Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung

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1. Aufgaben und Ziele

Das Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (ZFG) wurde im September 2000 als wissenschaftliche Einrichtung nach § 117 Niedersächsisches Hochschulgesetz (NHG) gegründet. Die Geschäftsführung liegt in den Händen eines von den Mitgliedern des Zentrums gewählten Zentrumsrats.

Die Aktivitäten des ZFG richten sich auf die Akzentuierung und Förderung von Frauen- und Geschlechterforschung unter interdisziplinärer Perspektive. Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern sind dabei ebenso Thema wie Differenzen innerhalb der Geschlechtergruppen. Mit dem ZFG existiert ein zentraler Ort an der Universität, der WissenschaftlerInnen, NachwuchswissenschaftlerInnen, StudentInnen und PraktikerInnen eine organisatorische und inhaltliche Struktur bietet, um (vorhandene) Aktivitäten und Projekte im Bereich von Frauen- und Geschlechterforschung zu bündeln, fächer- und disziplinenübergreifend (weiter-) zu entwickeln und zu vernetzen.

Zu den Aufgaben des ZFG gehören insbesondere:

- die Planung, Durchführung, Weiterentwicklung der seit 1997 bestehenden Studiengänge zu Frauen- und Geschlechterstudien (Magisternebenfach Frauen- und Geschlechterstudien, Gender-Studies im Zwei-Fächer-Bachelor, Promotionsstudiengang Kulturwissenschaftliche Geschlechterstudien).

- die Förderung der Zusammenarbeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unterschiedlicher Fachdisziplinen, die Initiierung und Unterstützung von Forschungsprojekten und die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen der Frauen- und Geschlechterforschung.

- die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Bereich von Frauen- und Geschlechterforschung.

- die Unterstützung von Initiativen, mit denen die Frauen- und Geschlechterperspektive in den Studiengängen und in den an der Universität vertretenen Fachdisziplinen eingeführt und verankert werden soll.

- die Förderung von nationalen und internationalen Kontakten und Arbeitsbeziehungen zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit dem Schwerpunkt Frauen- und Geschlechterforschung.

2. Forschungsschwerpunkte

Das Spektrum der Forschungsschwerpunkte des ZFG umfaßt:

· Geschlechterkonstruktionen und Transformationsprozesse · Geschlechterkonstruktionen und Gewalt · Maskulinitätsforschung · Visuelle Repräsentationen von Gewalt · Geschlechterverhältnisse im Hochschul- und Wissenschaftsbereich · Geschlechterforschung in den Naturwissenschaften · Institutionen, Gedächtnis und Geschlecht · Körper, Geschlecht und (Technik-)Kultur · Migration, Gender, Politik · Politiken der Sichtbarkeit

In diesen Forschungsschwerpunkten kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher disziplinärer Herkunft aus den Geistes- und Sozialwissenschaften sowie den Naturwissenschaften.


3. Homepage

www.zfg.uni-oldenburg.de [1]

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