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Gender
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Viel Rabbatz um das Penis-Bild letztens in der Zeit, kluge Gedanken dazu von: Les petits Plaisirs.
Der Stand zur Aktion zum Aufreger „Antreibungsgegner_innen billiger zur Demo“: Alles zur Bahn-Petition nochmal hier und eine Petition an die Bahn.
Eine sehr schöne Rezension zu Carolin Emckes „Wie wir begehren“ war letzte Woche auf Common Reader zu lesen.
Sexarbeiter_innen fordern Respekt für ihre Grundrechte in einem parallelen Gipfel zur AIDS-Konferenz 2012; alles darüber ist zum Beispiel bei menschenhandel heute nachzulesen.
Please fasten your Ramadan: Einen Live-Bericht dazu gibt es auf Gazelle - über die ersten sieben Tage.
Luise F. Pusch hat sich mit der neuen (zugegebenermaßen bemühten) Gender-Sprache im Spiegel beschäftigt, ärgert sich über die sexistische Berichterstattung zu Olympia und hat gleich noch das Gendering-Tool von Microsoft ausprobiert.
Different Needs lobt die August-Ausgabe von Decibel Magazin, die das Titel-Thema „Queens of Noise. Women in Metal“ hat.
Behindertenparkplatz teilt die intesivsten drei Monate ihres Lebens mit allen Leser_innen: Trainieren für und Tanzen auf der Olympia-Eröffnungsfeier.
Die Distel hatte in der letzten Woche einen absolut hörenswerten Podcast - es ging unter anderem um Stricken, Spinnen und Selbstversorgung.
Antje Schrupp stellte auf ihrem Blog „Das ABC des glücklichen Lebens“ vor, dass sie gemeinsam mit acht Denkfreundinnen geschrieben hat.
„In dieÂsem Post habe ich verÂsucht, meine GeÂdanÂken und GeÂfühÂle und ErÂlebÂnisÂse beÂzügÂlich meiÂner eheÂmaÂliÂgen christÂliÂchen GlauÂbensÂgeÂmeinÂschaft einÂzuÂordÂnen, den reÂliÂgiöÂsen MissÂbrauch und die StigÂmaÂtiÂsieÂrunÂgen, die ich erÂlebt habe, den SchaÂden, den es anÂrichÂteÂte und die VerÂantÂworÂtung, die ich trage.“ Der eindruckvolle Text „Fromme Jugend“ erschien letzte Woche auf Baum der Glückseligkeit.
Als Female-to-male zum Frauenarzt: „Alle Jahre wieder – Billy beim Gynäkologen“. Billy ist im August Gastblogger beim Missy Magazine.
Und ein Termin nach dem Klick:
Die Antisexismustage in Wuppertal vom 10 bis 12. August - ein Programm gibt es jetzt auch online.
Offenbar ist meine Seite - obwohl ich schon lange nichts geschrieben habe - immer noch für diverse Angreifer mit erhöhter krimineller Energie interessantes Angriffsziel. Ihr habt\’s doch tatsächlich geschafft, bei meinem Provider eine Abuse-Sperre zu bewirken. Aber egal - das Problem ist behoben - ihr habt euren Spaß gehabt - mit frisch geschärften Messern geht\’s weiter. Natürlich nur im übertragenen Sinne …
Auf jeden Fall ist mit mir wieder zu rechnen.
Übrigens habe ich die Zeit nicht nutzlos verstreichen lassen, sondern einen Beitrag für einen Sammelband über die Maskulisten verfasst. (Und natürlich vieles anderes im \”echten\” Leben getan.) Wenn euch das Thema interessiert, könnte auch dieses Buch für euch einiges an neuen Informationen bieten. Schaut einfach mal hier - eine Leseempfehlung vom Piratenweib (und anderen). Akzeptabler Preis, interssanter Inhalt.
Also ihr Lieben, ich freue mich auf zukünftige kontrastreiche Diskussionen mit euch - gern hier auf meinem Blog.

Wilhelm Reich
In der Rolle des Gläubigers hat die “emotionelle Pest” sowohl Privatpersonen als auch den Staat in der Hand. Auf diese Weise kann sie solches Verhalten bei anderen erzwingen, das die “Pest” selbst ertragen kann.
Im Internet finden sich viele Vorschläge zu Methoden und Wegen, um aus der Schuldenfalle herauszukommen. Die noch so vielversprechensten Denk-Ansätze sind undurchführbar, solange die Mitglieder der Gesellschaft krank sind. Solange die Menschen in der Falle sitzen. Solange es “pestilente” Menschen gibt, die keine Anschauung dulden können, die ihre Panzerung bedroht oder vielleicht ihre irrationalen Beweggründe aufdecken könnte.
Es macht überhaupt keinen Sinn, über Reformen oder gesellschaftliche Veränderungen nachzudenken. Denn wäre die Gesellschaft gesund und lebendig, hätten wir die Probleme nicht.
Da aber, wie wir oben gesehen haben, Medikamente zu Konsumartikeln geworden sind und der Aberglaube besteht, dass die Einnahme chemischer Mixturen zu Heilung führe, kann echte Heilung nicht stattfinden. Und deshalb ist es innerhalb des mechanistischen Weltbildes unmöglich, den bioenergetischen Ursprung hinter der Krankheit zu erkennen. Es wird ja gar nicht danach gesucht. Mehr: es wird nicht gewusst, nach was man suchen müsste, um erfolgreich zu sein.
Erfolgreich - wie sieht das aus?
Der genitale Charakter strebt nach Gesundheit, Lebendigkeit, sexueller Befriedigung und Wohlbefinden für sich selbst und wünscht dies auch für seine Umwelt.
Dem Charakter der “emotionellen Pest” ist seine Gesundheit in dem Ausmaß abhanden gekommen, dass er aus einem strukturellen Zwang heraus nur sadistisch und zerstörerisch handeln kann. Er hält Lebendigkeit und Gesundheit bei anderen nicht aus, und ist zu sexueller Befriedigung nicht fähig. Es sind die “pestilenten” Menschen die ein Gesundheitswesen zum “Krankheits”wesen machen.
Ihnen verdanken wir die milliardenschwere Krankheitsindustrie. Sie sorgen dafür, dass die gesamte Bevölkerung daran teilnimmt. Zwangsimpfungen. Zwangsmitgliedschaft bei der Krankenkasse. Das Ruhigstellen von Kindern mit Medikamenten, wenn sie sich bewegen wollen. Die indirekte Verabreichung von Medikamenten über die tierische und pflanzliche Nahrung.
Leben auf das Minimum reduziertWer sich und seinen Körper von der “emotionellen Pest” manipulieren lässt, gibt den Selbstheilungskräften keine Chance. Sie werden durch die vielen Nebenwirkungen geschwächt und damit der gesamte Organismus. Was nur noch kranker macht. Das bedeutet Erfolg für diesen Charaktertyp!
Kranke, energielose Menschen sind gefügig und verführbar. Sie reagieren. Folgen zwanghaft. Wenn ich mit Menschen meiner Umgebung tiefer ins Gespräch komme, stellt sich heraus, dass die Leute an ca. 3 bis 4 Krankheits-Symptomen leiden. Alle haben Namen, die ich noch nie gehört habe. Das scheint ganz normal zu sein. Einzeln genommen sind das alles nicht so große Sachen, aber zusammengenommen leiden die Menschen ständig an irgend einer “Kleinigkeit”. Sie haben sich daran gewöhnt. Leben auf kleinster Flamme.
Ein “pestilenter” Mensch glaubt ernsthaft und aufrichtig, das von ihm/ihr genannte Ziel sei richtig und rational. Er/sie hat keinerlei Einsicht in die Destruktivität oder Unbilligkeit seines/ihres Handelns. Er oder sie versucht ständig die Umwelt so zu verändern, dass nichts seine/ihre Lebensweise stört, die ebenfalls auf ein Minimum an Lebendigkeit reduziert ist.
Wenn einer solchen Person etwas begegnet, das ihren Vorstellungen widerspricht, ruft das bei ihr Wut und Ablehnung hervor. Infolgedessen ist sie Argumenten gegenüber unzugänglich. Die Ablehnung bestimmten Verhaltens bei anderen ist aber durch gesellschaftlich gebilligte Sitten so gut getarnt, dass man sie nur schwer entdecken oder widerlegen kann. Warum fragwürdige gesellschaftliche Sitten unhinterfragt bleiben, habe ich in dem Artikel Der Unterschied zwischen freien und normalen Menschen dargestellt.
Was können wir tun?Wilhelm Reich gibt uns die Antwort:
Die Unerkanntheit der emotionellen Pest war bisher ihr sicherster Schutz. Demzufolge ist anzunehmen, dass die genaue Erforschung ihres Wesens und ihrer Dynamik diesen Schutz einreißen wird. Für die Träger der emotionellen Pest bedeutet dies folgerichtig eine tödliche Bedrohung ihrer Existenz. Offenbaren wird sich dies an den Reaktionen der Pestträger und Pestverbreiter folgendermaßen:
Wir werden an den zu erwartenden Reaktionen genau diejenigen, die ihre Institutionen aufrecht erhalten wollen, von den anderen unterscheiden müssen und auch können.
Es hat sich nämlich immer wieder gezeigt, dass sich das irrationale Wesen der emotionellen Pest regelmäßig ungewollt enthüllt, sobald man ihm auf den Grund geht. Das ist einleuchtend, da die emotionelle Pest nicht anders als irrational reagieren kann.
Sie ist zum Unterliegen verurteilt, wenn sie klar und deutlich dem rationalen Denken und dem natürlichen Lebensgefühl gegenüber steht.
Sie gerät automatisch und mit Sicherheit in Raserei, wenn man die naturgegebenen Aufgaben des Lebendigen sachlich und wahr beschreibt. Es gibt nichts, was sie mehr hasst als gerade dies.[1]
Deshalb werde ich mehr Informationen zu diesem Thema veröffentlichen, denn außer wenigen Fach-Blogs oder -Websites zu Wilhelm Reich und seiner Arbeit habe ich im ganzen Internet nichts gefunden. Und natürlich kommt nichts in den Medien, denn die werden ja von der emotionellen Pest kontrolliert.
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Leben ist das natürliche Wechselspiel zwischen Ausdehnen (Expansion) und Zusammenziehen (Kontraktion). Lust ist die Expansion von Zellen, wenn sich Körperzellen prall ausdehnen und mit Energie und Flüssigkeit füllen. Angst ist das Gegenteil: die Zellen ziehen sich zusammen.
Lust und Angst sind normale Lebens-Funktionen des Körpers und bewirken das natürliche Wechselspiel zwischen Ausdehnen und Zusammenziehen: das Fließen der lebendigen Energie in deinem Körper. Als Beispiel: Betrachte deinen Brustkorb wie er sich beim beim Ein- und Ausatmen dehnt und zusammenzieht. Leben ist Fließen, energetisches Strömen.
Von Zeit zu Zeit will der Körper die entstandene überflüssige Energie loswerden. Das geschieht auf natürliche Weise in einer Welle lustvoller, weicher, rhythmischer Kontraktionen und Expansionen aller Muskelzellen des Körpers: das ist der lebendige Orgasmusreflex.
Wenn die Angst zu stark ist, z.B. nach einem unverarbeiteten Trauma, kann die Kontraktion einiger Muskeln chronisch werden. Diese Muskeln bleiben dauerhaft zusammengezogen, verspannt.
Der Körper kann nicht zwischen einem Angstgedanken und einer realen Gefahr unterscheiden. Ein unverarbeitetes Trauma lässt dich z.B. denken, dass du verlassen wirst und dir niemand aus der Gefahr hilft - vielleicht bist du als Baby vor Angst schreiend alleine gelassen worden. Deine Muskeln gehen in Kampfposition, der Körper bereitet sich auf die Bedrohung vor, spannt sich an, um bereit zu sein. Du fühlst dich dieser Angst hilflos ausgeliefert, obwohl du schon lange kein Baby mehr bist.
Jedes Mal, wenn du in diese Situation kommst, schrumpfen Zellen, werden klein, hart, trocken und sterben letztlich ab. Damit dies nicht tödlich endet, hat der Körper einen Plan B entwickelt: Um zu vermeiden, dass du diesen erschreckenden Impuls immer wieder erlebst, werden die beteiligten Muskeln auf Dauerbetrieb geschaltet und kontrahieren chronisch. Dieser Zustand verbraucht ständig Energie, weil Angst und Lust in diesen Zellen buchstäblich festgehalten werden.
Du fühlst nun die Angst nicht mehr, und auch nicht die Lust. Die Zellen dieser Muskelgruppen stehen damit der orgastischen Entladung nicht mehr zur Verfügung. Du erlebst keine vollständige Befriedigung.
Alle Menschen - Männer wie Frauen - leiden mehr oder weniger an chronischen Verkrampfungen des autonomen Muskelgewebes. Reich bezeichnete dies als Körperpanzer. Dieser Panzer entsteht durch die unverarbeiteten Traumata von der Kindheit bis heute. In der Verpanzerung werden diese traumatischen Erlebnisse verborgen und festgehalten. Eingeschlossen.
Je mehr chronischen Kontraktionen sich im Körper befinden, desto schwieriger und schmerzvoller wird die orgastische Entladung - desto frustrierender wird die Sexualität, die auf Erregung und Entladung aufbaut.[1]
Wer an der “emotionellen Pest” leidet, kommt mit seinem Energiestau nur dadurch zurecht, dass er natürliche Erregung aus seiner Umwelt ausschließt. Er kann natürlichen Ausdruck nicht ertragen, denn er erzeugt in ihm eine unerträgliche Sehnsucht. Er trachtet danach die Sitten und Einstellungen unserer Kultur zu steuern und ist dem Leben gegenüber negativ eingestellt.

aus Wilhelm Reich: “Rede an den kleinen Mann“, S. 67
Im Vergleich zum Charakter der “emotionellen Pest” ist der “genitale Charakter” frei fließend, direkt, und dem Leben gegenüber positiv eingestellt. Alle, Frau oder Mann, die an der “emotionellen Pest” leiden, sind orgastisch impotent.
Die “emotinelle Pest” drückt sich in vielen Formen aus: in bösem Klatsch und Charakterverleumdung, Pornographie, Bürokratie, zerstörerischem Mystizismus, Streben nach autoritärer Herrschaft über andere, Wucher, Klassenhass, Kindesmisshandlung, kriminellem antisozialem Verhalten.
Menschen dieser Art machen die Regeln für das Verhalten von Kindern, belegen die Sexualität mit einem Tabu, verfassen die Scheidungsgesetze und sorgen dafür, dass die Menschen sich den Gesetzen fügen, die sie ertragen können.
Sie sind diejenigen, die Nacktbadende oder junge Liebende bei der Polizei anzeigen und uns vorschreiben, was wir lesen und sehen dürfen.
Gelegentlich bricht die “Pest” in pandemischer Form aus, wie z.B. der katholischen Inquisition des Mittelalters oder des - roten oder schwarzen - Faschismus in unserem Jahrhundert.
Es ist ein Wesensmerkmal der “emotionellen Pest”, dass die Handlungsweise und der für sie angegebene Grund sich niemals decken. Das wirkliche Motiv hinter der Handlung ist immer verborgen und wird durch ein gesellschaftlich annehmbares Motiv ersetzt.
Ein aktuelles Beispiel ist der amerikanische Präsidentschaftskandidat der Republikaner, Mitt Romney, der die liberalen Abtreibungsgesetze wieder abschaffen will, wonach Abtreibung grundsätzlich strafbar wäre, auch bei Vergewaltigung und Inzest. Das vorgegebene Motiv ist “Leben erhalten”, nicht töten/morden. Der eigentliche Grund ist die Befürwortung von sexueller Gewalt an Frauen. Durch das Abtreibungsgebot sollen Frauen vom Sex abgehalten werden - falls sie nicht ausdrücklich Kinder bekommen wollen. Die Unterdrückung der Sexualität ist das eigentliche Motiv der “emotionellen Pest”, da andernfalls eine unerträgliche emotionale Sehnsucht entsteht, die nicht ausgehalten werden kann.
Ein anderes Beispiel ist die von der “Pest” befallene Mutter, die keine sexuelle Lust genießen kann, den Sex “schmutzig” findet und ihren Kindern unter dem Deckmantel der Moral keinen Ausdruck ihrer Sexualität erlaubt.[2]
Folgende Szene aus der John-Steinbeck-Verfilmung “Jenseits von Eden” (1981) ist ein Beispiel, das zudem die ungehinderte Weitergabe an die nächste Generation veranschaulicht:
Die genitale Frustration, an der er oder sie leidet, ist die Quelle der (unabgeführten) Energie, die die “emotionale Pest” speist. Bei Menschen, die keine natürliche orgastische Befriedigung erleben können, entwickeln sich immer sekundäre Impulse, insbesondere sadistische.
Der Mensch dieses Charakters ist unfähig, Veränderungen oder Unterschiede irgendeiner Art zu akzeptieren. Er/sie unterscheidet sich insofern vom Gesunden, als er/sie nicht nur sich selber, sondern mit noch größerem Nachdruck den Menschen seiner Umwelt Beschränkungen auferlegen muss, so dass sie sich seiner/ihrer Denkweise noch genauer anpassen.
Diese Einschränkungen erstrecken sich sogar auf jene, die mit seinem/ihrem Leben gar keinen Kontakt haben. Das bloße Vorhandensein von anderen Lebensweisen ruft seine/ihre Feindseligkeit hervor.[2]
Der Gesunde wird seine Lebensart niemandem aufzwingen wollen; aber er wird heilen und helfen, wenn er um Hilfe ersucht wird und wenn er es leisten kann. Auf keinen Fall wird ein Gesunder bestimmen wollen, dass alle Menschen “gesund zu sein haben“.
Erstens wäre ein solches Diktat nicht rational, denn Gesundheit kann nicht befohlen werden.
Zweitens hat der Gesunde gar keinen Drang, seine Lebenshaltung anderen aufzudrängen, da seine Motive der Lebensführung mit seinen eigenen und nicht mit fremden Lebensführungen verknüpft sind.
Der emotionell Pestkranke unterscheidet sich nun vom Gesunden dadurch, dass er seine Lebensforderung nicht nur an sich, sondern vor allem an seine Umwelt richtet.
Wo gesunde Frauen und Männer raten und helfen, wo sie mit ihren Erfahrungen einfach anderen voran leben und es ihnen überlassen, ob sie ihn/sie zum Beispiel nehmen wollen oder nicht, dort zwingen Pestkranke ihre Lebensart anderen mit Gewalt auf.
Pestkranke dulden Anschauungen nicht.
“Die Energie, die die emotionellen Pestkranken speist, entstammt regelmäßig unbefriedigbarem Lusthunger, gleichgültig, ob es sich um sadistische Kriegstaten oder um Diffamierung von Freunden handelt.” - Wilhelm Reich, Charakteranalyse
Werden Gesunde auf die Motive ihrer Handlungen angesprochen, empfinden sie nur Freude. Pestkranke geraten dabei in Raserei.
Gesunde kämpfen dort, wo andersartige Lebensanschauungen Leben und Arbeit stören, in rationaler Weise für die Erhaltung ihrer Lebensweise.
Pestkranke kämpfen gegen andere Lebensarten auch dort an, wo sie ihn oder sie gar nicht berühren. Das Motiv ihres Kampfes ist die Provokation, die andere Lebensweisen durch ihre bloße Existenz darstellen.
Die Neigung zur emotionellen Pest ist allgemein. Es gibt nicht Pestfreie hier und Pestkranke dort. So wie jeder Mensch irgendwo in der Tiefe eine Neigung zu Krebs, Schizophrenie und Alkoholismus hat, so hat jeder, auch der Gesündeste und Lebensfreudigste, die Neigung zu irrationalen Pestreaktionen in sich.[3]
Zur Unterscheidung der “emotionellen Pest” vom gesunden bzw. “nur” neurotischen Charakter:
Leser und Leserinnen dieser Seite besuchten auch:Wenn ein Mensch es schafft, die vollständige sexuelle Reife ohne besondere Blockaden zu erlangen und deshalb orgastisch potent ist, d.h. keine Energiestauung und keine infantilen Züge zeigt, wird er als genitaler Charakter bezeichnet. Der wirklich wahre genitale Charakter kann als ein nichtexistentes Ideal betrachtet werden, während der, der trotz der unvermeidlichen Wechselfälle des Lebens, all der Probleme und Hindernisse während der unterschiedlichen Entwicklungsphasen, in der Lage war, seine/ihre orgastische Potenz zu erhalten, als funktioneller genitaler Charakter bezeichnet wird.[[www.w-reich.de] Orgonomie In Deutschland">4]
Das Merkmal, das den Charakter der “emotionellen Pest” am deutlichsten von einem neurotischen Charakter unterscheidet, ist die lebenszerstörende soziale Aktivität des ersteren. Da seine Gefühle wirr oder irrational sind, werden seine Begriffe auch wirr und irrational. Sein Denken ist verwischt.
Der “Neurotiker” ist mehr oder weniger durch die Gesellschaft unterdrückt worden; er/sie sehnt sich zwar nach dem Leben, aber er/sie kann es nicht leben und überlebt durch Flucht, Kontaktlosigkeit oder Reaktionsbildungen. Er entwickelt Symptome, um die überschüssige akkumulierte Energie zu entladen, was aber immer nur teilweise geschieht und unbefriedigend bleibt.
Da er zur Selbststeuerung nicht fähig ist, muss sich der neurotische Charakter der Zwangsmoral unterwerfen. Dadurch wird er zum Befehlsempfänger und Täter. Er/sie ist Wachs in den Händen der “emotionellen Pest”. Beispiele sind Hitler oder Stalin (emotionelle Pest), die von den (neurotischen) Massen bejubelt wurden.
Die Krankheit des konkurrierenden Vergleichs
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Oh no! Wie wir in die schlechte Gesellschaft von Energiesaugern geraten
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Ebook: Am Anfang war die Lust