Diskurs

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Der Begriff Diskurs wurde maßgeblich von Michel Foucault mitgeprägt. In Foucaults Sinne ist Diskurs die analytische Kategorie, welche eine nach Regeln funktionierende Praxis beschreibt, aus der ein kohärentes System von (Wissens-) Aussagen hervorgeht.


Inhaltsverzeichnis

Diskurs – mehr als reine Sprache

Der Diskurs versteht sich als ein Zur-Sprache-Bringen eines Themas bis in jede Einzelheit.Das Zur-Sprache-Bringen meint dabei weniger ein Sprechen-über-Dinge sondern eher eine Praktik zur Hervorbringung von Dingen. Eine Sache wird auf die geistige Ebene erhoben und abgehandelt, wobei alle Details "durch die endlose Mühle des Wortes" (Foucault.1976, S. 26) gedreht werden. Foucault beschreibt den Diskurs als eine Form der Analyse, Buchführung, Klassifizierung, Spezifizierung, quantitative oder kausale Untersuchung (vgl. Foucault.1976, S.29). Im Diskurs soll über den behandelten Gegenstand keinesfalls ein Urteil gefällt werden, vielmehr geht es um die Verwaltung und Einfügung der Thematik in Nützlichkeitssysteme. Diskurse dienen der Regelung, insbesondere auch von Tabus, die man sich auszusprechen weigert, aber trotzdem erfassen will: "Es gibt eine Vielzahl von Schweigen, und sie sind integrierender Bestandteil der Strategien, welche die Diskurse tragen und durchkreuzen" (Foucault.1976, S.33). Die Definition von Diskurs umfasst also mehr als die Bezeichnung von etwas, über das gesprochen oder geschrieben wird. „Zwar bestehen die Diskurse aus Zeichen; aber sie benutzen diese Zeichen für mehr als nur zur Bezeichnung der Sachen. Dieses Mehr macht sie irreduzibel auf das Sprechen und die Sprache. Dieses mehr muss man ans Licht bringen und beschreiben“ (Foucault.1981, S. 74). Die Aussagen gruppieren sich zu diskursiven Formationen und bilden schließlich den Diskurs. „Das Gesetz einer Serie von Aussagen bezeichnet Foucault als diskursive Formation, die er als das „Verbreitungs- und Verteilungsprinzip“ der Aussagen, die sich zu einem Diskurs zusammenfügen und ein (Wissens)gebiet bevölkern, beschreibt“ (Bublitz.2001, S.31).



Wuchern des Diskurses

Diskurse schweben nicht im freien Raum, sie sind nicht unabhängig oder absolut, sondern sind immer in der Gesellschaft verankert. Daher kann Nichts und Niemand außerhalb eines Diskurses stehen. Damit geht einher, dass Diskurse weder fixierbar sind, noch dass die Bestimmung eines exakten Beginns und Endes möglich ist, da Diskurse immer weiterwirken. Diese „Tatsache, dass die Leute sprechen und dass ihre Diskurse endlos weiterwuchern“ (Foucault.1992, S.10.), stellt für die Gesellschaft eine Herausforderung dar. Sie tritt dieser potentiellen Grenzenlosigkeit entgegen, indem sie Aussagemöglichkeiten permanent kontrolliert, eingeschränkt und verknappt. Als Grund für das Reglementierte und das Reglementierende der Diskurse führt Foucault die "stumme Angst vor jenen Ereignissen, vor jener Masse von gesagten Dingen" (Foucault.1992, S. 35) an: "Es hat den Anschein, dass die Verbote, Schranken, Schwellen und Grenzen die Aufgabe haben, das große Wuchern des Diskurses zumindest teilweise zu bändigen, seinen Reichtum seiner größten Gefahren zu entkleiden und seine Unordnung so zu organisieren, dass das Unkontrollierbarste vermieden wird" (Foucault.1992, S.34f.). Aber gleichzeitig wirken materielle Bedingungen auf die Diskurse und mithilfe von Dispositiven, die ein wirksames Moment der Diskurs-Ökonomie sind, entsteht eine regelrechte Produktion von Diskursen über einen Gegenstand (vgl. Foucault.1976, S.29).


Regelhaftigkeit/Ordnung des Diskurses

"Der Diskurs im archäologischen Sinne ist [...] nicht die unermeßliche Menge dessen, was zu einem bestimmten historischen Zeitpunkt gesagt wird" (Bublitz.2001, S.30) oder die "Summe aller Texte, die eine Kultur als Dokumente ihrer eigenen Vergangenheit oder als Zeugnis ihrer beibehaltenen Identität bewahrt hat" (Foucault zit. nach Bublitz.2001, S. 187). Vielmehr definiert sich der Diskurs als "Regelmäßigkeit der Aussagen in einem angegebenen (Wissens)Feld. Die Archäologie beschreibt daher die gesagten Dinge in ihrer Positivität und identifiziert korrelativ dazu den Diskurs, zu dem sie sich gruppieren" (Bublitz.2001, S. 30). Die Regulation und Beeinflussung der Diskurse erfolgt über Institutionen. In „Der Wille zum Wissen. Sexualität und Wahrheit“ beschreibt Foucault, dass „[...] institutionelle Anreize, über den Sex zu sprechen, und zwar immer mehr darüber zu sprechen; von ihm zu hören und ihn zum Sprechen zu bringen in ausführlicher Erörterung und endloser Detailanhäufung“ (Foucault. 1976, S.24) bestehen, dass also ein regelrechtes „Diskurs versetzt werden“ durch Institutionen jeglicher Form betrieben wurde. Die archäologische Diskursanalyse rekonstruiert das Spiel der Regeln, welche die Diskurse in Bewegung setzen (vgl. Foucault.1981, S.198).


Diskurs und der Macht-Wissen-Komplex

Bei Foucault stehen Diskurs und Macht in einer unauflöslichen Beziehung zueinander:

„Es handelt sich um ein komplexes und wechselhaftes Spiel, in dem der Diskurs gleichzeitig Machtinstrument und -effekt sein kann, aber auch Hindernis, Gegenlager, Widerstandspunkt und Ausgangspunkt für eine entgegengesetzte Strategie. Der Diskurs befördert und produziert Macht; er verstärkt sie, aber er unterminiert sie auch, er setzt sie aufs Spiel, macht sie zerbrechlich und aufhaltsam“ (Foucault.1976, S.100).

Dieses komplexe und wechselhafte Spiel besteht, da er einerseits die Macht als eine diskurs- und wirklichkeitskonstruierende Macht (vgl. Bublitz.2001) versteht und in seinem Verständnis andererseits gleichzeitig auch die Diskurse eine Machtwirkung besitzen. Einerseits sieht Foucault einen Zusammenhang also darin, dass sich diskurskonstruierende Regeln genealogisch aus den Machtpraktiken erschließen (vgl. Bublitz.2001): Die Diskurse sind „taktische Elemente oder Blöcke im Feld der Kräfteverhältnisse“ (Foucault.1976, S.101) und über Diskurse können die Ziele der Machtstrategien objektiviert werden, beispielsweise durch die Implementierung von Gesetzen (vgl. Foucault.1976). Andererseits aber erzeugen auch die Diskurse selbst wiederum Machtwirkungen. Diese Machtwirkungen bestehen darin, eine „spezifische Ordnung der Dinge herzustellen“ (Bublitz.2001, S.32). Genau diese Ordnung möchte Foucault mit den genealogischen Analysen aufdecken. Den Diskursen sind bestimmte Machttaktiken immanent, sie besitzen eine jeweilige Eigenlogik und werden durch Machtwirkungen unterstützt und gefördert. Dies, und nicht das inhaltlich Gesprochene, prägt entscheidend die Wirkung und die Effekte der Diskurse (vgl. Foucault.1976).

Der Diskurs ist also selbst „dasjenige, worum und womit man kämpft; er ist die Macht, deren man sich zu bemächtigen sucht“ (Foucault.1992, S.11). Der Diskurs verbindet Macht und Wissen (vgl. Foucault.1976), genauer: er lässt die Strategien der Macht und die Techniken der Wissensproduktion ineinander fließen. Somit ist der Diskurs einerseits die Ordnung, die das Wissen kontrolliert und andererseits muss er aufgrund seines Charakteristikums zum Wuchern zu neigen, gebannt werden, durch eine Macht, derer er sich zugleich zu bemächtigen versucht.

Auch dem Willen zum Wissen, der als Motor der Diskurse anzusehen ist, sind Machtstrategien immanent. Diese zu bestimmen ist Foucaults Anliegen (vgl. Foucault.1976, S. 76). Es geht Foucault um die Schnittstelle von Wissen und Macht und um die Frage, was sich in bestimmten historischen Situationen als Wahrheit durchsetzt.


Diskurs und Wahrheit

Unter Wahrheit versteht Foucault „das Ensemble der Regeln, nach denen das Wahre vom Falschen geschieden und das Wahre mit spezifischen Machtwirkungen ausgestattet wird […]“ ( Foucault.1978, S.53). Dieses Ensemble der Regeln wird durch die Diskurse erzeugt. In Archäologie des Wissens beschreibt Foucault Diskurse „als Praktiken […] die systematisch die Gegenstände bilden, von denen sie sprechen“ (Foucault.1981, S.74). Diskurse konstituieren also Wirklichkeit und somit Wahrheit. Mehr noch: Diskurse sind „menschliche Machenschaften mit der Wahrheit – egal was sie mit der Wahrheit machen, egal wem oder was sie ihr unterordnen“ (Seitter.2001, S.160). Diese den Diskursen immanenten wahrheitskonstruierenden Regeln will Foucault durch die Archäologie des Wissens aufdecken. “[Die] Archäologie beschreibt Diskurse nicht nur in ihren diskursiven Regelmäßigkeiten, sondern als Elemente einer Politik der Wahrheit, die die Spielregeln für das, was gesagt werden kann, festlegt“ (Bublitz.2001, S.66). Jede Gesellschaft betreibt solch eine Politik der Wahrheit nach ihrer eigenen Ordnung, in dem sie eigene Mechanismen und Instanzen, Verfahren und Techniken besitzt, die einen Diskurs (oder auch nur bestimmte Aussagen) als wahr oder falsch deklarieren (vgl. Bublitz.2001). Beispielsweise in Der Wille zum Wissen. Sexualität und Wahrheit I beschreibt Foucault solch einen wahrheitskonstruierenden Mechanismus westeuropäischer Gesellschaften: „Das Geständnis war und ist bis heute die allgemeine Matrix, welche die Produktion des wahren Diskurses über den Sex beherrscht“ (Foucault.2001, S.66).

Daraus schließt sich, dass Wissen und Wahrheit an Machtwirkungen gebunden sind. Das Machtssystem nimmt Einfluss auf das Verständnis von Wissen und damit auch auf die Entscheidung was als Wahrheit gilt. Aber auch hier besteht ein wechselseitiges Verhältnis, denn die Machtmechanismen werden im Wissenssystem begründet.

Jürgen Habermas hat auf die relativistischen Konsequenzen von Foucaults Wahrheitsbegriff hingewiesen ("Konzeptionen der Moderne, Surhkamp 1998, S. 222 f..): "Die Behauptung der Inkommensurabilität der verschiedenen Paradigmen und der darin eingelassenen "Rationalitäten" ist schwer mit der hyperkritischen Einstellung der postmodernen Theoretiker selbst zu vereinbaren. ... Wenn es keine Vernunft gibt, die ihren eigenen Kontext übersteigen kann, wird auch der Philosoph, der dieses Bild vorschlägt, keine Perspektive für sich in Anspruch nehmen können, die ihm einen solchen Überblick erlaubt. ... Die Behauptung einer relativistischen Position muss, um den Selbstbezug zu unterbrechen, den mit dieser Aussage vollzogenen Akt der Behauptung selbstvon der behaupteten Aussage ausnehmen." Demnach betreibt auch Foucault nur seine eigene "Politik der Wahrheit", ohne Kriterien zu bieten, nach der diese vor anderen entsprechenden Politiken einen Vorzug genießen könnte.


Diskursanalyse

Die Diskursanalyse ist eine historische Analyse von Diskursen als konstitutive Elemente der Wissensproduktion. Mithilfe des archäologischen Blicks werden Diskurse als historische Praktiken eines Archivs einer Kultur rekonstruiert und ihre wissens- bzw. wahrheitskonstituierenden Regeln aufgedeckt. Die Archäologie beschränkt sich dabei auf ihre deskriptive Fähigkeit, sie ist keine interpretative Disziplin. „Ihr Problem ist (…), die Diskurse in ihrer Spezifität zu definieren; zu zeigen, worin das Spiel der Regeln, die sie in Bewegung setzen, irreduzibel auf jedes andere ist“ (Foucault.1981 S. 198). Es geht also nicht um das Auffinden eines geheimen Ursprungs eines Diskurses oder eines allegorischen Zeichens, sondern vielmehr um die „systematische Beschreibung eines Diskurses als Objekt“ (Foucault.1981, S. 200). Ergänzt wird das archäologische Verfahren durch die Genealogie, welche die Diskurse auf ihre Machtwirkung sowie das Verhältnis von Wissen und Macht hin analysiert. „Dabei entwickelt die Genealogie die Vorstellung, dass die Durchsetzung oder Verhinderung ebenso wie die Ausschließung und Selektion, aber auch die Variabilität und Stabilität von Wahrheitsdiskursen sich Machtverhältnissen verdankt, innerhalb derer Diskurse und ihre Gegenstände entstehen“ (Bublitz.2001, S. 31). Genealogie fungiert hier als kritische Methode und gar als „Anti-Wissenschaft“, denn sie gibt mit ihrer Strategie unterworfenen und vom universalen „wahren“ Diskurs ausgeschlossenen Wissensarten ein Instrument an die Hand, Machtmechanismen zu entlarven und sich von ihnen zu befreien. Die archäologische und die genealogische Strategie ergänzen sich zu einer historisch verfahrenden Analyse, in der die Archäologie „die spezifische Methode der Analyse der lokalen Diskursivitäten (wäre) und die Genealogie die Taktik, die ausgehend von den derart beschriebenen Diskursivitäten die daraus auftauchenden und aus der Unterwerfung befreiten Wissensarten spielen lässt“ (Foucault.1978, S.65).


Diskursanalyse in der Frauen- und Geschlechterforschung

Andrea D. Bührmann Bührmann charakterisiert Foucaults Rolle in der Frauen- und Geschlechterforschung als widersprüchlich. Einerseits könne man ihm vorwerfen, dass die Frau in seinem Werk nur diffus vorkommt, und zwar „überall und nirgends“ (vgl. Bührman.2001, S. 123). Andererseits habe Foucaults methodologisch-methodische Herangehensweise der Frauen- und Geschlechterforschung viele Impulse gegeben. Foucault thematisiere die spezifische Disziplinierung und Normalisierung von Frauen nur unzureichend, denn im Grunde richte sich sein Hauptinteresse auf den normalen Mann. Die Frau diene nur als Negativbild in der Beschreibung des Mannes, indem sie als hysterisches Gattungswesen konstruiert werde. Insofern tauchten Frauen als solche in seinem Werk schon auf, jedoch nicht als normales Wesen sondern in Extremen (z.B. die Hysterische Frau, Frau als heikles Objekt der Begierde bzw. als reines Gattungswesen) (vgl. Bührmann.2001, S. 126). Obwohl Foucault die spezifisch weibliche Subjektivierungsweise, also die Geschlechterverhältnisse und Geschlecht als soziale Strukturkategorie ausblende, sei seine Methodik sinnvoll in der Frauen- und Geschlechterforschung verwendet worden. Insbesondere die methodischen Kategorien Diskurs und Macht könnten für eine „Dekonstruktion des Systems der biologischen Zweigeschlechtlichkeit“ hilfreich sein (Bührmann.2001, S. 136). Foucaults Methodik erlaube eine Analyse der Geschlechtsidentitäten bzw. der spezifischen weiblichen und männlichen Subjektivierungsweisen aus der Perspektive des Diskurses.

Judith Butler Butler begrüßt ebenfalls sein methodisches Vorgehen, das ihr jedoch nicht weit genug geht. Sie geht davon aus, dass alle Geschlechter, körperliche und gesellschaftliche, konstruiert sind und somit die Produktion des Sexus als Kategorie ein Ergebnis von Machteffekten ist. Also ist ihre Grundannahme die diskursiv erzeugte Zweigeschlechtlichkeit. Bei Foucault hingegen wird die Kategorie Sexus in der Analyse vorausgesetzt, was Butler als „Regulierungsstrategie unkritisch erweitert und sie Macht/Wissensregime legitimiert“ (Butler.1991, S. 145).





Literatur

  • Butler, Judith (1991): Das Unbehagen der Geschlechter. Frankfurt a.M.: Suhrkamp.
  • Bührmann, Andrea (1995): Der systematische Ort der Frau in der Normalisierungsgesellschaft des 19.Jahrhunderts. In: Das authentische Geschlecht. Die Sexualitätsdebatte der Neuen Frauenbewegung und die Foucaultsche Machtanalyse. Münster: Westfälisches Dampfboot, S. 50-72.
  • Bührmann, Andrea (2001): Geschlecht und Subjektivierung. In: Marcus S. Kleiner (Hg.):Michel Foucault. Eine Einführung in sein Denken. Frankfurt/Main: Campus, S.123-136.
  • Bublitz, Hannelore (2001): Archäologie und Genealogie. In.: Marcus S. Kleiner (Hg.): Michel Foucault. Eine Einführung in sein Denken. Frankfurt/Main: Campus, S. 27-39
  • Foucault, Michel (1992): Die Ordnung des Diskurses. Frankfurt/Main: Fischer Verlag.
  • Foucault, Michel (1976): Der Wille zum Wissen. Sexualität und Wahrheit I. Frankfurt/Main: Suhrkamp.
  • Foucault, Michel (1978): Dispositive der Macht. Michel Foucault über Sexualität, Wissen und Wahrheit. Berlin.
  • Foucault, Michel (1981): Archäologie des Wissens. Frankfurt/Main: Fischer Verlag.
  • Sarasin, Philipp (2005): Michel Foucault zur Einführung. Hamburg: Junius.
  • Seier, Andrea (2001): Macht. In: Marcus S. Kleiner (Hg.): Michel Foucault. Eine Einführung in sein Denken. Frankfurt/Main: Campus, S. 90-107.
  • Seitter, Walter (2001): Politik der Wahrheit. In: Marcus S. Kleiner (Hg.): Michel Foucault. Eine Einführung in sein Denken. Frankfurt/Main: Campus, S. 153-169.

Weiterführende Literatur

  • Mills, Sara (2007): Der Diskurs. Begriff, Theorie, Praxis. Tübingen [u.a.]: Francke.
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