Kompetenzzentrum Technik-Diversity- Chancengleichheit
Aus Gender@Wiki
Das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. fördert mit bundesweiten Projekten die verstärkte Nutzung der Potenziale von Frauen zur Gestaltung von Informationsgesellschaft und Technik sowie die Verwirklichung von Chancengleichheit und Diversity als Erfolgsprinzip. Das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. ist ein gemeinnütziger Verein, verfolgen ideelle Ziele und setzen diese durch Projekte in konkrete Aktivitäten um. Die rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten projektbezogen in flexiblen Teams. Den ehrenamtlichen Vorstand berät fachlich und strategisch ein Kuratorium mit Vertreterinnen und Vertretern aus Ministerien, Verbänden, Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen.
KOMPETENZFELDER
1. Digitale Integration: Medienkompetenz stärken und Internetbeteiligung erhöhen
2. Bildung, Weiterbildung und Beruf: Bewusstseinswandel in Berufsorientierung und Lebensplanung gestalten
3. Hochschule, Wissenschaft und Forschung: Chancengleichheit und Exzellenz in Hochschule, Wissenschaft und Forschung fördern
ANGEBOT
• Zielgruppenorientierte Projekt- und Kampagnenentwicklung • Veranstaltungs- und Projektmanagement • Studien und Expertisen • Beratung und Benchmarking • Entwicklung von Kurs- und Trainingskonzepten • Aufbau und Unterstützung von Netzwerken
FÖRDERINSTITUTIONEN
- Bundesministerium für Bildung und Forschung - Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend - Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie - Europäische Union/Europäischer Sozialfonds - Ministerien der Länder Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen u.a.
VORSTAND UND MITGLIEDER
Geschäftsführender Vorstand - Prof. Barbara Schwarze (Vorsitzende) - Prof. Dr. Susanne Ihsen (stv. Vorsitzende) - Dipl.-Ing. Lilo Ihringer - Dr.-Ing. Kira Stein sowie 13 weitere Vorstandsmitglieder Unternehmen / Stiftungen / Forschung - Alcatel-Lucent Deutschland AG - Deutsche Telekom AG - Siemens Stiftung - Rechtsanwälte Blazek, Wöhler & Brückner GbR - Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse und Informationssysteme - Fraunhofer Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. - Forschungszentrum Jülich GmbH Organisationen und Verbände - Arbeitgeberverband Gesamtmetall - Bundesagentur für Arbeit - DGB Deutscher Gewerkschaftsbund - Fachhochschule Bielefeld - GI Gesellschaft für Informatik e.V. - Energie Impuls OWL e.V. - Initiative D21 e.V. - LIFE e.V. - VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. - VDI Verein Deutscher Ingenieure e.V. - VDI/VDE Innovation + Technik GmbH - ver.di Bundesverwaltung Frauen-Technik-Netzwerke
PROJEKTE
Internet erfahren mit Patinnen und Paten
Informationsangebote zur Internetnutzung erreichen viele Frauen und Männer ohne Netzzugang bisher nicht.Jedoch kennen 80 Prozent von ihnen Internetnutzerinnen und -nutzer in ihrem persönlichen Umfeld. Das Projekt gewinnt Netzerfahrene als Patinnen und Paten im Freundes- und Bekanntenkreis, um über gemeinsame Interessen und Vorlieben individuelle Wege ins Netz zu finden und zu erkunden. Diese Idee wird in der Web-Community weiträumig verbreitet und in Pilotprojekten mit Organisationen und Unternehmen durch die Initiierung von Patenschaften konkret erprobt. Die Maßnahme ist Teil der Initiative „Internet erfahren“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Durchgeführt wird sie in Partnerschaft mit der Stiftung Digitale Chancen und der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) e.V.
Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag
Der Girls'Day ist Deutschlands größte und vielfältigste Berufsorientierungsinitiative für Mädchen. Schülerinnen ab Klasse 5 erkunden dabei Bereiche, in denen Frauen bislang unterrepräsentiert sind. Unternehmen und Organisationen laden jedes Jahr im April ein. Seit 2001 hatten etwa eine Million Teilnehmerinnen die Chance, Technik und Naturwissenschaften für sich zu entdecken. Bereits 10 Prozent der Unternehmen stellten dank des Mädchen-Zukunftstags junge Frauen in technischen Berufen ein. Der Girls'Day wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.
- Nominierung für den Politikaward 2006 - ausgezeichnet als Maßnahme der UN-Weltdekade Bildung für nachhaltige Entwicklung
Internetseite: [3]
Neue Wege für Jungs
Neue Wege für Jungs ist ein bundesweites Vernetzungsprojekt und Service-Büro. Seit 2005 unterstützt es Initiativen und Projekte zur Berufswahl und Lebensplanung von Jungen der Klassen 5 bis 10. Es wirkt beim Aufbau von Angeboten mit, die das eingeschränkte Berufswahlspektrum der Jungen erweitern, eine Auseinandersetzung mit männlichen Rollenbildern fördern und Jungen in ihrer Sozialkompetenz stärken. Mit der Internetkampagne „Was geht? Jungs engagieren sich sozial!“ wendet sich Neue Wege für Jungs direkt an die jugendliche Zielgruppe. Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.
- ausgezeichnet als Maßnahme der UN-Weltdekade Bildung für nachhaltige Entwicklung - 2007 ausgezeichnet als „Ort im Land der Ideen“
„Komm, mach MINT.“ – Nationaler Pakt für Frauen in MINT-Berufen
Der nationale Pakt zwischen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft soll das Bild der MINT-Berufe in der Gesellschaft verändern. Er will junge Frauen für naturwissenschaftliche und technische Studiengänge begeistern und Hochschulabsolventinnen für Karrieren in der Wirtschaft gewinnen. Er ist Bestandteil der Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung „Aufstieg durch Bildung“. Sein Ziel ist, das Engagement zu bündeln und öffentliche Aufmerksamkeit zu schaffen. Die Pakt-Beteiligten initiieren gemeinsam erfolgreiche Initiativen und neue Projekte. Die Koordinierung übernimmt eine zentrale Geschäftsstelle, die im Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. angesiedelt ist. Die Geschäftsstelle wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.
Internetseite: [6]

