Sexualbegleitung
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Sexualbegleitung ist eine Form sexueller Dienstleistungen, die anders als die Sexualassistenz notwendig auf einer emotionalen Beziehung (Surrogatpartnerschaft) beruht. Sie hat nicht nur die Vermittlung von sinnlich lustvollen Erfahrungen zum Ziel sondern Persönlichkeitsentwicklung. In der Sexualbegleitung nehmen neben der sexuellen Interaktion (Massagen, Masturbation, Oralverkehr, Geschlechtsverkehr, ...) "Kontakt, Körpergefühl, Nähe und Austausch" (Hartmann 2004; 39) einen wesentlichen Stellenwert ein.
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Definitionen
Sexualbegleitung ist ein Begriff, der in der Literatur relativ unscharf verwendet wird. Alternativ verwendete Begriffe sind: Surrogattherapie, Arbeit als Berührer_in, Körper-Kontakt-Service und Sexualassistenz. Sexualbegleitung war zunächst eine Dienstleistung, in der Menschen mit Beeinträchtigungen gegen Entgelt stimulierende Körperkontakte und aktive Sexualassistenz, z.B. durch erotische Massage, Handentspannung, eventuell auch Oralverkehr und Geschlechtsverkehr angeboten wurden (vgl. Zinsmeister 2005; 19). Sexualbegleitung steht für ein Verständnis von professioneller Sexualassistenz im Sinne eines Berufsbildes. Sexualbegleitung kann Menschen mit Beeinträchtigung ermöglichen, erste sexuelle Erfahrungen zu erleben und sich mit dem eigenen Körperbild auseinanderzusetzen. Sexualbegleitung im ISBB hat mittlerweile ihre Begrenzung auf behinderte Menschen als Zielgruppe aufgegeben und sich deutlicher als früher zu einem psychotherapeutischen Angebot entwickelt.
Historische Hintergründe
Sexualität von Menschen mit Beeinträchtigungen war über Jahre hinweg ein tabuisiertes Thema. Die Verhinderung und Verleugnung von Sexualität nach dem Motto "satt und sauber" war das vorrangige Ziel der Betreuung und der pädagogischen Arbeit. Seit den 1970er Jahren im Zusammenhang mit dem Entstehen von Bürger_innenrechtsbewegungen forderten Vertreter_innen der Krüppel_innenbewegungen das Recht auf Sexualität für Menschen mit Beeinträchtigungen. Durch das Erstarken von Perspektiven der Disability Studies, einem derzeit stattfindenden "behindertenpädagogische[n] Paradigmenwechsel 'von der Betreuung zur Assistenz'" (Walter 2004; 19f.), den Forderungen nach Teilhabe und Inklusion und Empowerment als Selbstbemächtigung, wird Menschen mit Beeinträchtigung immer mehr eigene Sexualität zugestanden.
Anforderungen
Professionelle Sexualbegleitung erfordert Schulung und Ausbildung, in der folgende Kompetenzen und Fähigkeiten vermittelt werden sollten:
- Reflexion der eigenen Sexualität
- Klärung der professionellen Rolle
- Offenheit
- Unterlassung von Hilfereflexen
- Achtung vor Krisen als mögliche Lernfelder
- emotionale Achtung
- pflegerische und pädagogische Basisqualifikationen (vgl. u.a. Walter 2004; 12f.)
Grenzen und Diskussionen
Partner_innen
Sexualbegleitung und Sexualassistenz sollen und können keine partner_innenschaftliche Beziehungen dauerhaft ersetzen. Sexualbegleitung versteht sich als Dienstleistung. In der Literatur wird häufig darauf hingewiesen, dass sich Menschen mit Beeinträchtigungen insbesondere Menschen mit Lernschwierigkeiten in die Sexualbeleiter_innen verlieben könnten und Entäuschung und Liebeskummer das Ergebnis der Sexualbegleitung sein könnten. In der Praxis von Sexualbegleiter_innen werden diese Entwicklungen als notwendiges und zuweilen hilfreiches Risiko von Beziehungen gesehen ("Recht auf Liebeskummer", Sandfort).
Missbrauch
Sexualbegleitung sollte nicht von Angehörigen und Menschen aus dem Betreuungsumfeld angeboten werden, sondern durch professionelle Begleiter_innen. Die Gefahr, dass Betreuer_innen die bestehenden Abhängigkeitsverhältnisse ausnutzen könnten, wird als besonders hoch eingeschätzt. Die Diskussion zu sexualisierter Gewalt ist notwendig, da in angloamerikanischen Studien nachgewiesen werden konnte, dass die Gefahr für Menschen mit Beeinträchtigungen Opfer sexualisierter Gewalt zu werden 4-5 mal höher liegt, als in der "Normalbevölkerung". (vgl. Stinkes, Ursula 2006; 8)
Ebenso müssen im umgekehrten Fall Assistent_innen von Menschen mit Beeinträchtigungen vor sexueller Belästigung und Nötigung am Arbeitsplatz geschützt werden.
Freie Wahl
Um Sexualbegleitung sinnvoll umzusetzen, muss im Sinne der Selbstbestimmung die Möglichkeit bestehen, Sexualbegleiter_innen frei auszuwählen. (vgl. Vernaldi 2003; 100) Diese Wahlmöglichkeit ist durch das geringe Angebot, durch die Wohnsituation (Heime, betreutes Wohnen, ...) und durch einen Mangel an ausgebildeten Sexualbegleiter_innen eingeschränkt.
Nachfragen
Sexualbegleitung bzw. aktive Sexualassistenz wird nach Studien von pro familia bisher vorrangig von heterosexuell orientierten Männern nachgefragt (vgl. Bazuin 2005; 8 & Zinsmeister 2005; 26). Einerseits wird diese Nachfage mit einem anderen Sexualverhalten- bzw. Sexualbedarf von Männern begründet, andererseits ist weibliche genitale Sexualität nicht so legitimiert; somit liegt darin eine Form der Unterdrückung weiblich genitaler Sexualität. Ein weiterer Grund dürfte strategisch-organisatorischer Natur sein und im "Ruhigstellen" von Männern mit vehinderter Sexualität liegen, die durch besondere Aggressivität auffällig werden, während Frauen eher zu Selbstabwertung, moralischer Abwertung des Sexuellen oder Autoaggression neigen.
Sonderbehandlung
Sexualhilfe wie Sexualbegleitung, die sich ausschließlich an Menschen mit Beeinträchtigungen richtet, eröffnet ein weiteres Feld der Sonderbehandlung für Menschen mit Beeinträchtigungen (vgl. Vernaldi 2004; 56). Sonderbehandlungen werden häufig als Verhinderungsgrund von Integration bzw. Inklusion diskutiert.
Prostitution
Sexualbegleiter_innen und Beratungsmöglichkeiten
(sortiert nach Bundesländern)
Baden Würtenberg
- Eshana Herz
Sexualbegleiterin aus Freiburg Weg des Herzens
- Vimala M. Brunnmüller
Sexualbegleiterin aus Stuttgart Vimala M. Brunnmüller
Bayern
- Jenny
Sexualbegleiterin aus Nürnberg Blueglasses
Berlin
- Nina de Vries
Sexualbegleiterin und Ausbilderin (umfangreiches kostenloses Infomaterial anfordern per: e-Mail).
- Sexybilities
Die Sexualberatung Sexybilities wurde 2000 von Mathias Vernaldi gegründet sie bietet Beratung von Menschen mit Beeinträchtigungen für Menschen mit Beeinträchtigungen. Sexybilities ist eine Initiative der Arbeitsgemeinschaft für selbstbestimmtes Leben schwerstbehinderter Menschen (ASL) e.V. und bietet Beratungen zu Sexualität und Kontaktherstellung zu Prostituierten an.
Hessen
- Sensis
Sensis (Wiesbaden) versteht sich als Körper-Kontakt-Service und bietet neben Sexualassistenz umfassende Beratungen zu allen Fragen um das Thema Sexualität.
Niedersachsen
Das ISBB (Trebel) versteht sich als Lehr- und Beratungsinstitut und bietet unter anderem die Möglichkeit zur Ausbildung [1] in Sexualbegleitung an.
Nordrhein-Westfalen
- Catharina König
Sexualbegleiterin aus Bochum (Berührung, Massage, Begegnung) Homepage
- Eva
Sexualbegleiterin im Ruhrgebiet (Beratung, Massage, Meditation) Tore zum Sein
Schweiz
- René Rütsche
René Rütsche bietet in Bern neben Tantramassagen auch Sexualassistenz an.
- Sexualassistenz
Hompage einer Gruppe von Sexualassitent_innen/Sexualbegleiter_innen.
- Fachstelle Behinderung und Sexualität (fabs)
fabs bietet neben der Vermittlung von Sexualassistenz Beratungen, Supervison und Weiterbildung zum Thema Sexualiät und Beeinträchtigung.
Quellen
- Bazuni, Anneke: Sexuelle Assistenz in Europa. In: pro familia: Expertise: Sexuelle Assistenz für Frauen und Männer mit Behinderung. Frankfurt a.M. 2005, S. 5-10. und Online: pdf (2006-10-10; 13:23).
- Hartmann, Simone: Sexuelle Dienstleistung - ein moralisches Angebot? Gedanken zu ethischen Fragen von Prostitution, Sexualbegleitung und Sexualassistenz. In: Walter, Joachim (Hg): Sexualbegleitung und Sexualassistenz bei Menschen mit Behinderungen. Heidelberg 2004, ISBN 3-8253-8314-8, S. 31-39.
- pro familia: Expertise: Sexuelle Assistenz für Frauen und Männer mit Behinderung. Frankfurt a.M. 2005. und pdf (2006-10-10; 13:23).
- Stinkes, Ursula: Sexualität und Behinderung - kein Tabuthema mehr?! Erweiterter und ausgearbeiteter Vortrag auf der Tagung des VDS (Treffpunkt G) am 18.11.2006. pdf (2006-01-16; 21:50).
- Vernaldi, Matthias: Vom Grundrecht auf Sexualität un der (Un)möglichkeit, es einzufordern. Erfahrungshintergrund der Initiative Sexybilities, Sexualität und Behinderung. In: Hermes, Gisela; Köbsell, Swantje (Hg.): Disability Studies in Deutschland. Behinderung neu denken. Dokumentation der Sommeruni. Kassel 2003, S. 96-102, ISBN 3-932951-74-3.
- Vernaldi, Matthias: Zwischen sexueller Integration und Sonderbehandlung. In: Walter, Joachim (Hg.): Sexualbegleitung und Sexualassistenz bei Menschen mit Behinderungen. Heidelberg, 2004, ISBN 3-8253-8314-8, S. 49-58.
- Walter, Joachim (A): Zur Einführung. Was ist Sexualassistenz?: Was kennzeichnet professionelle Sexualbegleitung? In: Walter, Joachim: Sexualbegleitung und Sexualassistenz bei Menschen mit Behinderungen. Heidelberg, 2004, ISBN 3-8253-8314-8, S. 11-14.
- Walter, Joachim (B): Selbstbestimmte Sexualität als Menschenrecht: Standards im Umgang mit der Sexualität behinderter Menschen. In: Walter, Joachim (Hg.): Sexualbegleitung und Sexualassistenz bei Menschen mit Behinderungen. Heidelberg, 2004, ISBN 3-8253-8314-8, S. 15-30.
- Zinsmeister, Julia (B): Rechtliche Maßgaben und Grenzen der Sexualassisitenz und Sexualbegleitung. In: pro familia: Expertise: Sexuelle Assistenz für Frauen und Männer mit Behinderung. Frankfurt a.M. 2005, S. 18-66 und Online: pdf (2010-02-26; 11:11)
Weblinks
- Institut zur Selbst-Bestimmung Behinderter: Sexualbegleitung.
- Wiend: Die Abhängige Onlinezeitschrift: Ausgabe zu Behinderung und Sexualität.
- fabs: Fachstelle Behinderung & Sexualität (Basel).
- SexualbegleiterInnen ISBB in Deutschland - Sexualbegleitung.
- Marlies Santiago: Sexualberaterin, Berührerin, freie Journalistin.
- Wikipedia: Surrogatpartner.
Siehe auch
Sexualassistenz, Disability Studies
Bibliographie
2009
- Mirwald, Mirjam: Sexualbegleitung für Menschen mit Lernschwierigkeiten. Diskursanalyse und Dokumentarfilm „Die Heide ruft“. Berlin, 2009, ISBN 978-3-8322-8810-5.
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- Bannasch, Manuela: Der behinderte Mensch und seine Besonderheiten. Sexualbegleitung und ihre Besonderheiten. In: Walter, Joachim (Hg.): Sexualbegleitung und Sexualassistenz bei Menschen mit Behinderungen. Heidelberg 2004, ISBN 3-8253-8314-8, S. 59-65.
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- Franke, Martin: Interview mit Nina de Vries. Paritätischer Wohlfahrtsverband. Artikel zu "Behinderte" Menschen online 2007-10-12; 13:16.
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- Gilbers, Theo; Winkler, Petra: „Muss ich das jetzt auch noch tun?“. Sexuelle Assistenz aus der Sicht von Betreuer und Betreuerinnen. In: Walter, Joachim (Hg.): Sexualbegleitung und Sexualassistenz bei Menschen mit Behinderungen. Heidelberg 2004, ISBN 3-8253-8314-8, S. 171-175.
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- Terrinde, Ruth; Vries, Nina de: Sexualbegleitung: Ein Interview. In: Walter, Joachim (Hg.): Sexualbegleitung und Sexualassistenz bei Menschen mit Behinderungen. Heidelberg 2004, ISBN 3-8253-8314-8, S. 157-164.
- Vernaldi, Matthias: Zwischen sexueller Integration und Sonderbehandlung. In: Walter, Joachim (Hg.): Sexualbegleitung und Sexualassistenz bei Menschen mit Behinderungen. Heidelberg 2004, ISBN 3-8253-8314-8, S. 49-58.
- Vries, Nina: Sexualbegleitung. Wie geht das? In:Walter, Joachim (Hg.): Sexualbegleitung und Sexualassistenz bei Menschen mit Behinderungen. Heidelberg, 2004, ISBN 3-8253-8314-8, S. 105-113.
- Vries, Nina de: Unterstützte Sexualität bei geistig behinderten Menschen. Bericht einer Sexualbegleiterin. In: Ahrbeck, Bernd; Rauh, Bernhard (Hg.): Behinderung zwischen Autonomie und Angewiesensein. Stuttgart 2004, ISBN 3-17-018445-8, S. 156-162.
- Vries, Nina de: Sexualbegleitung. Wie geht das? Nina de Vries über ihre Arbeit. In: WIR: Magazin der Fürst Donnersmarck Stiftung. (2004)1, S. 12-16, ZDB 846410-8 und pdf (2006-01-16; 16:40).
- Walter, Joachim: Zur Einführung. Was ist Sexualassistenz? Was kennzeichnet professionelle Sexualbegleitung? In: Walter, Joachim: Sexualbegleitung und Sexualassistenz bei Menschen mit Behinderungen. Heidelberg 2004, ISBN 3-8253-8314-8, S. 11-14.
- Walter, Joachim: Selbstbestimmte Sexualität als Menschenrecht. Standards im Umgang mit der Sexualität behinderter Menschen. In: Walter, Joachim (Hg.): Sexualbegleitung und Sexualassistenz bei Menschen mit Behinderungen. Heidelberg, 2004, ISBN 3-8253-8314-8, S. 15-30.
- Zemella, Bernd: Sehnsucht, Endstation? Sexualassistenz und Sexualbegleitung bei Menschen mit Behinderungen. In: Walter, Joachim (Hg.): Sexualbegleitung und Sexualassistenz bei Menschen mit Behinderungen. Heidelberg 2004, ISBN 3-8253-8314-8, S. 131-141.
- Zemella, Bernd: Interview mit Frau K. In: Walter, Joachim (Hg.): Sexualbegleitung und Sexualassistenz bei Menschen mit Behinderungen. Heidelberg 2004, ISBN 3-8253-8314-8, S. 83-89.
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- Domröse, Lisa: Sexualbegleitung in einer Einrichtung für taubblinde Menschen. pdf (29.03.2007; 12:07).
- Fromme, Claudia: Die Berührbare: Nina de Vries bietet erotische Massagen für geistig behinderte Menschen an. In: Süddeutsche Zeitung vom 20.12.2003, Nr. 293.
- Gödeke-Kolbe, Stefanie: Mehr Spielraum: Sich ein Sexualleben organisieren. Zwei Bücher zu Alltag und Aufbruch von sichtbar behinderten Menschen. In: Frankfurter Rundschau vom 18.07.2003, Nr. 165, S. 12.
- Kirchner, Thomas: Berührungen, die nicht alle akzeptieren: Wie anderswo sollte auch in der Schweiz ein besonderer Service für Behinderte angeboten werden, doch dagegen rührte sich Protest. In: Süddeutsche Zeitung vom 17.09.2003, Nr. 214; S. 12.
- Krenner, Monika: Sexualbegleitung bei Menschen mit geistiger Behinderung. Marburg, 2003. ISBN 3-8288-8541-1.
- Sandfort, Lothar: Die Behindertenbewegung und der Sex. In: Hermes, Gisela; Köbsell, Swantje (Hg.): Disability Studies in Deutschland. Behinderung neu denken. Dokumentation der Sommeruni. Kassel 2003, ISBN 3-932951-74-3, S. 213-216.
- Vernaldi, Matthias: Vom Grundrecht auf Sexualität un der (Un)möglichkeit, es einzufordern. Erfahrungshintergrund der Initiative Sexybilities, Sexualität und Behinderung. In: Hermes, Gisela; Köbsell, Swantje (Hg.): Disability Studies in Deutschland. Behinderung neu denken. Dokumentation der Sommeruni. Kassel 2003, ISBN 3-932951-74-3, S. 96-102.
2002
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- Balás, Brigitta: Interview mit der Sexualbegleiterin Marina. In: Bannasch, Manuela (Hg.): Behinderte Sexualität – verhinderte Lust? Zum Grundrecht auf Sexualität für Menschen mit Behinderung. Neu-Ulm 2002, ISBN 3930830205, S. 79-96.
- Bannasch, Manuela (Hg.): Behinderte Sexualität – verhinderte Lust? Zum Grundrecht auf Sexualität für Menschen mit Behinderung. Neu-Ulm, 2002, ISBN 3930830205.
- Frey, Brigitte: Das Recht auf sexuelle Entwicklung: In: Bannasch, Manuela (Hg.): Behinderte Sexualität – verhinderte Lust? Zum Grundrecht auf Sexualität für Menschen mit Behinderung. Neu-Ulm 2002, S. 103-109, ISBN 3930830205.
- Sandfort, Lothar: Ausbildung: Sexualbegleitung. In: Bannasch, Manuela (Hg.): Behinderte Sexualität – verhinderte Lust? Zum Grundrecht auf Sexualität für Menschen mit Behinderung. Neu-Ulm 2002; S. 97-109, ISBN 3930830205.
- Sandfort, Lothar: Hautnah. Neue Wege der Sexualität behinderter Menschen. Neu-Ulm 2002. ISBN 3-930830-30-2
- Schuren, Werner: Rechtliche Rahmenbedingungen für „Sexualassistenz“ schaffen. In: Bannasch, Manuela (Hg.): Behinderte Sexualität – verhinderte Lust? Zum Grundrecht auf Sexualität für Menschen mit Behinderung. Neu-Ulm 2002, ISBN 3930830205, S. 100-102.
- Senger, Sandra: Körper-Kontakt-Service Sensis. In: Bannasch, Manuela (Hg.): Behinderte Sexualität – verhinderte Lust? Zum Grundrecht auf Sexualität für Menschen mit Behinderung. Neu-Ulm 2002, ISBN 3930830205, S. 71-78.
2001
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- Senger, Sandra: Sensis- eine Einrichtung für Sexualität und Behinderung. In: BZgA Forum (2001)2/3, S. 44-47, ZDB 1473859-4.
- Vernaldi, Matthias: Sexybilities. In: BZgA Forum (2001)2/3, S. 48-50, ZDB 1473859-4.
- Walter, Joachim: Selbstbestimmte Sexualität als Menschenrecht – eine Selbstverständlichkeit auch für Menschen mit Beeinträchtigungen! In: BZgA Forum (2001)2/3, ZDB 1473859-4, S. 34-39.
2000
- AG Sexualität und Behinderung: Bitte nicht stören! In: Zusammen: Behinderte und nicht behinderte Menschen 20(2000)4, S. 4-7, ZDB 43068-7.
- Greb, Gudrun: Eine echte Herausforderung…. Unterstützung selbstbestimmter Sexualität behinderter Menschen im beruflichen Alltag. In: Zusammen: Behinderte und nicht behinderte Menschen 20(2000)4, S. 8-10, ZDB 43068-7.
- Sperlich, Christel: Wie in den Wolken. Auch Behinderte brauchen Zärtlichkeit – bislang ein Tabuthema. In: Neues Deutschland vom 12.08.2000; S. 13.
1999
- Schachtsiek, Christine: Bilder von Frauen mit geistigen Behinderungen im Spezialdiskurs der Geistigbehindertenpädagogik. In: Rommelspacher, Birgit (Hg.): Behindertenfeindlichkeit. Ausgrenzungen und Vereinnahmungen. Göttingen 1999, S. 123-159, ISBN 3-88977-548-9.
1996
- Arp, Doris: Zärtlichkeit auf Bestellung: Agentur vermittelt Liebesdienst für Behinderte. In: Zusammen: Behinderte und nicht behinderte Menschen 16(1996)2, S. 12-13, ZDB 43068-7 und html (2007-10-16; 10:52).
- Petra Rieth: With a little help from my friends... . Ist Sex ohne Liebesbeziehung unanständig? In: Paraplegiker (1996)2, ZDB 382269-2, BM-Online - Behinderte Menschen im Internet und htm (2010-02-25; 22:17).
Filmografie
(nach Jahren sortiert)
2008
- 3 Sat: vivio: Behinderte und Sexualität - ein Tabuthema. Ausführliches Interview mit Nina de Vries über ihre Erfahrungen sowie Motivation und Einstellung zu ihrem außergewöhnlichen Beruf. Bericht vom 08.03.2008. Mediathek Video.
2007
- Mirwald, Mirjam; Vetter, Danilo; Zierold, Marius: Die Heide ruft. Sexalbegleitung für Menschen mit Beeinträchtigungen. Berlin 2007. zum Stream bzw. Download des Films
- Lieben will gelernt sein. Menschen - Das Magazin. ZDF Samstag, 10.03.2007 17:45 - 18:00 Uhr. Video.
2006
- Brunner, Stefan : Die sieben Todsünden: Wollust. ORF 2 Dienstag, 30.11.2006 23.05 Uhr.
2004
- Verhinderte Lust: Frau -TV, WDR Fernsehen am 21.01.2004 um 22:15 Uhr.
- ISSB Trebel. In: Selbstbestimmt. Mdr. Online im Internet: YouTube video (youtube).
Andere Quellen
- Joppich, Martin: Ein neuer Weg zum Glück. Menschen mit Behinderungen entdecken ihre Sexualität. Interview mit Nina de Vries. gesendet in Freakradio: mp3 Teil eins 06.08. und mp3 Teil zwei 08.08.2006.

