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Gender
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Jesper Juul im Gespräch mit Victoria Schneider vom Kölner Stadt Anzeiger über Schieflagen nach Trennungen und Väter die Unternehmenskulturen verändern.
‚… Oft genug entsteht aber auch eine Art Schieflage, Mutter und Kind gegen Vater und umgekehrt.
JUUL Das ist natürlich furchtbar. Viele Eltern sind ja super-super-super-egoistisch, wenn es zur Trennung oder zur Scheidung kommt. Da spielt natürlich das Geld auch eine Rolle.
Und man will sein Kind behalten. Meistens geht das zugunsten der Mutter aus, ändert sich das vielleicht in Zukunft?
JUUL Ja, mehr und mehr Väter übernehmen Verantwortung. Das gilt auch für das Zusammenwohnen. Wenn ein Vater immer alles seiner Frau überlässt und nur Polizist spielt, dann hat er möglicherweise gesetzlich das Recht, seine Kinder zu sehen. Aber er hat sich nicht als Vater qualifiziert. Und das erleben viele dieser Wochenend-Väter. Sie fühlen sich nicht wohl mit ihren Kindern. Man kann nur so und so oft in den Zoologischen Garten gehen oder dieselben Disneyfilme ansehen. Und dann? Was macht man? Viele Väter sind in der Praxis unfähig. Die haben das Potenzial zur Erziehung, aber sie haben das nie gemacht. Und dann stehen natürlich die Frauen da und sagen: Okay, ich habe mit dem 15 Jahre zusammengelebt und ich war immer eine alleinerziehende Mutter. Er hat das Geld verdient und alles, aber natürlich gehören die Kinder mir. Weil er keine Qualifikationen hat. Unsere Gesellschaft ist außerdem sehr maskulin geprägt. Nur nicht dann, wenn es dazu kommt, dass Väter eigentlich fünfzig Prozent der Familien haben sollten. Ich glaube, dafür müssen die Männer sich qualifizieren.
Zeit für einen Rollentausch?
JUUL Ich war gerade in Schweden, da ist mein „Mann und Vater“ Buch herausgekommen. Die Schweden sind anderen Ländern da Jahre voraus. Dort gibt es diese Väter schon seit Jahren mit großer Selbstverständlichkeit. Damit ändert sich auch die Kultur in Unternehmen. Wir bekommen Führungskräfte, die ein halbes oder sogar ein ganzes Jahr mit dem Kind zu Hause waren. Sie haben feminine Werte. Denn diese Männer sagen: „Jetzt habe ich etwas über Menschen gelernt, jetzt weiß ich viel mehr über das Leben.“ Und ich habe mit ein paar Unternehmensberatern in Stockholm geredet, die sagten, sie sehen, dass die Stimmung in Sitzungen ganz anders sei. Die Top-Manager sind plötzlich auch Väter, das ist gut.’
Quelle
In der Süddeutschen hat Heribert Prantl heute deutliche Wort gefunden, warum die Quote und andere Frauenfördermaßnahmen notwendig sind.
Gleichberechtigung ist kein Gedöns, sondern verfassungsrechtliches Gebot. […] Es reicht nicht, wenn Frauen theoretisch alles werden dürfen; sie müssen es praktisch werden können. Eine bloß formale rechtliche Gleichbehandlung führt nicht zur Gleichberechtigung, wenn diese formale Gleichbehandlung auf ungleiche Lebenssituationen von Männern und Frauen trifft.
Zwei Punkte, die mensch nicht oft genug betonen kann, da sie leider immer wieder vergessen werden.
Herzliche Einladung zum Gastvortrag von
Prof. Dr. Lisa Isherwood, University of Winchester
Die international renommierte Befreiungstheologin, weltweit führende Theoretikerin in feministischen und queeren Theologien, und Autorin von “The Power of Erotic Celibacy”, “The Fat Jesus: Feminist Explorations in Boundaries and Transgressions” und “Introducing Feminist Christologies” spricht über:
The Fat Jesus Explorations in Fleshy Christologies
Fr. 15.06. 2012 12.00 Uhr
R. 117 Theologische Fakultät
Burgstraße 26, 10178 Berlin
Gastgeberin: Prof. Dr. Ulrike Auga, Theologie und Geschlechterstudien, Theologische Fakultät Berlin in Kooperation mit der Sozietät für Religionswissenschaft, Interkulturelle Theologie und Geschlechterstudien
Einladung Isherwood Gastvortrag.pdf
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SOCIETA’ DANTE ALIGHIERI E. V. Gesellschaft für italienische Sprache und Kultur
Nollendorfstraße 24 | 10777 Berlin | +49 (0)30 - 883 14 01 [email protected]
Freitag 15. Juni 19.30 Societá Dante Alighieri“Ursula Hirschmann: Infanzia berlinese e percorso europeo”
“Ursula Hirschmann: Berliner Kindheit und Europaeisches Engagement”Mit dem Beitrag von Dott. Piervirgilio Dastoli
Organisation: Dr. Paola Ferruta, Dott. Fabio Ferrarini und Dr. Jutta Hergenhan
Programm:
19.30 Uhr: Praesentation von Prof. Enrico Fava
19.45 Uhr: Einfuehrung in das Leben Ursula Hirschmanns, Dott. Fabio Ferrarini
20 Uhr: Lesung von Passagen aus der Autobiografie von Ursula Hirschmann “Noi senza patria”, “Wir Vaterlandslosen” in deutscher und italienischer Sprache, Dr. Jutta Hergenhan und Dr. Paola Ferruta
20.20 Uhr: Beitrag von Dott. Piervirgilio Dastoli ueber Ursula Hirschmann
21 Uhr: Empfang
Aktuell: Talking Eyes
Gender in the European Town Network
22.05.2013-25.05.2013, Odense, University of Southern Denmark
Deadline: 26.10.2012
As places which fostered and disseminated key social, economic, political and cultural developments, historically towns have been central to the creation of gendered identities and the transmission of ideas across local, national and transnational boundaries. The Gender in the European Town Network invites proposals for papers of 20 minutes, completed panels (3 papers, chair and commentator), and poster sessions.
The Conference will be organised in three main strands. We encourage papers that address one of the strands, or proposals that cross the theme boundaries. They should also explore what influence gender has on the shape of towns themselves, as a force for change. We welcome local studies as well as more comparative approaches and encourage historiographical, theoretical and empirical considerations.
Political culture and Civic Identity:
We want to discuss how civic identity and citizenship were negotiated and used in the urban space and how these were established and institutionalized.
Proposals could include:
- Gendered civic identity in different periods of time
- Gender and different sites of political actions
- Political culture and political actions
- Religion as politics
- Relations between local civic identity and national political development
- Intersectional discussions of how changing social conditions interacted with gender and citizenship
Space Place Environment: Rethinking Space:
The role of gender in shaping, and being shaped by, space and place, particularly in the urban environment, provides historians and cultural geographers with the opportunity to look afresh at the changing nature of the town and its inhabitants over time.
Proposals could include:
- Historiography of spatial studies
- Gendered urban environment in historical process
- Meanings of space
- Urban places as gendered meaning makers
- New directions in the study of gendered urban space
Stretching the urban economy:
The aim of this strand is to explore the influence of gender on the economic shape of towns and the ways in which men and women articulated their relationship to the urban economy. We encourage papers that stretch the traditional idea of economy by exploring different types of markets and nexus.
Proposals could include:
- Workplace organisation / relationships
- Consumption and production interfaces
- Networks (urban rural links, family businesses …)
- Cosmopolitanism in economic systems
- Influence of econo-political debates
- Gendered illicit economy
Keynote Speakers:
Professor Elisabeth Cohen, York University, Toronto, Canada
Professor Rachel Fuchs, Arizona State University, USA
Professor Hannu Salmi, University of Turku, Finland
Professor Pamela Sharpe, Hobart University, Tasmania, Australia
Professor Amanda Vickery, Queen Mary, University of London, UK
Proposals of 200 words for papers or posters should be submitted to [email protected] by 26 October 2012.
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Sehr geehrte Damen und Herren,
hier mit laden wir Sie herzlich zu der Veranstaltung 25. Juni 2012 um 18 Uhr
GESCHLECHTERGESCHICHTE ALS GESELLSCHAFTSGESCHICHTE-KRITISCHE STUDIEN ZUR GESCHICHTSWISSENSCHAFT
KARIN HAUSEN (ZIFG, TU BERLIN) IM GESPRÄCH MIT STEFANIE SCHÜLER-SPRINGORUM (ZENTRUM FÜR ANTISEMITISMUSFORSCHUNG, TU BERLIN)
im Hauptgebäude der TU Berlin
Strassse des 17. Juni 135
10623 Berlin
Raum H 300
ein.
Im Anschluss laden wir Sie bei Wein und Brezeln zum informellen Austausch ein.
Freundliche Grüße,
Hildegard Hantel
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Das Gunda-Werner-Institut in der Heinrich-Böll-Stiftung lädt ein:
10 Jahre Internationaler Strafgerichtshof
Ex-Präsident Taylor verurteilt – ein Meilenstein gegen sexualisierte Kriegsverbrechen?
Podiumsdiskussion
Datum: Mittwoch, 4. Juli 2012, 19.00 - 21.30 Uhr
Ort: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, Berlin-Mitte
Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich
Referent/innen:
Brigid Inder (Executive Director of Women’s Initiative for Gender Justice, Niederlande)
Ibrahim Tommy (Executive Director of the Center for Accountability and Rule of Law, Sierra Leone)
Barbara Bangura (Women in Peacebuilding Network, Sierra Leone, angefragt)
Brenda J. Hollis (Chefanklägerin des Charles Taylor-Prozesses des Sondergerichts in Sierra Leone, angefragt)
Moderation:
Barbara Unger (Berghof Stiftung)
50 Jahren Haft sind das Strafmaß für Charles Taylor, den früheren Präsidenten von Liberia, verkündet hat es das UN-Sondergericht von Sierra Leone Ende Mai. Die Verurteilung listet als Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen ausdrücklich sexualisierte Gewalttaten auf, namentlich Vergewaltigung und sexuelle Versklavung. Mit Charles Taylor wird somit erstmals in der internationalen Justizgeschichte ein ehemaliger afrika- nischer Staatschef und Warlord für die von Rebellentruppen ausgeübten Verbrechen zur Verantwortung gezogen.
Dies gilt als Erfolg und Meilenstein im Kampf gegen die bisherige Praxis internationaler Strafgerichte, sexualisierte Kriegsverbrechen, von denen besonders Frauen und Mädchen betroffen sind, straflos zu lassen. Es kann zudem als Stärkung der internationalen Strafgerichtsbarkeit betrachtet werden.
Welche Bedeutung hat die Verurteilung von Charles Taylor für den Versöhnungsprozess und ein langfristiges, friedliches Zusammenleben in Sierra Leone und Liberia? Welche spezifischen Anforderungen stellen sich insbesondere an einen umfassenden Aufarbeitungsprozess von sexualisierter Kriegsgewalt und genderspezifischer Kriegsführung? Welche weiteren Initiativen im Sinne eines Transitional Justice-Ansatzes wurden in Sierra Leone und Liberia vorgenommen, was gilt es zukunftsweisend zu fordern?
Sprachen: Deutsch/Englisch (Simultanübersetzung)
Information:
Gitti Hentschel, Gunda-Werner-Institut, Institutsleitung,
Email [email protected] , Telefon 030.285 34 122
Hinweis:
Wir weisen darauf hin, dass im Rahmen dieser Veranstaltung Foto-/ Ton- und Filmaufnahmen von TV-Sendern sowie für öffentliche und nicht-öffentliche Zwecke gemacht werden können.
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Ringvorlesung des Graduiertenkollegs
Geschlecht als Wissenskategorie
Mittwochs, 18:00-20:00 Uhr
Humboldt-Universität zu Berlin
Unter den Linden 6, 10099 Berlin
Hörsaal 2014a
13.06.2012
Ins A Kromminga:
Medical Porno: Zwitter als Wiedergänger des Zwei-Geschlechter-Systems
Weitere Termine sowie der Flyer zum Download unter:
[www2.hu-berlin.de]
The Research Group Visual Culture cordially invites you to the third event of the series:
TALKING EYES
Klaus Müller, Dr., Museum Consultant & Filmmaker
In the blink of an eye: Post-war constructions of (in)visibility of victims and perpetrators
Date & Time: 14 June 2012, 7:30 pm, Join us for a small reception immediately following the lecture
Venue: Humboldt University, Universitätsgebäude Dorotheenstraße. 26
Chair: Todd Sekuler
This presentation explores the opposition between the post-war invisibility of gay survivors of the Nazi regime and the desire of post-war society to portray Nazis as homosexuals. In order to forget that ‘ordinary’ men and women had become perpetrators, the Nazi was portrayed as an outsider: deviant and degenerate. Homosexuality came to signify transgression into evil. Due to their exclusion from post-war memory, some gay survivors blamed themselves for their victimization. Their shame, ongoing persecution, and – above all – post-war silence constitute a disturbing figure: the speechless victim. Using various films, including the film within the Berlin Memorial to Homosexuals persecuted under Nazism, the discussion thus moves between the invisible victim and the post-war image of a perpetrator, both of which served collective and voyeuristic needs.
Dr. Klaus Müller works as an international consultant, including for the United States Holocaust Memorial Museum in Washington DC, where he serves as the Museum’s Representative for Europe. During the conception of the Museum’s permanent Exhibition, he researched and oversaw the inclusion of material documenting the experiences of homosexuals under Nazism. He was the initiator, research director, and associate producer of the award-winning film Paragraph 175 (2000), which profiles gay survivors of Nazi persecution, and assistant director of But I was a Girl (1999), documenting the life of lesbian Dutch resistance fighter andconduct or Frieda Belinfante. Dr. Müller taught film history and the history of sexuality at the International School, University of Amsterdam, Netherlands between 1993-2002. In 2005, he served as guest editor for a special issue of the American museum journal Curator onmuseums and globalization.
Address:
Humboldt University Berlin
Universitätsgebäude Dorotheenstraße. 26
Lecture Hall 208
10117
Directions:
U Train Friedrichstrasse
www.bvg.de
Exit at station Berlin-Friedrichstraße. Walk south on Friedrichstraße to Dorotheenstraße. Turn left on Dorotheenstraße and walk to the end of the road (5min.)
Free Admission
For further informations and programme on the lecture series see: www.talking-eyes.de
Contact: [email protected]
Download the Lecture Series Flyer here
Lecture Series main Sponsor: DFG Graduate Programme “Gender as a Category of Knowledge”
The film and video series TMI (too much information), accompanying a Larry Clark retrospective on display at C/O Berlin (Oraniensburgerstr. 35/36), will continue on Tuesday June 12th at 8pm with:
Gus Van Sant: Mala Noche, video still, 1986 Courtesy of ALAMODE FILMDISTRIBUTION OHG
Ambiguous Longing
I didn’t know that I loved you (Sharon Hayes, 2009, 10′)
This collaborative performance piece examines expressions of gender and political desires and their relations towards the emancipatory possibilities of public speech in the social context of enforced heteronormativity and political repression.
Wednesdays (Deniz Buga, 2009, 10′)
On Wednesdays, the soldier leaves the barracks and visits the apartment of the Buddhist man in the city. While making love, they talk about their beliefs and dreams.
Mala Noche (Gus Van Sant, 1986, 78′)
Walt, the gay manager of a seedy liquor store in Portland, Oregon has fallen desperately in love with Johnny, a teenage illegal Mexican immigrant who doesn’t speak English.
Peter Fucking Wayne Fucking Peter (Wayne Yung, 1994, 4’31″)
A queer love letter using poetry and sexual imagery to describe the romantic tensions caused by differences in age, race, and HIV status.
The series has been created to reflect upon the dynamics of working across, through, and against generational differences. TMI—or ‘too much information’—signifies the transgression of barriers of privacy and intimacy, and the centrality of resistance in narratives of family and community. The series hones in on issues of alleged danger or contagion, seeking to unpack them and to explore how emotions such as fear and shame are critical to creating and maintaining cultures of censorship and taboo. Beyond the apparent dualisms of the acceptable and the taboo, the public and the personal, and the self and the other, the series delves into the neoliberal power structures that regulate social and political dynamics of ‘excess.’ It explores personal and sociopolitical aspects of generational transformations and resists essentialized notions of time, space, and experience.
TMI. Too Much Information
https://www.facebook.com/TMI.TooMuchInformation
http://toomuchinformation2012.tumblr.com/
Auf Deutsch: [www.co-berlin.info]
5 June–17 July 2012
Tuesdays 8pm
C/O Berlin – International Forum For Visual Dialogues
Oraniensburgerstr. 35/36 10117 Berlin
Inter* - Trans* - vergessen?
Podiumsdiskussion zu einem blinden Fleck der Aufarbeitung der Homosexuellenverfolgung im Rahmen der Hirschfeld Tage
Die Podiumsdiskussion befasst sich mit den historischen Schnittstellen von Homosexualität, Trans* und Inter*. Die Veranstaltung möchte dazu beitragen, einen blinden Fleck des Gedenkens an die Opfer der Homosexuellenverfolgung geschlechtsspezifisch auszuleuchten: Bei manchen der unter § 175 StGB Verfolgten handelt es sich um Menschen, deren Geschlechtsempfinden und/oder Körper sich nicht in ein binäres Raster von männlich oder weiblich einordnen lassen. Sie unter die homosexuellen Opfer zu subsumieren, ignoriert die unterschiedlichen Selbstentwürfe, Lebenswirklichkeiten und spezifischen Diskriminierungserfahrungen. Menschen, die heute als trans*, transgender, transident oder transsexuell bzw. inter*, intersex, intergeschlechtlich oder intersexuell beschrieben werden, waren jedoch schon in den Anfängen sexueller Emanzipationsbewegungen präsent. Auch Magnus Hirschfeld, wichtiger Initiator der Sexualwissenschaft, dokumentierte die geschlechtliche und sexuelle Vielfalt bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Sein Konzept der sexuellen Zwischenstufen spiegelt dies wieder. Trans* und Inter* wurden nicht nur im Rahmen des § 175 kriminalisiert, sondern konnten beispielsweise wegen ordnungswidrigem Tragen der Kleider des “anderen” Geschlechts verhaftet werden. Ihre strafrechtliche Situation oder die spezifischen Umgangsweisen sind gegenwärtig ebenso unerforscht wie die Auswirkungen psychiatrischer Praxen vor, während und nach des Nationalsozialismus auf das Leben von Trans* und Inter*. Die Komplexität der Verfolgungsgeschichte in Abgrenzung und Überschneidung mit der von lesbischen und schwulen, aber auch mit der von politisch Verfolgten und anderen Opfern des Nationalsozialismus und unter weiteren intersektionalen Aspekten sichtbar zu machen, ist das erklärte Ziel der Diskussion.
Dabei wird ebenfalls die Historizität von Begrifflichkeiten wie Transvestiten, kesse Väter und weitere Selbstbeschreibungen diskutiert werden. Nicht zuletzt wird der Gegenwartsbezug, inwieweit und wie die historische Entwicklung die aktuelle Diskriminierungssituation von Inter* und Trans* beeinflusst, hergestellt.
Mit: Dr. Rainer Herrn, Dr. Ulrike Klöppel, Dr. Gabriele Dennert
Moderation: Arn Sauer
Datum: 15. Juni 2012
Beginn: 19 Uhr
Eintritt frei!
Ort: TransInterQueer e.V., Glogauer Str. 19, 10999 Berlin X-Berg, HH, 1. Stock
Barrierearm: Mit Aufzug, fast (breite Türen/schwellenlos), aber nicht ganz rolligerecht (Toiletten), leider auch ohne Gebärdendolmetschen und Mehrsprachigkeit.
Mehr Infos: www.transinterqueer.org bzw. [www.hirschfeld-tage.de]
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Das Antifee - Festival für feministische Gesellschaftskritik findet am 15. und 16. Juni auf dem Campus der Uni Göttingen statt.
Als Festival mit einem explizit antisexistischen Selbstverständnis möchte das Antifee sowohl feministische Politik fördern und öffentlich machen, als auch eine Plattform für Debatten, Kontroversen und Diskussionen bieten. Auch andere Formen gesellschaftlicher Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt sollen auf dem Festival kritisch hinterfragt und betrachtet werden. Dementsprechend haben Themen wie etwa Nationalismuskritik oder Antirassismus ihren festen Platz im Programm.
In Workshops dreht es sich u.a. um Sexismuskritische Praxen, Antisemitismus von links, Polyamorie, Islamophobie oder Männlichkeitskonstruktionen im Hip Hop, im Hardcore oder im Fußball.
Musik gibt es z.B. von der Berliner Rapperin Sookee, der Sängerin Ira Atari oder Bell’s Roar aus New York. Am Freitag geht es bereits um 15 Uhr mit den Workshops los.
Das Festival ist kostenlos, Eintrittskarten gibt es nicht.
Die Zwitter Medien
Offensive™ geht weiter!
Artikel in der Samstagsausgabe des Anzeigers über die
>>>
Senatsverhandlung vom letzten Mittwoch
an der Justus-Liebig-Universität.

>>>
Marburg + Gießen: Proteste + Info + Senatstermine 15.04.-06.06.2012
>>>
Chirurgische "Genitalkorrekturen" an Kindern: Typische Diagnosen und
Eingriffe
>>>
Offener Brief an JLU und UKGM Giessen, 22.04.2012
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Genitalverstümmelungen in Kinderkliniken – eine Genealogie der
Täter
Die
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Täter
Schule aus – was dann? Ausbildung oder Studium oder beides gleichzeitig? Damit die Wahl nicht zur Qual wird, können Jungen und Mädchen auf dem Lernfest testen, was gefällt und passt: Handwerk oder Industrie, Handel oder Hochschule. Beratung gibt es gratis. Am Stand von Komm, mach MINT können sich Mädchen und junge Frauen über MINT-Studiengänge und -Berufe informieren und viele MINT-Experimente ausprobieren.
Die Teilnehmerinnen des Workshops „Try it! Junge Frauen erobern die Technik“ erhalten Einblicke in natur- und ingenieurwissenschaftliche Studiengänge an der TU Berlin, führen Experimente durch, besuchen ein Technologie-Unternehmen und lernen berufserfahrene Ingenieurinnen und Naturwissenschaftlerinnen kennen. Sie können sich mit Studentinnen austauschen und eine Studienberaterin der TU Berlin befragen.
Die Hochschule Magdeburg-Stendal (Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Industriedesign) bereitet in Kooperation mit der [bpw]akademie in der Zeit vom 30.- Juli bis 04. August an der H2 Hochschule Magdeburg/Stendal in Magdeburg auf den Wiedereinstieg oder Berufseinstieg in einen MINT-Beruf vor.
Aufgrund der Diplompräsentationen haben sich folgende- neue - “Raumänderungen” bei den Lehrveranstaltungen von Frau ao. Univ.-Prof. Dr. Mag. Marion ELIAS ergeben:
Dienstags:
S40224 - Gender Studies: Gender Art Laboratory. Primavera (SE)
S50842 - Privatissimum für DissertantInnen (PV)
05.06.2012 - 12:00 bis 16:00 | ZG23 + ZG 24 Zollamtstraße 3,
12.06.2012 - 12:00 bis 16:00 | HS 21A Zollamtstraße 3,
19.06.2012 - 12:00 bis 16:00 | HS 21A Zollamtstraße 3,
26.06.2012 - 12:00 bis 16:00 | HS 21A Zollamtstraße 3
HS 21A befindet sich im Zwischengeschoß auf der rechten Seite des Gebäudes Vordere Zollamtstraße 3 - über die Treppe bitte!
Die Vorlesung Mittwochs Ästhetik der Farben ist von den Änderungen NICHT betroffen!
Donnerstags:
S40374 - Niemandsland - zwischen Kunst und Wissenschaft (SE)
S50844 - Gender Studies: Bildende Kunst und Philosophie - Acheiropoieta (VO)
14.06.2012 - 12:00 bis 16:00 | Hörsaal 3, Hauptgebäude, Erdgeschoß, Neubau,
21.06.2012 - 12:00 bis 16:00 | Hörsaal 3, Hauptgebäude, Erdgeschoß, Neubau
28.06.2012 - 12:00 bis 16:00 | Hörsaal 1, Hauptgebäude, Erdgeschoß, Altbau
Mit kollegialen Grüßen
Marion Elias
Der Expertinnen-Chat bietet dir die Möglichkeit zum direkten Austausch mit einzelnen "Weibsbildern". Gibt es eine Frage, die du schon immer gerne einer Informatikerin gestellt hättest? Stehst du vor einer Entscheidung und wärst froh um den Ratschlag einer Physikerin mit Berufserfahrung? Würdest du gerne aus erster Hand erfahren, was dich im Mathematik-Studium erwartet? Oder würdest du einfach gerne wissen, was man als Werkstofftechnikerin für Berufsmöglichkeiten hat?
In jeder Folge der WWW Girls stellen wir euch eine Bloggerin und ihr Weblog vor. Heute:
aniversum
Wie heißt du?
Milena Glimbovski - auch wenn man mich im Web als Milena Lebowski (aka The Small Lebowski) oder Milena Glim findet und halt vor allem als Milenskaya.
Seit wann bloggst du?
Der erste Versuch war ein „hipper“ StreetStyleBlog in 2006 in Hannover und scheiterte an der besagten Hippness von Hannover. Milenskaya dagegen entstand im April 2011 bei meinem Praktikum in einer Londoner Design-Agentur.

(c) Frl. Zucker, fraeuleinzucker.blogspot.com
Warum hast du damit angefangen?
Um das Leben und Wirken vor Ort festzuhalten. Später gesellten sich andere Themen dazu, die mich beschäftigten. Aber in erster Linie ging es mir darum, meine Gedanken und Fundstücke mit der Welt zu teilen. Geteilte Freude ist ja bekanntlich doppelte Freude.
Worüber schreibst du?
Seit der Slutwalk Berlin Organisation letztes Jahr beschäftigte ich mich mit Genderfragen. Also z.B. klassischer Rollenverteilung, ungleichem Lohn der Frau oder auch Slut Shaming und Sexismus im Allgemeinen. Da ich in einer Werbeagentur meine Ausbildung mache, umgeben mich Werbung und Design ständig. Also schaue ich auch oft wie Gender und Werbung zusammenhängen und wo wieder nur sexistischer Mist reproduziert wird oder etwas nackte Haut auch mal berechtigt in einem Werbe-Motiv auftaucht.
Außerdem habe ich einen Hang zu schönen, viel Haut zeigenden Bildern und eindeutig doppeldeutigen Witzen mit einem sexuellen Unterton. Die finden sich dann in der Kategorie „Porn“. Durch diese abstruse Kombination, Gender, Werbung und Porn, hoffe ich Menschen zu erreichen, die sich sonst wenig mit den einzelnen Themen beschäftigen. Oft ist ein Post auch allen dreien Kategorien zuzuordnen. Oder auch gar nicht und zeigt nur ein lustiges Katzen-gif.
Was dir ohne Internet nicht passiert wäre:
Hm. Einiges. Ich glaube die entscheidende Wende kam als ich anfing zu twittern und meinen Gedanken freien Lauf lies. Twittern ist, wie Selbstgespräche führen - nur mit der Welt. Manchmal kommt eine Antwort und Reaktion zurück. Aber vor allem lernt man dadurch wunderbare Menschen kennen. Neue gute Freunde, lose Bekanntschaften und Partytiere, die ich allesamt ins Herz schloss. Leute, die ich nur oberflächlich kannte, den kam ich näher und dabei blieb alles unverbindlich und angenehm einfach.
Als Anekdote ist auch zu erzählen, wie mir ein wildfremder Mensch (@suntsu), mit dem ich ab und zu schrieb, aber nicht persönlich kannte, mir einfach so sein Smartphone auslieh. Mein Smartphone war in der Reparatur und das zwei Monate lang. Und besagter Suntsu schickte mir ein neuwertiges HTC Desire einfach so per Post zu. Ohne mich wirklich zu kennen und ohne Sicherheiten. Ja, es war naiv, aber ich bin ihm unglaublich dankbar, weil ich sonst 2 Monate lang ohne Smartphone gewesen wäre. Der digitale Freitod sozusagen.
Wovon braucht das Internet mehr:
LOLCATS. Nein, nicht wirklich. Auch nicht Porn. Na doch, vielleicht besseren. Aber mehr Toleranz, weniger Trolle und eine Möglichkeit der eigenen „Informations-Blase“ in der man manchmal so schwebt, zu entkommen.
Frauen* im Web haben…
…eine große Klappe und das finde ich gut. Und sie finden sich leichter und können sich besser organisieren. So hat sich ja auch die Slutwalk Berlin Organisations Gruppe gefunden gehabt.
Deine tägliche Web-Lektüre:
Vorallem meine Twitter-Timeline. Dadurch stoße ich immer wieder auf neue Blogs und auch Themen, mit denen ich mich sonst nicht beschäftigt hätte. Neben der taz und SpOn, lande ich früher oder später auch auf reddit oder 9gag oder ffffound und auf meinem tumblr dashboard. Also cats und porn non-stop.
Tipps und Bewerbungen für die WWW Girls an post(at)maedchenmannschaft.net.

Einige Ausschnitte aus einem >>> autobiographischen Text von Cheryl Chase, Begründerin der Intersex Society of North America (ISNA), auf Deutsch seinerzeit auf der AGGPG-Homepage:
Die Geschichte meiner Kindheit ist eine Lüge. Ich weiß jetzt, daß meine
Eltern nach der Klitorektomie dem ärztlichen Ratschlag gefolgt sind, indem sie
jeden noch so kleinen Beweis, daß Charlie jemals existierte,
vernichteten.
Wofür sind Genitalien? Meiner Auffassung nach sind meine Genitalien für
mein Vergnügen.
Ich erinnere mich an mich als einen zurückgezogenen, depressiven Jugendlichen, immer versuchend einen Blick auf weibliche Genitalien werfen zu können. Sehen sie so aus wie meine? Ich hatte niemals eine nackte Frau aus der Nähe gesehen. Ich hatte keine Ahnung davon, daß an meinen Genitalien Teile fehlten. Eigentlich kann man die Unterschiede zwischen meinen Genitalien und denen von irgendeiner anderen Frau, ohne die äußeren Schamlippen zu öffnen, nicht erkennen. Ich erinnere mich, wie ich in einem Buch das Phänomen der Masturbation entdeckte. Ich konnte jedoch den Mittelpunkt der lustbringenden Empfindungen in meinen Genitalien nicht lokalisieren, konnte den Trick nicht zustande bringen, über den ich gelesen hatte. Ich war nicht in der Lage, dieses Versagen mit dem Geheimnis über die vergrößerte Klitoris, die entfernt wurde, in Verbindung zu bringen. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, daß mir jemand eine solche unwiderrufliche Sache angetan hatte, besonders nicht Erwachsene, die für mein Wohl verantwortlich sind. Oft weckten mich Alpträume, in denen mein Leben in Gefahr, mein Geschlecht fraglich und meine Genitalien deformiert waren und aus mir so wie Organe heraus schwappten. Als junge Erwachsene, gelang es mir, eine Verbindung zwischen der Entfernung meiner Klitoris und meiner schwachen sexuellen Reaktion, der Unfähigkeit einen Orgasmus zu erleben, zu erkennen.
Es war nicht leicht die intensiven Schamgefühle zu überwinden. Als Frau bin ich weniger als vollständig – ich habe eine geheime Vergangenheit, mir fehlen wichtige Teile meiner Genitalien und sexuellen Reaktionen. Eine medizinische Anomalie, so zusammengeflickt wie es der Chirurg am besten bewältigen konnte. Wenn eine Geliebte mit ihrer Hand das erste Mal meine Genitalien berührt, wird der Mangel sofort offensichtlich für sie. Ich wurde brutal verstümmelt, zurückgelassen voller Fragen, und auf der Suche nach der Wahrheit befand ich mich in völliger Stille und Isolation.
>>> Ganzer Text: Cheryl Chase, "Beleidigende Vernunft (Affronting Reason)"
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Eingriffe
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Kosmetische Klitorisamputationen in Uni-Kinderkliniken - Aufklärung tut
not!
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Genitalverstümmelungen in Kinderkliniken – eine Genealogie der
Täter
Im Pride Village gibt es heuer neben Unterhaltung und allgemeiner Information auch Veranstaltungen aus dem Bereich der Wissenschaft. Am Mittwoch, dem 13. Juni 2012, um 20 Uhr liest die Queer-Theoretikerin Sushila Mesquita aus ihrem eben erschienenen Buch "Ban Marriage!" in dem es um den Preis lesbisch-schwuler Emanzipation geht. Mesquita hat für ihr Buch anhand der Diskussion um die rechtliche Anerkennung gleichgeschlechtlicher Paarbeziehungen untersucht, welche Anpassungsleistungen und Grenzziehungen mit der "Normaliserung" verbunden sind und welche anderen Möglichkeiten dadurch aus dem Blickfeld geraten.
Ban Marriage! - Sushila Mesquita liest aus ihrem Buch
Wann: Mittwoch, 13. Juni 2012, 20 Uhr
Wo: Lesbians' Pride Zeit im Pride Village auf dem Rathausplatz, 1010 Wien
Hinweis: Sushila Mesquita präsentiert ihr neues Buch am Dienstag, dem 12. Juni um 19 Uhr in der Buchhandlung ChickLit in der Kleeblattgasse 7, 1010 Wien und disktutiert darüber mit der Rechtsphilosophin Elisabeth Holzleithner.
Weitere Veranstaltungen aus dem Bereich Wissenschaft:
Am Donnerstag, dem 14. Juni um 17 Uhr diskutieren Ilona Bubeck vom Berliner Querverlag und Nicole Alecu de Flers und Katja Langmaier, beide vom Wiener Verlag Zaglossus, auf Einladung der Buchhandlung Löwenherz über die Zukunft des lesbischen und schwulen Buches. Ort: Veranstaltungszelt im Pride Village.
Am Freitag, dem 15. Juni 2012 um 15 Uhr laden die Queer Business zur Podiumsdiskussion "Out sein in der Arbeitswelt", in der unter anderem die Ergebnisse einer Studie über die Erwerbszusammenhänge lesbischer Frauen diskutiert werden, die Roswitha Hofmann und Sabine Steinbacher im Auftrag der Queer Business Women erstellt haben.
Täglich von 13. bis 16. Juni finden die Regenbogenführung an der Uni Wien statt. Sprachen: Deutsch und Englisch, Anmeldung erforderlich. UKB 5 Euro. Die historischer Stadtspaziergänge mit QWIEN Guide Andreas Brunner finden ebenfalls an mehreren Tagen statt und werden in Deutsch und Englisch geführt. Treffpunkt beim QWIEN Infostand im Pride Village.
Links: http://www.viennapride.at/wordpress/programm
http://www.loewenherz.at/lesungen-juni-2012.php
http://www.loewenherz.at/index_lw_nr.php?LWNR=8628
http://www.qwien.at/?p=1636
http://event.univie.ac.at/fuehrungen/regenbogenfuehrungen
http://www.queer-business-women.at/wp-content/uploads/2012/04/presseinfo_QueerBusinessWomen__QBWtalk_20120418.pdf
Das Programm und die Flyer für die diesjährige Polyfantasiawoche sind fertig, online hier. Schreibt uns, wenn Ihr Flyer wollt, wir verschicken gerne welche.