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Gender
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Den Catharine Stimpson Prize for Outstanding Feminist Scholarship erhält für 2013 Anna Hájková, eine PhD-Kandidatin im Fach Geschichte an der University of Toronto.
Daran sind mindestens vier Aspekte bedeutsam:
1. Anna Hájková hat Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin studiert.
2. Die HU und auch unser ZtG haben seit vielen Jahren einen Vertrag für Zusammenarbeit mit der Universität in Toronto.
3. Catherine Stimpson war eine Mitbegründerin der feministischen Fachzeitschrift SIGNS : Journal of Women in Culture and Society, weshalb ihr zu Ehren dieser Preis vergeben wird und die Preisträgerin ihren Essay in der Zeitschrift veröffentlichen wird (Spring 2013 issue (vol. 38, no. 3).
4. Anna Hájková beschäftigt sich in ihrer PhD-Arbeit mit “The Inmate Society of Theresienstadt: A Laboratory of the Middle Class. Social History of the Theresienstadt Transit Ghetto, 1941-1945.”
Ihren ausgezeichneten Essay schrieb sie zum Thema: “Sexual Barter in Times of Genocide: Negotiating the Sexual Economy of the Theresienstadt Ghetto”.
Weitere Informationen zu Inhalt und Begründung können nachgelesen werden.
Der nächste Catharine Stimpson Prize wird 2015 vergeben werden.
Conference “Radical Cross-Currents in Black Berlin”
Friday, July 27, 2012
Humboldt-Universität zu Berlin
The event gathers artists, activists and scholars to consider the radical black presence in Berlin since the 1980s.
Presenters and panelists include Alex Weheliye, Vaginal Davis and Susanne Sachße (via Skype), Noah Sow, Sharon Dodua Otoo, Katharina Oguntoye, Satch Hoyt, and Jean-Ulrick Désert (moderation of the panel: Khary Polk). The film “Audre Lorde - The Berlin Years 1984 to 1992″ will be shown at 8 pm.
The conference will take place in Dorotheenstr. 24, Room 1.102.
It is free and open to the public.
For further information, please consult
Facebook Event page:
http://www.facebook.com/events/343332379077991/
and webpage:
http://radicalblackberlin.wordpress.com
Ähnliche Beiträge
>>> Nachtrag: Kinderspital Zürich setzt Beschneidungen aus
- St. Gallen erwägt Stopp
Nach den
Reaktionen auf das Urteil des Landgerichts Köln, Knabenbeschneidung als
strafbare Körperverletzung und Verstoss gegen das Recht auf körperliche
Unversehrtheit einzustufen (>>>
dieser Blog berichtete), wollen nun Bundesregierung sowie alle Parteien
(mit Ausnahme von die Linke) der aktuellen öffentlichen Diskussion mit einem
Schnellgesetz einen Riegel vorschieben. Unterstützt wird dieses Vorhaben durch
ein Trommelfeuer von Medienberichten, welche lautstark "Beschneidung [sic!] der
Religionsfreiheit" reklamieren.
Auf der anderen Seite wurde die in Online-Kommentaren zum Vorschein kommende Tendenz, dass die (meist erdrückende) Mehrheit es mit dem Landgericht hält und das Recht auf körperliche Unversehrtheit der Kinder hochhält, mittlerweile auch durch Meinungsumfragen untermauert:
Erfreulicherweise gab es in in den Medien trotz überwiegender redaktioneller
Anti-Verbots-Kommentare auch wichtige und gewichtige Gegenstimmen, die sich für
das Recht der Kinder auf körperliche Unversehrtheit stark machen, so etwa der
Artikel >>>
"Beschneidungen: Unterschätztes Trauma-Risiko" in der Frankfurter
Allgemeinen und >>> "Kindermissbrauch - Tabu
im Judentum" auf hagalil.com/bet-debora (danke an
KommentatorInnen auf NetztwerkB für die Hinweise), weiter
>>>
"Streit um das Beschneidungsurteil Ratio zwischen Recht und Religion" in
der Süddeutschen und >>> "Beschneidung: Das richtige
Urteil!" in der Zeit sowie der Anwalt Thomas
Stadler: "Die Beschneidung des Rechtsstaates". Ebenso ein
>>>
Interview mit Maximilian Stehr: "Das Wohl des Kindes ist nicht
verhandelbar" in der Frankfurter Rundschau (Danke an Sabrina Schwanczar für
den Hinweis).
Zudem im Spiegel >>> Bettina Röhl: Beschneidung - Ein Plädoyer für das Grundgesetz und in der Taz mit Blickpunkt auf "christliche Beschneidungen" >>> Beschneidung als Kur gegen Masturbation sowie ein >>> Interview mit der jüdischen Gruppe Ben Schalosch ("Vollständiger Sohn"), die sich in seit 20 Jahren gegen Beschneidungen einsetzt, die sie als "Ein Akt der Vergewaltigung" klassifiziert.
Dezidiert für ein Verbot
votierten die >>>
Giordano Bruno Stiftung: "Vorhautbeschneidung ist keine Bagatelle" sowie
deren Vorsitzender >>>
Michael Schmidt-Salomon: "Bundestag will Kinderrechte beschneiden" (inkl.
>>>
witziger Karikatur) und die >>>
"Erklärung zum Kölner Beschneidungsurteil" auf beschneidung-von-jungen.de
(ebenfalls
auf manndat.de).
Die >>> Deutsche Kinderhilfe warnt vor "Blankocheck für Kindesmisshandlung", und der >>> Humanistische Verband Deutschlands warnt "vor Rückbau des säkularen Rechtstaates".
Die Lobbygruppe für Betroffenen von sexualisierter Gewalt an Kindern >>> netzwerkB lehnt die Beschneidung von Kindern aus religiösen Motiven als Gewalt gegen Kinder ab, ebenso >>> MOGIS e.V. im "Offener Brief an alle Kinderrechte- und Kinderschutz-Verbände".
Der >>> Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) fordert ein Moratorium und einen Runden Tisch und startete u.a. zusammen mit dem >>> Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V. und der Deutschen Kinderhilfe eine Bundestags-Petition.
Auch die >>> Kinderlobby Schweiz will einen politischen Verbots-Vorstoss starten.
Plus: Guter >>> Offener Brief „Religionsfreiheit kann kein Freibrief für Gewalt sein“ von bisher über 140 MedizinerInnen und JuristInnen auf FAZ.net.
Plus ein >>> Focus-Interview mit Holm Putzke mit dem Titel "Die Politik reagiert reflexhaft, nicht reflektiert".
Plus ein >>> Tagesspiegel-Interview mit der Familienrechtlerin Susann Bräcklein in der Süddeutschen mit dem Titel "Erlaubt ist, was nicht schadet".
Plus ein >>> NZZ-Bericht über Kontroversen unter CH-Juristen.
Nachtrag:Kinderspital Zürich stoppt Beschneidungen - Kispi St. Gallen erwägt Moratorium
Inzwischen hat das Kinderspital Zürich ein vorläufiges Motatorium für medizinisch nicht notwendige Knabenbeschneidungen erklärt (>>> Beobachter / Tages-Anzeiger). In einer TA-Online-Umfrage mit bisher über 2000 Beteiligten >>> begrüssen 80% aller Abstimmenden diesen Entscheid.
Nach den Sommerferien >>> will auch das Kinderspital St. Gallen über ein Moratorium beraten.
Meine 2 Cent: Schade nur, dass beide Kliniken bisher bei Kindern mit "atypischen" Genitalien weniger Skrupel zeigen, medizinisch nicht notwendige Genitaloperationen durchzuführen, geschweige denn im Namen der Kinder darauf zu verzichten - obwohl letztere massiv gravierendere Eingriffe sind und auch viel häufiger praktiziert werden: Allein das Kinderspital Zürich führt nach Aussagen von Angestellten dort 2 "Hypospadiekorrekturen" wöchentlich durch (im Vergleich zu den im Artikel erwähnten 2 medizinisch nicht notwendigen Beschneidungen monatlich).
UPDATES: Auch das >>> Berner Inselspital will nach den Sommerferien über ein Moratorium beraten. Das >>> Bieler Spital Wildermeth lehnt ein Moratorium ab, >>> dito das Basler Kinderpsital, >>> dito Luzern.
UPDATES 2: Am 10.8.12 hob das Kinderspital Zürich das Beschneidungsmoratorium wieder auf (>>> Tages-Anzeiger >>> NZZ 1 >>> 20min >>> TA-Interview mit Kispi-Direktor Sennhauser >>> NZZ 2).
Davor gabe es eine Anzeige gegen das Kispi, die Staatsanwaltschaft lehnte eine Untersuchung jedoch ab (>>> NZZ).
Das Kispi St. Gallen lehnte inzwischen ein Moratorium ab und beschneidet unverändert wie eh und je (>>> DRS)
>>> Chirurgische "Genitalkorrekturen" an Kindern: Typische Diagnosen und Eingriffe
Am nächsten Freitag (27. Juli) wird in Berlin an der Humboldt Universität die englischsprachige eintägige Konferenz Radical Cross-Currents in Black Berlin (“Radikaler Widerstand im Schwarzen Berlin”) stattfinden. Zusammenkommen werde Künstler_innen, Aktivist_innen und/oder Akademiker_innen, um über künstlerischen und politischen Widerstand in Berlin seit den 1980ern zu diskutieren.

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Unter anderem wird es ein Künstler_innengespräch mit Vaginal Davis geben, “Gründer_in der Homo-Core Punk Bewegung und eine gender-queere Kunst und Musik-Ikone”.
Außerdem könnt ihr euch auf einen Künstler_innen-Tisch u.a. mit Noah Sow, Sharon Dodua Otoo und Katharina Oguntoye freuen.
Abgerundet wird das Programm mit der Filmvorführung von “Audre Lorde - The Berlin Years 1984 to 1992“.
Mehr Informationen gibt’s auf radicalblackberlin.wordpress.com.