Intersektionalität

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Unter Intersektionalität wird die Analyse der Verwobenheit und des Zusammenwirkens verschiedener Differenzkategorien sowie unterschiedlicher Dimensionen sozialer Ungleichheit und Herrschaft in einer integrativen Perspektive verstanden. Die Analyse von Ungleichheits- und Unterdrückungsverhältnissen lässt sich nicht auf die isolierte Untersuchung von Kategorien wie etwa Geschlecht, Klasse oder Rasse. Im deutschsprachigen Kontext erscheint in der gender- und queertheoretischen Literatur der Begriff Rasse mit Rücksicht auf die nationalsozialistische Vergangenheit zumeist in Anführungszeichen oder alternativ findet der englische Begriff race statt Rasse Verwendung. Da jedoch mit der Kategorie Rasse und der Analyse ihrer sozialen Konstruktion, ihrer gewaltförmigen Naturalisierung und Hierarchisierung Prozesse der Rassisierung und damit Prozesse der Ausgrenzung und Unterdrückung beschrieben werden, wird hier auf die Anführungszeichen bewusst verzichtet. Diese drei ungleichheitsgenerierenden Faktoren lassen sich auch nicht im Sinne einer „triple-oppression-theory“ bzw. „Mehrfachunterdrückungsthese“ (Lenz 1995) einfach addieren. Denn sie treten in verwobener Weise auf, können sich wechselseitig verstärken oder auch abschwächen. Mit dem Zusammenwirken verschiedener Ungleichheitsmechanismen ändern sich diese sogar. Diese Problematik – die Verwobenheit zwischen verschiedenen Formen der Differenz – führte schon in den 1970er Jahren zur Forderung nach einer vermittelnden und integrativen Analyse von zunächst einmal den drei erwähnten Kategorien Rasse, Klasse und Geschlecht. In den 1990er Jahren tauchte dafür in der englischsprachigen Diskussion der Begriff intersectionality (oder auch intersectional analysis) auf, den die amerikanische Juristin Kimberlé Crenshaw (1989, 1991) ins Spiel gebracht hatte. Dieses Konzept ist auf dem besten Weg, zu einem neuen Paradigma in der Geschlechterforschung zu avancieren (Knapp 2005, Klinger/Knapp 2005). Denn über die Kategorien Klasse, Rasse und Geschlecht hinaus sind auch Kategorien wie etwa Sexualität, Religionszugehörigkeit, Nationalität oder Alter grundsätzlich integrierbar.

Inhaltsverzeichnis

Drei Zugangsweisen

Zu Intersektionalität lassen sich drei Zugangsweisen unterscheiden McCall (2005):

  • Anti-kategorial. Vor allem poststrukturalistische Strömungen setzen sich in kritischer Weise mit Differenzkategorien auseinander. Dabei geht es vor allem um die Kritik von Identitätskonstruktionen und damit einhergehenden Ausschlüssen.
  • Intra-kategorial. Hier geht es vor allem um die Differenz und Ungleichheit im Rahmen einer der jeweiligen Kategorien, also etwa um die Unterschiedlichkeit von Frauen. Das war als Problem bereits in der frühen Phase feministischer Theoriebildung präsent.
  • Inter-kategorial. Der eigentlich intersektionalen Analyse mit gesellschaftstheoretischem Anspruch geht es um Wechselwirkungen zwischen Ungleichheitsdimensionen. Die Umsetzung gestaltet sich bislang als schwierig, weil dazu theoretisch, methodologisch und auch empirisch heterogenes Wissen zusammengeführt und verbunden werden muss.

Offene Fragen

So einsichtig und plausibel sich die intersektionale Programmatik mit ihrer Forderung nach einer integrativen Analyse vielfältiger Ungleichheitsdimensionen anhört, so schwierig ist die Verwirklichung. Das ist kein spezifisches Manko der Geschlechterforschung. Die Soziologie sozialer Ungleichheit, die Migrationsforschung oder auch die Gesellschaftstheorie sind, was die Integration verschiedener Differenzkategorien angeht, keineswegs weiter, und das gilt auch für den englischsprachigen Theoriestand. So lässt sich es auch als Stärke der Geschlechterforschung verstehen, dass sie sich dieser großen Aufgabe stellt, zumal sie mit einer Reihe von weiteren Problemen konfrontiert ist:

Identitätskonstruktionen auf Mikroebene

Erstens ist die Mehrzahl der bislang vorliegenden Studien auf einer Mikroebene angesiedelt, wo es um die Erfahrungen von Subjekten und damit verbundene Identitätskonstruktionen geht. Eine gesellschaftstheoretische Einbettung von mehreren „Achsen der Ungleichheit“ bzw. „Achsen der Differenz“ (Klinger/Knapp 2005) steht noch aus; die Verlagerung der Kategorien von der Struktur- auf die Subjektebene wird aber als zentrales Defizit identifiziert: „Es ist sinnlos, auf die sich überlagernden oder durchkreuzenden Aspekte von Klasse, Rasse und Geschlecht in den individuellen Erfahrungswelten hinzuweisen, ohne angeben zu können, wie und wodurch Klasse, Rasse und Geschlecht als gesellschaftliche Kategorien konstituiert sind.“ (Klinger 2003: 25)

Ent-Naturalisierung von Differenzkategorien

Zweitens hat die Thematisierung und Verbindung der Kategorien Klasse, Rasse und Geschlecht mit gänzlich unterschiedlich gelagerten Problemen zu kämpfen. Zwar wird das Konzept der Klasse kaum mit dem Verdacht der Naturalisierung belegt, dafür haftet dieser Kategorie allerdings der Makel des ewig Gestrigen an. Die Kategorien Rasse und Geschlecht dagegen mussten von dem Anschein der Natürlichkeit erst befreit werden und konnten dadurch überhaupt zu gesellschaftlichen Strukturgebern werden. Damit wiederum waren hohe Kosten verbunden. Denn als Folge poststrukturalistischer Dekonstruktionen verlieren die Kategorien Rasse und Geschlecht an Beschreibungsschärfe und damit auch an Plausibilität (vgl. Klinger/Knapp 2005: 7f; Dietze 2001: 41f).

Fehlende Theorie der Unterscheidung

Was schließlich fehlt, ist eine Theorie der Unterscheidung: Es ist völlig offen, in welchen zu untersuchenden Kontexten welche Differenzkategorien relevant werden und welche Unterscheidungsdimensionen untersucht werden sollen. Was ist überhaupt "Differenz"? Wie sind "Differenz" und soziale Ungleichheit miteinander verbunden (vgl. Cooper 2004)? Was ist etwa mit den Dimensionen Generationenzugehörigkeit, Sexualität, Religion, Nationalität, Behinderung? Wann sind dieses Kategorien in welcher Form bedeutsam? Ebenso ist offen, wie eine Vielzahl von Faktoren überhaupt adäquat berücksichtigt werden kann. Das Konzept der Intersektionalität liefert auch keine theoretische Begründung, warum gerade die Faktoren Rasse, Klasse und Geschlecht die zentralen Linien der Differenz markieren. Das gilt umso mehr, weil der US-amerikanische Zusammenhang, aus dem dieses Konzept stammt, aufgrund seiner historischen Besonderheit keineswegs auf westeuropäische und/oder deutsche Gesellschaftsformen umstandslos zu übertragen ist (vgl. Dietze 2001). Offen ist allerdings nicht nur, welche Kategorien der Differenz unter welchen Bedingungen mehr oder weniger bedeutsam sind, offen ist darüber hinaus auch, auf welcher Ebene die Wechselwirkungen ansetzen: Sind gesellschaftliche Strukturen gemeint (wie es die feministische Forderung nach einem social re-turn nahelegt), interaktive Identitätskonstruktionen (aus dem konstruktivistischen Forschungsumfeld zu doing gender und doing difference) oder symbolische Repräsentationen, die diskurstheoretische Ansätze aus dem poststrukturalistischen Umfeld fokussieren? Ohne eine Benennung und Präzisierung der jeweiligen Ebene jedoch bleibt das Konzept der Intersektionalität formal, abstrakt und damit unbrauchbar für die Analyse empirischer gesellschaftlicher Zusammenhänge. Für die sich gerade erst etablierende Forschung zu Intersektionalität bleibt somit einiges zu tun.

Fussnoten

Quellen

Weblinks

Center for Women´s Global Leadership(2007-01-15)

The Consortium on Race, Gender and Ethnicity (2007-01-15)

Leslie McCalls Homepage mit einigen Artikeln zu intersektionaler empirischer Forschung (2008-02-20)

(http://www.geschlecht-ethnizitaet-klasse.org Archiviertes öffentliches virtuelles Seminar "Interdependenzen- Geschlecht, Ethnizität, Klasse" im Mai 2006 von Katharina Walgenbach, Maureen Maisha Eggers und Telse S. Grohs (virtuelle Referentinnen: Regine Gildemeister, Encarnación Gutiérrez Rodríguez und Birgit Rommelspacher)

Bibliographie

2008

  • Yekani, Elahe Haschemi; Hrzán, Daniela; Husmann-Kastein, Jana; Junker, Carsten; Krasuska, Karolina; Michaelis, Beatrice: Where, When and How? Contextualizing Intersectionality. In: Golańska, Dorota; Rozalska, Aleksandra (Hg.): New Subjectivities: Negotiating Citizenship in the Context of Migration and Diversity. Lódź: Lódź University Press, 2008. S. 19-47. ISBN 978-83-7525-241-5.



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  • Walgenbach, Katharina: Gender als interdependente Kategorie. In: Walgenbach, Katharina.; Dietze, Gabrielle; Hornscheidt, Antje; Palm, Kerstin: Gender als interdependente Kategorie. Neue Perspektiven auf Intersektionalität, Diversität und Heterogenität. Opladen, S. 23-64. ISBN
  • Dietze, Gabriele: Race Class Gender. Differenzen und Interdependenzen am Amerikanischen Beispiel. In: Die Philosophin, 12. Jg., Heft 23, 2001
  • Knapp, Gudrun-Axeli: Intersectionality- ein neues Paradigma feministischer Theorie? Zur transatlantischen Reise von ›Race, Class, Gender‹. In: Feministische Studien, Jg. 23, Heft 1, 2005
  • Davis, Kathy: Intersectionality as buzzword: A sociology of science perspective on what makes a feminist theory successful. In: Feminist Theory 9, 2008 (67-86)
  • Crenshaw, Kimberlé: Demarginalizing the Intersection of Race and Sex: A Black Feminist Critique of Antidiskrimination Doctrine. In: The University of Chicago Legal Forum, 1989 (pp. 139-167)
  • Mc Call, Leslie: The Complexity of Intersectionality. In: Signs. Journal of Women in Culture and Society. Vol. 30, No. 3, (pp. 1771-1800). 2005
Leslie Mc Call gibt hier einen Überblick über unterschiedliche Ansätze in der
Intersektionalitätsdebatte. Dabei führt sie die Unterscheidung zwischen interkategorialen,
intrakategorialen und antikategorialen Zugängen ein. Die Autorin selbst kommt aus der
quantitativen Sozialforschung.
  • Degele, Nina/Gabriele Winker (2008) Praxeologisch differenzieren. Ein Beitrag zur intersektionalen Gesellschaftsanalyse. Klinger, Cornelia; Knapp, Gudrun-Axeli (Hrsg.), ÜberKreuzungen. Fremdheit, Ungleichheit, Differenz. Münster 2008
Die Soziologinnen Degele und Winker äußern sich zu der Frage, welche Kategorien in einer
Analyse einbezogen werden sollten. Dafür schlagen sie eine Unterscheidung zwischen drei
Ebenen vor: Strukturebene, Repräsentationsebene und Identitätsebene. Für die
Strukturebene sei die Anzahl der relevanten Kategorien begrenzt: Geschlecht, Klasse, Rasse
und Körper. Für die Identitätsebene dagegen muss eine prinzipielle Offenheit für
unterschiedlicher Differenzkategorien angenommen werden.
  • Walgenbach, K.: Gender als interdependente Kategorie. In: Walgenbach, Katharina/Dietze, Gabriele/Hornscheidt, Antje/Palm, Kerstin: Gender als interdependente Kategorie. Neue Perspektiven auf Intersektionalität, Diversität und Heterogenität. Opladen: Budrich Verlag 2007 (S. 23-65)
Katharina Walgenbach kritisiert Metaphern wie ‚Überkreuzungen’ oder ‚Überschneidungen’
in der Intersektionalitätsdebatte, da sie immer noch von einem genuinen Kern ausgehen
würden. Im Sinne einer integralen Perspektiven schlägt sie vor, nicht allein von
Interdependenzen zwischen Kategorien auszugehen, sondern von ‚interdependenten
Kategorien’.
  • Klinger, Cornelia; Knapp, Gudrun-Axeli; Sauer, Birgit (Hrsg.): Achsen der Ungleichheit. Zum Verhältnis von Klasse, Geschlecht und Ethnizität. Frankfurt 2007
  • Klinger, Cornelia; Knapp, Gudrun-Axeli (Hrsg.): ÜberKreuzungen. Fremdheit, Ungleichheit, Differenz. Münster 2008
In diesen Sammelbänden setzen sich sozialwissenschaftliche Autor/innen mit den
theoretischen Herausforderungen der Intersektionalitätsdebatte auseinander. Insbesondere
geht es Ihnen um eine gesellschaftstheoretische Fundierung der Intersektionalitätsdebatte.
  • Walgenbach, Katharina: »Die weiße Frau als Trägerin deutscher Kultur« Koloniale Diskurse über Geschlecht, »Rasse« und Klasse im Kaiserreich. Frankfurt a.M./New York 2005
In dieser historischen Studie werden die Interdependenzen zwischen Weißer Identität,
Geschlecht und Klasse in den deutschen Kolonien analysiert
  • Spindler, S. (2006): Corpus Delicti. Männlichkeit, Rassismus und Kriminalisierung im Alltag jugendlicher Migranten. Münster
Das Konzept der Intersektionalität findet in der Analyse biographischer Interviews 
junger Männer mit Migrationshintergrund seine Anwendung. 
Fokussiert werden Sozialisationsfelder wie Schule, Familie, Peer Group etc.
  • Lutz, Helma: Vom Weltmarkt in den Privathaushalt. Die neuen Dienstmädchen im Zeitalter der Globalisierung. Opladen 2007
Für diese intersektionale Studie wurden Migratinnen interviewt, die als Hausarbeiterinnen in 
deutschen Haushalten beschäftigt sind. 
Die Konzepte Doing Gender und Doing Ethnicity sind für das Forschungsprojekt zentral.
  • Lutz, Helma u. Davis, Kathy: Geschlechterforschung und Biographieforschung: Intersektionalität als biographische Ressource am Beispiel einer außergewöhnlichen Frau. In: Völter, Bettina/ Dausien, Bettina/ Lutz, Helma/
  • Rosenthal, Gabriele (Hrsg.): Biographieforschung im Diskurs. Wiesbaden 2005
Anhand einer exemplarischen Biographie zeigen die Autorinnen die Potenziale einer intersektionalen 
Perspektive in der Biographieforschung auf
  • Lehmann, Nadja: Migrantinnen im Frauenhaus. Biographische Perspektiven auf Gewalterfahrungen. Opladen 2008
In dieser Studie nimmt die Autorin eine intersektionale Perspektive ein, die Gewalt gegen Frauen nicht allein 
auf Geschlechterverhältnisse reduziert, sondern weitere Macht- und Herrschaftsverhältnisse mit einbezieht

Weitere Anwendungsbeispiele

  • European Journal of Women`s Studies 12 (3) 2005
  • European Journal of Women`s Studies 13 (3) 2006
Anwendungsbeispiele finden sich ebenfalls in den Schwerpunktausgaben des European Journal of Women`s Studies zu Intersectionality
  • Palm, Kerstin: Multiple Subjekte im Labor. Objektivismuskritik als Ausgangsbasis für interdependenztheoretische Theorie und Praxis der Naturwissenschaften. In: Walgenbach, Katharina/Dietze, Gabriele/Hornscheidt, Antje/Palm, Kerstin: Gender als interdependente Kategorie. Neue Perspektiven auf Intersektionalität, Diversität und Heterogenität. Opladen: Budrich Verlag 2007
  • Krüger-Potratz, M./Lutz, H. (2002): Sitting at the crossroad- rekonstruktive und systematische Überlegungen zum wissenschaftlichen Umgang mit Differenz. In: Tertium Comparationis, 2
  • Lutz, Helma: Differenz als Rechenaufgabe: über die Relevanz der Kategorien Race, Class, Gender. In: Lutz, Helma u. Wenning, Norbert: Unterschiedlich verschieden. Differenz in der Erziehungswissenschaft. Opladen 2001
  • Lutz, H./Leiprecht, R. (2005): Intersektionalität im Klassenzimmer. Ethnizität, Klasse, Geschlecht. In: Leiprecht, R./Kerber, A. (Hrsg.): Schule in der Einwanderungsgesellschaft. Schwalbach/Ts., S. 218-234
  • Lutz, H./Davis, K.: Geschlechterforschung und Biographieforschung: Intersektionalität als biographische Ressource am Beispiel einer außergewöhnlichen Frau. In: Völter, B./Dausien, B./Lutz, H./Rosenthal, G. (Hrsg.): Biographieforschung im Diskurs. Wiesbaden, 2005 (S. 228-247)
  • Riegel, Christine: Zwischen Kämpfen und Leiden. Handlungsfähigkeit im Spannungsfeld ungleicher Geschlechter-, Generationen- und Ethnizitätsverhältnisse. In: Riegel, Christine/ Geisen, Thomas (Hrsg.): Jugend, Zugehörigkeit und Migration. Subjektpositionierung im Kontext von Jugendkultur, Ethnizitäts- und Geschlechterkonstruktionen. Wiesbaden 2007
  • Ruokonen-Engler, M.: Differenzen im Kontext. Biographieanalytische Perspektiven auf Intersektionalität und Subjektkonstitution. In: Bilden, H./Dausien, B. (Hrsg.): Sozialisation und Geschlecht. Theoretisch und methodologische Aspekte. Opladen 2006
  • Spindler, S.: Corpus Delicti. Männlichkeit, Rassismus und Kriminalisierung im Alltag jugendlicher Migranten. Münster 2006
  • Stuve, Olaf: Über die Berücksichtigung von Unterschiedlichkeit und Herrschaft in der Bildung. Oder - was Bingo mit Intersektionalität zu tun hat und - warum das Thema Zwangsheirat zum besseren Verständnis von TeilnehmerInnenorientierung beiträgt. In: Seemann, Malwine (Hg.): Ethnische Diversitäten, Gender und Schule. Geschlechterverhältnisse in Theorie und Praxis. Oldenburg 2008
  • Stuve, O./Busche, M. : Überblicksbericht Gewaltprävention und Intersektionalität in der Bundesrepublik Deutschland. ([[1]] Zugriff: 15.08.08)
  • Tunç, M.: Vaterschaft in der Migrationsgesellschaft im Wandel. In: Promotionskolleg „Kinder und Kindheiten im Spannungsfeld gesellschaftlicher Modernisieren“ (Hrsg.): Kinderwelten und institutionelle Arrangements. Modernisierung von Kindheit. Wiesbaden 2006 (pp. 37-59)
  • Weber, M. (2008): Intersektionalität sozialer Unterscheidungen im Schulalltag. In: Seemann, M. (Hrsg.): Ethnische Diversitäten, Gender und Schule. Geschlechterverhältnisse in Theorie und schulischer Praxis. Oldenburg

Weber, Martina: Das Konzept "Intersektionalität" zur Untersuchung von Hierarchisierungsprozessen in schulischen Interaktionen. In: Budde, Jürgen; Willems, Katharina (Hrsg): Bildung als sozialer Prozess. Heterogenitäten, Interaktionen, Ungleichheiten. Weinheim /München 2009

  • Meulenbelt, Anja: Scheidelinien. Über Sexismus, Rassismus und Klassenherrschaft. Reinbek bei Hamburg 1988
  • Hark, Sabine: Deviante Subjekte. Die paradoxe Politik der Identität. Opladen 1999
  • Rommelspacher, Birgit: Dominanzkultur. Texte zu Fremdheit und Macht. Berlin 1995
  • Walgenbach, Katharina: »Die weiße Frau als Trägerin deutscher Kultur« Koloniale Diskurse über Geschlecht, »Rasse« und Klasse im Kaiserreich. Frankfurt a.M./New York 2005
  • Wollrad, Eske: Weißsein im Widerspruch- feministische Perspektiven auf Rassismus, Kultur und Religion. Königstein/ Taunus 2005
  • Strobl, Ingrid / Viehmann, Klaus et.al. (Hrsg.): Drei zu Eins. Klassenwiderspruch, Rassismus und Sexismus. Berlin u. Amsterdam 1993
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