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Gender
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Erst vor 22 Jahren hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität von der Liste der psychischen Krankheiten gestrichen. Daher wird Mitte Mai jährlich weltweit der internationale Tag gegen Homophobie gefeiert. Queeramnesty lädt am 16.Mai zur IDAHO-Night ins Rhiz ein. Menschenrechte und Party sind kein Widerspruch.
IDAHO-Night im Rhiz
Wann: Mittwoch, 16. Mai 2012, Beginn: 20.30 Uhr
Wo: Rhiz, U-Bahnbogen 37 (Nähe U-Bahnstation Josefstädter Straße), 1080 Wien
Der Eintritt ist frei (Spende erbeten)
Bei der diesjährigen „IDAHO- Night“ setzt Queeramnesty inhaltlich einen Türkei-Schwerpunkt. In den vergangenen Jahren wurden in der Türkei mindestens 16 Lesben, Schwule und Transgender-Personen wegen ihrer sexuellen Orientierung beziehungsweise Geschlechtsidentität ermordet. Immer wieder werden in der Türkei LGBTI-Vereine verboten. Macht mit und unterschreibt eine Petition an die türkische Regierung, damit diese mehr zum Schutz von LGBTI-Personen unternimmt.
Aktivist_innen von Queeramnesty werden im Rhiz auch über die schwierige Lage von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender-Personen und Intersexuellen weltweit informieren. In 70 Ländern steht Homosexualität unter Strafe, in sieben Ländern droht Schwulen sogar die Todesstrafe.
Besucher_innen erwarten tolle Bands und die eine oder andere Überraschung. Jede_r kann mithelfen und mitfeiern!
Ablauf:
+ 20.30 Uhr: DJ Mäx
+ 21.30 Uhr: Me and Jane Doe
+ 22.30 Uhr: Crazy Bitch in A Cave
+ 23.45 Uhr: EsRap
+ danach: DJ Mäx
Links: [www.queeramnesty.at]
http://www.queeramnesty.at/2012/04/19/idaho-night/
http://rhiz.org/
Wir rufen mit dem Bündnis Gegen Burschentage zu einer antifaschistischen und feministischen Demonstration in Eisenach auf. Wie letztes Jahr werden wir wieder eine gemeinsame Busfahrt nach Eisenach und Mobilisierungsveranstaltungen in Marburg sowie in anderen Städten organisieren. Achtet auf weitere Infos!!! Weitere Infos, findet ihr auf dem Mobi-Blog: Gegen Burschentage Zweite Phase – Der Countdown läuft Seit dem Mauerfall findet in Eisenach jährlich der Burschentag der Deutschen Burschenschaft (DB) statt. Dazu treffen sich Hunderte Burschenschafter aus Deutschland und Österreich auf der Wartburg. Der historische Bezug, den sie damit herstellen, ist das Wartburgfest 1817, auf dem zwei Jahre nach der Gründung der Urburschenschaft die frühen Burschenschaften zusammenkamen. Sie gaben sich hier nicht nur ein nationalpolitisches Programm, sondern verbrannten auch mit antifranzösischer, antiaufklärerischer und antijüdischer Stoßrichtung Bücher: unter anderem den Code Civil, der die Gleichstellung der Bürger festschrieb und eine Schrift des deutsch-jüdischen Schriftstellers Saul Ascher, die vor den Gefahren eines übersteigerten Deutschtums warnte. Weiter im Aufruf lesen! |
Im Interview mit der BZ Berlin kritisiert die ehemalige Familienministerin Renate Schmidt die Pläne der Koalition zum Betreuungsgeld und fordert stattdessen zusätzliche Vätermonate
‚… Die Idee für Elterngeld und Vätermonate stammt von Ihnen. Ein Erfolg?
Ja. Als ich Ministerin wurde, haben nur zwei Prozent der Väter die damalige Elternzeit in Anspruch genommen, heute sind es etwa 25%. Das ist nicht berauschend, aber doch eine große Steigerung in kurzer Zeit. Ich wünschte mir aber natürlich, es würde noch besser und die Zahl der verbindlichen Vätermonate erweitert. Denn viele Männer möchten sich gern mehr um ihre Kinder kümmern, trauen sich aber ohne gesetzliche Regelung nicht.
Die Bundesregierung setzt stattdessen auf Einführung des Betreuungsgelds.
Völlig unsinnig. Die zwei Milliarden Euro, die das kosten würde, sollten besser für gute Kinderbetreuung oder die Verlängerung des Elterngeldes mit mehr Vätermonaten investiert werden. Das würde den Interessen aller – ob sie zu Hause bleiben oder arbeiten wollen – entgegen kommen und gleichzeitig die Kommunen, die es nicht schaffen, bis 2013 die zugesagten Betreuungsplätze einzurichten, entlasten. Wir brauchen bessere und mehr Kitas und mehr Vätermonate statt Betreuungsgeld. …
Nie gab es mehr Leistungen für Familien. Warum gibt es dennoch so wenige Kinder?
Junge Leute brauchen immer drei Dinge, um sich für Kinder entscheiden zu können: finanzielle Leistungen, eine qualitativ gute Betreuung, vor allem aber auch Zeit. Letzteres ist Sache der Wirtschaft: Wir benötigen familienfreundlichere Arbeitszeiten, mehr unbefristete Arbeitsplätze statt unbezahlter Praktika, mehr Frauen mit Kindern in Führungspositionen. Niemand wird sich für Kinder entscheiden, wenn er das Gefühl hat, er ist in der Firma dann abgemeldet. …
Wächst mit der Freiheit, sich für Kind und /oder Karriere entscheiden zu können, nicht auch der Druck, sich entscheiden zu müssen?
Freiheit ist immer ein bisschen unbequem. Dennoch sollten wir uns freuen, dass wir eine größere Freiheit haben. Es wäre nur wünschenswert, dass die Männer diese Freiheit auch endlich mal erkennen. …’
Quelle
„Wir sind ein Bild aus der Zukunft“ war während der Athener Riots an den Hauswänden der griechischen Hauptstadt zu lesen. Davon angeleitet haben sich Performerin und Missy-Mitherausgeberin Margarita Tsomou und Theoretiker wie Autor Tim Stüttgen mit einer Gruppe interdisziplinärer KünstlerInnen zusammen getan und das theatrale Performance-Projekt „WIR SIND EIN BILD AUS DER ZUKUNFT: Nachrichten von Krise, Aufstand und Ausnahmezustand“ entwickelt und auf die Beine gestellt.
Worum geht’s? Das Graffiti als Prophezeiung lesend, haben sich militante ForscherInnen zu einem Sende-Studio zusammengeschlossen, um den aktuellen Weltzustand zu analysieren, die kommenden Riots zu dokumentieren und eine bevorstehende Revolution auszurufen. All das entsteht vor dem Hintergrund der Frage: Was könnten (heute) die Bilder der Zukunft sein? Verschiedene Zukunftsszenarien ins Auge nehmend, wird gemeinsam mit dem linken Philosophen Franco „Bifo“ Berardi debattiert, Visionen von Wahrsagerinnen geprüft und die Prognosen von Future-Händlern an der Börse unter die Lupe genommen. Die Gruppe treibt der Wille an, dem Ghetto ‘Gegenwart’ zu entfliehen und sich auf die Suche nach einer neuen Zeit zu machen. Den ZuschauerInnen begegnet auf diesem Weg Ausnahmezustand, Krise und Utopie.
Wer bei dieser Gratwanderung zwischen Realität und Fiktion dabei sein will, hat Glück, denn Missy verlost für die Vorstellung am 29.04. 3×2 Karten. Schreibt einfach bis zum 26. April eine E-Mail mit dem Betreff „ Bilder der Zukunft“ an: [email protected]
Mehr Infos gibt’s hier">[">hier] .
Wann & Wo:
20 Uhr, 26.,27.,29.,30. April, Hebbel am Ufer 3, Tempelhofer Ufer 10, 10963 Berlin.

Von wegen "keine solchen Operationen bei uns im Hause" im Standort Gießen des Universitätsklinikums Gießen und Marburg (UKGM): Wie eine Rechereche in der "Weissen Liste" belegt, deren Statistiken auf den obligatorischen klinikeigenen Qualitätsberichten beruhen, lügt das UKGM Gießen offensichtlich wie gedruckt.
Nachfolgend die aktuellen Zahlen aus dem UKGM zu chirurgischen "Hypospadiekorrekturen":
Behandlungshäufigkeit für Operative Korrektur einer unteren
Harnröhrenspaltung beim Mann
5-645 Plastische Rekonstruktion bei männlicher
Hypospadie
Krankenhaus: Universitätsklinikum Gießen und Marburg,
Standort Gießen
Fachabteilung: Klinik und Poliklinik für Urologie,
Kinderurologie und Andrologie
Code Bezeichnung
Häufigkeit
5-645.1 Schaftaufrichtung und Chordektomie
1
5-645.20 Mit Präputialhaut
11
5-645.22 Transplantation von Mundschleimhaut
1
5-645.2x Sonstige 1
5-645.3 Sekundärer Eingriff
1
Quelle:
weisse-liste.de
Im Offenen Brief, den wir im Rahmen der Proteste heute Nachmittag vor dem Klinikum den Verantwortlichen des UKGM persönlich überreichen, wird Zwischengeschlecht.org weitere Quellen für Angebote von kosmetischen Genitaloperationen auch an Kindern und Jugendlichen im und aus dem UKGM Gießen dokumentieren – ebenso wie Klagen Betroffener solcher Eingriffe sowie Bedenken von Sachverständigen, Ethikkommissionen und internationalen Menschenrechtsorganisationen.
>>> Berichte von Betroffenen zu
"Hypospadiekorrekturen"
• Tiger Howard Devore: "Aufwachsen
im chirurgischen Mahlstrom"
• Ernst Bilke: "Die Wut ist gut
versteckt" - Biographie mit "Hypospadie"
• Erfahrungsberichte:
"Sehr taube Eichel nach Op" vs. "unbehandelt gut leben"
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Genitalverstümmelung in Kinderkliniken: Einige typische Diagnosen und
Eingriffe
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UKGM leugnet Verstümmelungen - Kinderchirurg verplappert sich ...
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Genitalverstümmelung in Kinderkliniken – eine Genealogie der
Täter