Programmbereich: Gender Studies
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heute möchten wir Sie über die unten aufgeführten Neuerscheinungen aus unserem Programm informieren.
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mit herzlichen Grüßen,
Ihr transcript Verlag
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Moritz Baßler, Robin Curtis, Heinz Drügh, Nadja Geer, Thomas Hecken, Mascha Jacobs, Nicolas Pethes, Katja Sabisch (Hg.)
POP
Kultur und Kritik (Heft 2, Frühjahr 2013)
März 2013, ca. 176 Seiten, kart., zahlr. Abb., 16,80 €
ISBN: 978-3-8376-2299-7
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Die Zeitschrift »POP. Kultur und Kritik« analysiert und kommentiert die wichtigsten Tendenzen der aktuellen Popkultur in Musik und Mode, Politik und Ökonomie, Internet und Fernsehen, Literatur und Kunst.
»POP« liefert feuilletonistische Artikel und Essays mit kritisch pointierten Zeitdiagnosen. »POP« bietet wissenschaftliche Aufsätze, die sich in Überblicksdarstellungen zentralen Themen der zeitgenössischen Popkultur widmen. Die Zeitschrift richtet sich sowohl an Wissenschaftler und Studierende als auch an Journalisten und alle Leser mit Interesse an der Pop- und Gegenwartskultur. Im zweiten Heft geht es u.a. um die Ästhetik des Supermarkts, Apps und Pop-Ökonomie.
Die Herausgeber/-innen forschen, lehren und publizieren in den Bereichen Literaturwissenschaft, Ästhetik, Popkultur, Politik, Feminismus, Gender Studies und Kunst.
Dietrich Helms, Thomas Phleps (Hg.)
Ware Inszenierungen
Performance, Vermarktung und Authentizität in der populären Musik
März 2013, 230 Seiten, kart., 21,80 €
ISBN: 978-3-8376-2298-0
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Populäre Musik ist ›performte‹ Musik, sie ist eine Musik des Machens – im Gegensatz zu einer Musik des Erdenkens und Notierens des schriftlich fixierten Werkes. Ihre Medien sind Medien, die Performance ermöglichen, vervielfältigen und transportieren: die Schallplatte, das Video, die MP3-Datei – und zuerst das Konzert, das als Urform in alle Verbreitungsmedien eingeschrieben ist.
Die Beiträge dieses Bandes zeigen: Die Art und Weise, wie (mit stimmlichen, instrumentalen oder körperlichen Gesten), wo (im Studio, im Club, auf Festivals) und von wem (welcher Persönlichkeit, welchen Geschlechts, welcher Ethnie) Musik gemacht wird, ist entscheidend – für die Wahrnehmung des Stückes, die Abgrenzungen der Musiker untereinander, für die Festlegung von Genregrenzen, aber auch für Prozesse der Aneignung und Individuation durch das Publikum.
Dietrich Helms (Prof. Dr.) lehrt historische Musikwissenschaft an der Universität Osnabrück.
Thomas Phleps (Prof. Dr.) lehrt am Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik der Universität Gießen.
Cornelia Schadler
Vater, Mutter, Kind werden
Eine posthumanistische Ethnographie der Schwangerschaft
Februar 2013, 342 Seiten, kart., 32,80 €
ISBN: 978-3-8376-2275-1
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Wie werden Menschen Eltern? Warum ist die Kernfamilie das häufigste Ergebnis der Transition zur Elternschaft? Cornelia Schadlers Ethnographie zeigt deutlich, dass das Eltern-Werden nicht auf einzelne Ereignisse reduziert werden kann, sondern das Ergebnis einer Vielzahl alltäglicher (Mikro-)Praktiken ist, die unterschiedlichste menschliche und nicht-menschliche Teilnehmer/-innen umfassen. Ihr von gegenwärtigen Theorieentwicklungen des feministischen Posthumanismus und Neomaterialismus beeinflusster Blick eröffnet, wie Subjekte als Eltern und Kinder figuriert werden, die Teil von heteronormativen und heteromateriellen Lebensgemeinschaften sind.
Cornelia Schadler (Dr.) forscht und lehrt am Institut für Soziologie der Universität Wien.
Anil Al-Rebholz
Das Ringen um die Zivilgesellschaft in der Türkei
Intellektuelle Diskurse, oppositionelle Gruppen und Soziale Bewegungen seit 1980
Januar 2013, 406 Seiten, kart., 33,80 €
ISBN: 978-3-8376-1770-2
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Der Zivilgesellschaftsdiskurs wurde in der Türkei nach dem Militärputsch von 1980 populär. Anil Al-Rebholz fragt, ob das Aufkommen dieses Diskurses als Hinweis auf die Herausbildung von Zivilgesellschaft in der Türkei verstanden werden kann. Dabei wird die politisch-diskursive Praxis vier oppositioneller Gruppen untersucht. In den Interviews mit öffentlich bekannten Intellektuellen sowie mit den Protagonistinnen und Protagonisten dieser Bewegungen wird die Transformation der gesellschaftlichen Wissensproduktion und der politischen Praxis aufgezeigt. Jenseits kulturalistischer und orientalistischer Ansichten wird ein hegemonietheoretischer Ansatz entwickelt, der neue Perspektiven auf die gesellschaftliche Transformation in der Türkei der letzten 30 Jahre ermöglicht.
Anil Al-Rebholz (Dr. phil.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Cornelia Goethe Centrum für Frauenstudien und die Erforschung der Geschlechterverhältnisse der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
Natalia Borisova
Mit Herz und Auge
Liebe im sowjetischen Film und in der Literatur
Februar 2013, 264 Seiten, kart., 33,80 €
ISBN: 978-3-8376-2295-9
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Anhand von Beispielen aus dem Film und der Literatur zwischen den späten 1950er bis Anfang der 1990er Jahre geht Natalia Borisova dem Wandel des sowjetischen Liebescodes nach. Drei »Problemstellen« des Codes werden analysiert: das Verbot der Liebe zum Feind, das Fehlen der Grenze zwischen Intimität und Öffentlichkeit sowie das Gebot der Herrscherliebe – der Liebe zum Staat und seinen Repräsentanten. In der Auseinandersetzung mit diesen drei Aspekten eröffnet sich für die sowjetische Liebe, so zeigt die Studie, allmählich ein Raum der Intimität – und so wird aus dem Medium, das eine intime Bindung an den Herrscher und die Macht herstellen sollte, schließlich ein Pfad der Individualisierung und der Identitätssuche.
Natalia Borisova (Dr. phil.) unterrichtet russische Literatur und Sprache an der Universität Konstanz.
Katharina Gerund
Transatlantic Cultural Exchange
African American Women’s Art and Activism in West Germany
März 2013, 316 Seiten, kart., 39,80 €
ISBN: 978-3-8376-2273-7
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From Josephine Baker’s performances in the 1920s to the 1970s solidarity campaigns for Angela Davis, from Audre Lorde as »mother« of the Afro-German movement in the 1980s to the literary stardom of 1993 Nobel Laureate Toni Morrison, Germans have actively engaged with African American women’s art and activism throughout the 20th century. The discursive strategies that have shaped the (West) German reactions to African American women’s social activism and cultural work are examined in this study, which proposes not only a nuanced understanding of »African Americanizations« as a form of cultural exchange but also sheds new light on the role of African American culture for (West) German society, culture, and national identity.
Katharina Gerund (Dr. phil.) teaches American Studies at FAU Erlangen-Nürnberg where she also coordinates the interdisciplinary doctoral program »Presence and Tacit Knowledge«.
Eva Bonn, Christian Knöppler, Miguel Souza (Hg.)
Was machen Marker?
Logik, Materialität und Politik von Differenzierungsprozessen
März 2013, 348 Seiten, kart., 34,80 €
ISBN: 978-3-8376-2244-7
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Differenzierungsprozesse stehen heute im Zentrum interdisziplinärer Debatten. Marker tragen hierbei als Zeichen von Differenz wesentlich zur Wahrnehmung und Einordnung von Personen bei. Bewusst gewählte Marker wie Kleider und Accessoires wirken als wichtige Kennzeichnungen der Gruppenzugehörigkeit. Zwangsweise zugewiesene Marker wie die Beurteilung »durchgefallen« hingegen bedingen Exklusion. Die Beiträge des Bandes verdeutlichen: Theoretisch und empirisch lässt sich mit dem »Marker«-Begriff zeigen, wie sich Differenzen vergegenständlichen. Mit unterschiedlichen Perspektiven auf Marker betrachten sie die Logik, Materialität und Politik von Differenzierungsprozessen.
Eva Bonn, Christian Knöppler und Miguel Souza erforschen am interdisziplinären Forschungszentrum Sozial- und Kulturwissenschaften Mainz (SoCuM) den Entstehungskontext und die soziokulturellen Konsequenzen von Differenzmarkierungen.
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