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Gender
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Carl Hester ist auf der Kanalinsel Sark aufgewachsen, wo es keine Autos gibt und Pferde daher ein normales Fortbewegungsmittel sind. Er war 1992 der jüngste britische Reiter bei den olympischen Spielen in Barcelona und er ist der einzig offen schwule Sportler im britischen Olympiateam.
Links: [www.pinknews.co.uk]
http://www.joemygod.blogspot.com/ncr/2012/08/gold-for-britains-gay-horseman.html
http://www.spiegel.de/sport/sonst/olympia-2012-deutschland-holt-silbermedaille-im-dressurreiten-a-848610.html
[de.wikipedia.org]
Nach der Arbeit noch schnell fürs Abendessen einkaufen, die Tochter zum Klavierunterricht fahren, mit dem Sohn Vokabeln für die nächste Klausur pauken und abends trotzdem mit schlechtem Gewissen ins Bett fallen. Denn der Tag war mal wieder zu kurz, um alles zu schaffen. Familienalltag in Deutschland.
Wie Eltern diese Situation empfinden und was im Familienleben zu kurz kommt, hat das Online-Lernportal scoyo nun in einer Studie untersucht. 1.005 Mütter und Väter äußerten sich in einer repräsentativen Befragung zu ihrem Familienalltag. Zusätzlich sprach scoyo mit namhaften Erziehungsexperten wie Gerald Hüther, Jesper Juul, Elke Wild, Jan-Uwe Rogge, Sabine Czerny und Axel Doderer über die Entwicklung in den Familien.
Die Ergebnisse der Elternstudie sind eindeutig: Mehr als die Hälfte (63 %) der Befragten fühlt sich im Familienalltag unter Druck – 33 % davon gelegentlich, fast jeder Dritte sogar sehr häufig oder häufig. Als Ursache nennen die Befragten neben den Mehrfachbelastungen durch Familie und Beruf (49 %) die eigenen hohen Erwartungen (43 %) und den Wunsch, ihren Kindern eine gute Ausbildung zu ermöglichen (42 %). Vor allem Frauen fühlen sich stärker durch den Wunsch belastet, gute Eltern zu sein (49 %), als die Väter (36 %). Bei den Alleinerziehenden ist diese Belastung mit 56 % sogar noch stärker.
Familien stehen heute mehr unter Stress als früher. Über die Gründe sind sie sich einig. Jesper Juul, Axel Doderer und Gerald Hüther sehen einen hohen Leistungsdruck. Schüler sollen in der Schule von Anfang an sehr gute Leistungen erzielen, um später erfolgreich zu sein. Gerald Hüther sagt: „Statt ihre Kinder vor dem Druck zu schützen, meinen viele Eltern fälschlicherweise, sie schon früh auf den Leistungsdruck in der Gesellschaft vorbereiten zu müssen.“
Die Elternstudie zeigt: In den Familien entsteht durch die hohen Erwartungen, die Väter und Mütter an sich selbst stellen viel Druck. Die befragten Experten raten daher: Eltern sollten nicht alles perfekt machen wollen. Wenn Kindern wieder mehr Raum zur eigenständigen Entfaltung haben, entspannen sie. Das entlastet dann auch Mütter und Väter.
Die Ergebnisse der Studie sind in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Focus Schule nachzulesen.
Erinnern heißt Kämpfen! Der zwanzigste Jahrestag des Pogroms von Lichtenhagen wird medial fokussiert werden. Welches Gewicht die Folgen der Asylgesetzänderung, die Situation von Flüchtlingen und Migrant_innen oder die oft reaktionäre Aufarbeitungspolitik der Ereignisse in der Berichterstattung bekommt, können wir nicht ermessen. Mit der Kampagne „Rassismus tötet!“ wollen wir diese Themen auf die politische Agenda setzen. Uns geht es aber auch darum die Frage aufzuwerfen: „Wo steht die Gesellschaft und die radikale Linke 20 Jahre nach Rostock? Was hat sich geändert?“. Nützlichkeitsrassismus und Sozialchauvinismus („Sarrazin-Debatte“) feiern gerade im Zuge der Krise fröhliche Umstände. Die Debatte um die Transformation von Rassismus und dessen Nutzen im kapitalistischen Normalvollzug werden darum wichtiger Bestandteil der Kampagne sein. „Erinnern heißt Kämpfen!“ ist für uns darum keine bloße Phrase, sondern Handlungsmaxime. Es geht darum bestehende antirassistische Kämpfe u.a. gegen Lagerunterbringung, Flughafenasylverfahren oder Residenzpflicht zu unterstützen und mit dem Kampf um die Erinnerung an die Pogrome und die Gesetzesänderung 1993 zu verbinden. Gleiches gilt für den Widerstand gegen die öffentlichen Inszenierungen von Leistungsideologie und rassistischer Ausgrenzung. Den alten und neuen Tätern gilt unser Kampf, den Opfern der rassistischen Verhältnisse gilt unsere Empathie! Mit einem Land, in dem Menschen in Polizeizellen verbrennen, weil sie nicht weiß sind, in dem Menschen von Rassist_innen totgeschlagen werden und deren Angehörige nur Hohn ernten, in einem Land, dass Flüchtlinge an den europäischen Außengrenzen verrecken lässt und ihnen das Leben hierzulande zur Hölle macht, werden wir keinen Frieden schließen! Weitere Infos und Termine: Rassismus tötet! Die Doku: „The truth lies in Rostock“, dokumentiert die Ereignisse und beleuchtet das Rassistische Klima in der BRD. |
Neuer Kalender 2013: Wegbereiterinnen XI. Den im Kalender versammelten Künstlerinnen, Schriftstellerinnen und Politikerinnen ist gemeinsam, dass sie zu einer Zeit, in der Frauen weltweit noch wenige Rechte hatten, gelebt haben und sich für die Rechte der Frauen für eine friedliche Welt und für das „gute Leben“ in einer besseren Zukunft für alle eingesetzt haben.
Latoya Peterson beschwert sich in einem Interview mit der taz darüber, dass Held*innen in Videospielen fast immer gleich aussehen, und somit zwar dem Durchschnitt der Spieleentwickler*innen entsprechen, jedoch nicht dem der Spieler*innen. Für eine Schwarze Frau wie sie bietet sich bisher leider wenig Identifikationspotential.
Mit welchen Vorurteilen einer Frau begegnet wird, die aus Pakistan stammt und in Deutschland lebt, beschreibt Hani Yousuf auf Spiegel Online. Ihr Fazit: Die „muslimische Welt“ gibt es genauso wenig wie die „muslimischen Frauen“ – und der Westen kann von Pakistan noch so einiges lernen.
Apropos Stereotype: Ein sogenanntes Frauenmagazin schürt genau diese, indem es die Frage aufwirft: „Wie verhalte ich mich, wenn mein Ehemann oder Lover mit einem blutjungen Ding made in Russia durchbrennt?“ – bei der taz wurde sich der Artikel vorgeknöpft und ordentlich auseinander genommen.
Ganz großartig ist das Interview mit Zoe Saldana (Star Trek, Avatar) zu Gleichberechtigung in Hollywood:
Tatsächlich: Hoher Film- und Fernsehkonsum sorgt bei Mädchen für ein geringeres Selbstbewusstsein, weil die Charaktere selten weiblich und wenn doch meistens nur passive Objektive der Begierde sind. Auch filmoSophie’s Welt plädiert deswegen für mehr starke weibliche Heldinnen.
Die Rosa Luxemburg Stiftung hat eine Studie zu dem Thema „Leiharbeit aus gendersensibler Perspektive“ veröffentlicht und sich damit einem bisher weitestgehend unerforschten Thema gewidmet. Die Studie gibt es nun als PDF zum Download.
Frauen und Kinder zuerst? Bei Schiffsunglücken wird das nur in den wenigsten Fällen auch umgesetzt, haben Wissenschaftler*innen nun anhand von Daten aus den vergangenen 100 Jahren ausgewertet. Den Ergebnissen zufolge erreichen Frauen nur halb so häufig einen Platz im Rettungsboot wie ihre männlichen MitÂpassagiere.
dieStandard.at berichtet über die im April in Wien gegründete Peer-Beratungsstelle „Zeitlupe“ für Frauen mit Behinderungen. Peer bedeutet, dass die Beratung durch Personen mit ähnlichem Erfahrungshintergrund bereit gestellt wird. Ein Konzept, das Hemmungen abbaut und Raum für Fragen schafft, die sonst viel zu selten gestellt werden.
Gerade neu im Job und dann gleich in den Mutterschaftsurlaub? Für Gatorade hat sich das bewährt, berichtete Indiskretion Ehrensache. Die neue Chefin Robb O’Hagan hat den angeschlagenen Getränkekonzern auf Wachstumskurs gebracht.
Dass eine milchgebende Brust auch nach einer Geburt noch mehr ist als Nahrungsquelle und Schlafplatz fürs Baby, stellt ein Artikel auf dieStandard.at klar. Beleuchtet wird eine neue stillkritische Bewegung, die sich gegen Bevormundung und für körperliche Selbstbestimmung stark macht.
Auf Spiegel Online werden gängige Klischees über Asylbewerber*innen aufgegriffen und widerlegt. Die Fakten gegen Stimmungsmache liefern außerdem Einblick in die oftmals gewaltvollen Hintergründe von Flucht und Migration.
Für eine selbstverwaltete Bibliothek im Flüchtlingswohnheim in Senftenberg werden Bücher gebraucht. Gerne in Englisch, Französisch, Arabisch, Persisch etc. aber auch in Deutsch (nicht zu schwierige Texte). Außerdem werden für ein Kunstprojekt Stifte, Malfarben, Papier usw. benötigt. Wenn jemand Bücher oder Kunstsachen übrig hat, bitte in die KuB (Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und MigrantInnen) in der Oranienstraße 159, 4. Stock (Nähe Moritzplatz) bringen. Wer Tragehilfen braucht, bitte melden unter: [email protected]
Termine und ein Call for Music:
Am 11. August findet in Ulm der zweite Christopher-Street-Day statt.
Das Macker Massaker hat für den 15. August einen Vortrag zum Thema “Zusammendenken von Queer-Feminismus und Kapitalismuskritik” im AZ Mülheim organisiert.
Vom 16. August bis 22. September findet eine von GLADT e.V. organisierte Summer School statt, in der verschiedene theoretische und praktische Veranstaltungen sowie Workshops von und für Queers of Colour, Schwarze Queers und verbündete PoC/Schwarze angeboten werden (einzelne Workshops finden auch für solidarische Weiße statt): „Räume schaffen und behaupten - Die QPoC_S Summer School 2012“ (PDF).
In Zülpich finden vom 19. bis 21. Oktober unter dem Motto „Frauen gestalten Übergänge“ die Herbst-Dialoge 2012 statt. Das Programm umfasst viele Workshops, Vorträge und einen Film.
Unter dem Titel „Frauen machen Länder“ findet am 11. November in Sachsen-Anhalt ein Kongress statt, für den ihr euch jetzt anmelden könnt. Das Thema des diesjährigen Kongresses wird lauten: „Existenzgründungen von Frauen in Sachsen-Anhalt – Rahmenbedingungen und Haltefaktoren“.
Außerdem werden noch Bands und Künstler_innen verschiedener Genres für Gigs in Frankfurt gesucht.
Der Wettbewerb um den Deutschen Klimapreis der Allianz Umweltstiftung 2013 ist gestartet: Bis 31. Oktober können sich Schulteams mit ihren Klimaschutz-Projekten bewerben. Den fünf besten Teams und ihren Schulen winken jeweils 10.000 Euro Preisgeld. Zusätzlich locken 15 Anerkennungspreise von je 1.000 Euro. Bewerbungsschluss ist der 31. Oktober 2012.