Rosa: Die Zeitschrift für Geschlechterforschung

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ROSA, die Zeitschrift für Geschlechterforschung der Universität Zürich erscheint seit 1990 zweimal jährlich. Ihr Ziel ist es ein breites, an Geschlechterforschung interessiertes Publikum zu erreichen, Disziplinen- und Hierarchiegrenzen zu durchbrechen und theoretische und praktische Ebenen der Geschlechterforschung miteinander zu verknüpfen. Jede Ausgabe befasst sich mit einem bestimmten Thema und beinhaltet immer auch einen Beitragsteil für verschiedene Inhalte. Herausgegeben wird die ROSA von einem studentischen Redaktionsteam.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte(n)

Entstanden ist die ROSA zu Beginn der 90er Jahre. Eine Gruppe von Geschichtsstudentinnen, unzufrieden aufgrund des fehlenden Angebotes zu Frauen- und Geschlechtergeschichte, begann sich zu organisieren. Sie gründeten die Historikerinnengruppe sowie eine eigenen Zeitschrift: ROSA: Zeitschrift der Historikerinnengruppe Zürich. Netzte wurden geknüpft, Kontakte geschmiedet, gemeinsam über Lektüre zur Frauen- und Geschlechtergeschichte gebrütet, Arbeiten geschrieben und in der ROSA auszugsweise publiziert. Für diese ersten Ausgaben wurde geschnitten, geklebt und kopiert was das Zeug hält. Heute hat sich das Kleid der ROSA wesentlich verändert. Doch nicht nur äusserlich vollzog sich der Wandel. Von der Zeitschrift der Historikerinnengruppe wurde die ROSA zur HistorikerinnenZeitschrift, dann zur Zeitschrift für Geschlechtergeschichte und schliesslich zur Zeitschrift für Geschlechterforschung. In den Umbenennungen spiegelt sich die inhaltliche Veränderung wider. Frauen- und Geschlechtergeschichte ist zwar auch heute noch wichtiger Bestandteil der ROSA, doch steht sie längst nicht mehr im Vordergrund. Disziplinengrenzen zu durchbrechen und/oder zu überwinden sind u. E. nötig, um fruchtbar Geschlechterforschung zu betreiben. Der interdisziplinäre Anspruch der Zeitschrift zeigt sich nicht zuletzt in der Vielfalt der im Redaktionsteam vertretenen Studienrichtungen: Anglistik, Computerlinguistik, Ethnologie, Filmwissenschaft, Gender Studies, Germanistik, Geschichte, Philosophie, Politologie, Populäre Kulturen, Publizistik, Religionswissenschaft und Soziologie. Bis heute ist die ROSA die einzige interdisziplinär ausgerichtete Zeitschrift an der Universität Zürich. Trotz den vielen Veränderungen ist eines doch immer gleich geblieben: das Engagement und der Leidenschaft mit denen die ROSA produziert wird.

Herausgeber_innen

Lou-Salomé Heer, Ginger Hobi-Ragaz, Daniela Landert, Helene Mühlenstein, Sandra Nicolodi, Viktoria Popova, Martina Schwarz, Bettina Stehli und Britta Wübbens

Die Herausgeber_innen studieren alle an der Universität Zürich. Gemeinsam ist ihnen das Interesse an geschlechterspezifischen Themen und ihre Begeisterung für die ROSA.

Ausgaben

erste Ausgabe ???

11 Männergeschichte(n)

21 Zarismus, Kommunismus, Perestroika

22 Gender Studies Uni Zürich

23

24 Historikerinnentagung

25

26 Migration

27

28 Armut und Reichtum

29 Sport

30 Musik

31 Technik

32 Sprache

33 Blut

Neben Blutsbrüderschaft und -verwandschaft, Menstruation, Transfusion und Vampirismus beschäftigt sich diese Ausgabe u.a. mit Miriam Makeba und der Massenmotorisierung der 50er- und 60er- Jahre.

34 Nacht

siehe auch

Zeitschrift

Weblinks

http://www.rosa.uzh.ch

Bibliographie

college essay

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