Mehrheit der Minderjährigen im Internet sowieso pornografische Darstellungen konsumiert. Sie sollen damit nicht alleine gelassen, sondern sinnvoll begleitet werden.
Dass dies in Gleichstellungsbüros aufgrund einer zugespitzten Darstellung in einer Gratiszeitung zu Irritationen führt, ist das eine. Das andere ist, dass die Zürcher Verantwortlichen diesen Irritationen sogleich nachgeben und einem eben erst eingestellten Mitarbeiter ein unpassendes Ultimatum stellen. Rückgrat gezeigt hat in diesem Fall einzig Markus Theunert.’
Eine neue Broschüre mit dem Titel "Perspektive MINT-Berufe: Förderung von Technik und Naturwissenschaft" ist vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) herausgeben worden. Die Veröffentlichung des BMBF zielt darauf ab, jungen Menschen einen Überblick über die Möglichkeiten und Chancen in MINT-Berufen aufzuzeigen.
Armin Assinger hat ein großes Mundwerk und ein überholungsbedürftiges Weltbild: Dass Frauen ihre Schuhe nicht selber zahlen, gehört dazu
Ride wurde damit zum Vorbild für junge amerikanische Frauen, zum Beweis dafür, dass die Grenzen des Geschlechts durchbrochen werden können. 1984 nahm sie an einer zweiten Space-Shuttle Mission Teil. Einige Jahre später zog sie sich von ihrer Arbeit für die NASA zurück und wurde Professorin an der Universität von San Diego. Über ihre erste Weltraumfahrt sagte sie: "Ich glaube, das war wirklich der größte Spaß, den ich in meinem Leben je hatte."
Die Wissenschaftlerin nützte ihre Bekanntheit, um die Sally Ride Science Company zu gründen, die in jungen Mädchen und Burschen das Interesse für Naturwissenschaften, Mathematik und Technik wecken und fördern möchte. Sie setzte sich zeitlebens dafür ein, Mädchen den Zugang zu technischen Berufen schmackhaft zu machen und zu erleichtern.
Gemeinsam mit ihrer Lebensgefährtin seit 27 Jahren, der Biologin und emeritierten Psychologieprofessorin Tam O'Shaughnessy, verfasste Sally Ride mehrere wissenschaftliche Bücher für Kinder und Jugendliche, darunter eines über den Klimawandel und eines über die Voyager-Mission. Neben ihrer Partnerin hinterlässt Ride ihre Mutter, ihre Schwester, eine Nichte und einen Neffen.
Ergänzung v. 24. Juli 2012, 10 Uhr: Das posthume Coming-out von Sally Ride kam offenbar auch für viele Mitglieder der LGBT-Community überraschend, wie die Kommentare in den Blogs von JoeMyGod und Towleroad zeigen. Ride war allerdings nicht nur hinsichtlich ihrer sexuellen Orientierung auf die Wahrung ihrer Privatsphäre bedacht. Es war auch ihr Wunsch, dass bis zu ihrem Tod nichts über ihre schwere Krankheit bekannt werden sollte. Im privaten und wissenschaftlichen Umfeld dürfte Sally Ride - zumindest in den letzten Jahren - aus ihrer Beziehung kein Geheimnis gemacht haben. Die beiden fuhren gemeinsam zu Konferenzen und sind gemeinsam auf Fotos zu sehen. Chris Gidner bringt in BuzzFeed einen Kommentar der Schwester von Sally Ride, die International Business Times portraitieren ihre langjährige Partnerin. Advocate.com brachte einen ausführlichen Nachruf. Die schlichte Zeile, dass Sally Ride ihre langjährige Partnerin Tam O'Shaughnessy hinterlässt, findet sich in den meisten Meldungen und Nachrufen in US-Medien, in den deutschsprachigen Artikeln zum Tod von Sally Ride fehlt sie bisher.
Links: [https:]]
[www.advocate.com] (sehr ausführlich)
[www.ibtimes.com]
[www.ibtimes.com]
[www.ibtimes.com]
http://www.nytimes.com/2012/07/24/science/space/sally-ride-trailblazing-astronaut-dies-at-61.html
http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/astronautin-sally-ride-erste-amerikanische-frau-im-weltall-ist-tot-a-846003.html
[www.google.com]
http://joemygod.blogspot.com/ncr/2012/07/astronaut-sally-ride-dies-at-age-62.html
[en.wikipedia.org]
[en.wikipedia.org]
Update:
[www.buzzfeed.com]
http://news.yahoo.com/blogs/lookout/sally-ride-hidden-pride-011925180.html
http://www.towleroad.com/2012/07/sally-ride-first-american-woman-in-space-dies-at-61.html
http://lezgetreal.com/2012/07/pioneering-astronaut-sally-ride-passes-away-at-age-61/
[www.enstarz.com]
http://sdgln.com/news/2012/07/23/sally-ride-first-american-woman-space-dies-age-61
[www.outinjersey.net]
http://instinctmagazine.com/blogs/blog/sally-ride-first-us-woman-in-space-dies-posthumously-comes-out-as-a-lesbian?directory=100011
[blogs.browardpalmbeach.com]
http://storyful.com/stories/36496-rip-sally-ride-social-media-tributes-to-the-late-astronaut
[www.theithacajournal.com]
[dykesanddykery.tumblr.com]
[www.democraticunderground.com]
[ed.msnbc.msn.com]
http://thenewcivilrightsmovement.com/sally-ride-first-u-s-woman-in-space-a-lesbian-dies-of-cancer-at-61/news/2012/07/23/44378
[https:]]
[https:]]
http://joemygod.blogspot.com/ncr/2012/07/sally-ride-outed-in-obituary.html
[edition.cnn.com]
[www.boxturtlebulletin.com]
[gay.americablog.com]