An.schläge

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Die an.schläge sind das einzige feministische Monatsmagazin im deutschsprachigen Raum. 2008 feiert die Zeitschrift ihr 25-jähriges Bestehen. In dieser Zeit ist einiges geschehen. Aber auch wenn einige Forderungen der Frauenbewegung den Mainstream-Journalismus mittlerweile erreicht haben, werden feministische Positionen immer noch marginalisiert. Die Eva Hermans dieser Welt haben das Feuilleton fest im Griff, RessortleiterInnen sind nach wie vor größtenteils männlich und das Label „feministisch“ ist weniger kleidsam denn je. Die an.schläge setzen dieser ernüchternden Bilanz ein umfassendes Nachrichtenmagazin entgegen. Monatlich berichten wir nicht nur über so genannte „Frauenthemen“, sondern über das aktuelle politische, gesellschaftliche und kulturelle Geschehen aus feministischer Perspektive. Es geht uns dabei um das Herstellen einer feministischen Gegenöffentlichkeit, um Parteilichkeit statt Pseudoobjektivität und um das Sichtbarmachen weiblicher Wirklichkeiten und Erfahrungen in einer männlich dominierten (Medien-)Welt. Das Prinzip der kollektiven Redaktion ist hierbei genauso von Bedeutung wie die Offenheit gegenüber vielfältigen feministischen Sichtweisen und Lebensweisen von Frauen.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die an.schläge wurden 1983 gegründet, damals vom Verein „Frauen Aktiv in Kultur- und Arbeitswelt“. Die Zeitschrift erschien anfangs viermal pro Jahr, ab 1988 schließlich monatlich und wurde wegen Ressourcenmangels 1991 vorübergehend eingestellt, aber 1993 von CheckArt, dem neu gegründeten Verein für feministische Medien und Politik wiederbelebt. Seit 2005 gibt es auch das Fernsehmagazin an.schläge TV, das auf dem partizipativen Fernsehkanal OKTO in Wien gesendet wird. Mit der Fernsehsendung soll diese feministische Gegenöffentlichkeit einen weiteren wichtigen Teil der Medienwelt erobern und feministische Perspektiven jenseits vom Malestream auch im Medium Fernsehen präsentieren.

Titel

Der Titel ist ein Wortspiel und soll sowohl Assoziationen zum Schreibmaschinenanschlag als auch zum Anschlag auf das Patriarchat ebenso wie auf die ursprünglichste Form der Nachrichtenübermittlung hervorrufen: den Anschlägen von Verlautbarungen an öffentlichen Orten.

Ausgaben

Auf der Homepage der an.schläge findet sich ein umfangreiches Archiv mit einem Artikelregister der letzten Jahre sowie zahlreichen Online-Artikeln

Kontakt

Lea Susemichel, office(at)anschlaege.at

Saskya Rudigier, redaktion(at)anschlaege.at

Weblinks

Quellen

siehe auch

Zeitschrift Zeitung Magazin

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