33584 Artikel (32689 ungelesen) in 81 Feeds
Gender
(32689 ungelesen)
(35 ungelesen)
Wer kennt das nicht ? Man kann noch so emanzipiert und selbstbewußt sein, vor Bodylove nur so strotzen und mit sich selbst und seinem Körper im Reinen sein - es löst eben doch nicht alle Probleme. Es mag die eigene Lebensqualität zwar enorm steigern, aber die zwangsläufige Interaktion mit einer eben nicht so emanzipierten Welt erlaubt uns oft nicht, diese gewonnene Lebensqualität so aufrecht zu erhalten, wie wir das eigentlich möchten.
Und gerade Übergewicht, speziell in unserer von starren Schönheitsnormen sozialisierten Gesellschaft, läßt uns immer wieder an Grenzen stoßen, die uns daran erinnern, daß die meisten Leute bei Sexappeal eben doch eher an Heidi Klum und Rihanna denken als an Roseanne Barr und Beth Ditto. Egal, wie intelligent sie auch sein mögen.

Crunktastic stellt das am eigenen Leib fest. Als schwarze, dicke Feministin trifft sie immer wieder auf Situationen wie diese:
Several months ago I was in a bar/lounge type spot, with a group of 7 or 8 homegirls. We ranged in size and skin tone, from short and petite, to tall and lanky, from light-skinned to dark-skinned, from skinny to fat (me being the fat one), and everything in between. The homeboy of one of my homegirls happened to be in the club. Now in many ways, he was my type. Mid-height, stocky, dark-skinned, bald-headed. My girl gave us his vital statistics and it turns out the brother is highly intelligent and very accomplished. He was also a natural flirt. This I discovered, as I watched him at different points during the evening, strike up a conversation and flirt with every single girl in the crew—except me. My homegirl indicated to me at some point that I should make sure to meet him, because she thought we’d have similar interests. Not one to be shy, I did at some point attempt to strike up a conversation. He barely acknowledged me! I mean he literally didn’t look me in the eye, made no real attempt at conversation, and pretty much gave me the brush off. And starting talking to another one of my homegirls!
It was clear to me that he wasn’t really that interested in a serious thing with any of the girls at the bar that night. He was just doing the bar/lounge thing, as was I. But why the cold shoulder, from a brother I’d never met? Why the unique snub reserved for the one fat girl in the crew? I wish I could say that this experience was isolated, but it’s been more the rule rather than the exception for me.
Was tun?
Einerseits schreit da der Stolz: „Wenn ich mich erst mit Diäten etc. anbiedern muß, damit wer mit mir ins Bett geht, kann ich auch getrost darauf verzichten!“ Andererseits: die Libido schreit halt auch!
Abgesehen davon will man ja auch nicht unbedingt ums Verrecken den/die ideale_n Partner_in finden, der/die einen in seiner körperlichen Gesamtheit großartig findet. Manchmal will man auch einfach nur vögeln, sich austoben, Körper erforschen, whatever. Und dann ist es ja auch scheißegal, ob der One Night Stand sich an den einen oder anderen körperlichen Attributen stört, der Sex kann ja trotzdem gut sein.
Nun fallen aber manche körperlichen Attribute von vorneherein mehr auf als andere. Gewicht und Hautfarbe sieht man. Pickel am Hintern, unrasierte Muschi oder andere als unattraktiv geltende Merkmale fallen da nicht so schnell durchs Raster.
Und es geht ja auch nicht immer um Sex.
Klar könnte man auch argumentieren: Wer wirklich verliebt ist, findet diese Person ganz automatisch in ihrer Gesamtheit schön und sexy! Das halte ich auch nicht für falsch, aber auf (gegenseitige) Liebe auf den ersten Blick zu hoffen ist nicht unbedingt erfolgversprechender als der vielzitierte Märchenprinz auf dem weißen Roß.
Oft entwickelt sich erstmal eine Dynamik diffuserer Anziehung, die nicht selten überhaupt erst von Sex Appeal angeschubst wurde. Wer optisch aber von vorneherein aussortiert wird, dem wird diese Dynamik aber schnell verwehrt. Es kommt noch nicht mal zum Flirt - geschweige denn zu irgendwas darüber hinaus.
Denn Sex Appeal hat viel mit spontaner, unbewußter Anziehungskraft zu tun. Mit Überzeugung und Logik nicht ganz so viel. Und wo setzen sich Schönheitsnormen fest, wenn nicht zumindest im Unterbewußtsein?
Ich selbst wiege 15 kg weniger als letzten Sommer (was nicht bewußt durch Diäten oder Sport bewirkt wurde, sondern eher unfreiwillig durch beschissene Lebensumstände).
Ich selbst fand mich zuvor kein bißchen weniger sexy, hatte ich doch auch sexuelle Beziehungen der ein oder anderen Art mit Menschen der allerunterschiedlichsten Gewichtsklassen, auch wenn sie mal doppelt so viel wogen wie ich. Probleme? Hatte ich nicht. Sah ich nicht. Auch nicht um mich herum, in meinem Freundeskreis werden Menschen ja gottseidank nicht wegen Gewicht diskriminiert. Die böse Welt ist halt da draußen irgendwo, dachte ich.
Deswegen hat mich die Reaktion auf meine Gewichtsreduzierung auch ziemlich umgehauen! Während ich am Motzen war, daß mir nix mehr paßt und ich erstmal teuer neue Hosen kaufen gehen muß, hörte ich überall auf einmal doppelt so viele Komplimente wie früher - und alle auf mein Gewicht bezogen. „Du siehst ja soooo gut aus!“, „Was bin ich neidisch!“, „Das paßt viel besser zu Dir, das entspricht auch viel mehr Deinem Typ!“ Andere Kommentare wie „Paß aber auf, daß Du nicht zu viel abnimmst, das kann ja auch schnell passieren“ waren eigenartigerweise wiederum selten.
Wtf? Irritation ist gar kein Ausdruck… abgesehen davon, daß die allerbeschissensten Umstände Grund für den Gewichtsverlust waren (neidisch brauch da echt niemand sein!) und das unfreiwillig geschah, ich gern darauf verzichtet hätte - was sollen das für Komplimente sein? Ich krieg ja eigentlich gern Komplimente, aber in diesen schwang stets eine Beleidigung mit, gewollt oder nicht. Sah ich mit 15 kg mehr etwa weniger gut, weniger sexy aus, daß sich (gerade jetzt) alles mit Komplimenten überschlägt? Das sehe ich eigentlich nicht so! Der Witz ist: der Rest ja auch nicht. Eigentlich.
Man ist ja aufgeklärt, scheißt auf die faschistischen Schönheitsnormen, diskriminiert eigentlich niemanden und ist selbst auch alles andere als „perfekt“ oder hat selbst eine_n Partner_in mit Übergewicht. Es herrscht(e) immer eine Atmosphäre, in der sich jede_r mit dem eigenen Gewicht wohl fühlen konnte und kann.
Und dennoch: jetzt werde ich auf zweifelhafte Art als attraktivER wahrgenommen. Diese Erfahrung hat mir gezeigt: das „dick=unattraktiv“-Dogma steckt tiefer in uns drin, als wir es selbst wahrhaben wollen, auch wenn wir es kaum nach außen zeigen, es von uns vielleicht gar nicht wahrgenommen wird. Und das mit zwangsläufigen Konsequenzen, gerade für diejenigen, die eher auf der „falschen“ Seite der Skala zu verorten sind.
Crunktastic hat für sich beschlossen, in die unangenehme Offensive zu gehen:
As un-feminist as I’m sure it is, and as much my Sagittarian self wants to say f**k the world and embrace my life of singleness in a blaze of principled feminist big girl glory, the #truestory is that I’m seriously trying to figure out how I can get my J.Hud on. (Well, maybe not to that extreme!) In my thirties, I’m prioritizing self-care and that includes being loved on and getting my groove on. Regularly. And I know for sure that those things are feminist. I also know being thinner won’t guarantee me a date, but I’m willing to bet it’ll improve my chances.
Diese Entscheidung kann ich gut verstehen und respektieren. Vor allem, weil sie klar macht, daß sie das nicht tut, um irgendeinem Ignoranten zu gefallen, sondern weil sie den Wunsch hat, dadurch ihre Lebensqualität zu verbessern und sie es sich wert ist, ihre Libido nicht brach liegen zu lassen.
Aber applaudieren möchte ich nicht. Es mag ein Ausweg sein, für den sich sicher auch jede_r entscheiden soll, wenn er als der individuell für einen richtige empfunden wird.
Als Rollenmodell, gar Lösung, taugt er aber nicht. Trotz allem ist es eben doch ein gewisses Zugeständnis an Normen, die nicht nur die direkt darunter leidenden betreffen, sondern uns alle krank machen.
Zugegebenermaßen bin auch ich selbst nicht vollkommen frei von Schönheitsidealen - aber im Vergleich zu meinem unsicheren Teenagerselbst oder der Mainstreamgesellschaft habe ich doch einigen lookistischen Schrott hinter mir gelassen. Das ging nicht leicht und schnell - aber es war so ungemein lohnend!!
Nicht nur, was die von Feminismus so viel gepriesene Self-Love zum eigenen Körper angeht, die mich mein Leben um vieles positiver leben läßt. Aber auch auf andere hat sich mein Blickwinkel verändert. Erweitert. Denn wenn Gewicht (ganz zu schweigen von den anderen blödsinnigen „Kriterien“) auf einmal kein Maßstab mehr ist, der pro oder contra bestimmt, dann ist die Welt, die wir erfahren, auf einmal von viel, viel mehr Ästhetik, SexAppeal und Faszination erfüllt. DAS ist auch Lebensqualität, ganz fraglos! Die Welt wird „schöner“ - nicht nur, was physisches Erscheinungsbild angeht. Wer sich nicht mehr auf die von der Gesellschaft diktierten „Knackpunkte“ wie Gewicht, reine Haut, Muskeln, blahblah konzentriert, dem fällt nach einer Weile auf, daß die Menschheit eine viel größere Fülle von Sexappeal bietet - Stimmen, Bewegungen, Gerüche, Blicke, Gesten,… die Liste ist unendlich. Man entdeckt auch eher „schräge“ Vorlieben an „Augenzucker“, die man sich zuvor nicht eingestanden hätte, deren Anblick man jetzt aber richtiggehend genießen kann. Und je weniger verklemmt man mit physischen Merkmalen bei sich und anderen umgehen kann, desto mehr Spaß macht der Sex. Hat der ja nicht unwesentlich mit Körpern und dem Genuß derselben zu tun!
Und für diesen Gewinn bin ich dankbar und strebe an, ihn zu vermehren, das ganze auszubauen.
Das täte dem Herrn aus Crunktastics Beispiel (und nicht nur ihm) vielleicht auch ganz gut. Vielleicht hätte er einen Flirt mit dieser Frau ja dann sehr genossen, vielleicht erkannt, daß sie vor Sexappeal nur so strotzt! Und sich nebenbei eine ganz neue Welt erschlossen.
Dieses „Gewichtshindernis“ abzubauen, wäre für ihn wohl ebenso gewinnbringend gewesen wie für sie.
Wenn er eines Tages auf eine dünne Crunktastic trifft und die beiden mordsmäßigen Spaß miteinander haben - prima Sache. Aber vielleicht nicht so prima, wie wenn dies gewichtsunabhängig geschenen wäre.
Nun liegt aber sicher nicht die Verantwortung bei Crunktastic, dick zu bleiben, um ihm (und anderen) zu beweisen, daß Flirt/Beziehung/Sex mit ihr trotzdem großartig wäre und ihn vor seinen beschränkenden Auswahkriterien zu erretten. Vor allem, weil sie dann auch einen ungerechten Preis zu zahlen hätte.
Die Verantwortung liegt viel mehr bei uns allen (ob dick oder dünn oder sonstwas!), weiter um den Abbau dieser Schönheitsvorschriften zu kämpfen. Und zwar nicht, damit die „armen, dicken Opfer auch mal wen abkriegen“. Sondern, damit wir vielleicht eines Tages erkennen, wie unendlich schön die ganze Menschheit in ihrer jeweiligen Individualität ist. Und die Menschen, die wir ganz für uns persönlich als besonders sexy empfinden (würden), nicht mehr durch einen Topmodelfilter in der Chancenlosigkeit verschwinden.
Crunktastics Beitrag gefunden über Mädchenmannschaft.
Arbeitskreis Historische Frauen- und Geschlechterforschung (AKHFG e.V.), Region Nord
11.05.2012, Hamburg, Universität Hamburg, Mollerstraße 10, 20148 Hamburg
Obwohl wissenschaftsgeschichtliche Arbeiten zunehmend geschlechtergeschichtlich orientiert sind, bleiben noch viele Perspektiven zu schärfen und weiterzuentwickeln: So ist neben der wichtigen Untersuchung der Bedeutung von Geschlecht bei der thematischen Ausrichtung von Disziplinen und dem Ausschluss von Frauen aus vielen Bereichen akademischer Produktion (1) die kritische Analyse von Wissensproduktion als weitgehende Leerstelle wissenschaftshistorischer Forschung beschrieben worden. (2) Quellenseitig stellen zudem Photographien und Gemälde von Hochschullehrer_innen eine produktive Erweiterung der bislang üblichen Materialien für Fragen akademischer Repräsentationen dar und (3) konzeptionell erlauben Analysen, die das Zusammenwirken von Geschlecht, Körper und ‘Rasse’ in den Blick nehmen neue Erkenntnisse.
Der Studientag wird diese Entwicklungen an konkreten Beispielen diskutieren und damit nach Perspektiven geschlechtergeschichtlicher Wissenschaftsgeschichte fragen.
Auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen.
Anmeldung bitte per email unter [email protected] bis zum 03.Mai 2012
13.00 Uhr: Eröffnung
Angelika Schaser (Universität Hamburg)
13.15 Uhr: Einführung
Levke Harders (Universität Bielefeld), Falko Schnicke
(Humboldt-Universität zu Berlin)
13.30 Uhr: ‘Rasse’ als wissenschaftliche Kategorie. Das Beispiel
Psychiatrie
Andrea Adams (Universität Bielefeld)
14.30 Uhr: Pause
14.45 Uhr: Was heißt und zu welchem Ende studiert man Körperpolitiken
der Geschichtswissenschaft?
Falko Schnicke
15.45 Uhr: Kaffeepause
16.15 Uhr: Imaginationen von Männlichkeit und Weiblichkeit in der
Konstruktion von American Studies
Levke Harders
17.15 Uhr: Zusammenfassung: Perspektiven aktueller
Wissenschaftsgeschichte
Rainer Nicolaysen (Universität Hamburg)
17.30 Uhr Organisatorisches des AKHFG Region Nord
18.00 Uhr Gemeinsames Abendessen
Ähnliche Beiträge
Vorabankündigung zur Tagung: 40 Jahre Feministische Debatten am 2./3. November 2012 an der Universität
Paderborn ein.
[www.uni-paderborn.de]
Ähnliche Beiträge
Veranstaltung im Sommersemester 2012
Geschlechterforschung revisited
Entwicklungen - Kontinuitäten - Kontroversen
Einladung zur Rechtskulturen Lecture am Mittwoch, den 25. April 2012
Anne Orford (Melbourne): Concluding the Reformation? On peace, protection and political theology
In his classic treatise Leviathan, published in 1651, Thomas Hobbes sought to show that in a world fractured by religious warfare, where tradition, revelation, and shared values no longer guaranteed meaning, the lawfulness of authority could only be grounded upon the capacity to protect. In making that argument, Hobbes was part of a broader struggle between church and state, or spiritual and temporal authority. Central to that struggle was the question of whether the Pope had jurisdiction to declare that a ruler was unlawful and should be deposed or resisted. For many sovereigns and their advisors throughout Europe, the papal claim to depose or denounce kings had become a threat to European peace. While theologians developed detailed arguments explaining why spiritual authority was superior to temporal authority, it was Hobbes who developed a systematic argument in support of the superior jurisdiction of the state. In addressing the question of which concrete institution decides what is temporal and what is spiritual, what lies within the absolute authority of the state and what lies outside, Hobbes provided an account of the state as a clear alternative to the church’s monopoly on decision-making. According to Carl Schmitt in Political Theology II, Hobbes thus ‘brought the Reformation to a conclusion’. Today, the question of who decides whether a ruler is legitimate and on what grounds has not disappeared, but it has changed form. This lecture will explore the persistence of this question in debates about the responsibility to protect concept and its utilisation to justify international action in response to the Arab Spring.
Anne Orford is the Michael D Kirby Professor of International Law at Melbourne Law School. Her publications include International Authority and the Responsibility to Protect (Cambridge University Press, 2011), International Law and its Others (Cambridge University Press, 2006), and Reading Humanitarian Intervention: Human Rights and the Use of Force in International Law (Cambridge University Press, 2003). She has been the recipient of two major Australian Research Council research-only fellowships, to undertake projects on Cosmopolitanism and the Future of International Law (2007 to 2011) and From Famine to Food Security: The Role of International Law (2012 to 2015). Anne has been the Torgny Segerstedt Visiting Professor at the University of Gothenburg (2011-12), a Visiting Professor at Lund University (2011, 2007, 2005), a core faculty member of the Workshop on Global Law and Economic Policy at Harvard Law School (2011), a Senior Emile Noël Research Fellow at NYU (2003), and has lectured in the Helsinki Summer Seminar on International Law (2012, 2004), the Cornell Law and Humanities Colloquium (2008), the NYU Institute for International Law and Justice Colloquium (2005), and the Academy of European Law (1998). She will be awarded an honorary doctorate by Lund University in May 2012.
Wann: Mittwoch, den 25. April 2012, um 19:00 Uhr (mit anschließendem Empfang)
Wo: Humboldt-Universität zu Berlin, Juristische Fakultät, Unter den Linden 9, Raum 213
Informationen zu allen weiteren Veranstaltungen im Rahmen des Rechtskulturen-Projekts finden Sie unter:
http://www.rechtskulturen.de/nc/kalender.html
Rechtskulturen ist ein Projekt des Berliner Forschungsverbundes Recht im Kontext (Wissenschaftskolleg zu Berlin) am Forum Transregionale Studien und wird aus Mitteln der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung des Landes Berlin finanziert. Das Projekt ist an der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin und am Institut für Sozialwissenschaften (Stadt- und Regionalsoziologie) der Humboldt-Universität zu Berlin assoziiert.
Ähnliche Beiträge
Führungskräfte in Deutschland vermissen Kooperation und Kommunikation über die Grenzen ihres jeweiligen Arbeitsgebietes hinaus. Die Neigung zur Abschottung in der Wirtschaft, der Politik und der Zivilgesellschaft macht es schwer, sich gemeinsam den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu stellen. Dies belegt die Studie ‘Jeder für sich und keiner fürs Ganze’ des WZB, der Stiftung neue Verantwortung und Egon Zehnder International.
30 Spitzenvertreter des gesamten gesellschaftlichen Spektrums wurden dafür in qualitativen Interviews über Aspekte der Führungskultur befragt, darunter Minister, Parteivorsitzende, Unternehmensführer, Kirchen- und Medienvertreter.
Übereinstimmend beklagten die befragten Führungskräfte die „Abschottung der Sektoren“. Angesichts steigender Komplexität der zu lösenden Probleme, des rasanten Tempos im Alltag und allgemeiner Skepsis gegenüber den anderen Sektoren fühlen sich viele Führungspersönlichkeiten überfordert.
Im Gespräch mit dem Manager Magazin äußern sich die AutorInnen zu Ergebnissen und Konsequenzen der Studie:
‚… Allmendiger: In den Gesprächen zeigte sich, dass es für die Topmanager ganz persönlich ein Problem ist. Viele fühlen sich getrieben, die Schreibtische und Mailboxen sind übervoll. Es fehlt die Zeit innezuhalten und sich zu fragen: Wo sehe ich mich in zwei Wochen, in zwei Monaten, geschweige denn in zwei Jahren?
Leipprand: Den enormen Druck aushalten zu können - das wird zunehmend zum Auslesekriterium für Führungskräfte. Übrigens gilt das nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für den öffentlichen Sektor. Nur wer auf Dauer 18-Stunden-Tage aushält, kommt nach oben.
Frage: Karriere nach dem Last-man-Standing-Prinzip - nicht gerade das ideale Auswahlkriterium, oder?
Leipprand: Zurzeit kommen nicht unbedingt die Leute mit den größten Führungsqualitäten nach oben, sondern die härtesten. Übrigens sehen den Dauerdruck viele der Befragten selbst als Problem. Sie sehnen sich nach Rückzugsmöglichkeiten …‘
Die anti-rassistische Aktivistin und Professorin Angela Davis hat an der University of Kansas über feministische Kämpfe heute und damals gesprochen.
Auf Crunk Feminist Collective schreibt crunktastic über ihre Dating-Erfahrungen als dicke Frau.
Jede Woche der gleiche Mist in den USA: Diese Woche ist der US-amerikanische Bundesstaat Arizona in den Schlagzeilen, weil ein Gesetzesentwurf nun vorsieht, dass Frauen bereits zwei Wochen vor der Empfängnis als schwanger gelten sollen - so sind sie quasi immer schwanger.
Wer braucht Feminismus?
Die schwedische Kulturministerin hat sich einen unglaublich rassistischen Totalausfall geleistet - ohne Worte. (Triggerwarnung für die Kommentare bei uns, dort wird die Aktion noch einmal sehr genau beschrieben.)
Die fünfzehnjährige Tavi Gevinson, Gründerin von RookieMag.com, einem Online Magazin für Mädchen und junge Frauen, spricht über vier Jahre Rookie, Feminismus und das ständige Ausprobieren als Teenager.
Erstaunlich visionäre Spielkarten von 1902 hat io9 gefunden. „Die Frauen der Zukunft“ heißt eine Serie, die gleich doppelt anzügliche Bildchen zeigt: Weibliche Abgeordnete und Jouarnalistinnen in „sexy“ Posen! Heute arbeiten Frauen tatsächlich in diesen Berufen und die Vorgabe, sexy zu sein, ist überall.
Das Gender Pay Gap der letzten neun Jahre hat Flowing Data einmal visualisiert.
Am Wochenende haben in Afghanistan Frauen gegen die aktuelle Politik demonstriert, die stark auf die Taliban zugeht. Außerdem berichtet msnbc.com, dass Fawzia Koofi 2014 als erste Präsidentschaftskandidatin antreten wird.
Warum der Ausspruch “Ich bevorzuge kleine Brüste” nicht immer hilfreich ist, erörtert Caperton auf Feministe.
Weiter unterirdisch bleibt der Umgang des US-Militärs mit Opfern von sexualisierter Gewalt. Sie werden nicht ernst genommen, sondern als psychisch krank eingestuft, um die Vorgänge zu vertuschen, so Jezebel.
Neues zum Thema “Lego und ihr gegendertes Spielzeug in der Kritik“: Abgeordnete der Firma werden sich zu einem Gespräch mit den Initiatorinnen der Online-Petition gegen Legos sterotypes Mädchenbild treffen.
Die Termine:
Eine Vorlesungsreihe in Köln beschäftigt sich mit der Einführung in die feministische Rechtswissenschaft. Mit dabei ist auch unsere Kolumnistin Maria Wersig.
Auch die Queere Ringvorlesung in Giessen bietet ein tolles Programm.
Ein Seminar zu Geschlecht, Körper und Kapitalismus findet vom 20-22. April in Schwarzwald (BaWü) statt.
Am Samstag bieten die Rails Grirls Berlin außerdem einen weiteren Einführungsworkshop in Ruby on Rails an.
Die 15. Berliner Trans*tagung wird vom 12. bis 14. Oktober 2012 stattfinden. Es gibt bereits einen Call for Workshops.
Cat ist Juristin und lebt und arbeitet irgendwo am Rhein. Als Berufspendlerin läuft sie dabei täglich zwangsläufig der Bildzeitung über den Weg. Dabei hat sie am Wochenende einen Artikel gefunden.
Darin erklärt die Bild-Redaktion, welche die “30 wichtigsten Urteile für Frauen” seien. Nicht nur, dass sie dabei Prinzipien des Rechtssystems entweder missverstehen oder (was ich für wahrscheinlicher halte) nicht kennen, nein, sie wählen auch noch diese 30 Urteile anhand des klassischen Frauen-Klischees aus. Dementsprechend drehen sich diese unglaublich wichtigen Urteile hauptsächlich um verpfuschte Frisörbesuche, die Positionierung von Kinderwagen in Hausfluren und der Rolle der Frau als Mutter.
Wenn man schon von der grundsätzlich falschen Annahme ausgehen möchte, dass es Urteile “für Frauen” gibt, (abgesehen von Urteilen zu … hm … sagen wir Anspruch auf Mutterschaftsgeld …), dann ist dieser Artikel immer noch hahnebüchen.
Abgesehen von der ätzenden Misogynie haben die Bild-Redakteure neben einigen höchstrichterlichen Urteilen auch Amts- und Landgerichtsurteile zitiert. Was ihren Leserinnen im Zweifel nur leider wenig helfen dürfte. Denn entgegen der Bildunterstellung, hat das, was das Amtsgericht in Pupsberg an der Bö zum Thema Highheelsgeklacker in der Mietwohnung entschieden hat, keinerlei Einfluss darauf, was außerhalb der Beziehung zwischen den am Prozess beteiligten Parteien gilt.
Diesen Allgemeingültigkeitsanspruch, wie die Bild ihn für ihre zitierten Urteile behauptet, haben nur höchstrichterliche Entscheidungen (sprich von Bundesgerichten). Und selbst die sind selten so einfach zusammen zu fassen, dass die oft mehrere Seiten umfassenden Entscheidungen ohne ihren Sinn zu verfälschen in 2 Zeilen zusammengefasst werden könnten.
Und dafür, dass die Redakteure einen Highheel, der in einem Strafrechtsurteil zurecht als “gefährliches Werkzeug” eingestuft wurde, als “Waffe” bezeichnen, wäre jede/r Jura-Ersti mit Null Punkten durch die Strafrecht II - Klausur gerauscht.
An diesem Artikel ist so viel falsch, dass man eigentlich gar nicht weiß, wo man anfangen soll…
Da der Mann nicht österreichischer Staatsbürger ist, musste er zur EP-Schließung seinen Reisepass vorlegen. Dieser muss mit EUR 14,30 vergebührt werden (§ 8, § 14 TP 14 Abs. 1 Gebührengesetz). Das Gebührengesetz bestimmt, dass die Behörde die Höhe der entrichteten Gebühr "im bezughabenden Verwaltungsakt in nachprüfbarer Weise festzuhalten" hat (§ 3). Dabei hat sich die Praxis herausgebildet, die Entrichtung direkt auf der vorgelegten Urkunde (hier dem Reisepass) zu vermerken. Zwingend vorgeschrieben ist das nicht. "Im Verwaltungsakt in nachprüfbarer Weise" festgehalten wäre die Gebühr auch mit einer gesonderten Zahlungsbestätigung.
Homosexualität in über 80 Ländern strafbar
Der Magistrat der Stadt Wien (MA 35) erkennt nun, wie vermutlich auch alle anderen Bezirksverwaltungsbehörden, nicht die Problematik, die sich bei einer EP, anders als bei einer Eheschließung, auftut. Mit dem Vermerk "Bundesgebühr EUR 14,30 entrichtet EP XX/12 MA 35 XX.XX.2012" ist der Mann in seinem Reisepass als in homosexueller Partnerschaft lebend geoutet.
Der Reisepass ist ein Reisedokument und in über 80 Staaten ist Homosexualität immer noch strafbar, in vielen davon mit drakonischen Strafen belegt und in einigen sogar mit der Todesstrafe bedroht. Der Eintrag verletzt daher nicht nur die informationelle Selbstbestimmung, sondern schränkt auch die Reisefreiheit ein und kann die Betroffenen in große Gefahr bringen.
Vermerk nur in ausländischen Reisepässen
Einen solchen Eintrag erhalten im übrigen nur Ausländer_innen, nicht aber Österreicher_innen. Denn diese müssen ihren Reisepass bei der EP-Schließung zum einen nicht vorlegen, zum anderen wurde er ohnehin bereits bei seiner Ausstellung (in Österreich) vergebührt.
Auf telefonische Anfrage des Rechtskomitees LAMBDA (RKL) zeigte die MA 35 leider kein Verständnis für die
Problematik.
"In immer neuen Aspekten zeigt sich, dass die Segregation in eine verschiedengeschlechtliche Ehe auf der einen Seite und eine gleichgeschlechtliche EP auf der anderen ein Irrweg ist", sagt der Präsident des RKL Dr. Helmut Graupner, "Wirkliche Gleichberechtigung wird es erst geben, wenn das Eheverbot für homosexuelle und das EP-Verbot für heterosexuelle Paare fällt". Quelle: Aussendung des RK Lambda vom 18. April 2012
Link: http://www.rklambda.at
Kommenden Samstag, 21. April 2012, begeht MiGaY, der Verein zur Integration und Förderung homosexueller Migrant_innen, seinen dritten Geburtstag. Der neue Vereinsvorstand wird bei dieser Gelegenheit seine neuen Projekte und Pläne vorstellen, danach wird bei den heißesten Beats aus der ganzen Welt richtig gefeiert, wobei sich die Sultans of Vienna mit einer besonderen Bühnenshow beim Geburtstagskind einstellen werden.
3 Jahre MiGaY - Vorstellung und Party
Wann: 21. April 2012, ab 20 Uhr
Wo: Gugg, Heumühlgasse 14, Wien 4
Eintritt frei, ab 22:30 Uhr Unkostenbeitrag EUR 3,-
Im neuen Vereinsjahr wird sich MiGaY - neben der Herausgabe der europaweit einzigen mehrsprachigen Zeitschrift für LGBT-Migrant_innen und Freund_innen - auch anderen Projekten in, mit und für die Community widmen. So will der Verein nicht nur in Wien, sondern in ganz Österreich und über die Grenzen hinaus Anlaufpunkte schaffen sowie mehr Sichtbarkeit fordern und fördern. Die Arbeit der letzten drei Jahre hat gezeigt, wie wichtig es für alle Menschen - egal welcher Sprache, Kultur oder Herkunftsstaaten - ist, ihren Platz unter dem Regenbogen einnehmen zu können. MiGaY lädt alle ganz herzlich ein und freut sich, den Geburtstag gemeinsam mit euch zu feiern.
Anmerkung: die Website von MiGaY ist wegen technischer Probleme derzeit offline, daher unten ein paar (ältere) Artikel aus anderen Medien über MaGay.
Links: http://www.hosiwien.at/migay-feiert-3-geburtstag-im-%e2%80%9egugg/
http://www.thinkoutsideyourbox.net/?page_id=16657
http://www.ceiberweiber.at/index.php?type=review&area=1&p=articles&id=2126
http://www.rainbow.at/article/1238000247
http://diestandard.at/1297821329373/Homosexuelle-MigrantInnen-MiGaY-feiert-zweiten-Geburtstag
http://www.ggg.at/index.php?id=62&tx_ttnews[tt_news]=3838&cHash=364200ce2df0ac68cc307a9c8ebe759a
[www.wien.gv.at]
http://www.queer-lounge.at/main/
Holger kann inzwischen beides: mit einem Affenzahn Kartoffeln schälen, ein aufgeschlagenes Knie verarzten, den Angestellten seiner kleinen Softwarefirma per Telefon den richtigen Rat geben und einen Kundenbesuch am Nachmittag verabreden. Der Mann hat vier Kinder, ist geschieden und muss alles unter einen Hut bekommen: Kinder, Beruf, Haushalt.
Genau wie Michael, Bauingenieur aus Paderborn, Witwer mit drei Töchtern. Mittags eilt er schnell nach Hause, kocht, beaufsichtigt Hausaufgaben und rennt dann wieder zurück ins Büro. Sein Arbeitgeber unterstützt ihn mit flexiblen Arbeitszeiten, trotzdem ist er oft am Rande seiner Kräfte.
Wie kriegen Männer Vollzeitjob im Schichtbetrieb, Kinder und Haushalt unter einen Hut? Keiner hat daran gedacht, zu Hause zu bleiben. Aussetzen beim ersten Kind, später halbtags wieder einsteigen, Kind zum Sport und Musikunterricht fahren, einkaufen usw. ist nicht das, was sie für ihr Leben eingeplant hätten. Meist sind sie in die Situation hinein geraten: Die Frau starb, hat sie plötzlich verlassen, ist krank, die Ehe ist gescheitert.
Das Crash-Programm „Papa allein zu Haus“ mit drei oder vier Kindern hat Licht und Schattenseiten. Die Kinder sind selbstständig und werden nicht übermäßig verwöhnt, müssen aber auch auf einiges verzichten. Besonders die Töchter vermissen irgendwann den weiblichen Gesprächspartner. Und auch an den Vätern geht die Multibelastung nicht spurlos vorbei, selbst wenn „der Laden läuft“.
Menschen hautnah porträtiert drei Väter. Sendetermin, Donnerstag, den 19. April, von 22.30 bis 23.15 Uhr im WDR Fernsehen, Wiederholung, Freitag, den 20. April 2012, von 14.15 bis 15.00 Uhr.
Eine kleine Warnung vorab: Unsere GruppenmitgliederInnen werden sich anhand von etwas spezielleren Fragen vorstellen, macht euch also gefasst.
Welche deiner CDs ist dir am peinlichsten? DJ Bobo, Colors of Life (ja, ich war sogar beim Konzert im Hallenstadion in Zürich).
Lieblingsmotto? Life is like a soup: you get out what you put in.
Lieblingszahnpasta? Elmex, und zwar weil man nach dem Zähneputzen mit Elmex trotzdem Orangensaft trinken kann, ohne dass er bitter schmeckt!
Singst du unter der Dusche? Nein.
Wir geben zu, diese Fragen interessieren euch wohl nicht sonderlich, aber mal ehrlich, die Standardfragen doch auch nicht.
Für die, die trotzdem konkreter wissen wollen, mit wem sie es zu tun haben, hier ein kurzer Steckbrief.
Alter: 21
Studienfächer: Gender Studies und Recht.
Grund für Wahl dieser Studienfächer? Interessante und sehr gegensätzliche Fächer, die sich aber trotzdem gut kombinieren lassen.
Hobbies: Kino (abgedroschen, ist aber wirklich so), Unisport und Reisen planen.
Treffen sich eine rothaarige Irin, eine brünette Deutsche und eine blonde Schweizerin …Das könnte der Anfang eines Witzes sein, doch bei uns handelt es sich um eine seriöse Angelegenheit.
Wir machen uns an die Arbeit, ausgewählte Musikvideos und deren Lyrics aus einer Genderperspektive zu betrachten und zu analysieren. Dabei wollen wir uns auf drei Genres beschränken: Pop, R&B und Hip-Hop. Doch so einfach machen wir es uns nicht, denn neben den stereotypen Darstellungen von Gender konzentrieren wir uns auch darauf, wie diese gebrochen werden.
Also liebe LeserInnen, macht euch gefasst auf smokingtragende Frauen, sich befummelnde Krankenschwestern und vieles mehr.
Eure: Betty Blonde, Ruby Red und Brandy Brown
Papa, Mama und ein bis drei Kind(er) – so vermittelt uns die Werbung das Bild der typischen Happy Family. Über die Heteronormativität, die durch dieses Bild vermittelt wird alleine liesse sich ein Blogbeitrag schreiben. Doch abgesehen von dieser Thematik stört mich etwas anderes an diesen typischen Bildern der Happy Family. Als Anschauungsmaterial habe ich ein Bild im Internet gesucht, wie sie es wohl Tausende gibt.
Bildquelle:� [www.dreamstime.com] [16.4.2012]
Immer wieder stosse ich auf Abbildungen von ebendiesen Happy Families, bei denen mich die räumliche Inszenierung stört. Das klassische Bild: Der Vater steht hinten oder seitlich etwas abseits, mit den Armen um die Schultern der Kinder und der Mutter, welche sehr nahe beieinander sitzen. Durch die räumliche Abgeschiedenheit und die Position des Vaters und die gleichzeitige Nähe der Mutter zu den Kindern wird ein ganz spezifisches Bild vermittelt: Eine Hierarchie der Familienmitglieder– und insbesondere zwischen den Eltern – wird auf diese Weise dargestellt. Die Mutter erhält durch die Nähe zu den Kindern etwas Kindliches, die Weiblichkeit wird somit abgewertet. Diese Nähe zwischen Mutter und Kind wird zugleich naturalisiert – also als natürlich dargestellt. Die typischen Happy-Family-Fotos erwecken ausserdem den Eindruck, dass der Vater – als eigenständige Person – ein Eigenleben ausserhalb der Familie und des Zuhause führt, wohingegen die Mutter “Eins mit der Familie wird”. Der Vater wird zudem klar als Familienoberhaupt, das seine Horde beschützt, dargestellt.
Definitiv gibt es auch viele andere Bilder von der Happy Family, welche die oben kritisierten Merkmale nicht aufweisen. Dennoch staune ich immer wieder, dass solche Bilder noch immer weit verbreitet sind, wo doch heute Patchwork-, Regenbogen- und Ein-Eltern-Familien sehr häufig vorkommen. Mein Fazit: Trotz einer Pluralisierung der Lebens - und daher auch Familienformen - haben sich das gesellschaftliche Ideal und die Norm der Familie kaum verändert. Ein Wandel ist dennoch sichtbar. Nur braucht es immer viel Zeit, bis etwas, was schon lange Realität ist, unsere Idealvorstellungen und Normen aufbricht.
by irina
Das noch junge "Philosophie Magazin" fragt, ob Frauen von Natur aus gut sind - Das Heft liefert dennoch keinen Grund für Ärger, ganz im Gegenteil
Sendung des unabhängigen, nicht-kommerziellen Radio Z aus Nürnberg.

Das Radioprojekt „Gender - So What?!“ befasst sich mit der Geschichte des Feminismus in Deutschland und Europa und mit dem aktuellen Gender-Diskurs. „Gender – So What?!“ sendet einmal im Monat jeden vierten Mittwoch eine einstündige Radiosendung bei Radio Z, dem unabhängigen, nicht-kommerziellen Radio aus Nürnberg.
Für die Sendung im März 2012 mit dem Titel „Anti/Sexismus in der Linken“ gibt es ein Interview mit Simone vom asab_m.
Die Sendung ist sehr empfehlenswert und jeden 4. Mittwoch von 20 -21 Uhr auf www.radio-z.net zu hören.