Genderplanet http://www.genderwiki.de/genderplanet/ Genderplanet Gregarius 0.6.1 en MINT-News: Bundesweites Netzwerk wächst: Drei neue Partner bei „Komm, mach MINT.“ http://www.komm-mach-mint.de/MINT-News/Drei-neue-Partner-MINT Wed, 29 May 2013 07:36:19 +0200 http://www.komm-mach-mint.de/MINT-News/Drei-neue-Partner-MINT Die TU Chemnitz ist als erste Hochschule in Sachsen „Komm, mach MINT.“ beigetreten und bringt ihre Aktivitäten wie Girls’Day, die Technikwoche im Rahmen der Herbstuniversität und das Mentoring-Programm GiTa - Girls` Tandem in die Paktpartnerschaft ein. Auch für MINT-Studentinnen und -Absolventinnen gibt es Angebote wie beispielsweise "Wissenschaftscampus 2013 – Das Sprungbrett für Frauen in die Forschung", ein Projekt in Kooperation mit den beiden Chemnitzer Fraunhofer-Instituten, oder das Mentoring-Projekt MENTOSA, das Studierende im Übergang vom Studium in den Beruf begleitet. Für Promovendinnen und Nachwuchswissenschaftlerinnen gibt es spezielle Seminare der Forschungsakademie und des Instituts für Weiterbildung (TUCed), so unter anderem "Academic Portfolio – Kompetenzbilanzierung für Wissenschaftlerinnen" und "Business-Training für Frauen. Souverän in Führung".

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QueerNews.at: [Heute] Carolin Schairer liest in der Buchhandlung Löwenherz http://www.queernews.at/archives/3460 Wed, 29 May 2013 07:30:00 +0200 http://www.queernews.at/archives/3460 Am Mittwoch, den 29. Mai, 20 Uhr, stellt Carolin Schairer in der Buchhandlung Löwenherz ihren neuen Kriminalroman "Wir werden niemals darüber reden" vor. Mit ihrem neuen Buch eröffnet Carolin Schairer zugleich die Reihe "crimina" in ihrem Hausverlag Ulrike Helmer. Natürlich wird Carolin Schairer auch wieder von ihren Erlebnissen und Erfahrungen rund um ihr neues Buch berichten. Soviel sei verraten: Der Plot ist über die Maßen spannend, die Figuren haben einige überraschende Wendungen zu erleben - ein packender Abend ist gesichert! 

Carolin Schairer liest aus "Wir werden niemals darüber reden"
Wann: Mittwoch, 29. Mai 2013, 20 Uhr
Wo: Buchhandlung Löwenherz, Berggasse 8, 1090 Wien
Eintritt frei 
Link: http://www.loewenherz.at/lesungen-mai-2013.php

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dieStandard.at: Novelle - Sexualstrafrecht: Nur 13 Prozent aller Anzeigen enden mit einem Urteil http://diestandard.at/1369361949052/Sexualstrafrecht-Nur-13-Prozent-aller-Anzeigen-enden-mit-einem-Urteil Wed, 29 May 2013 07:00:00 +0200 http://diestandard.at/1369361949052/Sexualstrafrecht-Nur-13-Prozent-aller-Anzeigen-enden-mit-einem-Urteil Die Erhöhung der Strafandrohung für Vergewaltiger auf ein Jahr ändert am Problem der schwierigen Beweisführung nichts ]]> ... Kaffee bei mir?: SPIEGEL-Titel “Bordell Deutschland” http://opalkatze.wordpress.com/2013/05/29/spiegel-titel-bordell-deutschland/ Wed, 29 May 2013 00:09:24 +0200 http://opalkatze.wordpress.com/2013/05/29/spiegel-titel-bordell-deutschland/ opalkatze ]]> Missy Magazine: Team Märchentanten: Fantaghiró http://missy-magazine.de/2013/05/28/team-marchentanten-fantaghiro/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=team-marchentanten-fantaghiro Tue, 28 May 2013 20:23:47 +0200 http://missy-magazine.de/2013/05/28/team-marchentanten-fantaghiro/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=team-marchentanten-fantaghiro nemi

Es geht um eine Prinzessin, die sich als Mann verhält und kleidet, um als Ritter ausreiten zu dürfen und die Privilegien der Männer auszukosten und nicht den für sie langweiligen Tagesabläufen einer Prnzessin nachzugehen. Mit Ihrem sprechenden Pferd reitet sie also durch die mittelalterliche Welt und erlebt allerlei Abenteuer.

Warum ich dieses Märchen so gerne mochte? Wahrscheinlich weil ich selbst nicht dem „typischen“ Bild eines kleinen Mädchens, das mit Puppen spielt und Kleidchen trägt, entsprochen habe. Ich bin nämlich viel lieber mit meinen männlichen Freunden durch den Wald gezogen und habe dort Hütten gebaut und Tiere beobachtet und mit ihnen Streiche ausgeheckt und sie in die Tat umgesetzt.

Haben es Männer also immer noch leichter in unserer Gesellschaft? Dürfen sie mehr Spaß haben? Meiner Meinung nach lässt sich diese Frage klar mit einem „ja“ beantworten. Schauen wir uns das Thema Sexualität an. Hat ein Mann Beziehungen zu vielen Frauen und schläft er mit noch mehr von ihnen, dann wird er als Frauenheld, Casanova oder einfach Aufreißer bezeichnet. Von seinen Freunden wird er als Held deklariert und um sein Image muss er sich so gut wie keine Sorgen machen. Wenn man sich das aus der weiblichen Perspektive ansieht, schaut das schon ganz anders aus: Schlampe, Flittchen oder Bitch sind nur einige wenige schmeichelhafte Namen, die sich Frauen anhören dürfen, die nicht mit dem Sex bis zu Ehe warten und mehr als fünf Partner hatten, mit denen sie geschlafen haben.

Ähnlich sieht es in der Arbeitswelt aus. Es ist wohl mittlerweile ein offenes Geheimnis, dass Männer leichter an eine Führungsposition kommen, wohingegen Frauen oftmals an der „gläsernen Decke“ scheitern. Eine Frau muss viel mehr Qualifikationen vorweisen als ein Mann, und das für exakt die selbe Stelle, weil Frauen einfach weniger zugetraut wird. Und selbst wenn sie die begehrte Stelle bekommen hat, muss sie viel stärker beweisen, dass sie sie auch „verdient“ hat.

Aber um nochmal auf mich und die kleine Anekdote aus meiner Kindheit zurückzukommen: Dadurch, dass ich eher wie ein Junge aussah, konnte auch ich von den Vorteilen profitieren, die kleine Jungs eben so haben. So durfte ich zum Beispiel dem Vater meiner Nachbarin beim Schrauben an seinem Motorrad helfen, während sie (ein „typisches“ Mädchen-Mädchen) nur zuschauen durfte, obwohl sie sich brennend dafür interessierte, wie das alles funktionierte. Ich war glücklich, danach vom Öl dreckig zu sein, sie war frustriert darüber, dass sie nur zuschauen durfte.

Man kann das also als kleine Metapher über unsere Gesellschaft nehmen: bist du ein Junge/Mann, wird dir automatisch mehr zugetraut und erlaubt, als wenn du ein Mädchen/eine Frau bist.

Natürlich gibt es viele Ausnahmen und das, was ich oben beschrieben habe, ist zum Teil auch stark verallgemeinert, jedoch ist es leider vielerorts noch immer so. Es bedarf also meines Erachtens nach einem Umdenken bezüglich der Fähigkeiten die den Geschlechtern zugeschrieben werden, vielmehr sollte man den Menschen hinter der Person sehen und nicht seine Geschlechtszugehörigkeit.

Dies wäre wohl auch im Sinne von Prinzessin Fantaghiró gewesen, denn dann hätte sie sich nicht hinter einer männlichen Fassade verstecken müssen, um Spaß am Leben zu haben und ihren Interessen nachgehen zu können.

Liebst, euer Rübezahl

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Missy Magazine: Team Märchentanten: Hänsel und Gretel und die Hexenjäger http://missy-magazine.de/2013/05/28/team-marchentanten-hansel-und-gretel-und-die-hexenjager/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=team-marchentanten-hansel-und-gretel-und-die-hexenjager Tue, 28 May 2013 20:02:18 +0200 http://missy-magazine.de/2013/05/28/team-marchentanten-hansel-und-gretel-und-die-hexenjager/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=team-marchentanten-hansel-und-gretel-und-die-hexenjager nemi

Wenn wir also heute an Märchen denken, fallen uns wahrscheinlich zuallererst die klassischen Märchen wie Dornröschen, Aschenputtel oder Rapunzel ein. Sie alle wurden uns in unserer Kindheit erzählt, sind in der westlichen Gesellschaft quasi zur Tradition geworden und erfreuen sich allgemeiner Beliebtheit unter Kindern, werden aber auch von vielen Erwachsenen noch gerne gelesen. Es erscheint uns großes Vergnügen zu bereiten, in Geschichten über Gut und Böse einzutauchen und zu wissen, dass ersteres am Ende doch immer siegen wird. Auch das Muster, nach dem die meisten Märchen aufgebaut sind, ist oft das Gleiche: Ein starker Mann (ein Prinz oder mutiger armer Bauernjunge) hat sich unsterblich in eine auf Hilfe angewiesene Frau (Prinzessin oder arme Magd) verliebt und versucht diese aus den Fängen einer bösen Stiefmutter, Hexe oder eines gefährlichen Drachen zu befreien - und dies auf möglichst heldenhafte Weise.

Was hier also deutlich wird, ist, dass es eine klare Rollenteilung der Geschlechter gibt: Der Mann wird als der aktive, starke und mutige Part dargestellt, wohingegen die Frau als passiver, hilfloser und verletzlicher Part darauf wartet, gerettet zu werden und ihren Helden anzuhimmeln.

Es stellt sich nun also die Frage, warum wir in unserer vermeintlich emanzipierten und aufgeklärten Gesellschaft noch immer ein solches Interesse an Geschichten haben, in denen die Geschlechterrollen so klassisch verteilt sind. Und diese Frage haben sich wohl auch die großen Filmemacher Hollywoods gestellt. Wie man in den letzten Monaten am Kinoprogramm ablesen konnte, geht der Trend der Märchenverfilmung (zumindest teilweise) in Richtung moderner Rollenverteilung.

Wer den Film gesehen hat weiß, dass in der neuen Version die Gretel nicht mehr von einer schwachen, zierlichen Frau gespielt wird, sondern in Form von Gemma Arterton als eine starke, selbstbewusste Kämpferin dargestellt wird. Sie ist nicht auf männliche Hilfe angewiesen und weiß sich sehr gut selbst mit Waffen zu verteidigen und aktiv auf Hexenjagd zu gehen. Jeremy Renner alias Hänsel wird zwar nicht (wie man nun vielleicht vermuten würde) als schwächlicher Held dargestellt, jedoch ist er im Laufe des Films darauf angewiesen, dass Gretel ihm das Leben rettet, was so ziemlich das totale Gegenteil von dem ist, was wir aus den klassischen Märchenerzählungen kennen.

Einzig die Rolle der Hexen wird noch immer den Frauen zuteil. Wie in allen Märchen werden sie auch hier als hässliche, meist alte Frauen gezeigt, die Böses im Sinn haben (obgleich es auch gute Hexen gibt, welche dann jedoch nicht mehr hässlich sind, sondern wiederum dem Bild der schönen, starken Frau entsprechen). Auch dies ist nicht ungewöhnlich, denn in Märchen sind es häufig die Frauen, die als böse, alte Hexe dargestellt werden, selten ist ein alter, unschöner Mann der Bösewicht in einem Märchen.

Warum das heute immer noch so ist, ist eine Frage die es wohl noch zu klären gilt, jedoch scheint sie nicht allzu sehr hinterfragt zu werden, denn in dieser Hinsicht ändert sich in keiner der modernen Märchenneuverfilmungen etwas. Was sich an ihnen allerdings wunderbar sehen lässt, ist, dass ein Märchen sehr wohl auch dann funktioniert, wenn man einmal nicht die klassische Rollenverteilung des Zwei-Geschlechter-Modells mit seinen Rollenverteilungen mit einbezieht. Ein Märchen verliert auch dann nicht an Spannung oder Dramatik, wenn eine starke Frau mit Waffen umgehen kann und mit einem Mann zusammen kämpft, ohne dass sie andauernd auf seine Hilfe angewiesen ist. Meiner Meinung nach könnte man dieses Prinzip auch auf die Rolle der Bösewichte in Märchen übertragen und vielleicht auch einmal einen männlichen Zauberer als Ursprung allen Übels besetzten, was jedoch vorerst wohl eine Utopie bleiben wird.

Ob sich also in Zukunft ein gutes Beispiel an den Neuverfilmungen der alten Märchen genommen wird, oder ob sie ein „Ausrutscher“ oder Test sind, mit denen man herausfinden will, ob sich solche Filme verkaufen lassen (was in Hollywood nun mal an erster Stelle zählt), bleibt abzuwarten. Wünschenswert wäre jedoch, wenn man so den Blick der Gesellschaft auf das noch immer - oder gerade besonders - aktuelle Thema der Rollenverteilung der Geschlechter lenkt und so den Blick auf diesen Diskurs beginnt ein wenig zu verändern und die Augen der Leute zu öffnen.

In dem Sinne: Haltet eure Augen offen nach gelungenen Umsetzungen von modernen Geschlechterrollen und freut euch, dass wir so vielleicht einen weiteren Schritt in Richtung Gleichberechtigung geschafft haben!

Bis demnächst,

euer Rübezahl

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Missy Magazine: Team Märchentanten: Gestatten, Rübezahl http://missy-magazine.de/2013/05/28/team-marchentanten-gestatten-rubezahl/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=team-marchentanten-gestatten-rubezahl Tue, 28 May 2013 20:00:57 +0200 http://missy-magazine.de/2013/05/28/team-marchentanten-gestatten-rubezahl/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=team-marchentanten-gestatten-rubezahl nemi

So viel von mir,

euer Rübezahl

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AVIVA-Berlin RSS-News: Donatella Di Pietrantonio - Meine Mutter ist ein Fluss http://www.aviva-berlin.de/aviva/Found.php?id=1418491 Tue, 28 May 2013 18:37:14 +0200 http://www.aviva-berlin.de/aviva/Found.php?id=1418491 AVIVA-Berlin RSS-News: Zu dem zu stehen, was man ist - ein Portrait von Iman Andrea Reimann http://www.aviva-berlin.de/aviva/Found.php?id=1418487 Tue, 28 May 2013 18:37:14 +0200 http://www.aviva-berlin.de/aviva/Found.php?id=1418487 AVIVA-Berlin RSS-News: Die Lebenden. Ein Film von Barbara Albert. Kinostart: 30. Mai 2013 http://www.aviva-berlin.de/aviva/Found.php?id=1418488 Tue, 28 May 2013 18:37:14 +0200 http://www.aviva-berlin.de/aviva/Found.php?id=1418488 AVIVA-Berlin RSS-News: Bettina Vibhuti Uzler - Party am Abgrund http://www.aviva-berlin.de/aviva/Found.php?id=1418489 Tue, 28 May 2013 18:37:14 +0200 http://www.aviva-berlin.de/aviva/Found.php?id=1418489 AVIVA-Berlin RSS-News: Katrin Sass - Königskinder http://www.aviva-berlin.de/aviva/Found.php?id=1418490 Tue, 28 May 2013 18:37:14 +0200 http://www.aviva-berlin.de/aviva/Found.php?id=1418490 mädchenblog: Patti says http://maedchenblog.blogsport.de/2013/05/28/patti-says/ Tue, 28 May 2013 17:59:03 +0200 http://maedchenblog.blogsport.de/2013/05/28/patti-says/ dodo Patti

Via Reality Rags.

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Missy Magazine: Nix mit Schmusekatze: Cats-Against-Catcalling! http://missy-magazine.de/2013/05/28/nix-mit-schmusekatze-cats-against-catcalling/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=nix-mit-schmusekatze-cats-against-catcalling Tue, 28 May 2013 17:25:44 +0200 http://missy-magazine.de/2013/05/28/nix-mit-schmusekatze-cats-against-catcalling/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=nix-mit-schmusekatze-cats-against-catcalling MissyRedaktion

Am 31. Mai ist es soweit: Im Schokoladen Berlin feiern Riot Grrrl Berlin und HollaBack!BLN und La Moustache mit euch die den Release der neuen “Cats against Catcalling”-Compilation. Über 90 Bands sind dem Aufruf gefolgt und haben zu diesem vielseitigen musikalischen Leckerbissen beigetragen. Im Schokoladen spielen das Rap/Electro/Dubhop-Trio Abstract Random und die grungigen Grrrls von The Anna Thompsons auf. Hier gehts zum Event.

Neben den Seiten der beiden Initiativen Riot Grrrl Berlin und Hollaback! Berlin lohnt sich auch der Klick auf den supertollen „Cats-Against-CatCalling“-Tumblr. Mitmachen ausdrücklich erwünscht!

 

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Maedchenmannschaft: Fünf Geschichten von Migration und Aktivismus: Unterstützt das Filmprojekt with_WINGS_and_ROOTS http://maedchenmannschaft.net/fuenf-geschichten-von-migration-und-aktivismus-unterstuetzt-das-filmprojekt-with_wings_and_roots/ Tue, 28 May 2013 17:00:30 +0200 http://maedchenmannschaft.net/fuenf-geschichten-von-migration-und-aktivismus-unterstuetzt-das-filmprojekt-with_wings_and_roots/ Magda “with_WINGS_and_ROOTS ist ein Dokumentarfilmprojekt, das die Geschichten und Visionen fünf junger Menschen in Berlin und in New York erzählt. Ein Film über Kinder, deren Eltern als Einwanderer_innen kamen und junge Menschen, die ihren Platz in der Gesellschaft suchen. Auf der Suche nach Identität und Zugehörigkeit erzählen sie uns von ihren ganz persönlichen Wurzeln und Flügeln.”

Das Dokumentarfilmprojekt with_WINGS_and_ROOTS, welches von einer engagierten Gruppe von Aktivist_innen, Künstler_innen und Medienschaffenden getragen wird, möchte andere Perspektiven zu Migration und Identität sichtbar machen, denn diese werden oftmals durch stereotype Zuschreibungen und nur selten von selbstbestimmt erzählten Geschichten der Akteur_innen bestimmt.

Im Mittelpunkt stehen die Geschichten fünf junger Menschen von Migration, politischen Aktivismus, Kunst als politisches Mittel, Visionen einer besseren Welt und Engagement gegen Diskriminierung und Rassismus.

Die Regisseurin Christina-Antonakos-Wallace hat dazu über fünf Jahre lang die Protagonist_innen begleitet und dabei über 100 Stunden Filmmaterial erstellt. Nun geht das Projekt in die Endphase. Da es schwierig ist, traditionelle Filmförderung zu erhalten, richtet sich die Bitte des Teams an uns alle: Mit einer Crowdfunding-Kampagne soll ein großer Teil der Postproduktion des 90-minütigen Dokumentarfilms finanziert werden. Ob ihr fünf Euro spendet oder mehr: Jede kleine Spende ist eine Hilfe für das Projekt. Es bleiben noch sechs Tage, um das Projekt zu unterstützen.

Mehr Infos findet ihr auf der Homepage, auf Facebook und auf Twitter.

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Zwischengeschlecht.info: Intersex-Genitalverstümmelungen: "Früher war es schlimm, aber heute wird nicht mehr operiert" - Ein Mythos feiert Auferstehung http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2013/05/28/Intersex-heute-nicht-mehr-operiert-ein-Mythos-feiert-Auferstehung Tue, 28 May 2013 16:51:00 +0200 http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2013/05/28/Intersex-heute-nicht-mehr-operiert-ein-Mythos-feiert-Auferstehung seelenlos Protest gegen Genitalabschneider-Kongress "APE-AGPD 2010", Augsburg 5.11.

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Genitalverstümmelungen stoppen!

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Zum Beispiel neulich an der "Fachkonferenz zum Thema Intersexualität" der Konrad-Adenauer-Stiftung:

- Prof. Dr. Gernot Sinnecker behauptete rundheraus, heute werde nirgends mehr operiert (obwohl seine eigene Kinderklinik Wolfsburg immer noch das ganze Spektrum kosmetischer "Genitalkorrekturen" im Internet anbietet).

- Laut Dr. Birgit Köhler (Publikumsmeldung) würden in der Charité mittlerweile keine "(XY-)Intersexuellen" mehr operiert (obwohl auch die Charité immer noch das ganze Spektrum anbietet, und Dr. Köhler selbst "Klitorisreduktionen" empfiehlt, dito ihr Kollege PD Dr. Heiko Krude, der Charité-Chirurg Prof. Dr. Ricardo González, usw.; auch in einer Ethikrat-Sachverständigen-Stellungnahme von Dr. Ulrike Klöppel wurde festgehalten: "[Es] werden bei AGS weiterhin Klitorisreduktionen und Introitusplastiken im Kindesalter durchgeführt, so z.B. an der Berliner Charité").

- Prof. Dr. Herta Richter-Appelt ist unter Betroffenen bekannt als eifrige Verbreiterin des Behandler-Märchens "Ja, früher war es vielleicht schlimm – aber heute ist alles gaaanz anders, sind wir ja alle sooo tolerant und es wird lääängst nicht mehr operiert." (Obwohl auch Richter-Appelts Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und dessen angegliedertes Altonaer Kinderkrankenhaus (AKK) ("Ein Unternehmen des UKE") ebenfalls die ganze Bandbreite von kosmetischen "Genitalkorrekturen" öffentlich anbieten – und (mit "saisonalen Schwankungen") erwiesenermaßen heute noch serienmäßig durchführen.)

Demgegenüber war Lucie Veith als einzige Betroffenenvertreter_in auf dem Podium offenbar nicht in der Lage, dieser Medizyner-Märchenstunde wirksam Paroli zu bieten – obwohl entsprechende Tatsachen und Argumente zur Entlarvung solcher TäterInnen-Schutzbehauptungen hinlänglich bekannt sind:

- Praktisch alle Kliniken mit kinderchirurgischen/kinderurologischen Abteilungen bieten das gesamte Spektrum kosmetischer "Genitalkorrekturen" unverändert öffentlich an (vgl. Beispiele oben).

- Alle einschlägigen AWMF-Leitlinien (z.B. 006/026 "Hypospadie" und 027/047 "Adrenogenitales Syndrom") empfehlen frühzeitige kosmetische "Genitalkorrekturen". Sogar wo Verstümmler-Leitlinien aktuell überarbeitet werden (z.B. 027/022 „Störungen der Geschlechtsentwicklung“) ist keine Änderung in Sicht: Federführend bei der Überarbeitung sind einmal mehr ausschließlich notorische VerstümmlerInnen, nämlich Prof. Dr. Susanne Krege (Krefeld), Prof. Dr. Felicitas Eckoldt (Jena), PD Dr. Richter-Unruh (Bochum).

- Noch die obige Aussage von Dr. Birgit Köhler (Charité) impliziert, dass die beiden größten Betroffenengruppen, nämlich Betroffene mit "Hypospadie" oder "AGS/CAH", nach wie vor verstümmelt werden – wie das Köhler und Charité-KollegInnen auch in Publikationen offen einräumen (vgl. oben).

Aber soweit informieren sich verantwortliche PolitikerInnen offenbar lieber gar nicht erst:

Stattdessen fordert aktuell z.B. der CDU/CSU-Intersex-Berichterstatter Dr. Peter Tauber öffentlich, bevor endlich kronkret über ein Verbot der kosmetischen Genitalverstümmelungen diskutiert werden könne, müsse zuerst nochmal ausgiebig abgeklärt werden, ob es ein solches überhaupt noch brauche. Begründung: Die Adenauer-Fachkonferenz lege nahe, dass "die Ärzte heute weiter und ein präventives Verbot obsolet" sei ...

Fazit: Und wenn sie nicht gestorben sind, so verstümmeln und fachkonferenzen sie noch heute ...

>>> "Fachkonferenz" der Adenauer-Stiftung – Zahlen, Fakten, Zitate
>>> Das Medizyner-Märchen von den "früheren Behandlungsmaßstäben"
>>> Intersex-Genitalverstümmelungen – eine Genealogie der TäterInnen
>>> Zwangsoperierte über sich selbst und ihr Leben
>>> Intersex-Genitalverstümmelungen: Typische Diagnosen und Eingriffe

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Maedchenmannschaft: Arbeit der Bremer Lesben- und Schwulenberatung RAT&TAT gefährdet http://maedchenmannschaft.net/arbeit-der-bremer-lesben-und-schwulenberatung-rattat-gefaehrdet/ Tue, 28 May 2013 14:24:39 +0200 http://maedchenmannschaft.net/arbeit-der-bremer-lesben-und-schwulenberatung-rattat-gefaehrdet/ Nadine Nachdem die Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit vor ein paar Wochen ankündigte, der Lesbenberatung Berlin e.V. und dem Familienplanungszentrum Balance insgesamt 30.000 Euro zu kürzen (wir berichteten), zückt nun auch der Bremer Senat den Rotstift. Gesundheitssenator Schulte-Sasse, der erst wenige Monate im Amt ist, will ab diesem Jahr insgesamt 150.000 Euro einsparen. Der Betrag soll in voller Höhe beim Zentrum für Lesben und Schwule e.V., RAT&TAT, gestrichen werden. Damit würde die komplette Zuwendungshöhe für RAT&TAT wegfallen. Die Einrichtung, die seit 30 Jahren Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans*Personen unter anderem in Konflikt- und Krisensituationen zur Seite steht, wäre somit von der Schließung bedroht.

SPD-Fraktionschef Björn Tschöpe kündigte an, den Plänen des Gesundheitssenators nicht zuzustimmen, wie Radio Bremen heute berichtete. Dies könnte zwar die Schließung der Einrichtung abwenden, dass das Kürzungsvorhaben mit dem Veto vom Tisch ist, ist allerdings unwahrscheinlich. Somit steht auch in Zukunft die Arbeit von RAT&TAT auf wackeligen Füßen, egal wie die Bremer Haushaltsplanung letztendlich ausfallen wird.

Um gegen die geplanten Streichungen zu protestieren, hat das Beratungszentrum eine Online-Petition eingerichtet, die ihr mitzeichnen könnt.

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dieStandard.at: Arbeitsklima-Index - Arbeiten am Wochenende macht schlechte Laune http://diestandard.at/1369361901868/Arbeiten-am-Wochenende-macht-schlechte-Laune Tue, 28 May 2013 13:47:18 +0200 http://diestandard.at/1369361901868/Arbeiten-am-Wochenende-macht-schlechte-Laune Gender und Diversity-Blog: Ständige Konferenz: »›Machtergreifung‹, Zwangssterilisation, Mutterkreuz ─ Vorstufen zur Krankenmordaktion« http://blogs.fu-berlin.de/gender_diversity/2013/05/28/standige-konferenz-machtergreifung-zwangssterilisation-mutterkreuz-%e2%94%80-vorstufen-zur-krankenmordaktion/ Tue, 28 May 2013 12:07:52 +0200 http://blogs.fu-berlin.de/gender_diversity/2013/05/28/standige-konferenz-machtergreifung-zwangssterilisation-mutterkreuz-%e2%94%80-vorstufen-zur-krankenmordaktion/ Andrea Remmers dieStandard.at: Einkommenstransparenz - Sozialpartner-Treffen: Wirtschaftskammer gegen weitere Sanktionen http://diestandard.at/1369361869294/Sozialpartner-wollen-sich-nicht-festlegen Tue, 28 May 2013 11:42:00 +0200 http://diestandard.at/1369361869294/Sozialpartner-wollen-sich-nicht-festlegen Gender und Diversity-Blog: Forum Gender Diskurs SoSe 2013 – Beuth Hochschule für Technik Berlin http://blogs.fu-berlin.de/gender_diversity/2013/05/28/forum-gender-diskurs-sose-2013-beuth-hochschule-fur-technik-berlin/ Tue, 28 May 2013 11:32:10 +0200 http://blogs.fu-berlin.de/gender_diversity/2013/05/28/forum-gender-diskurs-sose-2013-beuth-hochschule-fur-technik-berlin/ Andrea Remmers dieStandard.at: Erster Armutsbericht - Vorarlberg: Alleinerziehend und alt als größtes Risiko http://diestandard.at/1369361854889/Vorarlberg-Alleinerzieherinnen-und-Pensionistinnen-trifft-es-am-haertesten Tue, 28 May 2013 10:15:00 +0200 http://diestandard.at/1369361854889/Vorarlberg-Alleinerzieherinnen-und-Pensionistinnen-trifft-es-am-haertesten Von Armut sind im Ländle vor allem Frauen betroffen, sagt der erste regionale Armutsbericht - Grüne sehen tradierte Rollenbilder am Werk ]]> Maedchenmannschaft: Pronomen ohne Geschlecht http://maedchenmannschaft.net/pronomen-ohne-geschlecht/ Tue, 28 May 2013 09:00:00 +0200 http://maedchenmannschaft.net/pronomen-ohne-geschlecht/ Gastautor_in Anna Heger wurde 1978 in Berlin geboren. Xier denkt seit 2009 über alternative deutsche Grammatik nach. Auf xiesem Blog veröffentlicht xier auch emanzipatorische und/oder biographische Comicgeschichten. Manchmal gibt xier Workshops zu Themen aus ihren Szenen: queer-bi-poly-feministisch-trans*. Tagsüber programmiert xier für Geld. Anna Heger lebt seit bald zehn Jahren in München.

Ihr Artikel zu Pronomen ohne Geschlecht, der vor kurzem in Queerulant_in erschienen ist, dürfen wir hier mit freundlicher Genehmigung noch einmal veröffentlichen.

Pronomen brauchen nicht zwangsläufig ein Geschlecht. Ich finde es unsinnig bei jeder Erwähnung eines anderen Menschen das Geschlecht anzugeben. Sächliche Pronomen möchte ich für Menschen nicht verwenden. Ich wollte 2009 also selber die Pronomen ohne Geschlecht festlegen, weil ich damals in der deutschen Sprache keine solchen kannte.

Pronomen ohne Geschlecht kenne ich im Englischen schon viele Jahre: ze, gesprochen wie in dem Wort New Zealand, wird anstatt she|he und hir, gesprochen wie in dem Wort here, wird anstatt von her|his verwendet.

Ze hirself calls hir friend. [deutsche Übersetzung: Sie|er ruft ihren|ihre|seine|seinen Freundin|Freund selber an.]

In Schweden gibt es zusätzlich zu „han“ (er) und „hon“ (sie) das genderneutrale Pronomen „hen“ [1]. Das neue Wort wurde schon 2009 in die in die schwedische Nationalenzyklopädie aufgenommen. Letztes Jahr gab es Diskussionen über das Geschlecht der Pronomen nachdem „hen“ in einem Kinderbuch verwendet wurde [2].

Im Deutschen fehlten mir genau solche Pronomen. Also habe ich zusammen mit anderen [3] welche entwickelt. Um den Überblick zu erleichtern, werden im folgenden die Worte ohne Geschlecht fett und die geschlechterspezifischen Worte durchgestrichen dargestellt.

xier – ein Personalpronomen, statt sie|er
dier – ein Artikel und ein Relativpronomen, statt die|der
xies – ein Possessivpronomen, statt ihr|sein

Das x am Wortanfang wird wie für ein x typisch entsprechend der phonetische Lautschrift [ks] [4] ausgesprochen. Die Pronomen xier und dier reimen sich auf das Wort Tier. Xies reimt sich auf das Wort lies. Die phonetische Lautschrift der drei neuen Wörter ist [ksi:ɐ̯], [di:ɐ̯] und [ksi:z].

So einfach wie im Englischen ist es jedoch nicht, da die Pronomen in die deutsche Grammatik mit ihren vier Fällen passen müssen. Es braucht also 4 neue Personalpronomen. Und 4 Artikel, beziehungsweise Relativpronomen. Und noch 16 Possessivpronomen. Das heißt es gibt 24 neue Pronomen, die und deren Verwendung ich mir merken muss. Es ist eine Alternative nur mit xier, dier und xies loszulegen. Grade beim Sprechen kann ich kreativ entscheiden wie ich die Pronomen ohne Geschlecht in die vorhandene grammatikalische Struktur einpasse.

Egal ob ich kreativ mit 3 Pronomen arbeite oder mir den kompletten Satz von 24 Formen einpräge, ich finde die neuen Pronomen lohnen sich, weil ich endlich Dinge sagen kann, die ich vorher nicht ausdrücken konnte. Die Antwort auf die Frage warum folgt in den nächsten Zeilen.

Wozu genau brauche ich die Pronomen ohne Geschlecht?

Grund 1: Ich will sie verwenden wenn das Geschlecht in einem bestimmten Zusammenhang keine Rolle spielt. Ich finde den generischen Maskulin, also die Verwendung der maskulinen Form als der allgemeinen, sexistisch. Wenn ich im Allgemeinen nicht in der Mehrzahl reden möchte, brauche ich eine neutrale Alternative. Geschlechtsspezifische Pronomen machen jedoch im Rahmen von feministischem Aktivismus sehr viel Sinn. Dort geht es ja um Geschlecht. In vielen anderen Zusammenhängen aber eben nicht.

Grund 2: Es gibt Menschen, die sich weder dem weiblichen noch dem männlichen Geschlecht zuordnen wollen oder können. Pronomen ohne Geschlecht können für Menschen abseits der beiden Pole weiblich und männlich zu mehr Sichtbarkeit führen. Wie beim Unterstrich, _, und dem Sternchen, *, in Substantiven [5] habe ich damit einen weiteren Teil Sprache/Grammatik um über Frauen, Männer und alle Anderen im allgemeinen reden zu können.

Als Zukunftsvision sehe ich Pronomen ohne Geschlecht als Standard, der immer verwendet werden kann. Wenn ich mein Gegenüber besser kenne kann ich nachfragen welches nichtneutrale Pronomen xier gern für sich benutzt. Das nimmt den Rechtfertigungsdruck von den Menschen außerhalb der Zweigeschlechtlichkeit.

Die Endungen der Pronomen orientieren sich an den Endungen der Fragewörter, _r|_s|_m|_n. Wenn ich die neuen Wörter im richtigen Fall benutzten möchte, muss ich am Anfang sowieso immer für mich nachfragen: wer|wessen|wem|wen. Die Personalpronomen in der dritten Person sie|ihrer|ihr|sie und
er|seiner|ihm|ihn werden mit xier|xies|xiem|xien ergänzt. Zusätzlich zu bestimmten Artikeln die|der|der|die und der|des|dem|den entstehen so dier|dies|diem|dien.

1.Fall: Wer schreibt? Dier Jona schreibt. Xier schreibt.
2.Fall: Wessen schäme ich mich? Ich schäme mich dies Peters. Ich schäme mich xies.
3.Fall: Wem gehört das? Das gehört diem Sarah. Das gehört xiem.
4.Fall: Wen brauchst du? Du brauchst dien Sascha. Du brauchst xien.

Xier ist ein Personalpronomen, das ich brauche wenn ich über Dritte rede. Dier ist ein Artikel und kann auch als Relativpronomen für Nebensätze benutzt werden. Seit ich in Süddeutschland lebe, benutze ich Artikel vor jedem Namen wenn ich über Menschen rede. Ich mag es, weil es eine Nähe zu der Person ausdrückt und es klingt in meinen Ohren freundlicher. Aber es bedeutet auch dass bei jeder Erwähnung eines Namens noch mal klargestellt wird „Die Susanne ist eine Frau“ oder „Der Peter ist ein Mann!“

Mit dem Possessivpronomen wird Besitz oder Zugehörigkeit ausgedrückt. Für die 3. Person der Possessivpronomen wird der Stamm (erster Teil des Pronomens) nach Geschlecht (Genus) der Besitzenden unterschieden, also ihr_|sein_. An diese Stelle tritt xies_, was wie bei den beiden herkömmlichen Formen an den Genitiv (2.Fall) des Personalpronomens angelehnt ist. Die Endungen sind dieselben, die sonst an ihr_|sein_ angehängt werden, je nachdem ob das was jemand besitzt grammatikalisch feminin, maskulin oder neutral ist. Zum Beispiel:

Xier ruft noch xiese Freundin und xiesen Freund.

Außerdem braucht es noch einen weiteren Satz Endungen für den Fall, dass es sich eben nicht um die Freundin oder den Freund sondern um dier Freund* oder dier Freund_in handelt [5]. Die Endungen bei Subjekten ohne Geschlecht leiten sich auch von den entsprechenden Fragewörtern ab: _er|_es|_em|_en [6].

1.Fall: Xieser Freund*, xiese Freundin, xies Freund und xies Kind schreiben.
2.Fall: Xier schämt sich xieses Freund*, xieser Freundin, xieses Freundes und xieses Kindes.
3.Fall: Das gehört xiesem Freund*, xieser Freundin, xiesem Freund und xiesem Kind.
4.Fall: Xier suche xiesen Freund*, xiese Freundin, xiesen Freund und xies Kind.

Nachdem wir damals unsere Pronomen entwickelt hatten, habe ich noch mal gründlicher nach deutschen Pronomen ohne Geschlecht recherchiert. Der Mädchenblog [7] gibt ein Einführung und Übersicht zu alternativen Pronomen ohne Geschlecht. Eine weitere Alternative habe ich bei Esme Grünwald auf dem Blog, High on Clichés, im Glossar gefunden. Es gibt Überschneidungen mit früheren Versionen der Pronomen ohne Geschlecht, außerdem werden weitere Pronomenarten berücksichtigt [8].

Ich denke nicht das Sprache an sich wertfrei ist. Ich denke auch nicht dass es möglich ist sie wertfrei zu verwenden. Eher ist sie Spiegel der Verhältnisse. Veränderte Verhältnisse brauchen eine neue Sprache. Ich finde es gut zu verändern wo es möglich ist und ganz oft werde ich genau dort verändern wollen wo es nicht mehr auszuhalten ist und wo mir etwas fehlt.

Meine aktuellen Pronomen ohne Geschlecht gibt es auf: [annaheger.wordpress.com] .

[1] Link
[2] „Kivi och Monsterhund“, Jesper Lundqvist, 2012
[3] Den ersten Satz Pronomen habe ich 2009 mit Sarah Hill zusammengestellt. Nach Diskussionen mit Liliane Gross, habe ich 2012 den Anfangsbuchstaben von s auf x geändert. Der Buchstabe selbst hat eine Platzhalterfunktion, die gut zu den Pronomen ohne Geschlecht passt.
[4] Die Aussprache wird in eckigen Klammern mit dem Internationalen Phonetischen Alphabet (IPA) angegeben.
[5] Der Stern ist auch ein Platzhalter und drückt damit Vielfalt aus. Aus Freund|Freundin wird Freund*. Er ist an die Verwendung des * bei Suchmaschinen angelehnt. Beim Unterstrich von Steffen Kitty Herrmann (in “Performing the Gap – Queere Gestalten und geschlechtliche Aneignung” in arranca! Nr.28) steht der Zwischenraum für die Vielfalt neben der maskulinen und femininen Form zum Beispiel bei Freund_in.
[6] Eine Alternative ist die Verwendung eines anderen Vokals in der Endung. Damit wäre diese stärker von den maskulinen Endungen abgegrenzt: ir|is|im|in (Xiesir Freund*), är|äs|äm|än (Xiesär Freund*).
[7] Link
[8] Link zum Glossar, Link zum Artikel

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QueerNews.at: Pro Vita ruft zu Demo gegen Rechte von Regenbogenfamilien auf http://www.queernews.at/archives/3459 Tue, 28 May 2013 06:12:00 +0200 http://www.queernews.at/archives/3459 Regenbogenparade in Wien, rufen die "christlichen" Abtreibungsgegner_innen von "Pro Vita" unter dem Namen "Plattform Familie" zu einem "Marsch für die Familie" auf, um -unter anderem - gegen die Rechte von Regenbogenfamilien zu demonstrieren. Anders also im Vorjahr, wo das Grüppchen rund um Alfons Adam in der Nähe der Oper gegen die "Propagierung der Homosexualität" demonstrierte, wollen sie heuer offenbar einen gewissen Mindestabstand einhalten: Treffpunkt ist laut Flugblatt am Stephansplatz, dann wollen sie weiter zum Ballhausplatz und zum Minoritenplatz ziehen.

Die Forderungen der "Plattform Familie": 

  • Verfassungsmäßige Definition der Ehe als Verbindung von Mann und Frau
  • Abschaffung des Sexualkundeunterrichts in Kindergärten, Schulen und staatlichen Bildungseinrichtungen
  • Abschaffung der eingetragenen Partnerschaft

Außerdem fordern sie die Verankerung des vorrangigen Erziehungsrechts der Eltern in der Verfassung, ein Müttergehalt und die Abschaffung von Kinderkrippen. Begründet werden die Forderungen mit "auf Vernunft gegründete Erfahrung". Daher erlaube ich mir die Anmerkung, dass die Einsparungen, die durch die Abschaffung der eingetragenen Partnerschaft und der Kindergrippen erzielt würden, sicher nicht dazu ausreichen, vier Millionen Frauen in Österreich ein Gehalt oder eine Pension auszuzahlen.

thinkoutsideyourbox.net beschäftigt sich ausführlich mit den ideologischen und politischen Verflechtungen der "Plattform Familie" und ihres Initiators Alfons Adam sowie mit seinen kruden Aussagen zum Thema Homosexualität. 

Links: [www.thinkoutsideyourbox.net]
http://www.marschfuerdiefamilie.at/
[derstandard.at]
http://diepresse.com/home/politik/neuwahlen/wahlchat/413438/Alfons-Adam_Homosexualitaet-ist-eine-Krankheit
[https:]]
[schreibfreiheit.eu] (Zufallsfund: eine Diskussion über die Abspaltung der "Christen-Allianz" von der Partei "Die Christen" und darüber, ob christliche Parteien demokratisch sein dürfen)
[www.kath.net]

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Blog Luise Pusch: Das Weib schweige in der deutschen Literatur! http://www.fembio.org/biographie.php/frau/comments/das-weib-schweige-in-der-deutschen-literatur/ Mon, 27 May 2013 18:28:00 +0200 http://www.fembio.org/biographie.php/frau/comments/das-weib-schweige-in-der-deutschen-literatur/ dieStandard.at: Österreich - Lesben und Schwule: Gegen Ehe-Verbot vor Gericht http://diestandard.at/1369361810402/Lesben-und-Schwule-Gegen-Ehe-Verbot-vor-Gericht Mon, 27 May 2013 17:22:35 +0200 http://diestandard.at/1369361810402/Lesben-und-Schwule-Gegen-Ehe-Verbot-vor-Gericht der VÄTER Blog: Väterbeteiligung beim Elterngeld mit 27,3 % auf neuem Höchststand http://vaeter-und-karriere.de/blog/index.php/2013/05/27/vaterbeteiligung-beim-elterngeld-mit-273-auf-neuem-hochststand/ Mon, 27 May 2013 17:17:04 +0200 http://vaeter-und-karriere.de/blog/index.php/2013/05/27/vaterbeteiligung-beim-elterngeld-mit-273-auf-neuem-hochststand/ Hans-Georg Nelles Der Anteil der Väter, die Elterngeld in Anspruch nehmen, hat einen neuen Höchststand erreicht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, haben Väter von 181 000 der insgesamt rund 663 000 im Jahr 2011 geborenen Kinder Elterngeld bezogen. Dies entspricht einer Väterbeteiligung von 27,3 %. Damit ist die Väterbeteiligung gegenüber dem Vorjahr noch einmal deutlich um 2 Prozentpunkte angestiegen. Mütter bezogen in durchschnittlich 95 % der Fälle Elterngeld.

Die höchste Väterbeteiligung gab es wie schon in den letzten Jahren in Bayern (35,8 %) und Sachsen (35,6 %). Sie war dort somit mehr als doppelt so hoch wie im Saarland, das mit 17,5 % nach wie vor das Schlusslicht bildet.

Auf Ebene der Landkreise und kreisfreien Städte wies die thüringische Stadt Jena mit 47,2 % die höchste Väterbeteiligung auf, gefolgt vom bayerischen Landkreis Cham (46,2 %). In mehr als jedem dritten Kreis (in 143 von insgesamt 402 Landkreisen und kreisfreien Städten) lag die Väterbeteiligung mittlerweile über 30 %. Die geringsten Werte gab es in den nordrhein-westfälischen Städten Hagen und Gelsenkirchen mit jeweils rund 10 %.

Veränderungen bei der Dauer der Inanspruchnahme gab es hingegen kaum. Nach wie vor bezogen etwas mehr als drei von vier Vätern (77 %) Elterngeld für maximal zwei Monate. Nur knapp 7 % der Väter nimmt die Leistung für zwölf Monate in Anspruch. Mütter bezogen weiter in neun von zehn Fällen das Elterngeld für zwölf Monate.

Der durchschnittliche Elterngeldanspruch von Vätern, die vor der Geburt des Kindes erwerbstätig waren, lag im ersten Bezugsmonat bundesweit bei 1 204 Euro und war damit nach wie vor mehr als ein Drittel (39 %) höher als der vergleichbare Anspruch von Müttern (868 Euro).

Dabei gibt es jeweils deutliche regionale Unterschiede. So betrug der durchschnittliche Elterngeldanspruch von Vätern, die vor der Geburt des Kindes erwerbstätig waren, in den meisten süddeutschen und westdeutschen Kreisen über 1 200 Euro. Die Kreise, in denen der Anspruch niedriger als 1 000 Euro war, liegen hingegen fast ausnahmslos in den ostdeutschen Bundesländern. Bei den Müttern zeigt sich ein ähnliches Bild: Auch hier lag der Elterngeldanspruch insbesondere in den west- und süddeutschen Kreisen deutlich über dem in den ostdeutschen Landkreisen und kreisfreien Städten.

Detaillierte Ergebnisse der Elterngeldstatistik für im Jahr 2011 geborene Kinder sind im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes abrufbar. Dort stehen auch die Ergebnisse zu allen 402 Landkreisen und kreisfreien Städten zur Verfügung.

Quelle

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dieStandard.at: Studie - Liberale Prostitutionsgesetze begünstigen "moderne Sklaverei" http://diestandard.at/1369361799991/Liberale-Prostitutionsgesetze-beguenstigen-moderne-Sklaverei Mon, 27 May 2013 15:56:00 +0200 http://diestandard.at/1369361799991/Liberale-Prostitutionsgesetze-beguenstigen-moderne-Sklaverei dieStandard.at: Lohnschere - Heinisch-Hosek bei Einkommenstransparenz unter Kritik http://diestandard.at/1369361797736/Heinisch-Hosek-bei-Einkommenstransparenz-unter-Kritik Mon, 27 May 2013 15:31:00 +0200 http://diestandard.at/1369361797736/Heinisch-Hosek-bei-Einkommenstransparenz-unter-Kritik Gender und Diversity-Blog: Neue Zeitschrift für Körpegeschichte: body politics. http://blogs.fu-berlin.de/gender_diversity/2013/05/27/neue-zeitschrift-fur-korpegeschichte-body-politics/ Mon, 27 May 2013 14:38:55 +0200 http://blogs.fu-berlin.de/gender_diversity/2013/05/27/neue-zeitschrift-fur-korpegeschichte-body-politics/ Yvonne Hennig dieStandard.at: Studie - Frauenanteil im Schweizer Topmanagement steigt http://diestandard.at/1369361760556/Frauenanteil-im-Schweizer-Topmanagement-steigt Mon, 27 May 2013 11:48:18 +0200 http://diestandard.at/1369361760556/Frauenanteil-im-Schweizer-Topmanagement-steigt dieStandard.at: Abtreibungsdebatte - Mutterschaft, die Burka der Spanierinnen http://diestandard.at/1369361697492/Mutterschaft-die-Burka-der-Spanierinnen Mon, 27 May 2013 11:09:00 +0200 http://diestandard.at/1369361697492/Mutterschaft-die-Burka-der-Spanierinnen homonauten: Lesbische und schwule Jugendliche drehen Kurzfilm zur Eheöffnung http://www.homonauten.de/lesbische-und-schwule-jugendliche-drehen-kurzfilm-zur-eheoeffnung/ Mon, 27 May 2013 11:06:15 +0200 http://www.homonauten.de/lesbische-und-schwule-jugendliche-drehen-kurzfilm-zur-eheoeffnung/ Tobias Verliebt, verlobt, verheiratet und… Coming-out: Ja, das geht, wie der Kurzfilm “TRAU DICH” zeigt. In ihm erlebt Christina, Anfang 20, ein spätes Coming-out. Denn obwohl sie verheiratet ist, verliebt sich sich in eine andere Frau. Dass dies nicht ohne Tücken und Schwierigkeiten bleibt, ist klar. Denn mit ihrer neuen Freundin stößt Christina nicht auf dieselbe Akzeptanz wie vorher mit ihrem Mann.

Entstanden ist der Kurzfilm in der Jugendgruppe “Queerulanten” im Begegnungs- und Beratungszentrum “lebensart” in Halle a.d. Saale. Filmerfahrung hatten die Jugendlichen und jungen Erwachsenen keine. Dafür war Medientrainer Falk Steinborn vom schwul-lesbischen Medienprojekt queerblick e.V. zur Stelle. Er brachte das Kameraequipment mit und machte die Jugendlichen in zwei Tagen fit für ihren eigenen Film. Und so entstand in einem Wochenendworkshop Ende April der Kurzfilm “TRAU DICH”.

Der Titel des Filmes ist doppeldeutig gemeint. Einerseits geht es darum, sich so zu zeigen, wie man ist - ohne sich nicht verstecken zu müssen. Andererseits hat die Jugendgruppe ihren Film der “Eheöffnung” gewidmet, einem Thema über die jungen Schwulen und Lesben viel diskutiert haben. Nur drei Tage vor dem Kurzfilmprojekt hatte das französische Parlament das Eherecht für Lesben, Schwulen und Bisexuellen eingeführt. Deutschland allerdings hinkt hier noch immer, trotz mehrfacher gleichstellungsfreundlicher Urteile vom Bundesverfassungsgericht, hinterher. Damit reiht es sich in die Gruppe von 21 EU-Ländern ein, die Schwule, Lesben und Bisexuelle diskriminieren. Mit ihrem Kurzfilm möchte die Gruppe ein eigenes, wenn auch kleines Zeichen, dagegen setzen und für die Gleichstellung werben.

[www.youtube.com]

Inhaltsquelle: Falk Steinborn, queerblick e.V.

[lightgrey_box]Folgendes ist inhaltlich ähnlich:

  • Queere Kurzfilme gegen Diskriminierung Das haben sich schon viele lesbische Mädchen gewünscht: Einen weiblichen Ninja in der Tasche, der ihnen hilft, wenn sie angepöbelt werden. Eirika (18) aus Reykjavik hat diese Idee in ihrem Kurzfilm „Doppelaxt“ umgesetzt und ihre eigenen Erfahrungen mit einfließen lassen. ...
  • Film: Dann kannst du frei sein Das Coming out – für schwule und lesbische Jugendliche ist es die Herausforderung schlechthin während ihrer Pubertät. Viele fragen kommen in den Kopf: Wie sage ich es meinen Eltern? Wie werden meine Freunde reagieren? Muss ich mich eigentlich outen? Eine filmische ...
  • Schwule und lesbische Jugendliche produzierten Kurzfilme Eine Frau, die sich einen Penis wünscht: Ein solcher Kurzfilm kommt heraus, wenn sich schwule, lesbische, bisexuelle und transidente Jugendliche und junge Erwachsene das erste Mal vor und hinter der Kamera ausprobieren. Im Rahmen des internationalen lesbischwulen Sommercamps im thüringischen ...
  • Coming Out Day 2011 Heute wird weltweit der Coming Out Day gefeiert, der seit 1988 am 11. Oktober jedes Jahres begangen wird. Alle Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transgender sind an diesem Tag aufgerufen, sich in der Öffentlichkeit zu zeigen und zu signalisieren, dass ihre ...
  • Interview mit einem schwulen Fußballspieler aus der… Es gibt schwule Politiker, Künstler, Musiker, Lehrer, Ärzte und Schwule in allen anderen Berufsgruppen. Doch gibt es eigentlich auch schwule Profi-Fußballer? Na klar! Nur ist das Stigma, als schwul geoutet zu werden und die damit verbundene Angst vor der Diskriminierung ...
[/lightgrey_box]

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dieStandard.at: Ukraine - Erste Lesben- und Schwulen-Parade in Kiew http://diestandard.at/1369361753442/Erste-Lesben--und-Schwulen-Parade-in-Kiew Mon, 27 May 2013 11:05:10 +0200 http://diestandard.at/1369361753442/Erste-Lesben--und-Schwulen-Parade-in-Kiew dieStandard.at: Lesben und Schwule - Paris: Ausschreitungen bei Protesten gegen gleichgeschlechtliche Ehe http://diestandard.at/1369361747157/Paris-Ausschreitungen-bei-Protesten-gegen-gleichgeschlechtliche-Ehe Mon, 27 May 2013 10:53:00 +0200 http://diestandard.at/1369361747157/Paris-Ausschreitungen-bei-Protesten-gegen-gleichgeschlechtliche-Ehe Innenminister macht Rechtsextreme für Gewalt verantwortlich - Mehr als 290 Menschen wurden festgenommen ]]> dieStandard.at: Männer-Bekenntnisse - Gleichstellung für Polanski "völlig idiotisch" http://diestandard.at/1369361741183/Gleichstellung-fuer-Polanski-voellig-idiotisch Mon, 27 May 2013 10:20:00 +0200 http://diestandard.at/1369361741183/Gleichstellung-fuer-Polanski-voellig-idiotisch Die Anti-Baby-Pille habe "Frauen vermännlicht", meint der Regisseur und Gleichheit ist für ihn ein Romantik-Killer ]]> dieStandard.at: Tschechien - Asyl für russischen Pussy-Riot-Unterstützer http://diestandard.at/1369361735615/Asyl-fuer-Pussy-Riot-Unterstuetzer Mon, 27 May 2013 09:56:00 +0200 http://diestandard.at/1369361735615/Asyl-fuer-Pussy-Riot-Unterstuetzer dieStandard.at: Politik - Grüne Oberösterreich: Frauenpolitikerin an der Spitze http://diestandard.at/1369361734663/Gruene-Oberoesterreich-Frauenpolitikerin-an-der-Spitze Mon, 27 May 2013 09:48:00 +0200 http://diestandard.at/1369361734663/Gruene-Oberoesterreich-Frauenpolitikerin-an-der-Spitze Maedchenmannschaft: Warum rechte Frauen weniger wahrgenommen werden http://maedchenmannschaft.net/warum-rechte-frauen-weniger-wahrgenommen-werden/ Mon, 27 May 2013 09:05:17 +0200 http://maedchenmannschaft.net/warum-rechte-frauen-weniger-wahrgenommen-werden/ Charlott Gender und Rechtsextremismus

Zum Beginn dieser Reihe in der letzten Woche warf ich eine Reihe von Fragen auf. Einigen will ich heute etwas näher auf den Grund gehen: Welche Bedeutung haben eigentlich Frauen in rechten Netzwerken? Wie bringen sie sich ein? Und aus welchen Gründen werden sie oftmals übersehen, werden ihre Taten kleingeredet?

Dass rechte Frauen oftmals nicht - oder viel zu wenig - wahrgenommen werden, ist keine neue Erkenntnis. So stand in der Ausgabe März/April 1995 des Antifaschistischen Infoblatts:

Entgegen der These, daß Faschofrauen nur wegen ihrer >>Macker<< rechts sind, versuchen wir die Arbeit von Drahtzieherinnen und Kaderfrauen zu dokumentieren. Wir versuchen herauszufinden, welche Positionen Frauen innerhalb der Rechten anhand der ihnen definierten Rolle übernehmen (Einsatz im Bereich Anti-Antifa, als Kundschafterinnen bei Antifa-Demos, als Flugblattverteilerin, in sozialen Bereichen z.B. in Tarnvereinen für Eltern drogenabhängiger Kinder) bzw. welche sie übernehmen, weil sie es wollen und dafür kämpfen.

Schon allein anhand dieser Aufzählung kann erahnt werden, dass es nicht wenige rechte Frauen gibt, die auf unterschiedlichste Art und Weise in rechte Netzwerke eingebunden sind, diese mitragen und auch gestalten. Es liegt also nicht daran, dass es nur wenige aktive Frauen gibt, dass sie nicht_wenig wahrgenommen werden. Grund für den verstellten Blick sind sexistische Gesellschaftsstrukturen.

“Die Freundin von…”

Bereits im Antifa-Blatt wird als erstes die These genannt, dass Frauen als die Anhängsel ihrer “Macker” gesehen werden. Und bis heute werden Frauen häufig lediglich als “Freundin/Frau von…” beschrieben und wahrgenommen. Es ist nur vorstellbar, dass Frauen in der Szene sind, weil sie Beziehungen zu rechten Männern führen. Sie werden kaum als eigenständige Akteurinnen gesehen und somit ihre Tätigkeiten zum Erhalt und Ausbau der extremen Rechten unsichtbar gemacht. Die Bezeichnung von Beate Zschäpe als “Nazibraut” ist da eines der aktuellsten, aber bei weiten nicht das einzige Beispiele. Mit diesem Label versehen werden natürlich auch Taten anders bewertet oder einige überhaupt nicht betrachtet.

Was ist politisch?

Ein weiterer wesentlicher Punkt ist die Unterteilung in “Privates” und “Politisches”, welche meist nach stark androzentrischen Mustern erfolgt. “Anna” vom Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus macht im Buch “Fantifa. Feministische Perspektiven auf anti-faschistische Politik” diese Aufteilung deutlich und zeigt, welche Aktivitäten durch diese aus dem Blick verschwinden:

[...], dass Handlungsweisen oft nur dann als >>politisch<< gesehen werden, wenn sie den tradierten Mustern von >>Politik machen<< entsprechen, also z.B. offizielle Funktionsübernahme in Partein, Reden halten bei Demonstrationen usw. In diesen Funktionen treten Frauen seltener als Männer auf und so hält sich das Bild der extremen Rechten als vorrangige Männer-Sphäre recht beharrlich. Fasst mensch jedoch den Begriff des Politischen weiter, wird klar, dass auch Meinungsäußerungen im sozialen Umfeld, die Pflege von sozialen Kontakten unter Gleichgesinnten, die Erziehung der Kinder nach nationalistisch-rassistister Idealen, die Kultivierung >>germanischen Brauchtums<< bei Feiern und Festtagen usw. integrale Bestandteile für das Fortbestehen von extrem rechtem Gedankengut und dessen Umsetzung sind.

Das Frauenbild in der extremen Rechten ist (meist) ein zutiefst konservatives, welches somit auch mit ganz bestimmten Aufgabenfeldern einhergeht. (Traditionalistische Geschlechterbilder sind auch eine wichtige Säule für die rechte Ideologie, da sie eng zu einem angestrebten, vorgestellten “deutschen Volkskörper” gehören.) Diese Felder werden aber auch in einer Betrachtung von außen als Aktivitäten im “Privaten” gelabelt und abgewertet. Gerade hier ist auch eine feministische Kritik wichtig und hat entscheidene Ansatzpunkte, da diese schon seit langem die Politik-Definitionen, welche so eng gefasst sind, kritisiert. Wie “Anna” zeigt, macht eine Öffnung der Kategorie “Politisches” Aktivitäten von rechten Frauen sichtbar und sollte diese auch wichtiger nehmen in der Betrachtung der gesamten Szene, denn sie stell fest:

Diese vermeintlich >>unpolitischen<< Handlungesweisen tragen meines Erachtens zur Stabilisierung der Szene bei und sind damit höchst politisch.

Frauen und Gewalt

Ein weiterer Punkt: Die extreme Rechte wird häufig auch vor allem im Zusammenhang mit Gewalt (im engeren Sinne) gedacht. In der Rechten gibt es nicht eine einzige Meinung dazu, wie Frauen sich zu Gewalt verhalten sollten. In vielen traditionalistischen Frauenvorstellungen hat ein (physisch) gewaltvolles Handeln keinen Raum. Frauen sollen stattdessen lieber im Hintergrund bleiben, sich im Kinder kümmern, oder eben Flyer verteilen. Auf der anderen Seite aber gibt es auch rechte Frauen, die aus unterschiedlichen Gründen sich gegen dieses Bild auflehnen und für sich Gewalt als wichtige Handlungsoption sehen.

Doch selbst wenn rechte Frauen Gewalt vollziehen, führt auch die allgemein gesellschaftlich oft gezogene Verbindung zwischen Friedfertigkeit und Frauen dazu, dass Taten nicht gesehen werden. Auch hier passt wiederum die Berichterstattung zur NSU-Mordreihe. Anstatt sich mit Zschäpes Gewalt, von ihr mitgetragenen Taten und ihrem Gedankengut auseinanderzusetzen, versuchten viele lieber ihre (romantischen_sexuellen) Beziehungen zu den beteiligten Männern auseinanderzunehmen.

Mit der Reihe geht es am nächsten Montag weiter. Dann wird hier an dieser Stelle accalmie verschiedene autonome rechte Frauengruppen diskutieren.

Weiterführende Links:

Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus: Auf der Seite des Netzwerkes, auf dessen Arbeit ich mich auch in diesem und dem letzten Artikel teilweise bezog, findet ihr unter anderem Vortragstermine zum Thema und eine lange Literaturliste.

Fachstelle Gender und Rechtsextremismus: Diese Seite ist ein Projekt der Amadeu Antonio Stiftung. Dort findet sich aufgearbeitetes Hintergrundwissen zu Gender und Rechtsextremismus und es werden Artikel zum NSU-Prozess gesammelt. Der Fokus liegt aber vor allem auf geschlechterreflektierende Rechtsextremismusprävention.

Bundeszentrale für politische Bildung: BpB hat vor einiger Zeit im Dossier zu Rechtsextremismus auch einige Artikel zum Thema Frauen veröffentlicht. Außerdem findet sich dort eine kommentierte Literaturliste.

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dieStandard.at: identities 2013 - Von Andro-Femmes und dicken Mädchen http://diestandard.at/1369361711245/Von-Andro-Femmes-und-dicken-Maedchen Mon, 27 May 2013 07:00:00 +0200 http://diestandard.at/1369361711245/Von-Andro-Femmes-und-dicken-Maedchen Die diesjährige Ausgabe des identities Queer Film Festival bietet Horizonterweiterndes für Jung und Alt, Groß und Klein - Eine Auswahl ]]> QueerNews.at: Barbara Eden bringt Life Ball in die US-Blogs http://www.queernews.at/archives/3458 Mon, 27 May 2013 07:00:00 +0200 http://www.queernews.at/archives/3458 Die Schauspielerin Barbara Eden ("bezaubernde Jeannie") schaffte es, dass in schwulen US-Blogs über den Wiener Life Ball berichtet wird. Dass auch Ex-Präsident Bill Clinton anwesend war, wird nur als Nachsatz erwähnt.

Links: [joemygod.blogspot.com]
[www.boyculture.com]
[www.lifeball.org]

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der VÄTER Blog: ‚Papa ist auf Montage‘ – Väter in der JVA Bützow halten engen Kontakt zu ihren Familien http://vaeter-und-karriere.de/blog/index.php/2013/05/26/%e2%80%9apapa-ist-auf-montage%e2%80%98-vater-in-der-jva-butzow-halten-engen-kontakt-zu-ihren-familien/ Sun, 26 May 2013 21:40:22 +0200 http://vaeter-und-karriere.de/blog/index.php/2013/05/26/%e2%80%9apapa-ist-auf-montage%e2%80%98-vater-in-der-jva-butzow-halten-engen-kontakt-zu-ihren-familien/ Hans-Georg Nelles „Mit dem Start des Modellprojekts „Papa ist auf Montage“ ist die Justizvollzugsanstalt Bützow am 31. Mai 2012 neue Wege im Strafvollzug gegangen. 20 inhaftierte Männer mit ihren Kindern und Kindesmüttern nahmen seitdem teil. Vor wenigen Tagen startete ein neuer Kurs mit weiteren zehn Männern und ihren Familien“, so Justizministerin Kuder.

Die Kurse beinhalten Seminare und ein Vätertraining. So lernt der Gefangene sein Kind verstehen und stärkt seine Erziehungskompetenz. Zusätzliche Besuchszeiten in einem separaten Raum in der JVA gehören dazu. Es ist eine gute Sache, im Strafvollzug den Blick auf die Verantwortung, die sie nach der Haftentlassung für das Kind wieder wahrnehmen sollen, zu behalten“, sagte die Ministerin.

Sie hob auch die Wichtigkeit des Projektes für die Kinder hervor, die oft gar nichts von der kriminellen Vorgeschichte des eigenen Vaters wissen. „Für Kinder bis zu zehn Jahren ist das Fernbleiben des Vaters oft besonders traumatisch. Beide Seiten sollten sich auch nicht voneinander entfremden. Wenn jedoch die Resozialisierung schon in der JVA beginnt, kann sich der inhaftierte Vater auf seine künftige Rolle nachhaltig vorbereiten. Parallel werden die betroffenen Mütter ebenfalls von der JVA unterstützt.“

In dem ersten Jahr haben sich bereits mehrere Anstalten für „Papa ist auf Montage“ interessiert. „Das zeigt, dass wir in Bützow mit dem familienfreundlichen Vollzug weit vorn sind. Ich danke der JVA für ihr Engagement und wünsche weiterhin viel Erfolg“, sagte Justizministerin Kuder.

Mit dem Projekt werden unter anderen folgende Ziele verfolgt:

  • Nachhaltige Stärkung der Familien und insbesondere der Vater-Kind Beziehung.
  • Die Handlungskompetenzen von Vätern werden stabilisiert, entwickelt und gefördert, so dass diese in der Lage sind, die Mütter in der Lebens- und Berufswegplanung zu unterstützen.
  • Aufrechterhaltung der familiären/sozialen Bindungen bis zum Haftende und darüber hinaus.
  • Kinder sind in der Lage mit der Situation des inhaftierten Vaters umzugehen.
  • Väter und Mütter verfügen über Schlüsselkompetenzen zur nachhaltigen Lösung von familiären Konflikten - auch über die Haftzeit hinaus.

Quelle

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mädchenblog: Lemmy, I‘m a feminist! http://maedchenblog.blogsport.de/2013/05/26/lemmy-im-a-feminist/ Sun, 26 May 2013 18:13:13 +0200 http://maedchenblog.blogsport.de/2013/05/26/lemmy-im-a-feminist/ dodo Julie Miess, früher Bassistin bei den wundervollen Britta, und jetzt aktiv bei Half Girl, widmet Motörhead-Sänger Lemmy eine kritische Liebeserklärung mit einem großartigen Lied und einem klasse Video von Splatter-Regisseur Jörg Buttgereit und ruft ihm zu:

Lemmy, I‘m a feminist!

Lemmy ist also möglicherweise nicht für den Feminismus verloren - denn wer kann diesem fantastischen Zuruf widerstehen?

Via taz.

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QueerNews.at: Nervosität vor angekündigter Großdemo gegen Ehe für alle in Paris http://www.queernews.at/archives/3457 Sun, 26 May 2013 09:30:00 +0200 http://www.queernews.at/archives/3457

Innenminister Manuel Valls empfahl am Samstag, dass Familien mit Kindern angesichts der angekündigten Beteiligung rechtsextreme Gruppen an der Demonstration besser zu Hause bleiben sollten und dass jene, die dennoch teilnehmen wollen, überlegt und vorsichtig sein sollen. Ministerpräsident Ayrault wies auf die große Verantwortung hin, die einige UMP-Vertreter tragen, wenn sie zur Teilnahme aufrufen und appellierte an die Organisator_innen, große Vorsicht walten zu lassen. Sogar Staatspräsident Hollande nahm während eines Auslandsaufenthaltes in Addis Abeba Stellung: "Ich kann nur sagen, dass die Demonstrationsfreiheit in Frankreich uneingeschränkt ist, aber jeder muss achtgeben und Verantwortung übernehmen."

In der oppositionellen UMP ist die Haltung uneinheitlich: während der Parteivorsitzende Jean-François Copé die Demonstration unterstützt und zur Teilnahme auffordert, sprach sich der Bürgermeister von Bordeaux und frühere Minister Alain Juppé gegen eine neuerliche Demonstration aus. Die Sprecherin der Manif pour tous, die Schauspielerin Frigide Barjot, hatte bereits vor Tagen erklärt, dass sie angesichts der Gewaltdrohungen von rechtsradikalen Gleichheitsgegnerinnen und der Tatsache, dass die Polizei ihr keinen Personenschutz bei der Demonstration zusichern kann oder will, diesmal fern bleiben wird. Ein anderer Verantwortlicher der Manif pour tous, Albéric du Mont, sagte im Fernsehen, dass Frigide Barjot selbstverständlich teilnehmen werde.

Sicher teilnehmen werden Mitglieder des radikalen "französischen Frühling" und der rechtsradikalen Groupe union défense (GUD). Sie hatten bereits bei den letzten Demonstrationen versucht, Straßensperren zu durchbrechen und hatten sogar Journalist_innen und Kamerateams angegriffen.

Links: http://www.lemonde.fr/societe/article/2013/05/25/manif-pour-tous-cope-condamne-par-avance-toute-violence_3417452_3224.html
http://www.lepoint.fr/politique/paris-alain-juppe-ne-conseille-pas-de-manifester-dimanche-24-05-2013-1672085_20.php
[yagg.com]
[joemygod.blogspot.com]

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Maedchenmannschaft: Selbermach-Sonntag (26.05.2013) http://maedchenmannschaft.net/selbermach-sonntag-26-05-2013/ Sun, 26 May 2013 09:00:13 +0200 http://maedchenmannschaft.net/selbermach-sonntag-26-05-2013/ Sabine selberRegen. Regen. Regen und schon wieder eine Woche vorbei: Zeit für den Selbermach-Sonntag. Was hat euch in euren Ecken des Internets bewegt, interessiert, geärgert? Was habt ihr geschrieben? Oder welche tollen Beiträge habt ihr gelesen? Was für Termine stehen in nächster Zeit an? Hier ist Platz für all das und noch mehr.

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Missy Magazine: Team Film: Louise – Michel – Geschlechtertausch der Arbeit wegen http://missy-magazine.de/2013/05/26/team-film-louise-michel-geschlechtertausch-der-arbeit-wegen/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=team-film-louise-michel-geschlechtertausch-der-arbeit-wegen Sun, 26 May 2013 08:00:37 +0200 http://missy-magazine.de/2013/05/26/team-film-louise-michel-geschlechtertausch-der-arbeit-wegen/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=team-film-louise-michel-geschlechtertausch-der-arbeit-wegen nemi

„Die schärfste Antwort auf die Finanzkrise“ verspricht das DVD-Cover von Louise Hires a contract killer (Originaltitel: Louise -Michel) von 2008. Unter Regie von Benoît Delépine und Gustave Kervern verwandelt sich Yolande Moreau in die schrullige Fabrikarbeiterin Louise. Durch die plötzliche Schließung ihrer Textilfabrik in der Picardie finden sich Louise und ihre Arbeitskolleginnen ohne Job und mit einer kleinen Abfindung in der Dorfpizzeria ein. Was tun? Geld zusammenlegen und gemeinsam ein größeres Projekt in Angriff nehmen. Doch was soll es sein? Eine Pizzeria eröffnen? Ein Kalender mit Nacktfotos?

Nur Louises Idee stößt auf Anklang: Einen Profikiller engagieren und den Chef umbringen lassen. Und so geht’s los: Louise ruft erst erfolglos einen alten Bekannten aus ihrer Knastzeit an – doch der ist „sauber“, sprich Immobilienmakler. Da trifft Louise auf Michel (Bouli Lanners), den Wohnwagenpark-Wachmann und selbsternannten „Security Chief Manager“. Trotz Hemmungen zu töten nimmt er sich des Auftrags an. Seine Taktik: die krebskranke Cousine zum Morden überreden. Der Plan geht auf, nur getötet wurde der Falsche. Denn den Schließungsbefehl für die Firma gab angeblich der Chef vom Chef. Louise nun mit dabei, reisen sie mit dem nächsten Todkranken nach Brüssel. Wieder der Falsche … Weiter geht’s, dem Chef auf der Spur - bis Louise und Michel schließlich eine prächtige Villa auf Jersey erreichen … War es diesmal der Richtige? Oder trägt die Verantwortung für die Schließung der ChefvomChefvomChefvomChef?

So der Storyverlauf. Doch wie sieht’s mit den Geschlechterrollen aus? Es stellt sich nämlich heraus, dass Louise früher Jean-Pierre Ferrand und Michel Cathy Pinchon hiess. Um einen Job zu bekommen, haben sie ein anderes Geschlecht angenommen. Die skrupellose Louise also eigentlich ein Mann? Und der (erst) tötungsscheue Michel eine Frau? Wieso? Um die Geschlechterrollen wieder zurechtzurücken, Stereotypen zu bestätigen? Wobei die beiden solch skurrile Unikate sind, dass sie auch nicht wirklich klischiert Frau und Mann spielen. Also um Verwirrung zu stiften? In den Filmkritiken und -beschreibungen, die ich gelesen habe, wird dieser Aspekt des Geschlechtertauschs stets ausgelassen. Weil sich niemand an das heiße Eisen von Gender-Themen wagen will? Weil niemand den Durchblick hat? Den habe ich auch nicht so wirklich. Aber bei all der satirischen Kapitalismuskritik verstehe ich den Sinn darin, dass die Aussage sein soll, dass die Arbeitnehmenden sich nach den Arbeitgebenden oder eben deren Job-Angeboten zu richten haben. Denn einen Job braucht jeder kleine Fisch, um im Kapitalismus zu überleben.

Trudi

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Missy Magazine: Team Film: Gestatten, Trudi http://missy-magazine.de/2013/05/26/team-film-gestatten-trudi/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=team-film-gestatten-trudi Sun, 26 May 2013 07:51:29 +0200 http://missy-magazine.de/2013/05/26/team-film-gestatten-trudi/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=team-film-gestatten-trudi nemi

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QueerNews.at: Antidiskriminierungsgesetz für Puerto Ricos LGBT http://www.queernews.at/archives/3456 Sun, 26 May 2013 06:30:00 +0200 http://www.queernews.at/archives/3456

Eine Ergänzung des Gesetzes zum Schutz vor häuslicher Gewalt um die Elemente sexuelle Orientierung, Familienstand und Geschlechtsidentität wurde im Abgeordnetenhaus ebenfalls beschlossen, muss aber noch vom Senat bestätigt werden.

Der Aktivist Pedro Julio Serrano wies darauf hin, wie rasch die Entwicklung zu mehr Gleichberechtigung in Puerto Rico erfolgt ist: "Vor einem Jahrzehnt waren LGBT-Puertoricaner_innen aufgrund des Totalverbots noch Verbrecher_innen, heute sind wir Bürger_innen zweiter Klasse und sobald dieses Gesetz unterzeichnet ist, werden wir dem Status von Bürger_innen erster Klasse, den wir verdienen, einen Schritt näher sein. Gleichberechtigung ist unvermeidbar. Puerto Rico wird für alle sein."

Noch im Jahr 2002 hatte der Oberste Gerichtshof Puerto Ricos geurteilt, dass das Totalverbot, das männliche und weibliche homosexuelle Kontakte unter Strafe stellte, nicht verfassungswidrig sei. Ein Jahr später wurde es dann durch die Entscheidung des US Supreme Courts (Lawrence v. Texas) aufgehoben und 2005 auch formal aus dem Strafgesetzbuch gestrichen.

Links: [joemygod.blogspot.com]
[civilrights.findlaw.com]
[en.wikipedia.org]

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AVIVA-Berlin RSS-News: Ausstellung in der Galerie Funke - Ins A Kromminga: Ovartestisimilar, 05. Juni - 06. Juli 2013. Eröffnung, Samstag, 01. Juni, 19-22 Uhr http://www.aviva-berlin.de/aviva/Found.php?id=1418486 Sun, 26 May 2013 00:54:59 +0200 http://www.aviva-berlin.de/aviva/Found.php?id=1418486 Missy Magazine: Madame hat Gelüste – Künstlerinnen und das Komische http://missy-magazine.de/2013/05/25/madame-hat-geluste-kunstlerinnen-und-das-komische/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=madame-hat-geluste-kunstlerinnen-und-das-komische Sat, 25 May 2013 22:36:23 +0200 http://missy-magazine.de/2013/05/25/madame-hat-geluste-kunstlerinnen-und-das-komische/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=madame-hat-geluste-kunstlerinnen-und-das-komische Sonja Eismann über Frauen gewiehert wird, ist eine absurde Unterstellung, die leider bis heute in manch trübem Bierglas herumdümpelt. Da ist es erfreulich, dass das Bremer Paula-Modersohn-Becker Museum (das erste Museum weltweit übrigens, das einer Malerin gewidmet wurde) in einer Ausstellung breitflächig dem Komischen in der Kunst von Frauen nachspürt.

 

Birgit Jürgenssen, Ballonschuh (1976)

Der Titel „Gnadenlos – Künstlerinnen und das Komische“, der zunächst plakativ klingt, macht nach dem Betreten der Schau schnell Sinn. Dann nämlich, wenn man bzw. frau feststellt, dass das Lachen, das Künstlerinnen hier evozieren, oft im Hals stecken bleibt, wenn es um das Ausstellen stereotyper Rollenbilder, Arbeitsteilung oder schlicht sexistischer Diskriminierung geht. So sind hier immer wieder Insignien vermeintlich weiblicher Lebensbereiche zu sehen, die sich zu grotesken Infunktionalitäten morphen: Rosemarie Trockels abgeknickte Herdplatte, Birgit Jürgenssens Raubvogelschuhe oder ihre berühmte Küchenschürze, Mona Hatoums riesige Küchenreibe, Meret Oppenheims Bierglas mit Eichhörnchen-Henkel.

Die Auswahl der Künstlerinnen von Eleanor Antin über Valie Export, Sylvie Fleury, Guerilla Girls, Maria Lassnig, Yoko Ono, Martha Rosler bis zu Elaine Sturtevant u.v.a. liest und schaut sich wie eine beeindruckende Essenz eines feministischen Kunstkanons, der selten in einer solchen Konzentration vorgeführt wird. Auch die Präsentation in den Räumen des “verzauberten” worpswedischen Museumsgebäudes aus rundgezwirbelten Backsteinformationen (wenn es etwas so Essentialistisches wie eine weibliche Architektur gäbe, würde ich sie mir genauso vorstellen) ist gelungen: nicht zu viel und nicht zu wenig.

Neben (Wieder-)Entdeckungen wie der Heidelbergerin Hanna Nagel (1907-1975), die mit ihren eigenwilligen 20er-Jahre-Zeichnungen wie eine frühe Chronistin queerer Frauenfiguren wirkt oder dem Treffen mit alten Bekannten (viele der Pieces kennt die kunstinteressierte Feministin) ist das Highlight vor allem das Screening dreier Kurzfilme der Filmpionierin Alice Guy-Blaché (1873-1968), die auch schon in Missy gewürdigt wurde.

In „Madame a des envies“ (1907) rennt ein Ehemann mit Kinderwagen seiner hochschwangeren Frau hinterher, die sich nacheinander den Lolli eines kleinen Mädches, den Absinth eines Zeitungslesers, den Speck eines Bettlers und dann noch die Pfeife eines Händlers unter den Nagel reißt – um dann, deart berauscht, ihr Baby in einer Sturzgeburt auf ein Kohlblatt hinauszuploppen. Die seltene Möglichkeit, diese Filme auf einer größeren Leinwand anzusehen, sollten alle, die Gelegenheit dazu haben, unbedingt wahrnehmen.

Gnadenlos – Künstlerinnen und das Komische

Paula Modersohn-Becker Museum, Böttcherstr. 6-10, 28195 Bremen

noch bis zum 09. Juni

www.pmbm.de

 

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Missy Magazine: Team Film: Gestatten, Annie Hall http://missy-magazine.de/2013/05/25/team-film-gestatten-annie-hall/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=team-film-gestatten-annie-hall Sat, 25 May 2013 21:30:39 +0200 http://missy-magazine.de/2013/05/25/team-film-gestatten-annie-hall/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=team-film-gestatten-annie-hall nemi „Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen. Man weiß nie, was man kriegt.“ Dieses Filmzitat stammt aus „Forrest Gump“ (1994) und ich finde es ziemlich treffend. Auch vereinen sich zwei meiner Leidenschaften darin: Film und Schokolade. Neben meinem weiteren Enthusiasmus für Literatur, Musik, wunderschöne Orte dieser Welt bereisen, Skifahren und London, studiere ich an der Universität Basel Medienwissenschaften und Gender Studies im 6. Semester. Herzlichst, eure Annie Hall.

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Missy Magazine: Team Film: Los Amantes Pasajeros http://missy-magazine.de/2013/05/25/team-film-los-amantes-pasajeros/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=team-film-los-amantes-pasajeros Sat, 25 May 2013 21:29:28 +0200 http://missy-magazine.de/2013/05/25/team-film-los-amantes-pasajeros/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=team-film-los-amantes-pasajeros nemi

Doch eigentlich beginnt sie gar nicht so. Sie beginnt mit zwei SchauspielerInnen, die immer wieder in Almodóvars Filmen zu sehen sind: Penélope Cruz („Volver“) und Antonio Banderas („Mujeres al borde de un ataque de nervios“). Erstgenannte sollte das Gepäck der Passagiere zum Flugzeug bringen, während Letzterer die Bremsklötze von den Rädern des Flugzeuges entfernen sollte. Und damit beginnt die Tragik der Komödie, da durch diese technische Panne (die Bremsklötze verhindern das Einfahren der Räder) der Film seinen ungewöhnlichen Verlauf nimmt. Da das Flugzeug nicht nach Mexiko fliegen kann, kreist es in Endlosschleifen über der spanischen Stadt Toledo und wartet auf eine Möglichkeit, eine gefährliche Notlandung ausführen zu können. Damit die Passagiere nicht in Unruhe geraten, machen sich die drei schwulen Flugbegleiter Benito, Joserra und Ulloa daran, die Reisenden der Business Class zu unterhalten, sei dies mit einem flotten Tänzchen, Alkohol oder Drogen. Und so sieht sich ein Haufen bunter, frecher und kurioser Leute einer unsicheren Landung entgegenfliegen.

 

Auffällig ist, dass die Charaktere der homosexuellen Flugbegleiter sehr klischiert gezeichnet wurden. Man hat das Gefühl, als ob sie alle fünf Minuten beweisen müssten, dass sie auch wirklich homosexuell sind. Zwei andere Szenen, die eher befremdend wirken, sind, als einer der Passagiere seine Freundin mit Pillen vollstopft, um danach mit ihr Sex zu haben. Die zweite Szene, als sich eine Passagierin an einem schlafenden Passagier vergreift und sich so selbst ihre Jungfräulichkeit nimmt. Und niemanden scheint dies groß zu stören.

Davon abgesehen hat Almodóvar seine Aufgabe filmtechnisch gut gelöst, beispielsweise die durch Schlafmittel in den Hintergrund rückenden Passagiere der Economyklasse, sowie auch am Ende des Filmes bei der Landung, als er gekonnt mit Bild- und Toneffekten spielt.

 

Beim Publikum im Kino gab es viele Lacher, die vielfach durch die Darbietung der homosexuellen Flugbegleiter ausgelöst wurden, aber nach dem Film gab es auch einige kritische Stimmen, die bemerkten, der Film habe zu wenig Tiefgang.

Mein Fazit: Die Komödie ist ebenso farbenfroh wie Almodovars frühere Werke und dies merkt man nicht nur an der Innengestaltung des Flugzeuges. Ich denke jedoch, dass der Film nicht an die früheren Meisterwerke anzuknüpfen vermag.

By Annie Hall

 

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Missy Magazine: Gestatten, Team Film http://missy-magazine.de/2013/05/25/gestatten-team-film/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=gestatten-team-film Sat, 25 May 2013 21:28:28 +0200 http://missy-magazine.de/2013/05/25/gestatten-team-film/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=gestatten-team-film nemi Neue Erscheinungen und Perlen der neueren Filmgeschichte werden von unseren Bloggerinnen auf Herz und Brüste geprüft. Wie wird Geschlechtlichkeit, Körperlichkeit und Rollenverteilung heute in bewegten Bildern festgehalten? Wir peitschen euch durch Tittfield, begleiten euch auf ein Dokfilmfestival, ermöglichen euch eine Mitgliedschaft im Mile High Club und sind die Muse, die euch einen saftigen Filmkuss verpasst.

Lehnt euch zurück und genießt einen orgasmischen Flug durch die trashige und reizvolle Filmlandschaft.

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QueerNews.at: Erste Gay Pride in Kiew trotz Störversuchen friedlich verlaufen http://www.queernews.at/archives/3455 Sat, 25 May 2013 19:55:00 +0200 http://www.queernews.at/archives/3455

Störversuche von gewalttätigen Gegendemonstrant_innen konnten abgewehrt werden. Allerdings dürfte auch Glück im Spiel gewesen sein: Mitglieder der nationalistischen Swoboda-Partei kamen laut Live-Ticker in Queer.de 40 Minuten zu spät zum Start.  Im Vorjahr musste die geplante Pride-Parade in letzter Minute abgesagt werden, nachdem knapp über 100 Aktivist_innen sich am vereinbarten Treffpunkt einer zehnfachen Übermacht gewaltbereiter Gegner_innen gegenüber sahen.

Heuer untersagten die Kiewer Behörden die Pride Parade, da sie Ausschreitungen und Zusammenstöße befürchteten, stellten dann aber doch Polizeikräfte zur Verfügung, um den kleinen Demonstrationszug zu schützen. Mehr über die heutigen Pride-Paraden in Kiew und Moskau in Queer.de.

Links: [www.queer.de]   (Live-Ticker)
[www.youtube.com]   (Video von der Pride Parade in Kiew, Associated Press)
[www.pinknews.co.uk]
[joemygod.blogspot.com]
[www.munichkievqueer.org]
https://www.facebook.com/media/set/?set=a.663394360343803.1073741835.304089532940956&type=1

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L I S A : 2 - Marburg: 300 Teilnehmer_innen auf antifaschistischer und feministischer Demonstration gegen den Burschentag der Deutschen Burschenschaft http://lisa2.blogsport.de/2013/05/25/alle-infos-im-ueberblick-300-teilnehmerinnen-auf-antifaschistischer-und-feministischer-demonstration-gegen-den-burschentag-der-deutschen-burschenschaft/ Sat, 25 May 2013 19:20:00 +0200 http://lisa2.blogsport.de/2013/05/25/alle-infos-im-ueberblick-300-teilnehmerinnen-auf-antifaschistischer-und-feministischer-demonstration-gegen-den-burschentag-der-deutschen-burschenschaft/ Admin Am Abend des 24. Mai demonstrierten in Eisenach rund 300 Antifaschist_innen und Feminist_innen gegen den Burschentag der Deutschen Burschenschaft, der vom 23. - 25. Mai in der Thüringer Stadt stattfand.
„Auch wenn die TeilnehmerInnenzahl in diesem Jahr geringer ausgefallen ist als in den letzten drei Jahren, sind wir insgesamt zufrieden. Vor allem die Grußbotschaft des DGB Jugend und der Redebeitrag der Linksjugend aus Eisenach waren für uns wichtige Signale,“ so die Sprecherin des Bündnisses, Henriette Savasci. Seit Jahren sei es dem Bündnis ein Anliegen, auf eine Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Kräften in Eisenach hin zu wirken. „Obwohl wir viel positive Resonanz gekriegt haben für unsere linksradikale Demonstration, muss dahingehend noch viel mehr passieren“, so die Sprecherin weiter. Es sei wichtig, dass die zivilgesellschaftlichen Kräfte noch mehr eigene Akzente setzen und ihre Netzwerke mobilisieren können.
Weiter in der Pressemitteilung lesen

Erste Medienberichte gibts hier: linksunten.org

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Maedchenmannschaft: Schlank für den Badestrand? Ne, lieber gewisse feministische Utopien – die Blogschau http://maedchenmannschaft.net/kotzen-fuer-den-badestrand-ne-lieber-gewisse-feministische-utopien-die-blogschau/ Sat, 25 May 2013 09:25:51 +0200 http://maedchenmannschaft.net/kotzen-fuer-den-badestrand-ne-lieber-gewisse-feministische-utopien-die-blogschau/ Sabine Genderissimi: Die Blogschau

Das BMZ hat unter Dirk Niebel eine Plakat- und Internetkampagne “The Big Five” über Afrika gestartet: Nashorn, Löwe, Elefant, Büffel, Leopard. Africavenir reagierte auf das kolonialrassistische Bild mit einer PM und einem feinen Gegenentwurf.

Katrin vergleicht auf Reizende Rundungen die Bademode in Deutschland gegenüber dem Ausland. Der eklatante Unterschied sticht ins Auge.

Erst sexy gemacht, und dann einen (halben) Rückzieher. Helga schreibt auf femgeeks über die Figur Merida und den Sexismus bei(m) Disney(Film).

Mein Hals krächzt „ich möchte eine anzeige machen“ „Worum geht‘s denn? Nur so‘n Stichwort.“ Nur ein Stichwort… Stichworte sind Randnotizen. Verstummt. [im Text: V*rg*w*lt*g*ng ausgeschrieben]

Warum „Die Preziöse“ ein neuer Stern am Zeitschriftenhimmel werden kann, steht in der Blattkritik von Different Needs.

Ein Hetenmann erklärt Feminist_innen was der Sex ist und was der Feminismus da machen muss. Bei berechtigten feministischen Kritiken kontert dieStandard auf Twitter mit der Unlust „einer gewissen theoretischen strömung“ U get it?

Ryuu stellt sich einen Tag ohne Heterosexismus vor. Eine Utopie. Schön.

Paula ist neun Jahre alt und will mehr Realitäten lesen, deshalb schreibt sie einen “offen Brief an deutsche Verleger”.

Jetzt bitte kurz anschnallen: Auf femgeeks folgt der größte Linkspam aller Zeiten.

Und während ich diese Blogschau machte und den Linkspam (s.o.) durchlas, hab ich mir Zeit gelassen, weil Tea-riffic zwei Grrrl Power Soundtracks angefertigt hat. Well Done.

Für eine bessere Vernetzung der feministischen Blogosphäre listen wir jede Woche auf, was unsere Kolleg_innen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann sag uns bitte Bescheid!

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der VÄTER Blog: Väterliches Fürsorgeverhalten wird vererbt http://vaeter-und-karriere.de/blog/index.php/2013/05/24/vaterliches-fursorgeverhalten-wird-vererbt/ Fri, 24 May 2013 18:21:01 +0200 http://vaeter-und-karriere.de/blog/index.php/2013/05/24/vaterliches-fursorgeverhalten-wird-vererbt/ Hans-Georg Nelles Väterliche Fürsorge zahlt sich aus – generationsübergreifend. Mäuse, die als Jungtiere von ihren Vätern liebevoll umsorgt werden, werden später auch selbst fürsorgliche Väter.

Eine US-amerikanische Studie zeigt, dass Väter ähnlich wie Mütter das spätere Verhalten ihres Nachwuchses beeinflussen. Wie im Fachblatt “Proceedings of the Royal Society B: Biological Sciences” beschrieben, sei das Verhalten nicht direkt in den Genen festgeschrieben. Allerdings verändere es das Erbgut auf eine Weise, die ähnlich wie Gene an die Nachkommen weitergereicht werden könne.

Erin Gleason und Catherin Marler von der University of Wisconsin-Madison hatten das Verhalten der Mäuse-Väter experimentell verändert, indem sie einen Teil von ihnen nach der Geburt des Nachwuchses kastrierten. Dadurch sinkt der Testosteron-Spiegel der Väter und genau dieses Hormon steuert das fürsorgliche Verhalten maßgeblich. Dies bestätigten die anschließenden Beobachtungen der Forscher: Sie sahen, dass die kastrierten Väter ihre Kinder deutlich weniger umsorgten als die Vergleichsmäuse, die nur zum Schein operiert wurden. Sie kuschelten sich zum Beispiel seltener an die Kleinen und widmeten sich auch seltener der Fellpflege.

Das eigentliche Ergebnis ihrer Studie brachte der zweite Teil der Studie: Die Wissenschaftler stellten fest, dass die Söhne dieses nachlässigere Verhalten später auch bei ihrem eigenen Nachwuchs zeigten. Sie kümmerten sich weniger um ihre Kinder, wenn die Mutter abwesend war. Sie packten die Kleinen auch deutlich häufiger am Nacken und trugen sie im Käfig von einem Ort zum anderen. Früheren Studien zufolge gilt dieses Verhalten bei Mäusen als eher rau und scheint den Nachwuchs später aggressiver werden zu lassen. Umgekehrt waren Mäuse, die von einem nicht kastrierten – also fürsorglichen – Vater aufgezogen worden waren, später selbst fürsorglicher.

Die Forscher schreiben, dass das väterliche Verhalten auf epigenetischem Weg an den Nachwuchs weitergereicht werde. Die Epigenetik umschreibt Veränderungen des Erbgutes, die nicht direkt die Sequenz der DNA umfassen. Stattdessen wird die Aktivität bestimmter Gene verändert, indem das Erbgut chemisch modifiziert wird. Forscher glauben heute, dass auf diesem epigenetischen Weg Umwelteinflüsse das Erbgut verändern und damit auch nachfolgende Generationen beeinflussen.

Quelle

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AVIVA-Berlin RSS-News: Teresa Forcades - Wir müssen es selbst in die Hand nehmen. Vortrag am 25. Mai im Jacob-Wilhelm-Grimm-Zentrum http://www.aviva-berlin.de/aviva/Found.php?id=1418483 Fri, 24 May 2013 17:54:24 +0200 http://www.aviva-berlin.de/aviva/Found.php?id=1418483 AVIVA-Berlin RSS-News: Sylvia Plath - Die Glasglocke. Neuauflage mit einem Vorwort von Alissa Walser. Verlosung http://www.aviva-berlin.de/aviva/Found.php?id=1418484 Fri, 24 May 2013 17:54:24 +0200 http://www.aviva-berlin.de/aviva/Found.php?id=1418484 AVIVA-Berlin RSS-News: Caro Suerkemper erhält den Marianne Werefkin-Preis 2013 - Ausstellung in der Galerie Pankow http://www.aviva-berlin.de/aviva/Found.php?id=1418485 Fri, 24 May 2013 17:54:24 +0200 http://www.aviva-berlin.de/aviva/Found.php?id=1418485 AVIVA-Berlin RSS-News: Alles hat seine Zeit. Rituale gegen das Vergessen. Herausgegeben von Felicitas Heimann-Jelinek und Bernhard Purin http://www.aviva-berlin.de/aviva/Found.php?id=1418480 Fri, 24 May 2013 17:54:24 +0200 http://www.aviva-berlin.de/aviva/Found.php?id=1418480 AVIVA-Berlin RSS-News: Seit Jahrzehnten unbeugsam im Dienst der Literatur - Antje Kunstmann ist BücherFrau des Jahres 2013 http://www.aviva-berlin.de/aviva/Found.php?id=1418479 Fri, 24 May 2013 17:54:24 +0200 http://www.aviva-berlin.de/aviva/Found.php?id=1418479 AVIVA-Berlin RSS-News: Neue Subrubrik Lokale Geschichte_n http://www.aviva-berlin.de/aviva/Found.php?id=1430011377 Fri, 24 May 2013 17:54:24 +0200 http://www.aviva-berlin.de/aviva/Found.php?id=1430011377 AVIVA-Berlin RSS-News: Sabine von Breunig - Geisterstadt. Sperrzone Wünsdorf http://www.aviva-berlin.de/aviva/Found.php?id=1418481 Fri, 24 May 2013 17:54:24 +0200 http://www.aviva-berlin.de/aviva/Found.php?id=1418481 AVIVA-Berlin RSS-News: Zaz - Recto Verso http://www.aviva-berlin.de/aviva/Found.php?id=1418482 Fri, 24 May 2013 17:54:24 +0200 http://www.aviva-berlin.de/aviva/Found.php?id=1418482 dieStandard.at: Lesben und Schwule - Rechtsradikale PariserInnen formieren sich gegen Lesben und Schwule http://diestandard.at/1369361589143/Rechtsradikale-PariserInnen-formieren-sich-gegen-Lesben-und-Schwule Fri, 24 May 2013 17:03:43 +0200 http://diestandard.at/1369361589143/Rechtsradikale-PariserInnen-formieren-sich-gegen-Lesben-und-Schwule dieStandard.at: Politik - Kiew: EU-Kommission kritisiert Verbot der Regenbogenparade http://diestandard.at/1369361504089/Kiew-EU-Kommission-kritisiert-Verbot-der-Regenbogenparade Fri, 24 May 2013 15:11:00 +0200 http://diestandard.at/1369361504089/Kiew-EU-Kommission-kritisiert-Verbot-der-Regenbogenparade frauen mädchen transgender abend: fmt*-abend im mai http://fmt.blogsport.de/2013/05/24/fmt-abend-im-mai/ Fri, 24 May 2013 14:03:48 +0200 http://fmt.blogsport.de/2013/05/24/fmt-abend-im-mai/ Administrator ... Kaffee bei mir?: YouTube & Vimeo: Web-Video ist das neue Lagerfeuer https://opalkatze.wordpress.com/2013/05/24/youtube-vimeo-web-video-ist-das-neue-lagerfeuer/ Fri, 24 May 2013 14:02:43 +0200 https://opalkatze.wordpress.com/2013/05/24/youtube-vimeo-web-video-ist-das-neue-lagerfeuer/ opalkatze ]]> dieStandard.at: Männer-Bekenntnisse - Colin Firth ist stolz auf seine kluge Frau http://diestandard.at/1369361553344/Colin-Firth-ist-stolz-auf-seine-kluge-Frau Fri, 24 May 2013 13:49:15 +0200 http://diestandard.at/1369361553344/Colin-Firth-ist-stolz-auf-seine-kluge-Frau Der britische Schauspieler pflegt seine Beziehung trotz vollen Terminplans und ist glücklich ]]> dieStandard.at: Frauenmuseum Hittisau - Europäerinnen, die Männer schachmatt setzen http://diestandard.at/1369361524677/Europaeerinnen-die-Maenner-schachmatt-setzen Fri, 24 May 2013 12:35:00 +0200 http://diestandard.at/1369361524677/Europaeerinnen-die-Maenner-schachmatt-setzen Am Sonntag wird die Fotografie-Ausstellung "Europäerinnen" von Bettina Flitner im Frauenmuseum Hittisau eröffnet ]]> dieStandard.at: Boy Scouts of America - Lesben und Schwule ab 2014 bei den Pfadfindern http://diestandard.at/1369361491048/Homosexuelle-duerfen-ab-2014-zu-den-US-Pfadfindern Fri, 24 May 2013 10:30:00 +0200 http://diestandard.at/1369361491048/Homosexuelle-duerfen-ab-2014-zu-den-US-Pfadfindern Gilt allerdings nur für jugendliche Mitglieder - Monatelanger Streit vorerst beendet ]]> MINT-News: Die TU Chemnitz tritt als erste Hochschule in Sachsen dem Nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen - "Komm, mach MINT" bei http://www.komm-mach-mint.de/MINT-News/Paktbeitritt-MINT-TU-Chemnitz Fri, 24 May 2013 09:56:18 +0200 http://www.komm-mach-mint.de/MINT-News/Paktbeitritt-MINT-TU-Chemnitz Heute tritt die TU Chemnitz mit der Unterzeichnung eines Memorandums dem Nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen - "Komm, mach MINT" bei. Sie ist damit die erste Hochschule in Sachsen, die sich an dieser Initiative der Bundesregierung beteiligt. "Komm, mach MINT." führt die Kompetenz von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Sozialpartnern und Medien zusammen, um das Bild der MINT-Berufe in der Gesellschaft zu verändern. Die Abkürzung MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Der Pakt wurde 2008 auf Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung mit dem Ziel gestartet, junge Frauen für naturwissenschaftliche und technische Studiengänge zu begeistern sowie Hochschulabsolventinnen für Berufskarrieren in Wirtschaft und Wissenschaft zu gewinnen. Mehr als 130 Partner beteiligen sich aktuell mit Aktivitäten und Maßnahmen, zum Beispiel zur Studien- und Berufsorientierung junger Frauen.

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dieStandard.at: Parlament - Nationalrat novelliert Gleichbehandlungsgesetz http://diestandard.at/1369361502041/Nationalrat-novelliert-Gleichbehandlungsgesetz Fri, 24 May 2013 09:43:00 +0200 http://diestandard.at/1369361502041/Nationalrat-novelliert-Gleichbehandlungsgesetz Maedchenmannschaft: Lass meinen fetten Körper in Ruhe! http://maedchenmannschaft.net/lass-meinen-fetten-koerper-in-ruhe/ Fri, 24 May 2013 09:00:49 +0200 http://maedchenmannschaft.net/lass-meinen-fetten-koerper-in-ruhe/ Anna-Sarah Dieser Text ist eine Übersetzung des Blogposts Back Off My Fat Body“, der kürzlich bei Dances with Fat erschienen ist. Wir danken der Autorin für die Erlaubnis zur Zweitverwertung! Ragen wollte immer eine fette Tänzerin sein und fand heraus, dass sie dazu erstmal Fat Activist werden musste. Jetzt tanzt sie nicht nur, sondern spricht und schreibt auch in Vollzeit über Selbstwertschätzung, Körperbilder und Gesundheit in jeder Größer und freut sich auf eine Welt, in der wir erkannt haben, dass jeder Körper großartig ist.

Eine Anmerkung zum Adjektiv “fett”: Das Wort wird in der Fat-Acceptance-Bewegung als Selbstbezeichnung und politischer Begriff verwendet - eine objektive Beschreibung dafür, was “dick” oder “dünn” ist, gibt es nicht.

Bild: Substantia Jones für adipositivity.com

Jeden Tag vernehme ich Botschaften aus der Gesellschaft über meinen fetten Körper. Mir wird mitgeteilt, dass er ein Zeichen moralischen Versagens ist, ein Zeichen von Faulheit, er ist unzulänglich, unattraktiv, bla bla bla – die negativen Botschaften kommen unablässig und sind allgegenwärtig.

Lange Zeit war ich dermaßen entschlossen meinen Körper dafür zu hassen, dem kulturellen Standard von Schönheit nicht zu genügen, dass ich ihn niemals wertschätzte für das, was er tat. Anstatt diesen fantastischen Körper zu verteidigen, der mir ermöglicht, all das zu tun, was ich jeden Tag, jeden Augenblick tue, fiel ich ein in den Chor der Missbilligung. Ich verriet meinen eigenen Körper, um einer willkürlichen Klischeevorstellung von Schönheit anzuhängen, versehen mit einem Quäntchen missgünstiger Billigung, das bestimmt war von meiner permanenten Selbstabwertung, so dass meine Kritiker_innen sich gar nicht erst darum kümmern mussten das zu tun.

Wenn ich eines gelernt habe auf meiner Reise weg von Selbsthass, gestörtem Essverhalten und zwanghafter sportlicher Betätigung, dann ist es, dass mein Körper nicht weniger verdient als meine bedingungslose Liebe und lautstarke Unterstützung. Deshalb sage ich allen, die meinen, mein Körper sei irgendetwas anderes als großartig:

Mein fetter Körper ist viel zu wertvoll, als dass er wie ein gebrauchtes Auto behandelt werden sollte, dessen Wert durch die eine oder andere Verschleißerscheinung reduziert ist. Er ist viel zu erstaunlich, um eine Metapher zu sein oder ein politisches Statement. Er ist viel zu komplex, um nach demselben Prinzip betrieben zu werden wie ein Rasenmäher. Er ist viel zu tiefgründig, um auf ein Verhältnis zwischen Gewicht und Größe reduziert zu werden. Und er ist viel zu großartig, um von irgendjemandem verurteilt zu werden.

Mein fetter Körper ist kein Abbild meines Versagens, meiner Sünden oder meiner Fehler. Mein fetter Körper ist kein Gradmesser für meinen Gesundheitszustand oder meine Fitness. Mein fetter Körper steht nicht zur Diskussion, öffentlichen Debatte oder Beurteilung. Mein fetter Körper ist kein Zeichen dafür, dass ich Hilfe brauche oder Hinweise benötige, um Entscheidungen über mein Leben oder meine Gesundheit zu treffen. Mein fetter Körper ist mein ständiger Begleiter, der mir dabei hilft, all das zu tun, was ich tagtäglich und jede Sekunde tue, und er verdient Respekt und Bewunderung.

Wenn du dich nicht in der Lage siehst, meinen Körper wertzuschätzen und ihm mit Respekt und Bewunderung zu begegnen, dann ist das dein Defizit, nicht meines; arbeite daran oder lass es bleiben, aber mich kümmert es nicht. Ebenso wenig bin ich interessiert daran, deine Meinung zu diesem Thema zu hören, also wenn du mit mir zusammen sein möchtest, bist du zu 100% verantwortlich dafür, zu tun was nötig ist, um diese Gedanken für dich zu behalten. Wenn du dazu nicht imstande bist, werde ich aufhören Zeit mit dir zu verbringen – ich verbringe meine Zeit mit Menschen, die mich angemessen behandeln.

Ich werde meinen wunderschönen fetten Körper handhaben wie eine Waffe. Ich werde ihn lieben, ich werde für ihn sorgen, ich werde ihn bewegen, ich werde ihn in der Öffentlichkeit zeigen, ich werde meinen Körper heftigst verteidigen gegen alle, die ihn als irgendetwas anderes einstufen wollen als großartig. Du bist gewarnt – lass mich gefälligst in Frieden.

flattr this!

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dieStandard.at: Wochenplanerin - Difference vs. Equality http://diestandard.at/1363711861901/Wochenplanerin-Frauen-Events-Veranstaltungen Fri, 24 May 2013 07:00:00 +0200 http://diestandard.at/1363711861901/Wochenplanerin-Frauen-Events-Veranstaltungen Schulden im Kino, Transgender im Iran, Intersexualität im ega, Andrea Sawatzky im Rabenhof, Gender in Afrika, Soli-Party im FrauenCafé, Workshop in der Frauenhetz und Open House im Frauenzimmer ]]> Zwischengeschlecht.info: Deutsche Ges. f. Gynäkologie 1933: Intersex-Genitalamputation "geradezu prädestiniert für quantitative Bestimmungen der sog. 'weiblichen' und 'männlichen' Sexualhormone" (Hans Naujoks) http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2013/05/24/Gynaekologie-1933-Intersex-Genitalamputation-geradezu-pradestiniert-Sexualhormone Fri, 24 May 2013 00:00:00 +0200 http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2013/05/24/Gynaekologie-1933-Intersex-Genitalamputation-geradezu-pradestiniert-Sexualhormone seelenlos FrançaisEnglishVerein Zwischengeschlecht.orgSpendenMitglied werdenAktivitäten

Ohne Aufarbeitung, Keine Aussöhnung

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Ein Jahr bevor Prof. Dr. Hans Christian Naujoks (1892-1959, DGGG-Präsident 1951) in Köln zum ordentlicher Professor aufstieg, stellte er in Berlin an der 23. Jahresversammlung der "Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie" (die heutige DGGG) vom 11.-14. Oktober 1933 einmal mehr seinen sensationellen Fall "Über echte Zwitterbildung beim Menschen und ihre therapeutische Beeinflussung" ("Zeitschrift für Geburtshülfe und Gynäkologie" Nr. 109/2 1934, S. 135-161 >>> PDF 5 MB) vor.

Die Zuhörer waren angetan; Kollege Siebke aus Kiel fasste in der Diskussion zusammen:

"Der von Herrn Naujoks so sorgfältig beobachtete und erfolgreich operierte Fall erschien geradezu prädestiniert für quantitative Bestimmungen der sog. „weiblichen“ und „männlichen“ Sexualhormone: ein Zwitter, der bei ausgesprochen weiblicher Psyche zunächst eine männliche und eine weibliche Gonade hatte, dem später die männliche Gonade entfernt wurde, und der schließlich nach Follikelhormontherapie sogar noch eine Menstruation zeigte!" ("Archiv für Gynäkologie" Nr. 1156/1-2, 1934, S. 11-99, hier S. 99 >>> PDF 3 MB)

Da haben wir's mal wieder: Intersex-Genitalverstümmelungen als Treibstoff für "wissenschaftlichen Fortschritt und Karriere" – sogar "echten" Hermaphrodit ganz elegant und spurlos aus der Welt geschafft – Tausendsassa Prof. Dr. Naujoks in bester Gesellschaft: von James Marion Sims über Josef Mengele bis John Money, EuroD$D, Judith Butler usw.

>>> NS-Diagnose "Intersexuelle Konstitution"
>>> Intersex-Genitalverstümmelungen – eine Genealogie der TäterInnen
>>> Dokumentation "Intersex Genital Mutilations" (PDF, 2.4 MB) [ TRIGGER!!! ]
>>> Köln 1949-66: Zwitter für Forschung von "Kindereuthanasie"-Prof. verstümmelt u. seziert

>>> Zwangsoperierte Zwitter über sich selbst und ihr Leben
>>> Intersex-Genitalverstümmelungen: Typische Diagnosen und Eingriffe
>>> 150 Jahre Menschenversuche ohne Ethik und Gewissen

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Das Ende des Sex: biologisches Geschlecht ist gemacht: NS-Diagnose „Intersexualität“ – wichtige Anregung auf Zwischengeschlecht.org http://DasEndeDesSex.blogsport.de/2013/05/23/ns-diagnose-intersexualitaet-wichtige-anregung-auf-zwischengeschlecht-org/ Thu, 23 May 2013 18:43:53 +0200 http://DasEndeDesSex.blogsport.de/2013/05/23/ns-diagnose-intersexualitaet-wichtige-anregung-auf-zwischengeschlecht-org/ Administrator Zwischengeschlecht.org hat sehr wichtig und richtig darauf hingewiesen, dass bezüglich der Behandlung von intergeschlechtlichen Menschen in der Nazi-Zeit bisher nicht geforscht wurde (Beitrag hier). Aus dem Blick blieb dabei auch, wie Mediziner und Medizinerinnen, die in der Nazi-Zeit Karriere gemacht hatten, diese oft nach 1945 fortsetzen konnten - selbst dann wenn sie direkt in Menschenversuche in Konzentrationslagern verstrickt waren oder in ihren Forschungen direkt von solchen Menschenversuchen profitierten. Zwischengeschlecht.org liefert dankenswerter Weise erste gute Ansätze - gerade auch Namen, auf die ein weiterer Blick lohnt, um tatsächlich den Anteil von ganz konkreten Medizinern und Medizinerinnen an Menschenversuchen in den Blick bekommen und die Biographien aufarbeiten zu können. Auch nach 1945 nahmen einige Medizinerinnen und Mediziner nicht nur schwere Komplikationen bei Geschlechtszuweisungen in Kauf, sondern auch häufige Todesfälle - direkt aufgrund von Infektionen und weiteren Komplikationen der Eingriffe oder solche durch Suizid, weil Menschen die Behandlungen nicht ertrugen. Wissenschaftliche Aufarbeitungen sind dringend nötig - vielen Dank Zwischengeschlecht.org und weitere Beteiligte für die ersten Recherchen!

(Das vielfach NS-Karrieren weitergingen und wie auch Menschenversuche stattfanden, lässt sich auch bzgl. Homosexualität zeigen: Hier wurden bspw. in der BRD der 1960er und 70er Jahre so genannte „stereotaktische Gehirnoperationen“ durchgeführt (vgl. dazu im Buch „Biologie & Homosexualität“) - auch hier stehen die Aufarbeitungen weitgehend noch aus, gibt es bspw. zu dem Göttinger Protagonisten Fritz Roeder noch keine Biographie.)

In diesem Sinne: Wer ein Thema für eine Diplom- oder Doktorarbeit sucht: Hier ist es dringend. Zumindest rückblickend könnte so eine Entnazifizierung von Wissenschaft betrieben werden.

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Das Ende des Sex: biologisches Geschlecht ist gemacht: Neue Rezensionen des Buches „Biologie & Homosexualität: Theorie und Anwendung im gesellschaftlichen Kontext“ http://DasEndeDesSex.blogsport.de/2013/05/23/neue-rezensionen-des-buches-biologie-homosexualitaet-theorie-und-anwendung-im-gesellschaftlichen-kontext/ Thu, 23 May 2013 18:23:38 +0200 http://DasEndeDesSex.blogsport.de/2013/05/23/neue-rezensionen-des-buches-biologie-homosexualitaet-theorie-und-anwendung-im-gesellschaftlichen-kontext/ Administrator Es sind einige neue Rezensionen des Buches „Biologie & Homosexualität“ erschienen - hier kurze Auszüge:

Ulrike Kümel rezensierte „Biologie & Homosexualität“ auf Queer.de und schreibt unter anderem: „In seinem Band ‚Biologie & Homosexualität‘ beschäftigt sich Heinz-Jürgen Voß mit der noch immer ergebnislosen Forschung nach der ‚Ursache‘ der gleichgeschlechtlichen Liebe. [… Das Buch] bietet für Wissenschaftler_innen eine gute Arbeitshilfe. Es ist dennoch für interessierte Laien leicht verständlich, weil es gut gegliedert und lesbar geschrieben ist; zudem befindet sich am Ende eine ‚zusammenfassende Darstellung der zentralen Studien zur Biologie männlicher (und weiblicher) Homosexualität‘.“ Queer.de, hier online;

Gundula Hase schreibt in ihrer Buchempfehlung auf Die andere Welt: „Heinz-Jürgen Voß […] stellt heraus, dass Homosexualität historisch ein neues Konstrukt ist - Jahrtausende lang dachten Menschen weder heteronormativ noch zweigeschlechtlich, so dass keine Bedarf an der Erfindung einer homosexuellen Identität bestand. Es ist ein kleines und sehr kompakt geschriebenes Buch.“ Die andere Welt, hier online;

Zoltan Carnowasch schreibt als Rezension bei Amazon unter anderem: „Außergewöhnlich gut wird in diesem schmalen Band das ganze (populär-)wissenschaftliche Geschwafel rund um die Ursachen von Homosexualität hinterfragt, kritisiert und enttarnt.“ Und Gebirgsziege schließt an gleichem Ort an: „Das Büchlein ist zwar klein, gibt aber den aus meiner Sicht bislang fundiertesten Einblick in die biologischen Forschungen zu Homosexualität. Und es zeigt auch immer wieder, wie aus den Forschungsergebnissen medizinische Versuche abgeleitet wurden: Menschen wurden noch in der Bundesrepublik in Zwangssituation dazu genötigt, Eingriffe am Gehirn vornehmen zu lassen!“

Eine Übersicht über die bisher erschienenen Besprechungen findet sich hier.
Informationen zum Buch finden sich hier.

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dieStandard.at: Aktivistinnen - Spanien: Nackt-Protest gegen Stierkämpfe als Kulturerbe http://diestandard.at/1369264145130/Spanien-Nackt-Protest-gegen-Stierkaempfe-als-Kulturerbe Thu, 23 May 2013 18:05:00 +0200 http://diestandard.at/1369264145130/Spanien-Nackt-Protest-gegen-Stierkaempfe-als-Kulturerbe Unterschriftensammlung gegen die Pläne der konservativen Regierung die Corridas zum nationalen Kulturerbe zu erklären ]]> dieStandard.at: Zitrone - Keine Kohle - keine Ladies? http://diestandard.at/1369264140963/Keine-Kohle--keine-Ladies Thu, 23 May 2013 17:38:00 +0200 http://diestandard.at/1369264140963/Keine-Kohle--keine-Ladies Die Firma "Afro Coffee" wirbt mit Bikini, Afrolook und sexistischen Sprüchen von vorgestern - Zitrone für "No Money no Ladies" und mehr ]]> dieStandard.at: Wiedereinstieg - Heinisch-Hosek will an mehreren Schrauben drehen http://diestandard.at/1369264132080/Wiedereinstiegsmonitoring-laesst-Debatte-wiederaufleben Thu, 23 May 2013 16:41:00 +0200 http://diestandard.at/1369264132080/Wiedereinstiegsmonitoring-laesst-Debatte-wiederaufleben Die AK-Studie über Wiedereinstiegsprobleme nach der Karenz zieht eine politische Diskussion entlang bekannter Parteilinien nach sich ]]> ... Kaffee bei mir?: #CCC launcht #DocPatch: Entdecke unsere Verfassung! https://opalkatze.wordpress.com/2013/05/23/ccc-launcht-docpatch-entdecke-unsere-verfassung/ Thu, 23 May 2013 15:39:17 +0200 https://opalkatze.wordpress.com/2013/05/23/ccc-launcht-docpatch-entdecke-unsere-verfassung/ opalkatze ]]> Karnele - Blog von Nele Tabler und HAIGE - karnele - Blog von Nele Tabler und HAIGE: Autsch, auweia http://www.karnele.de/autsch-auweia/ Thu, 23 May 2013 14:40:15 +0200 http://www.karnele.de/autsch-auweia/ Nele Tabler dieStandard.at: Werbewatchgroup Wien - Neue App: Mobiler gegen sexistische Werbung http://diestandard.at/1369264076759/Neue-App-Mobiler-gegen-sexistische-Werbung Thu, 23 May 2013 13:26:00 +0200 http://diestandard.at/1369264076759/Neue-App-Mobiler-gegen-sexistische-Werbung MINT-News: Universität Bremen lädt zu Sommeruniversitäten für Frauen in den Ingenieurwissenschaften und der Informatik! http://www.komm-mach-mint.de/MINT-News/Uni-Bremen-Sommeruni Thu, 23 May 2013 12:43:16 +0200 http://www.komm-mach-mint.de/MINT-News/Uni-Bremen-Sommeruni Das Angebot der beiden Sommeruniversitäten, die 5. internationale Ingenieurinnen-Sommeruni und das 16. internationale Sommerstudium Informatica Feminale, richtet sich an Studentinnen aller Hochschularten und aller Fächer sowie an Weiterbildung interessierte Frauen. Die Sommeruniversitäten umfassen 60 Kurse mit Fachinhalten der Ingenieurwissenschaften und der Informatik vom Studieneinstieg über Grundlagen bis zu Spezialthemen. Workshops zu Beruf und Karriere runden das Programm ab.

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MINT-News: Alles über Web-Technologien lernen: Kostenloser Online-Kurs bei openHPI.de http://www.komm-mach-mint.de/MINT-News/Kostenloser-Online-Kurs-bei-openHPI.de Thu, 23 May 2013 12:31:09 +0200 http://www.komm-mach-mint.de/MINT-News/Kostenloser-Online-Kurs-bei-openHPI.de Einen kostenlosen offenen Onlinekurs zu den Technologien des World Wide Web bietet das Hasso-Plattner-Institut (HPI) ab Montag, 3. Juni 2013, an. Alle Interessierten – vor allem auch Schülerinnen und Schüler – können sich dafür auf openHPI.de, der Internet-Bildungsplattform des Instituts, anmelden.

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dieStandard.at: AK-Studie - Erwerbstätigkeit: Lange Unterbrechungen, weniger Geld http://diestandard.at/1363711817124/Erwerbstaetigkeit-von-Frauen-Lange-Unterbrechungen-weniger-Geld Thu, 23 May 2013 10:15:00 +0200 http://diestandard.at/1363711817124/Erwerbstaetigkeit-von-Frauen-Lange-Unterbrechungen-weniger-Geld "Wiedereinstiegsmonitoring": Erwerbsunterbrechungen bringen Einkommensnachteile, die bis in die Pension wirken ]]> Maedchenmannschaft: #Aufschrei Revisited http://maedchenmannschaft.net/aufschrei-revisited/ Thu, 23 May 2013 09:10:18 +0200 http://maedchenmannschaft.net/aufschrei-revisited/ der Mädchenmannschaft Am Montag fand die vom Missy Magazine initiierte Diskussionsrunde zu #Aufschrei statt: “There is more to sexism than meets the eye“. Explizit sollten an diesem Abend Perspektiven Raum bekommen, die in der #Aufschrei-Debatte zu kurz gekommen sind, im Sinne von: Sexismus kann nie getrennt von anderen Unterdrückungen betrachtet werden und existiert immer in Verbindung mit z.B. Rassismus, Heteronormativität und Lookism. Eingeladen wurden Nana Adusei-Poku (Theoretikerin der Visual Culture & Postcolonial Studies), Angela McRobbie (Kulturtheoretikerin), Jasmin Mittag (Gründerin „Wer braucht Feminismus?“), Sookee (queere Rapperin) und Anne Wizorek (#aufschrei), moderiert hat Sonja Eismann (Missy Magazine-Herausgeberin).

Neugier, auch wie es nun nach #Aufschrei weitergehen kann, lockte die Besucher_innen ins Berliner Hau-Theater. Dieses war bis auf den letzten Platz ausverkauft. Vor dem Eingang gab es einige enttäuschte Gesichter, die keine Karte mehr ergattern konnten. Keine Frage: Es schien einer dieser feministischen ‘places-to-be’ zu sein an diesem Montagabend.

Angela McRobbie eröffnete die Veranstaltung mit ihrer Keynote. Sie beschrieb bilderreich, wie Sexismus durch krasse Schönheitsideale am Leben erhalten bleibt. Und wie sehr ein “ironischer” auf neoliberalen Logiken aufbauender Sexismus in den letzten Jahren boomte, einer der von Medienleuten zwar durchschaut, aber trotzdem gerne z.B. in der Werbung herangezogen wird - getreu dem Motto: anything goes. McRobbie wies auch auf neue Formen des Antifeminismus hin, die sich insbesondere durch Medien, Popkultur und die Zivilgesellschaft zeigen. Sie nannte populäre Aussagen wie etwa “Der Feminismus geht zu weit”, “das Ende des Mannes” und “die schlechten Leistungen der Jungs”, um feministische Forderungen zu entkräften. Weiter sprach sie von drei Aspekten, die Herausforderungen für heutige feministische Politik darstellen: 1.) Das durch Konsumkultur ständig aufrecht erhaltene, gewaltvolle “Gefangensein” im eigenen Körper bei gleichzeitiger Anrufung, nicht mehr das Opfer zu sein (oder sein zu wollen); 2.) der Aufschwung eines so genannten corporate feminism, der auf individuelle Erfolgsstories setzt und Misserfolge privatisiert (siehe: Sheryl Sandberg’s Buch “Lean In”, 2013) und 3.) die damit einhergehende Dethematisierung von sozialen Ungleichheiten und dem (meritokratischem) Mythos von weiblichem Erfolg allein durch Leistung.

Eine Frage aber drängte sich nach dem Vortrag auf: Warum wurde gerade diese Perspektive als Keynote gewählt? McRobbies Beitrag kritisierte zwar konsequent einen neoliberalen Individual-Feminismus, der sich perfekt in den Kapitalismus einbettet, liess aber an anderen Stellen Intersektionalität vermissen. Immer wieder machte sie eine Dichotomie zwischen “jungen Feminist_innen” und “alten Feminist_innen” auf - eine Perspektive, die gerade unterschiedliche Positionen unsichtbar macht. Zudem zielte McRobbies Kritik sehr auf die Sozialen Netzwerke ab, allen voran Facebook. Es fehlte aber eine differenzierte Betrachtung auch der Chancen dieser Medien, eben gerade für (feministischen) Aktivismus. Immerhin stand an diesem Tag die #Aufschrei-Aktion im Mittelpunkt, die ohne das soziale Netzwerk Twitter nicht hätte geschehen können.

Nach einer zehnmütigen Lufthol-Pause ging es mit der Podiumsdiskussion weiter. Wichtige Fragen an diesem Abend waren: Was ist von der #Aufschrei-Debatte übriggeblieben? Lag es an der Komplexitätsreduktion der Mainstreammedien, dass Sexismus häufig isoliert betrachtet und eindimensional auf “Männer vs. Frauen” runtergebrochen wurde oder fehlten feministische Inputs zu komplexer Sexismuskritik und Mehrfachdiskriminierung? Nana Adusei-Poku stellte gleich zu Anfang fest: “Intersektionalität war in der #Aufschrei-Debatte nicht wirklich vorhanden.” Anne Wizorek, die sich den Twitter-Hashtag zu #Aufschrei ausgedacht hatte, sieht den Fehler bei den Mainstream-Medien, denn die Aktion selbst sei vielfältiger gewesen, betonte sie. Angesprochen auf die Ironie, dass gerade sie das Gesicht dieses in den Massenmedien behandelten Feminismus wurde, beantwortete sie mit dem Verweis, dass die Mainstream-Medien die vielen Feminist_innen nicht sehen würde, die jeden Tag feministisch arbeiten. Es sei wie Alice Schwarzer reloaded.

Dass sich Sexismus auch im Gewand von rassistischen Stereotypen wie etwa der Exotisierung von schwarzen Frauen*/ of Color, Klassismus und heteronormativen Lebensweisen zeigt, wurde von Adusei-Poku angedeutet, indem sie auf die unterschiedliche Rezeption und Symboliken von Schwarzen und weißen Körpern einging. Dies wurde im Laufe der Podiumsdiskussion mit der Analyse zu #Aufschrei leider nicht verknüpft.

Gerade hier böten sich (selbst-)kritische Fragen an: Welche Unterdrückungserfahrungen wurden von den #Aufschrei-Aktivist_innen in ihren Tweets thematisiert, wieso bedurfte es überhaupt eines Extra-Hashtags für #queeraufschrei (der Erfahrungen unabhängig vom offiziellen #Aufschrei-Hashtag sammelte), wer kam zu Wort in massenmedialen Erzählungen zu #Aufschrei, wer saß auf Podien, in den Talkshows und gab Interviews? Über welche Erfahrungen wurde dann gesprochen, welche fielen hinten runter? Im Zuge von #Aufschrei wurde in letzter Zeit und auch auf der Podiumsdiskussion von Kompromissen gesprochen, die gemacht werden müssten, um den sexistischen Alltag zu beschreiben, so dass es auch nicht “zu kompliziert” werde (siehe O-Töne in der Berliner Zeitung von Anne Wizorek).

Statt weiter auf diese Problematiken einzugehen, war die erste Publikumsfrage eine, die oft in der “Sexismusdebatte” ™ gestellt wird: “Was kann getan werden, damit sich auch Männer für Feminismus interessieren?” Anne Wizorek resümierte, dass durch #Aufschrei Männer auch ein Bildungsangebot erhielten und viele dadurch erkannt hätten, dass Sexismus nach wie vor relevant sei. Adusei-Poku sah in der Fragestellung ein heteronormatives Moment. Denn genau darin liegen ihrer Meinung nach auch die Fallstricke der aktuellen #Aufschrei-Debatte, da sie zwar auf ein gesellschaftliches Problem hinweisen, aber auch selbst ein “Mann-Frau” Bild erzeugen und bestätigen. Die Mehrdimensionalität von Sexismus, die Adusei-Poku als “vielköpfige Hydra” bezeichnete, könne so nicht gut transportiert werden.

Dass ein Mitdenken von verschiedenen Machtverhältnissen schwierig sein kann, wenn mensch von ihnen nicht betroffen ist, ist nachvollziehbar. Aber letztendlich geht damit auch eine Nichtthematisierung bzw. ein Nichtmitdenken von Mehrfachdiskriminierung zu Lasten der Betroffenen einher. Solche Aspekte sprach die Moderatorin Sonja Eismann auf der Podiumsdiskussion an, sie wurden aber oftmals nicht weiterverfolgt bzw. zu einem Problem der Mainstreammedien gemacht. Dieser Punkt sollte allerdings eine zentrale Frage in der Auswertung der #Aufschrei-Debatte darstellen. Was wurde vom #Aufschrei gelernt, so dass vielleicht weniger die Frage nach “den Männern” oder der (Un)Möglichkeit des Flirtens im Vordergrund steht - was auch von einigen #Aufschrei-Initiatorinnen in der medialen Darstellung der Debatte kritisiert wurde - sondern die Frage in den Mittelpunkt gestellt wird, wie Mehrfachdiskriminierungen sichtbarer werden und gleichzeitig gesellschaftliche Veränderungen bewirkt werden können. Wie kann eine Debatte geführt werden, die eben die Vielschichtigkeit von Diskriminierung “einfach” benennen kann, so dass die Botschaft dennoch eine klare bleibt.

Es ist ein Erfolg der #Aufschrei/Sexismus-Debatte, dass die Antidiskriminierungsstelle einen erhöhten Zulauf von Betroffenen von Sexismus verzeichnet, die sich Hilfe suchen, wie Wizorek anmerkte. Doch wie kann und soll es nun weitergehen? Insgesamt ist unser Resüme zur Podiumsdiskussion durchwachsen: Ein paar Ideen wurden durchaus angesprochen; so plädiert Sookee für eine bessere und kritische Ausbildung von Pädagog_innen und McRobbie empfiehlt Feminist_innen den “langweiligen Marsch” durch die Bürokratie, um feministische Politiken voranzutreiben. Was von dem Abend bleibt, ist die Perspektive “Weitermachen”. Zu wenig wurde allerdings über konkrete Alternativen und Ideen gesprochen, wie feministischer (Online-)Aktivismus in Zukunft stärker komplexe Machtverhältnisse berücksichtigen kann. Auch da heißt es für uns alle: “Weitermachen”.

Den Text schrieben Sabine, Magda und Charlott.

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MINT-News: Bewerbungen für das Begabten-Netzwerk "Talent Take Off - Start ins Studium" bis 27.05. http://www.komm-mach-mint.de/MINT-News/Talent-Take-Off-Bewerbungsschluss Thu, 23 May 2013 08:21:59 +0200 http://www.komm-mach-mint.de/MINT-News/Talent-Take-Off-Bewerbungsschluss „Talent Take Off – Start ins Studium“ ist Teil des FraunhoferTalents!-Programms und bietet MINT-begabten und begeisterten Schüler/innen und Studienanfänger/innen Einblicke in das Berufsfeld „Angewandte Forschung“, verschiedene Kurse und Vernetzungsmöglichkeiten an, unter anderem über die Kommunikationsplattform myTalent.

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Zwischengeschlecht.info: Köln: NS-Diagnose "Intersex-Typus" - 1949-66: 30% Patienten-sterblichkeit - seziert für "Kindereuthanasie"-Prof. Bennholdt-Thomsen http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2013/05/23/Koeln-NS-Medizin-Intersex-Genitalverstummelungen-23-6-2013 Thu, 23 May 2013 08:18:00 +0200 http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2013/05/23/Koeln-NS-Medizin-Intersex-Genitalverstummelungen-23-6-2013 seelenlos FrançaisEnglishVerein Zwischengeschlecht.orgSpendenMitglied werdenAktivitäten

>>> NS-Diagnose "Intersexuelle Konstitution"
>>> Intersex-Genitalverstümmelungen – eine Genealogie der TäterInnen
>>> Naujoks 1933: "Intersex-Genitalamputation prädestiniert für Hormon-Forschung"
>>> Dokumentation "Intersex Genital Mutilations" (PDF, 2.4 MB) [ TRIGGER!!! ]
>>> Öffentliche Veranstaltungen heute in Köln (Flyer PDF)

Zwischengeschlecht.org on Facebook

Pressemitteilung von Zwischengeschlecht.org vom 23.05.2013:

Ohne Aufarbeitung, Keine AussöhnungDass heute über konkrete Verflechtungen
zwischen NS-Medizin und Intersex- "Genitalkorrekturen" in Kölner Kliniken mehr bekannt ist als z.B. über solche in Berlin, liegt nicht zuletzt an der Fülle der 2011 im "Online-Diskurs" des Deutschen Ethikrates öffentlich gemachten relevanten Namen, Fakten und Auszügen aus Publikationen.

ETEKAR, eine Betroffene von kosmetischen "Genitalkorrekturen" im Kindesalter, hatte die Früchte jahrelanger Recherchen beigetragen:

• Zum Beispiel Carl Bennholdt-Thomsen (1903–1971), DGKJ-Präsident 1963 und Leiter der Kölner Universitäts-Kinderklinik:

"Woran starb Elvira Fr.?" Ein besonders verstörendes Kölner Beispiel betrifft eine Dissertation von 1966 unter der Leitung von Bennholdt-Thomsen, laut welcher 1949-1966 ein Drittel aller mit der Intersex-Diagnose "AGS/CAH" in Köln behandelten Kinder verstarben und z.T. anschließend für die Dissertation seziert wurden, obwohl AGS mit Salzverlust seit spätestens 1950 bekannterweise therapierbar ist.

Bennholdt-Thomsen war ein Meister im Vertuschen medizinischer Verbrechen: Erst lange nach seinem Tod wurde 2002 öffentlich bekannt, dass er in der "Kindereuthanasie" in "Böhmen und Mähren" eine zentrale Rolle inne hatte (vgl. Michal Simunek: „Getarnt – Verwischt – Vergessen. Die Lebensgänge von Prof. Dr. Franz Xaver Lucksch und von Prof. Dr. med. Carl Gottlieb Bennholdt-Thomsen im Kontext der auf dem Gebiet des Protektorates Böhmen und Mähren durchgeführten NS-Euthanasie.“ In: Bayer / Sparong / Woelk (Hrsg.): Universitäten und Hochschulen im Nationalsozialismus und in der frühen Nachkriegszeit, 2004, S. 125–146, hier S. 142-145)

Dem Deutschen Ethikrat war das Thema zu heiß: In einer Nacht- und Nebelaktion wurden praktisch alle Beiträge mit Quellen zum Thema gelöscht. O-Ton Ethikrat: Die "von besagtem Nutzer [ETEKAR] gezogene Verbindungslinie" von NS-Verbrechen an Zwittern "zur heute gängigen Praxis" sei "unzulässig". Weitere Kommentare wurden gar nicht mehr freigeschaltet, die Betroffene wurde faktisch gesperrt. >>> Alle gelöschten Kommentare sind seither auf Zwischengeschlecht.info dokumentiert.

“Der Intersex-Typus ( M a n n w e i b , S c h i z o i d ) (Abb. 863) ist körperlich und psychisch ausgedrückt. Es kommen auch sexuelle Zwischenstufen vor, wobei feminine Zeichen nur schwach ausgebildet sind. Die Behaarung ist übermäßig und atypisch, die Züge sind männlich, die Stimme ist tief. Die Pubertät tritt verzögert auf, es besteht Frigidität und eine herabgesetzte Fruchtbarkeit bei Hypoplasie der Keimdrüsen und Hyperfunktion der Hypophyse, manchmal ein eunuchoider Hochwuchs, ferner Störungen in der Funktion der Thyreoidea. Häufig wird Dysmenorrhöe beobachtet”
(Quelle: Gelöschter Kommentar auf Ethikrat-"Onlinediskurs", 24.6.11)

Die >>> NS-Diagnose "Intersexuelle Konstitution" definiert Zwitter als "minderwertige Spezies" infolge von "Rassenvermischung", die unter "Juden" besonders häufig sei und mit "Geisteskrankheiten" korreliere, Betroffene müssten "vom Fortpflanzungsbetrieb sicher und endgültig ausgeschlossen" werden.

Vom Ethikrat zensierte Kommentare verweisen u.a. auf Quellen von Wilhelm Weibel (1876-1945), Josef Mengele (1911-1971), Otto Flößner (1895-1948), Fritz Lenz (1887-1976), Otmar Freiherr von Verschuer (1896-1969), Paul Mathes (1871-1923), Robert Stigler (1878-1975), Walther Stoeckel (1871-1961), Lothar Gottlieb Tirala (1866-1974), Adolf Butenandt (1903-1995), Otfried Butenandt und Luise Kimm.

Die Menschenrechtsgruppe Zwischengeschlecht.org freut sich sehr, dass – entgegen der Absicht des Deutschen Ethikrates – heute in Köln das Thema "NS-Medizin und Intersex-Genitalverstümmelungen" öffentlich zur Debatte steht an mehreren Veranstaltungen u.a. in Zusammenarbeit mit dem NS-Dokumentationszentrum und der Heinrich-Böll-Stiftung NRW.

Ebenso, dass Intersexuelle Menschen e.V., welche die Zensur-Aktion des Ethikrates tatenlos und schweigend hinnahmen, das Thema heute ebenfalls als relevant und wichtig erachtet.

Und hofft, dass zusätzlich zu den bereits bekannten Namen und Fakten heute weitere öffentlich aufgearbeitet werden.

• Zum Beispiel >>> Hans Christian Naujoks (1892-1959), DGGG-Präsident 1951, Leiter der Kölner Universitäts-Frauenklinik 1934-1945:

"Fortpflanzung dieses Wesens nicht allzu wünschenswert ... In die Vollwertigkeit dieser Nachkommenschaft müssen doch einige Zweifel gesetzt werden" (H. Naujoks: "Über echte Zwitterbildung beim Menschen und ihre Beeinflussung", 1934 >>> PDF (5 MB)

Naujoks' kosmetische "Klitorisamputation mit Stumpfbildung" (Dominik Leitsch) sowie "Hodenentfernung" an einem "Zwitterwesen" mit "besonders interessantem Genitalbefund" in Verbindung mit hormoneller "verweiblichender" Fertilisierungsbehandlung, letztere aus "eugenischen" Gründen rein zu Forschungszwecken, wurde noch 1996 ehrend erwähnt in der Kölner kinderchirurgischen Dissertation von Dominik Leitsch: "Die Intersexualität, Diagnostik und Therapie aus kinderchirurgischer Sicht".

Naujoks berief sich 1934 auf "die Lehre von der Intersexualität" und propagierte "Korrekturen am äußeren und inneren Genitale" mit "funktionalen" Ansprüchen und Begründungen, wie sie laut Ethikrat-Expertin Herta Richter-Appelt angeblich erst 1955 in Baltimore "erfunden" wurden.

In Köln war Naujoks 1934-1945 als Leiter der Universitäts-Frauenklinik an über 1'000 Zwangssterilisationen beteiligt. Er setzte aktiv ein für die "eugenische Indikation" zum Schwangerschaftsabbruch bei "erbkranken" Patientinnen. Als die Deutsche Ärztekammer 1972 Feten mit "Gefahr intersexueller Mißbildungen (Virilisierungen, Pseudohermaphroditismus)" bei "AGS/CAH" offiziell zur selektiven Spätabtreibung freigab (heute noch in Kraft), würdigte der Leitfaden ausdrücklich Naujoks' Vorarbeit vor und nach 1945.

Die internationale Menschenrechtsgruppe Zwischengeschlecht.org fordert ein Verbot von kosmetischen Genitaloperationen an Kindern und Jugendlichen mit "atypischen" körperlichen Geschlechtsmerkmalen sowie "Menschenrechte auch für Zwitter!".

Betroffene sollen später selber darüber entscheiden, ob sie Operationen wollen oder nicht, und wenn ja, welche.

Freundliche Grüße

n e l l a
Daniela Truffer
Gründungsmitglied Menschenrechtsgruppe Zwischengeschlecht.org

Mobile +41 (0) 76 398 06 50
presse_at_zwischengeschlecht.info

http://zwischengeschlecht.org
Regelmäßige Updates: http://zwischengeschlecht.info

>>> Solidarischer Post auf DasEndeDesSex. Danke!

>>> "Intersex"-Chronologie Deutscher Ethikrat 2008-2013

>>> Zwangsoperierte Zwitter über sich selbst und ihr Leben
>>> 150 Jahre Menschenversuche ohne Ethik und Gewissen
>>> Intersex-Genitalverstümmelungen: Typische Diagnosen und Eingriffe
>>> UN-Sonderberichterstatter über Folter verurteilt "genitale Zwangsoperationen"

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dieStandard.at: Mann könnte ja mal ... - Im Bett mit dem Feminismus http://diestandard.at/1363711262098/Im-Bett-mit-dem-Feminismus Thu, 23 May 2013 07:00:00 +0200 http://diestandard.at/1363711262098/Im-Bett-mit-dem-Feminismus Geht das überhaupt und ist es erstrebenswert? Vielleicht ist ja der ganze zwischenmenschliche Sex nur eine Bühne und wir alle bloße SpielerInnen, meint Nils Pickert ]]> QueerNews.at: Identities 2013 - Kartenverkauf beginnt morgen http://www.queernews.at/archives/3454 Thu, 23 May 2013 05:30:00 +0200 http://www.queernews.at/archives/3454 Vom 6. bis zum 16. Juni läuft in drei Wiener Kinos das queer Film Festival Identites 2013. Das Programm und nützliche Informationen gibt es online unter [www.identities.at] . Der Kartenverkauf beginnt am Freitag, dem 24. Mai um 17 Uhr im Filmcasino und im Top-Kino. Achtung, an den Vorverkaufskassen ist nur Barzahlung möglich! Karten für die Eröffnungsgala können ausschließlich im Identities Büro bestellt werden, Telefon: (01) 524 62 74 16. Gedruckte Programmhefte liegen an den Veranstaltungsorten auf und können über das Identites-Büro bestellt werden.

Identities 2013 - queer Film Festival
Wann: 6. bis 16. Juni 2013, Beginnzeiten laut Programm, Kartenvorverkauf ab 24.Mai.
Wo: Top-Kino (Rahlgasse 1, 1060 Wien), Filmcasino (Margaretenstraße 78, 1050 Wien), Gartenbaukino  (Parkring 12, 1010 Wien)
Link: [www.identities.at]

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Missy Magazine: Team Märchentanten: Epische Bilder – enttäuschende Story http://missy-magazine.de/2013/05/22/team-marchentanten-epische-bilder-enttauschende-story/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=team-marchentanten-epische-bilder-enttauschende-story Wed, 22 May 2013 19:54:54 +0200 http://missy-magazine.de/2013/05/22/team-marchentanten-epische-bilder-enttauschende-story/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=team-marchentanten-epische-bilder-enttauschende-story nemi Epic - Verborgenes Königreich. Verborgen bleiben den KinobesucherInnen dabei die Motive der oberflächlich-klischiert gezeichneten Figuren, dafür werden sie mit detailgenauen Action-Szenen von epischer Länge in den Bann des modernen 3-D-Kinos gezogen.

 

Episch bedeutet ursprünglich: Erzählend. Die aus den Volksmärchen bekannte Geschichte von Gut und Böse, die in “Epic - Verborgenes Königreich” nochmals aufgerollt wird, erzählt leider nicht viel Neues. Die Handlung geht wie folgt: Das skeptische Mädchen Mary Catherine alias MK (gesprochen von Amanda Seyfried), Tochter eines ach so verrückten Wissenschaftlers, der eine winzige Hochkultur im Wald erforscht, wird von der sterbenden Königin eben dieses kuriosen Völkchens auf Käfergröße geschrumpft, um die bedrohte Miniwelt vor den Bösewichten zu retten, die den ganzen Wald der Fäulnis anheim geben wollen. Während der Weltrettung, die vor allem von General Ronin (Colin Farrell) und dem gutaussehenden Jüngling Nod (Josh Hatcherson) sowie von zwei Schnecken vorangetrieben wird, die die Protagonistin MK auf ihrer Reise begleiten, entsteht die vorhersehbare Liebesbeziehung zwischen dem Mädchen aus der großen und dem Jungen aus der kleinen Welt. Schlussendlich gibt’s das Happy End: Vati widmet sich weiterhin der Wissenschaft und forscht munter im Walde. Dank den emotionalen Bezügen und Beziehungen zur Waldwelt ist nun auch sein mittlerweile wieder auf Menschengröße gezaubertes Töchterchen zur Forscherin geworden.

Zur Unterhaltung dienen, neben den etlichen Flug- und Kampfszenen, die für das Genre typischen ulkigen Nebenfiguren, die das Geschehen mit ironischen Sprüchen auflockern. Die Schnecken Grub und Mub sowie der übergewichtige dreibeinige Mops von MKs Vater sorgen so mit ihrer tollpatschigen Art für die erwartbaren Lacher.

Eher enttäuschend als episch zeigt sich der Film im Bezug auf klischierte Geschlechterrollen. Obwohl die Hauptfigur Mary Catherine recht tough und clever wirkt, muss sie dennoch etliche Male von einem der “Leafmen”, den tapferen Mini-Kämpfern des Waldes, gerettet werden: Vor einer bösen Spitzmaus, deren Gefahr die Unbesonnene nicht erkennt, oder vor der aufgebrachten Horde Boggans, den fäulnisverbreitenden Bösewichten. Immerhin stiftet die junge Frau am Schluss die gute Idee bei, ihren Vater um Hilfe zu bitten bei der Rettung des Königreichs, und sie holt ihn ganz selbständig auch gleich herbei, damit er mit seinen technischen Geräten die bösen Fledermäuse der Boggans vertreiben kann. Dem Film kann jedoch zu Gute gehalten werden, dass immerhin das Kämpfen und Gewinnen nicht ganz den männlichen Waldbewohnern überlassen wird, so sind in den Truppen der Leafmen auch einige Leafwomen vertreten. Zudem wird das Königreich von einer starken Woman of Color regiert, die zur Selbstverteidigung und Rettung ihres Volkes auch mal ein paar Feinde von Pflanzenranken zerquetschen lässt. Die Stimme der heldenhaften Königin gehört übrigens Beyoncé, die auch gleich den Titelsong zum Film liefert.

Ein Thema des Films scheint die Beziehung zum Vater zu sein. So glaubt die Protagonistin zu Beginn noch, die Hochkultur im Wald sei nur eine Einbildung ihres Vaters, der sich mehr für die Wissenschaft als für sie interessiert. Dieser oberflächlich angedeutete Konflikt klärt sich jedoch rasch, als die geschrumpfte Tochter am eigenen Leib erfährt, dass ihr Vater immer recht hatte. Kurz zweifelt jener zwar im Verlauf der Geschichte noch an seinem egoistischer Wissenschaftlerlaufbahn, doch die Unsicherheit ist schnell verflogen und der Forscher- und Heldendrang überwiegt. MKs Begleiter und späterer Angebeteter Nod leidet hingegen unter der Abwesenheit seiner verstorbenen Vaters, den der väterliche General Ronin aber recht gut zu ersetzen scheint. Am Schluss tritt Nod in die obligatorischen Fussstapfen seines Vorfahren und wird selbst zum Kämpfer der “Leafmen”. Anders sieht’s bei den Bösewichten aus: Dort wird der Sohn des Häuptlings, noch während er seine Würdigkeit als Trohnnachfolger unter Beweis stellen will, von Leafman Ronin abgemurkst. Getötet und gekämpft wird überhaupt viel in “Epic”. Dadurch wird der märchenhafte Touch, den der Film durch das elfenhafte Volk, die sprechenden Blumen und Tiere, den Wald als Ort von verborgenen Kräften und Gefahren gewinnt, stets wieder neutralisiert und zudem durch humoristische Sprüche ironisiert. Fazit: Fantasievoll ist in “Epic” nur die Animation, eine spannende Geschichte, tiefe Charaktere und eine differenzierte Aushandlung von Moral muss mensch wohl ausserhalb des epischen Königreichs suchen gehen.

Von Rumpelstilzchen

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... Kaffee bei mir?: #Drosselkom: Alles wird gut http://opalkatze.wordpress.com/2013/05/22/drosselkom-alles-wird-gut/ Wed, 22 May 2013 18:30:25 +0200 http://opalkatze.wordpress.com/2013/05/22/drosselkom-alles-wird-gut/ opalkatze ]]> dieStandard.at: Kritik an Sparmaßnahmen - Oberösterreich: AlleinerzieherInnen vor Kürzung der Wohnbeihilfe http://diestandard.at/1363711864905/Oberoesterreich-AlleinerzieherInnen-vor-Kuerzung-der-Wohnbeihilfe Wed, 22 May 2013 17:23:00 +0200 http://diestandard.at/1363711864905/Oberoesterreich-AlleinerzieherInnen-vor-Kuerzung-der-Wohnbeihilfe Alimentationszahlungen sollen bei Berechnung der Wohnbeihilfe angerechnet werden - "Bündnis 8. März" warnt vor Armutsgefährdung ]]> dieStandard.at: Pussy Riot - Pussy Riot: Maria Alechina im Hungerstreik http://diestandard.at/1363711881064/Pussy-Riot-Maria-Alechina-im-Hungerstreik Wed, 22 May 2013 17:12:00 +0200 http://diestandard.at/1363711881064/Pussy-Riot-Maria-Alechina-im-Hungerstreik Gender und Diversity-Blog: Rotkäppchensalon: “Vom ‘Helden der Arbeit’ zum ‘zärtlichen’ Vater? Männlichkeitskonstruktionen in der DDR und in Ostdeutschland” http://blogs.fu-berlin.de/gender_diversity/2013/05/22/rotkappchensalon-vom-helden-der-arbeit-zum-zartlichen-vater-mannlichkeitskonstruktionen-in-der-ddr-und-in-ostdeutschland/ Wed, 22 May 2013 16:04:31 +0200 http://blogs.fu-berlin.de/gender_diversity/2013/05/22/rotkappchensalon-vom-helden-der-arbeit-zum-zartlichen-vater-mannlichkeitskonstruktionen-in-der-ddr-und-in-ostdeutschland/ Andrea Remmers Gender und Diversity-Blog: CfP zur 4. Jahrestagung der Fachgesellschaft Gender: “Erkenntnis, Wissen, Interventionen” http://blogs.fu-berlin.de/gender_diversity/2013/05/22/cfp-zur-4-jahrestagung-der-fachgesellschaft-gender-erkenntnis-wissen-interventionen/ Wed, 22 May 2013 15:17:00 +0200 http://blogs.fu-berlin.de/gender_diversity/2013/05/22/cfp-zur-4-jahrestagung-der-fachgesellschaft-gender-erkenntnis-wissen-interventionen/ Andrea Remmers Maedchenmannschaft: Reproduktion und (partei-)politisches Engagement http://maedchenmannschaft.net/reproduktion-und-partei-politisches-engagement/ Wed, 22 May 2013 15:09:00 +0200 http://maedchenmannschaft.net/reproduktion-und-partei-politisches-engagement/ Melanie Muttiblog

neulich war ich beim “kennenlernabend” einer partei. beginn: 19.30 uhr. ich kam so grade eben pünktlich, ca. 7 leute saßen schon da. ich dachte: nett, überschaubar. was ich nicht ahnte: dass alle paar minuten noch jemand eintraf. vielleicht bin ich ein bisschen spießig, aber mit der vorstellungsrunde selber begannen wir dann erst um acht.

gut, im normalfall ist das einfach nur ärgerlich. aber: ich war nachmittags bereits beim elterninfonachmittag der kita, in die minime ab sommer geht. minime selbst (der ist jetzt etwas über zwei jahre alt) ließ ich bei der babysitterin. abgelöst wurde die babysitterin nach zwei stunden von meiner schwester, damit ich anschließend auf besagten kennenlernabend gehen konnte.

zurück zum kennenlernabend: um acht begann die vorstellungsrunde, dann stellte eine die strukturen der partei auf kommunalpolitischer ebene vor. “und mittwochs trifft sich arbeitskreis xy, an jedem ersten dienstag dann die initiative zur weltrettung (setze hier beliebige initiative ein), der wahlkampf beginnt dann und dann und wir brauchen noch leute die dies und jenes machen. …” wow, dachte ich, um also irgendwie aktiv mitzumachen müsste ich sehr sehr viele abende hier verbringen. dabei bin ich ja schon in ‘privilegierter’ lage: der vater von minime ist generell genau so ein guter minime-aufpasser und ins-bett-bringer wie ich, hat aber auch schon mal jobs außerhalb der 9-17uhr. meine schwester ist regelmäßig da, um das kind abends oder am wochenende ein paar stündchen zu bespaßen (nicht nur mir zuliebe, sondern auch, weil sie ihn gerne sieht). eine babysitterin ginge zur not auch. aber alles eben nur ab und zu. zum beispiel, wenn ich mich mit anderen feministinnen der regionalliga treffe. oder mal mit einer freundin zum kaffee-kölsch-klönen, denn ja: zeit für mich selbst versuche ich auch irgendwo her zu nehmen.

um 22.20 uhr verließ ich die veranstaltung, bei der sich inzwischen scheinbar sehr grundlegende, wichtige politische debatten auftaten. was mir noch auffiel nach der vorstellungsrunde: die teilnehmenden waren in der regel sehr jung (abiturient_innen, studierende) oder schon weit über 50. fragen, anyone?

ich wollte mich parteipolitisch engagieren, weil mir bestimmte themen wichtig sind. aber wenn ich so sehe, wie parteipolitik - zumindest auf kommunaler ebene - aussieht, dann weiß ich auch, warum frauen- und familienpolitik grade so aussieht, wie sie ist: weil die, die es betrifft, mit anderen dingen beschäftigt sind. liebe angela mcrobbie, deine aufforderung, dass feministinnen sich in der POLITIK einmischen sollen, in allen ehren: wer passt dann auf mein kind auf?

(dass problem, keine zeit/kraft/energie für politisches engagement in parteien zu haben, tritt ja nicht nur im falle von kinderbetreuung auf. so wundert es zum beispiel auch nicht, dass die interessen von beschäftigten im prekären bereich wenig eingang in die arbeitsmarktpolitik finden. erst kommt das fressen, dann die moral (redewendung, nach b. brecht))

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