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Wachstum gilt innerhalb der Mainstream-Ökonomie und in der heutigen westlich geprägten Wirtschaftspolitik als erstrebenswertes Ziel. Gerechtfertigt wird die Orientierung an Wachstum innerhalb einer nationalstaatlich und kapitalistisch organisierten Gesellschaft mit allerlei Gründen: Wachstum führe zu einer höheren Bedürfnisbefriedigung und zu einem erhöhten Steueraufkommen, was wiederum dem Wohlfahrtsstaat diene und deshalb Frieden und Demokratie schütze. Arbeitsplätze würden durch Wachstum gesichert, Maßnahmen zum Schutze der Umwelt können ermöglicht und bezahlt werden, Umverteilung von Reichtum geschehe in einer Wachstumsgesellschaft von oben nach unten. Wachstum gelte als zutiefst „menschlich“, weil der Mensch an sich angeblich stets nach mehr und Höherem strebe.

Auf der Tagung „Schneewittchen rechnet ab. Feministische Ökonomie für anderes Leben, Arbeiten und Produzieren“ wurde den gängigen Begründungen, warum Wachstum erstrebenswert sei, etwas entgegengesetzt. In einem Panel zu „Wachstumskritik in der Feministischen Ökonomie“ kritisierten Dr. Tanja von Egan-Krieger und Dr. Barbara Muraca Wachstum dahingehend, dass die wirtschaftspolitische Orientierung an Wachstum eigene Produktionsgrundlagen gefährde und nicht berücksichtigt werde, dass Ressourcen und Produktionsmittel weder aus dem Nichts entstehen noch einer Gesellschaft unbegrenzt zur Verfügung stehen. In der Mainstream-Ökonomik seit Adam Smith sei Warenwohlstand zentrales Thema, deshalb müssten ständig Waren produziert werden, um Wohlstand zu sichern. Deshalb gelte lediglich Erwerbsarbeit als produktiv. „Soziale und ökologische Produktivität werden somit aus der ökonomischen Mainstream-Theorie herausgetrennt oder bestenfalls in den sogenannten reproduktiven Bereich verbannt“, führt von Egan-Krieger aus.

Reproduktivität innerhalb der ökonomischen Mainstream-Theorie ist für sie ein Konstrukt, um die Hierarchisierung zwischen bezahlter und unbezahlter Arbeit aufrechterhalten zu können. Das Machtgefälle im Geschlechterverhältnis ist also bereits in dieser Theorie eingeschrieben und wird durch die Wirtschaftspolitik permanent aktualisiert, ebenso die Ausbeutung natureller Ressourcen. Eine an Wachstum orientierte Wirtschaft ist also gar nicht in der Lage die Bedürfnisse der Mitglieder einer Gesellschaft zu befriedigen und die angeblich finanzierbaren Umweltschutzmaßnahmen sind lediglich Symptombekämpfung. Von Egan-Krieger stellt nach ihrer kurzen kritischen Einführung ein Modell alternativen Wirtschaftens vor – das Reproduktionsmodell nach Sabine Hofmeister und Hans Immler, das nicht auf Wachstum angelegt ist, die Produktion von Waren nicht im Vordergrund von Wirtschaften stehen. Ausgangslage für das Modell ist die Produktivität der Natur. Das, was aus der Natur für die menschliche Bedürfnisbefriedigung produziert wird, soll wieder zurückfließen können, also reproduziert werden. Dieser ressourcenschonende und nachhaltige Umgang mit der Natur soll ermöglichen, dass auch zukünftige Generationen leben und wirtschaften können. Gleichzeitig wird der Arbeitsbegriff aufgebrochen und erweitert: Nicht mehr allein Erwerbs- und Haus- bzw. Sorgearbeit sind zentral, sondern jede Form der Arbeit, die Mensch und Natur zugute kommt, wird als wertzuschätzende Arbeit erfasst. Die Trennung von Arbeit in produktiv-wertvolle und reproduktiv-wertlose Tätigkeiten wird aufgehoben, dementsprechend sind alle Arbeitsformen im Reproduktionsmodell potentiell entlohnbar, weil gleichwertig.

Im Anschluss stellte Dr. Barbara Muraca dem Wachstumszwang der kapitalistischen Marktlogik den von Martha Nussbaum und Amartya Sen inspirierten Fähigkeitenansatz gegenüber. Ziel von Wirtschaften solle viel mehr ein gutes Leben sein. „Allerdings ist das gute Leben scheinbar unbestimmt. Die Definition darüber, was das gute Leben ausmacht, wird dem gesellschaftlichen Diskurs überantwortet“, so Muraca. Implizit werden dennoch Festlegungen getroffen, beispielsweise die ständige Aufforderung zur privaten Rentenvorsorge. Warum diese überhaupt nötig ist und wer sie sich eigentlich leisten kann, wird hingegen selten thematisiert. Muraca wünscht sich eine explizite Erörterung darüber, was das gute Leben ausmacht. Im Fähigkeitenansatz, der das gute Leben als substantielle Freiheit definiert, sieht sie einen ersten Anstoß.

Fähigkeiten werden in diesem definiert als Dinge, die Menschen in der Lage sind zu tun oder zu sein. Diese werden benötigt, um das Leben verwirklichen zu können, was sie für wertvoll und lebenswürdig halten. Fähigkeiten stellen also die Ausgangsbedingungen des guten Lebens dar. Es geht also keineswegs nur um potentielle oder formale Fähigkeiten. Wie das gute Leben auszusehen hat, kann deshalb nicht von Expert_innen, Staat, Medien oder NGOs vorgegeben werden. Das gute Leben ist auch keine individuelle Frage des persönlichen Glücks oder Lebensstils, sondern die Verwirklichung eines menschenwürdigen, sinnstiftenden, nicht entfremdeten Lebens in der Gemeinschaft. In deliberativen Prozessen sollen daher die Gründe für die Wertschätzung bestimmter Formen der Lebensführung herausgearbeitet werden. Staat und Institutionen sollen in einem weiteren Schritt für eine gerechte Ressourcenverteilung sorgen und die substantiellen Bedingungen für alle Fähigkeiten und Tätigkeiten, die Menschen verwirklichen können, implementieren.

Mehr Informationen zum Reproduktionsmodell und zum Fähigkeitenansatz nach Sen und Nussbaum ]]>
Maedchenmannschaft: Rele…was? – Die Mär der objektiven Berichterstattung http://maedchenmannschaft.net/rele-was-die-maer-der-objektiven-berichterstattung/ Mon, 05 Nov 2012 14:08:23 +0100 http://maedchenmannschaft.net/rele-was-die-maer-der-objektiven-berichterstattung/ Charlott Anlässlich der Flüchtlingsproteste und dem langen Schweigen der Mainstream-Medien hat Helga auf ihrem Blog drop the thought einen interessanten Eintrag verfasst. Als Antwort auf Dominik Rzepka vom ZDF, der etwas von bisher nicht erwiesener Relevanz geschrieben hatte, bemerkt sie:

Dafür [statt Berichten zu den tagesaktuellen Protesten] gab’s bis eben auf der Startseite unter „Netzkultur“ noch den Link auf eine „Ode an die E-Mail“. Relevanz, Betroffenheit oder Prominenz? Ich weiß es nicht. Am Ende wird klar: Wer nicht weiß, deutsch, männlich und cisgender ist, über den (oder die) wird nur bei besonders relevanten Dingen berichtet. Und das nicht mal kompetent. Von Journalisten, die bis heute im Vergleich zum Bevölkerungsschnitt erwiesenermaßen überdurchschnittlich weiß, deutsch und männlich sind. Ich nenne es die Relevanzblase.

An diese beschriebene Relevanzblase musste ich auch denken als ich das Buch “Ungleich mächtig. Das Gendering von Führungspersonen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft in der Medienkommunikation” (herausgegeben von Margreth Lüneborg und Jutta Röser) las. Hinter dem etwas sperrigen Titel verbirgt sich eine spannende Studie, in der die deutsche Berichterstattung mit unterschiedlichsten Methoden intensiv analysiert wurde.

Neben Analysen von Texten und Bildern wurden auch Journalist_innen zu ihrem Arbeiten befragt. Die meisten waren sich einig, dass sie eigentlich “nur” versuchen die Gesellschaft adäquat zu spiegeln. So wurde beispielsweise die Schuld dafür, dass so wenig über Politikerinnen berichtet wird damit begründet, dass “die Politik” es eben bis heute versäumt viele Politikerinnen hervor- und in wichtige Positionen zu bringen.

Nun ja. Wie erklärt sich dann aber folgendes Ergebniss der Studie: Die Wissenschaftlerinnen haben eine Aufstellung nach Häufigkeit der Nennung aller Minister_innen im Jahr 2008 (Untersuchungszeitraum waren 6 Monate) gemacht. Angela Merkel führt diese Liste als Kanzlerin an. Und dann? Weiter nach Relevanz? Es scheint nicht wirklich so. Es folgen zu erst alle Minister und dann am Ende alle Ministerinnen. (Einzig der damalige Verteidigungsminister Jung rutschte hinter die Justizministerin Zypris.) Die Autorinnen schreiben:

[...] die klare Sortierung nach Geschlecht weckt Zweifel, dass die fachlichen Gründe diese Rangfolge verursachen. Es gibt zur Rechtfertigung solcher Hierarchien das Argument, es liegte am größeren Gewicht einzelner Fachressorts, die deshalb verstärkt in den Medien berücksichtigt würden, und es sei Zufall, wenn ein Mann davon profitiere. [...] Dieses Argument kann angesichts der systematischen Sortierung - Männer oben, Frauen unten - nur schwerlich überzeugen. [...] Zu bedenken ist sicherlich, dass einige der Minister zusätzlich herausgehobene Funktionen in ihren Parteien bekleiden, die für weitere Medienbeachtung sorgen. Wenn allerdings ein Verkehrsminister ohne derartige Funktionen vor sämtlichen Ministerinnen platziert ist, kann auch dieser Aspekt die Rangfolge nicht zufriedenstellend erklären.

Mit Helgas Worten ausgedrückt: Hier hat wohl auch die Relevanzblase “weiß, deutsch, männlich, cisgender” zugeschlagen. Die Wissenschaftlerinnen sprechen in diesem konkreten Fall von einem “Nachrichtenfaktor ‘Geschlecht’”, welcher dazu führt, dass männliche Akteure bevorzugt werden.

Daran wird sich wohl auch nichts ändern, solange Journalist_innen glauben, sie würden objektiv Bericht erstatten (können) und dabei ganz außer Acht lassen aus welcher Position heraus sie Themen/ Wichtigkeit wahrnehmen und nach Relevanz bewerten, und so lange sie annehmen, dass es so etwas wie “objektive Relevanzkritierien” überhaupt gibt. Wenn dann diese Entscheidungen noch in meist relativ homogenen Redaktionen (wie Helga ja auch schrieb) getroffen werden… Denn so stellte ein Redakteur der Zeit fest, dass es doch oftmals die Journalistinnen sind, denen häufiger auffällt, wenn bei der Themenplanung mal wieder keine Frau vorkommt. (Um andere Kategorien (wie beispielsweise race und Klasse, sowie deren Koppelungen) ist es in den deutschsprachigen Redaktionen mit Sicherheit noch schlechter gestellt.) Doch natürlich reicht es auch nicht ausschließlich Personen anderer Gesellschaftsgruppen in die Redaktionen zu bekommen, wenn sich an weiteren Strukturen und Debatten nichts ändert.

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Missy Magazine: WENIGER ALICE SCHWARZER und MEHR VIELSTIMMIGKEIT fordert die Historikerin Miriam Gebhardt http://missy-magazine.de/2012/11/05/weniger-alice-schwarzer-und-mehr-vielstimmigkeit-fordert-die-historikerin-miriam-gebhardt/ Mon, 05 Nov 2012 13:50:26 +0100 http://missy-magazine.de/2012/11/05/weniger-alice-schwarzer-und-mehr-vielstimmigkeit-fordert-die-historikerin-miriam-gebhardt/ Anne-Sophie

cc dva verlag

Als eine Studentin sich in einem Seminar meldete und sagte, sie könne und wolle sich wegen Alice Schwarzer nicht als Feministin bezeichnen, fand die Journalistin und Wissenschaftlerin Miriam Gebhardt, dagegen müsste dringend etwas unternommen werden. In ihrem Buch “Alice im Niemandsland - Wie die deutsche Frauenbewegung die Frauen verlor” beschäftigt sich Gebhardt nun konsequenterweise mit dieser Thematik. Mit Missy spricht sie über die fehlende Vielstimmigkeit im deutschen Feminismus und kritisiert die Deutungshoheit, welche die mittlerweile 70-jährige einstige Vorreiterin der deutschen Frauenbewegung Alice Schwarzer noch immer zu besitzen scheint.

Missy Magazine: Amerika hat Judith Butler, Frankreich Simone de Beauvoir und Deutschland eben Alice Schwarzer. In jedem Land gibt es Koryphäen auf den verschiedensten Gebieten. Was stört Sie daran, dass Alice Schwarzer diese Anführerinnenrolle im deutschen Feminismus übernommen hat? Miriam Gebhardt: Judith Butler, Simone de Beauvoir und Alice Schwarzer lassen sich leider nicht vergleichen. Butler und de Beauvoir sind bzw. waren zwar auch Aktivistinnen, aber sie haben doch in erster Linie die Theoriediskussion vorangetrieben, und zwar mit internationaler Reichweite. Schwarzer wird es im Gegensatz zu ihnen nicht in die Geschichtsbücher der transnationalen Frauenbewegung im 20. Jahrhundert bringen, weil sie keinen eigenen inhaltlichen Beitrag zum Fortschritt der Diskussion geleistet hat. Sie ist in erster Linie Aktivistin – übrigens auch eine ganz wichtige Sache für eine soziale Bewegung. Mit der Reflexion hat sie es weniger, die empfindet sie als „lebensfern“.

Fehlt es in Deutschland also an feministischen TheoretikerInnen, die nicht nur mit der Sexismus-Keule ins Feld ziehen, sondern die ganze feministische Diskussion auch mit Theorie unterfüttern? Genau. Wir sind theoretisch ganz gut dabei, wenn es um die Wiedergabe und Diskussion internationaler feministischer Texte geht. Eigene Ansätze sehe ich keine. Und zum großen Wurf hat in unserer feministischen Diskussionskultur ohnehin niemand den Mut.

In Ihrem Buch unternehmen Sie eine aufwendige Reise durch die gesamte Geschichte der deutschen Frauenbewegung von ihren Anfängen im 18. Jahrhundert an bis heute. Sie zeigen, dass es in allen Jahrzehnten Ausnahmefrauen gab, die sich für die Rechte ihresgleichen einsetzten, aber auch, dass die Frauenbewegung schon immer sehr vielstimmig war. Ebenfalls deutlich wird, dass Themen wie bspw. die Abtreibungspolitik, welche Schwarzer so prominent auf die Agenda brachte, schon viele Frauen vor Schwarzer populär gemacht hatten. Wollen Sie damit Schwarzers Bedeutung und Verdienst für die deutsche Frauenbewegung relativieren? Das Relativieren gehört sowieso immer dazu. Deshalb bin ich Historikerin geworden. Es gibt überhaupt nichts Heilsameres als den Vergleich, ob das in meinem eigenen Leben ist oder auf gesellschaftlicher Ebene. Alice Schwarzers Verdienste bestehen in dem Import feministischer Ideen in die Bundesrepublik: Sie hat die Selbstbezichtigungskampagne aus Frankreich mitgebracht, hat Simone de Beauvoir hierzulande popularisiert, und die Debatte um Gewalt gegen Frauen von den USA auf westdeutsche Verhältnisse übertragen. Darüber hinaus hat sie durch unermüdliche Medienarbeit den Feminismus von den Hörsälen in die Vororte getragen. Das sind große Leistungen. Auf der negativen Seite der Bilanz steht allerdings ihre beharrliche Weigerung, sich mit der Zeit mitzubewegen. Sie sagt, das Rad müsse seit de Beauvoir nicht neu erfunden werden. Aber de Beauvoir war ein Kind des 19. Jahrhunderts, das ‚Andere Geschlecht’ stammt aus den Vierzigerjahren. Also aus der Zeit vor der Anti-Babypille.

Wie entstand die Idee zu dieser kritischen Auseinandersetzung mit Alice Schwarzer? In einer meiner Lehrveranstaltungen an der Uni fiel ein schockierender Satz: “Wegen Alice Schwarzer kann ich mich nicht Feministin nennen”. Diese Behauptung einer jungen, an der Geschlechterfrage sehr interessierten Frau konnte ich so nicht stehen lassen. Mir kam es darauf an, gerade bei jüngeren Leserinnen das reiche Erbe der Frauenbewegung und die große Zahl von bemerkenswerten Rollenvorbildern in Erinnerung zu bringen. Denn die Frauenbewegung auf Alice Schwarzer zu reduzieren, hieße, den Sozialismus auf Gerhard Schröder zu reduzieren.

Sollten wir aber nicht eher selbst kreativ und aktiv werden, uns auf die Podien setzen und laut und deutlich unsere Standpunkte vertreten, statt Alice Schwarzer und deren Positionen zu kritisieren? Absolut. Aber zu jedem neuen Aufbruch gehört die Bilanz dessen, was bislang passiert ist. Wenn wir uns nicht mit der Geschichte beschäftigen, und Alice Schwarzer vertritt eben eine historische Variante des Feminismus, dann werden wir aus den Fehlern nicht klug, sondern wir werden sie wiederholen.

Ich kenne viele Frauen, denen es mittlerweile zu blöd ist, sich überhaupt noch mit Schwarzers Positionen zu beschäftigen. Und auch für mich ist Frau Schwarzer zu weit von meiner eigenen Lebensrealität entfernt, ich fühle mich von ihr weder repräsentiert noch mit meinen Anliegen und Problemen ernst genommen. Ist es denn überhaupt noch wichtig, sich mit dieser Frau und ihrem Feminismus auseinanderzusetzen? Mir geht es nicht darum, mich mit der Person Alice Schwarzer auseinanderzusetzen, sondern mit ihren Positionen. Alice Schwarzer hat eine Feminismus-Variante aufgegriffen und zur Marktführerin gemacht, die ich die „Ändere-dich-gefälligst“-Variante nenne. Der Grundgedanke ist: alle Menschen sind gleich. Frauen und Männer sollen sich einem allgemeinen westlich-aufgeklärten Menschheitsideal anpassen. Diese Tradition geht auf das 18. Jahrhundert zurück und hatte historisch eine wichtige Aufgabe. Doch sie hatte auch immer einen blinden Fleck: Seit der Moderne sehnen sich die Menschen zwar nach Gleichheit und Freiheit, aber gleichzeitig auch nach Identität und Tradition. Dieses Dilemma, letztlich ein Dilemma zwischen Vernunft und Gefühl, ist unser Vermächtnis. Wenn ich mich inhaltlich mit Alice Schwarzer beschäftige, stoße ich unweigerlich auf dieses Dilemma. Mein Anliegen ist es zu zeigen: Jeder Feminismus, der nur auf die eine Karte setzt, greift zu kurz und muss daran scheitern.

Manchmal klingen Sie in Ihrem Buch regelrecht wütend, z.B., wenn Sie biographische Falschaussagen Schwarzers als Unwahrheiten demaskieren. Sind Sie wütend auf Frau Schwarzer? Ich glaube, es ist kein Zufall, wenn sich jemand seine eigene Biographie zurechtbiegt. Und es ist auch kein Zufall, wenn jemand sein Leben als ambivalenzfreie Geschichte erzählt, nach dem Motto: Ich wusste schon im Laufstall, wo Gut und Böse zuhause sind. Genau diese Haltung bildet sich dann auch im Umgang mit Andersdenkenden ab. Das empfinde ich als Beton-Feminismus. Entsprechend klingen jetzt auch die Kritiken ihres Hofstaats an meinem Buch: Ich hätte mich ans Patriarchat verkauft! Das erinnert fatal an die Zeiten, als man in der BRD den Kritikern zurief: „Dann gehen Sie doch rüber in den Osten!“

Was raten Sie jungen Frauen, die sich mit dem Thema Feminismus heute auseinandersetzen wollen. Führt ein Weg an Alice Schwarzer vorbei und wie kann dieser Ihrer Meinung nach aussehen? Es gibt ja schon längst eine internationale Weiterentwicklung, die über das Erzieherische der Siebzigerjahre hinaus ist. Die keine feministische Norm mehr formuliert, sondern im guten Sinne liberal ist. Nicht zuletzt gehört Missy in diesen Kontext. Mir wäre es aber wichtig, dass nicht nur die gesellschaftlichen Zumutungen an den eigenen Körper und an die eigene Lebensführung zum Thema gemacht werden, sondern dass der Feminismus, wie beispielsweise Nancy Fraser das tut, auch die größeren ökonomischen und globalen Zusammenhänge im Auge behält. Dazu braucht es allgemein mehr Mut zur Theorie, und umgekehrt: die Theoretikerinnen an den Universitäten dürften sich für meinen Geschmack ruhig etwas mehr in die gesellschaftliche Diskussion einmischen.

Interview: Anne-Sophie Balzer

Miriam Gebhardt: Alice im Niemandsland - Wie die deutsche Frauenbewegung die Frauen verlor. DVA Verlag, 352 Seiten, 19,99 Euro.

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Gegen Abtreibungsverbot und christlichen Fundamentalismus!: Polen verweigerte Abtreibung einem 14-Jährigem Mädchen nach einer Vergewaltigung http://no218nofundis.wordpress.com/2012/11/05/polen-verweigerte-abtreibung-einem-14-jahrigem-madchen-nach-einer-vergewaltigung/ Mon, 05 Nov 2012 12:39:03 +0100 http://no218nofundis.wordpress.com/2012/11/05/polen-verweigerte-abtreibung-einem-14-jahrigem-madchen-nach-einer-vergewaltigung/ verena buschmann Weiterlesen → ]]> Karnele - Blog von Nele Tabler und HAIGE - karnele - Blog von Nele Tabler und HAIGE: Update: Billige Gefriertruhe für Oma gesucht http://www.karnele.de/billige-gefriertruhe-gesucht/ Mon, 05 Nov 2012 12:00:49 +0100 http://www.karnele.de/billige-gefriertruhe-gesucht/ Nele Tabler Weiterlesen → ]]> dieStandard.at: Linz - Prozess gegen Sozialarbeiter vertagt http://diestandard.at/1350260257921/Prozess-gegen-Sozialarbeiter-vertagt Mon, 05 Nov 2012 11:41:00 +0100 http://diestandard.at/1350260257921/Prozess-gegen-Sozialarbeiter-vertagt dieStandard.at: Frankreich - Bischofskonferenz verurteilt geplante Homo-Ehe http://diestandard.at/1350260253562/Bischofskonferenz-verurteilt-geplante-Homo-Ehe Mon, 05 Nov 2012 11:23:00 +0100 http://diestandard.at/1350260253562/Bischofskonferenz-verurteilt-geplante-Homo-Ehe Der Erzbischof von Paris fordert eine nationale Debatte zum Thema ]]> dieStandard.at: Japan - Gericht erkennt Vaterschaft von Transgender-Mann nicht an http://diestandard.at/1350260244018/Gericht-erkennt-Vaterschaft-von-Transgender-Mann-nicht-an Mon, 05 Nov 2012 10:37:50 +0100 http://diestandard.at/1350260244018/Gericht-erkennt-Vaterschaft-von-Transgender-Mann-nicht-an dieStandard.at: Steuerpolitik - Familienförderungen werden zu wenig genutzt http://diestandard.at/1350260241501/Familienfoerderungen-werden-zu-wenig-genutzt Mon, 05 Nov 2012 10:22:00 +0100 http://diestandard.at/1350260241501/Familienfoerderungen-werden-zu-wenig-genutzt der VÄTER Blog: Die Vätermonate haben Norwegen verändert http://vaeter-und-karriere.de/blog/index.php/2012/11/05/die-vatermonate-haben-norwegen-verandert/ Mon, 05 Nov 2012 09:59:35 +0100 http://vaeter-und-karriere.de/blog/index.php/2012/11/05/die-vatermonate-haben-norwegen-verandert/ Hans-Georg Nelles “Paaaappiiii - komm mal!” hallt es über den Flur des norwegischen Arbeitgeberverbandes. “Paaappiiii”, fordert der kleine Junge in grünen Cargohosen und mit Stoffhase unter dem Arm vehement. Sein Vater steht vom Schreibtisch auf, kurz darauf laufen beide mit einem Stapel Kopien unter dem Arm um die Wette. Der Kleine ist zu krank, um in die Schule zu gehen, aber nicht so krank, dass sein Vater mit ihm zu Hause bleiben wollte. “Es ist durchaus üblich, die Kinder an solchen Tagen mit ins Büro zu bringen”, sagt Kristina Hagen vom norwegischen Arbeitgeberverband.

In weniger als zwei Jahrzehnten hat sich das Gesellschaftsbild in Norwegen rapide gewandelt. Das alte Familienbild - Mann arbeitet bis zum Umfallen, Frau kümmert sich um Haus und Kinder - wurde von einem Doppelverdiener-Modell abgelöst, das gleichzeitig ein Doppeleltern-Modell ist. “Wir wollen mit unserer Familienpolitik den Frauen die Möglichkeit geben zu arbeiten, und den Männern die Möglichkeit, für ihre Kinder zu sorgen”, sagt die Ministerin für Kinder, Gleichberechtigung und soziale Inklusion Inga Marte Thorkildsen der FTD. “Das stärkt die Position der Frauen auf dem Arbeitsmarkt und in ihrer Karriere.”

Die Soziologin Anne Lise Ellingsäter von der Universität Oslo führt den Wandel auf die Politik zurück. “Institutionen und Politik sind maßgeblich, um den Alltag zu strukturieren”, sagt sie. Die wichtigste Errungenschaft: die Einführung der Vätermonate. Ähnlich wie in Deutschland bekommen Eltern nach der Geburt eines Kindes ein Jahr lang Elterngeld, 80 Prozent des Lohns. In Norwegen sind 14 Wochen für die Väter reserviert. “Die Vätermonate haben das Elternbild in Norwegen und damit auch die gesamte Gesellschaft nachhaltig verändert”, sagt sie. Der fürsorgliche Vater ist allgegenwärtig: Indem er seinen kranken Sohn mit ins Büro nimmt oder den Kinderwagen schiebt. “Mit den veränderten Gewohnheiten hat sich auch die Einstellung geändert”, sagt Ellingsäter.

Manchen geht der Kulturwandel allerdings zu weit. Die Ausdehnung der Vätermonate von 14 Wochen auf 18 Wochen scheitert bislang auch am Widerstand etlicher Frauengruppen. Jahrelang haben sie für das Recht der Frauen gekämpft, sich um ihre Babys sorgen zu dürfen, diese Errungenschaft wollen sie nicht wieder abgeben.‘

Quelle

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dieStandard.at: Autobiografie - Beth Ditto: "Ein dickes, lautes, nerviges Mädchen" http://diestandard.at/1350260234899/Gossip-Beth-Ditto-Autobiografie-Heavy-Cross Mon, 05 Nov 2012 09:46:00 +0100 http://diestandard.at/1350260234899/Gossip-Beth-Ditto-Autobiografie-Heavy-Cross Die außergewöhnliche Lebensgeschichte der Gossip-Sängerin im Zeitraffer: Mit "Heavy Cross" legt die erst 31-Jährige ihre Autobiografie vor ]]> Maedchenmannschaft: Die Einkaufsgenossenschaft antirassistischen Widerstandes EDEWA öffnet ihre Pforten http://maedchenmannschaft.net/die-einkaufsgenossenschaft-antirassistischen-widerstandes-edewa-oeffnet-ihre-pforten/ Mon, 05 Nov 2012 09:00:11 +0100 http://maedchenmannschaft.net/die-einkaufsgenossenschaft-antirassistischen-widerstandes-edewa-oeffnet-ihre-pforten/ Anna-Sarah Am 02.11. eröffnete in Berlin die Ausstellung Einkaufsgenossenschaft antirassistischen Widerstandes EDEWA. Das Wort “Einkaufen” und diese Abkürzung, da kommt euch irgendwas bekannt vor? kein Zufall: Obwohl Supermärkte trivialer kaum sein können, spiegeln sie wie kein anderer Ort die Alltäglichkeit von Rassismen und Sexismen wider. EDEWA möchte wirkmächtige Herrschafts- und Ungleichheitsverhältnisse, die Herstellung und Verkauf bestimmen, sichtbar zum Ausdruck bringen. Gleichzeitig verfolgt sie das Ziel, den langjährigen antirassistischen und antisexistischen Widerstand einzelner Gruppen und die historischen Kämpfe einzelner Feministinnen wahrnehmbar und erfahrbar zu machen.

Die Macher_innen schreiben:

Grundlegendstes Ziel unserer Ausstellung ist es, Rassismen und damit verbundene Sexismen innerhalb unserer mehrheitlich weißen Gesellschaft aufzudecken. Oftmals werden diskriminierende und rassistische Konzepte völlig unreflektiert und unwissend im Alltag verwendet.

Es ist unser höheres Ziel, unsere Besucher_innen dazu zu ermutigen nicht einfach ihre Teilhabe an besagten rassistischen Strukturen zu erkennen, sondern sich darüber hinaus zu fragen, was sie im Alltag tun können um Widerstand zu leisten beziehungsweise rassismus-frei zu handeln. Sie sollen in der Lage sein Rassismen nicht mehr weiter durch ewige Unwissenheit und Reproduktion am Leben zu erhalten. Wir möchten ihnen Wissen vermitteln, welches für sie das grundlegende Werkzeug hierfür bildet. Zudem möchten wir, dass sich unsere Besucher_innen ungeachtet ihrer sozial-politischen Positionierung als Akteur_innen verstehen, die durch ihre Handlungen Veränderung bewirken können.

Zur Ausstellung, die aus einem Seminar von Natasha A. Kelly hervor gegangen ist, gibt es ein Begleitprogramm mit Workshops und Performances.

EDEWA Einkaufsgenossenschaft antirassistischen Widerstandes
noch bis Mittwoch in der Trautenaustr. 5, Berlin. Ab dem 9.11. dann Roma Aether Theater, Boddinstr. 5, Berlin
Anmeldung für Workshops und Führungen: [email protected]

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Zwischengeschlecht.info: Intersex-Aktionswoche Frankfurt am Main 8.-15. November http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2012/11/04/Intersex-Aktionswoche-Frankfurt-am-Main-8-15-November Sun, 04 Nov 2012 20:44:00 +0100 http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2012/11/04/Intersex-Aktionswoche-Frankfurt-am-Main-8-15-November seelenlos FrançaisEnglishVerein Zwischengeschlecht.orgSpendenMitglied werdenAktivitäten

Menschenrechte auch für Zwitter!

Zwischengeschlecht.org on Facebook Info + Aktionen zur Aufarbeitung von kosmetischen Genitaloperationen an Kindern mit "atypischen" körperlichen Geschlechtsmerkmalen an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität und ihren Kliniken, in Zusammenarbeit mit dem autonomen Schwulenreferat (Frankfurter SchWule), dem autonomen FrauenLesbenreferat (AFLR), dem AStA und anderen Hochschulgruppen der Goethe-Universität:

Do 8.11. 20h: Info Intersex @ Queerer Barabend, mit Film "Das verordnete Geschlecht"
So 11.11. 12h-15h: Friedlicher Protest + Offener Brief, Universitätsklinikum Frankfurt,
Theodor-Stern-Kai 7, 60590 Frankfurt am Main, beim Haupteingang
Mo 12.11. 18h: Vortrag “Intersex-Genitalverstümmelungen – Geschichte und Gegenwart”,
mit Markus Bauer und Daniela Truffer (Zwischengeschlecht.org), Queere Ringvorlesung,
Afe-Turm im 29 OG, Raum 2901
Mi 14.11.: Senatsantrag zum gegenwärtigen und historischen Umgang mit Intersex
an der JWGU und ihren Kliniken >>> Antrag als PDF (202 kb)
Do 15.11. 18h: Diskussionsveranstaltung
“Projektion oder Solidarität? Vereinnahmung von Intersexen durch LGBTQs”
Cafe KOZ, Mertonstrasse 26-28,Unicampus Bockenheim

Unabhängig von der Aktionswoche gab es weiter eine >>> Anfrage der "Mediziner_innen für Menschenrechte" (PDF) an die Medizinische Fakultät der JWGU und die Leitung des Universitätsklinikums.

>>> Genitalverstümmelungen in Kinderkliniken: Typische Diagnosen und Eingriffe
>>> "Aufarbeitung tut not!" Unis, Klitorisamputationen u. a. "Genitalkorrekturen
>>> 16.04.2012: Senat der Philipps-Universität Marburg beschliesst Aufarbeitung
>>> 06.06.2012: Senat der JLU Gießen regt einstimmig historische Aufarbeitung an

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Zwischengeschlecht.info: Intersex: Alle 4 Portraits + Kommentar aus der sonntaz vom 27.10.12 http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2012/11/04/Intersex-sonntaz-27-10-12 Sun, 04 Nov 2012 20:10:00 +0100 http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2012/11/04/Intersex-sonntaz-27-10-12 seelenlos FrançaisEnglishVerein Zwischengeschlecht.orgSpendenMitglied werdenAktivitäten

Die Zwitter Medien Offensive™ geht weiter!

Kann ein Zwitter Sünde sein?

Zum 9. Intersex Awareness Day 2012 hatte die taz bereits ein Portrait und den dazugehörigen Kommentar online als Vorabdruck gebracht (dieser Blog berichtete). In der sonntaz vom Wochenende darauf folgten die Printversion mit allen 4 Portraits. Danke!

Diese sind nun inzwischen alle (wenn auch ohne die Fotos) via Printarchiv öffentlich online zugänglich:

>>> Jessika-Katharina Möller-Langmaack
>>> Lucie Veith
>>> Diana Hartmann
>>> Simon
>>> Kommentar von Waltrad Schwab

Nachfolgend dokumentiert dieser Blog zusätzliche den Aufhänger auf der taz-Titelseite (zum Vergrössern reinklicken):

Wer weiss, vielleicht bringt die taz ja künftig gar mal noch Klartext über die nach wie vor andauernden Intersex-Genitalverstümmelungen vor der Haustüre ihrer Redaktionen in Berlin, Hamburg und Bremen?

Und leistet einen Beitrag zur historischen Aufarbeitung kosmetischer Klitorisamputationen ebendort, oder zur Verbindung solcher Praktiken mit NS-MedizinerInnen?

Oder wär das dann doch zuviel Mut verlangt?

>>> Genitalverstümmelungen in KInderkliniken: Typische Diagnosen und Eingriffe
>>> "Aufarbeitung tut not!" Unis, Klitorisamputationen u. a. "Genitalkorrekturen"

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Missy Magazine: Offener Brief an Pro Quote: Hauptsache Frau? http://missy-magazine.de/2012/11/04/offener-brief-an-pro-quote-hauptsache-frau/ Sun, 04 Nov 2012 18:13:43 +0100 http://missy-magazine.de/2012/11/04/offener-brief-an-pro-quote-hauptsache-frau/ MrsMister08 “It is not enough to have women in top positions of power, it depends upon what kind of women they are and what they are going to do when they get there.” (Nina Power)

Liebe Kolleginnen.

Im März diesen Jahres antwortete Giovanni di Lorenzo auf den Aufruf von “Pro Quote” mit dem Versprechen, binnen der nächsten fünf Jahre 30 Prozent der Führungspositionen bei der Zeit mit Frauen zu besetzen. “Was also, wenn guter Wille und gute Frauen allein keine guten Ergebnisse erzielen? Dann ist eben doch die Zeit für eine Quote gekommen.”

Begründet hat er diesen Schritt damals nicht nur als eine Frage der Chancengleichheit und Gerechtigkeit, sondern vor allem mit dem Argument, dass nur eine divers aufgestellte Zeitung auch eine gute Zeitung sein könne. “Verschiedenheit, das ist etwas, woran es gerade in Zeitungen mangelt. Merkwürdig, wie homogen und hermetisch Redaktionen oft noch sind, und das in einer Branche, die von der Neugier und der Verschiedenheit lebt,” und: “Wir müssen den besten Journalismus machen, der uns möglich ist. (…) Mit Sicherheit fördert eine Quote die Qualität von Zeitungen.”

Jetzt wird klar, was die Zeit unter dieser Diversifikation versteht: Wie der Verlag am Freitag bekannt gab, steigt Sabine Rückert als erste Frau in die Zeit-Chefredaktion auf. Eine Journalistin also, die sich während ihrer gesamten Karriere nur mit antifeministischen Positionen profilierte. Die die feministische Bewegung diskreditierte, wo sie nur konnte. Die im Fall Kachelmann die Zeuginnen auf zutiefst frauenfeindliche Weise verhöhnte und mit dem gängigen Vorwurf “selbst schuld” für unglaubwürdig erklärte. Die für diese und andere unsägliche Kampagnen, in denen sie sich stets auf Seiten der vermeintlichen männlichen “Opfer” von Vergewaltigungsprozessen stellte und Zeuginnen/Klägerinnen als rachsüchtige Lügnerinnen vorverurteilte, zurecht in den Foren von Maskulisten gefeiert wird.

Jetzt geht es um die Wurst, liebe Kolleginnen. Reicht euch das? Gebt ihr euch damit zufrieden, einfach mehr Menschen mit einer Vagina in leitender Position in den Redaktionen installiert zu sehen? Oder steht ihr mit “Pro Quote” für eine tatsächlich feministische Kritik, die dann zwingend auch beinhalten müsste, für einen Journalismus einzutreten, der Sexismus und Ungleichbehandlung anprangert und für bessere Lebensbedingungen von Frauen eintritt? Falls letzteres, so hoffen wir sehr, dass ihr euch zu dieser Personalentscheidung kritisch verhaltet.

Wir freuen uns auf eure Antwort,

Chris Köver und die Missy-Redaktion

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Karnele - Blog von Nele Tabler und HAIGE - karnele - Blog von Nele Tabler und HAIGE: Wütend zwischen feministischen Wellen und keiner Geschichte http://www.karnele.de/wuetendzwischen-feministischen-wellen-und-keiner-geschichte/ Sun, 04 Nov 2012 18:03:56 +0100 http://www.karnele.de/wuetendzwischen-feministischen-wellen-und-keiner-geschichte/ Nele Tabler Weiterlesen → ]]> Missy Magazine: November mit den Femgeeks http://missy-magazine.de/2012/11/04/november-mit-den-femgeeks/ Sun, 04 Nov 2012 11:00:15 +0100 http://missy-magazine.de/2012/11/04/november-mit-den-femgeeks/ Femgeeks

Wir, das Femgeeks-Team werden euch im November hier bei Missy mit geekfeministischen Themen versorgen. Was wir darunter verstehen und wer wir sind, das könnt ihr alles auf unserem Blog nachlesen. Zur weiteren Vorstellung möchten wir die Gelegenheit nutzen unsere bisherigen Themengebiete anzureissen, damit ihr eine Idee davon bekommt, was euch erwartet. Genau vier Monate sind seit dem Projektstart von Femgeeks ins Land gezogen und wir haben seitdem schon einiges erlebt.

Femgeeks in der Öffentlichkeit

Bereits kurze Zeit nach unserem ersten Artikel erhielten wir eine Vielzahl an Presseanfragen von unterschiedlichen Medien. So freuten wir uns sehr, in einem Interview mit Laura Gruber den Initial-Artikel für ihr frisch gegründetes Blog-Projekt “befragt.com - Interviews abseits des Mainstreams” zu stellen.

Das Motiv für die meisten Presseanfragen war das Thema “Sexismus in Computerspielen“, das anlässlich der Shitstorm-Kampagne um Anita Sarkeesian inzwischen nach Deutschland herüber geschwappt war.

Einen wesentlichen Kern unserer Arbeit bildete aber auch die Frage, warum wir in einigen Fällen explizit keine Anfrage erhielten oder warum in einer ersten Sendung des DRadioWissen zum oben genannten Thema exakt keine Frau* eingeladen wurde. Um so kurioser wurde die Angelegenheit, als auf unsere Kritik an der Sendung zwar eine weitere Sendung zu u. a. diesem Thema ausgestrahlt wurde, wir aber erneut nicht eingeladen wurden (dafür aber zwei andere Frauen). Glücklicherweise war aber diese zweite Sendung qualitativ deutlich besser, sodass wir hier gar nicht weiter meckern möchten.

Themen: von Spielen über die Arbeitswelt bis hin zur Raumfahrt

Neben dem Thema “Sexismus in Computerspielen” widmeten wir uns selbstverständlich vielen weiteren geek-feministischen Themen. Der feministische Dauerbrenner “Sexistische Werbung” führte dazu, dass wir einen Medienradar, eine Watchgroup, die solche und die Untätigkeit des Deutschen Werberates dokumentiert, initiierten. Die Tatsache, dass sich sehr viele Menschen meldeten, die das Projekt unterstützen möchten, bestätigte uns, dass nicht nur wir die Schnauze voll davon haben, dass sich die Werbeindustrie an sexistischen Mitteln bedient. Das Projekt befindet sich noch im Aufbau, aber wir planen, sobald wie möglich durchzustarten.

Die Artikelserie “Community-Monday“, die von Susanne ins Leben gerufen wurde, ist ein beliebter Treffpunkt für Diskussionen zu Allerlei geworden, Charlott stellt in regelmäßigen Abständen Podcasts vor und unser wöchentlicher Linkspam versorgt unsere Leser_innen seit Beginn mit jede Menge Lesestoff für das Wochenende.

Wie inklusiv ist die IT-Branche und was tut sie dafür, mehr Frauen* ins Boot zu holen? Diese und ähnliche Fragen begegne(te)n uns immer wieder in stereotypen-durchtränkten Werbekampagnen und Lohnarbeits-Situationen sowie dem Anteil an weiblichen* Autorinnen in IT-Fachzeitschriften wie beispielsweise dem PHP-Magazin. Der Artikel zum letztgenannten Thema war zwar in seiner Wirkung auf die Lern- und Einsichtsfähigkeit der Zeitungsredaktion und anderer Zielgruppen eher mangelhaft, aber erste Reaktionen wie Hass- und Porno-Tweets, sexistische und beleidigende Kommentare zeigten uns, wie tief wir damit in eine bestehende Wunde gestochen hatten und wie sehr wir ein Projekt wie Femgeeks brauchen. Auch das Stellenbörsenwesen machte uns einmal mehr deutlich, dass potentielle Arbeitgeber es für völlig selbstverständlich halten, Frauen* als “Girls” zu bezeichnen und sie damit offensichtlich zu einer Mitarbeit bewegen wollen.

Weiterhin viel Energie floss in unsere Auseinandersetzung mit der Wikipedia. Zu erst fragte Charlott “Wessen Wissen in der Wikipedia” überhaupt steht. Aufgrund vieler Vorkommnisse bei der Wikipedia planten wir darauf einen tiefergehenden Artikel - da traf es sich nicht schlecht, dass wir etwa zeitgleich mit unseren Planungen eine Anfrage von Wikimedia mit der Bitte erhielten, die existierenden Strukturen in der deutschen Wikipedia einer kritischen Analyse zu unterziehen und Überlegungen zu treffen, wie die Problematik zu behandeln sein könnte. Dieses Unterfangen sind Maya und Charlott angegangen und veröffentlichten das Ergebniss bei Femgeeks, aber auch auf dem Blog bei Wikimedia, wo es leider antifeministische Kommentare nur so hagelte (aber wen_welche überrascht das?).

Das Geektum ist natürlich episch, deswegen fanden und finden auch Science-Fiction, Musik, Film, Raumfahrt und allerlei mehr den Weg in viele Artikel.

In unserem Monat hier, wollen wir euch einen Einblick geben in unterschiedliche Themenbereiche und unseren geekfeministischen Blick auf diese. Es wird um IT, Computerspiele, das Filmbusiness und Musik gehen. Vielleicht gibt es einen Ausflug ins All. Und wer_welche weiß, welches Thema uns noch über den Bildschirm springt…

Wir freuen uns jedenfalls auf einen tollen Gastblogmonat und den Austausch mit euch!

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Maedchenmannschaft: Selbermach-Sonntag (03.11.12) http://maedchenmannschaft.net/selbermach-sonntag-03-11-12/ Sun, 04 Nov 2012 09:00:17 +0100 http://maedchenmannschaft.net/selbermach-sonntag-03-11-12/ Anna-Sarah Sepiabild eines kleinen Mädchens beim Spielen Diese Zeit zwischen Herbst und Winter - kaltgraue Melancholie oder kuschelige Indoor-Gemütlichkeit, was überwiegt für euch? Was wärmte euch in der vergangenen Woche die Herzen, was hat euren ganz persönlichen Sturm der Entrüstung wehen lassen? Erzählt von euren empörenden Erlebnissen, feministischen Freuden und berichtenswerten Begebenheiten aus den letzten Tagen - wie immer hier im Selbermach-Sonntag. Viel Spaß!

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der VÄTER Blog: Mit Teilzeit gewinnen – im Job und als aktiver Vater http://vaeter-und-karriere.de/blog/index.php/2012/11/04/mit-teilzeit-gewinnen-%e2%80%93-im-job-und-als-aktiver-vater/ Sun, 04 Nov 2012 07:57:24 +0100 http://vaeter-und-karriere.de/blog/index.php/2012/11/04/mit-teilzeit-gewinnen-%e2%80%93-im-job-und-als-aktiver-vater/ Hans-Georg Nelles ‚Mit 21 Jahren wurde ich erstmals Vater. Das war früh. Aber von Anfang an war mir klar, dass ich für meinen Sohn nicht nur Geld verdienen wollte. Mit meiner damaligen Partnerin teilten wir die Kinderbetreuung. Als ich Jahre später eine neue Familie gründete, war ich als Vater zuhause noch extremer gefragt.

Das alte Karrierebild war eigentlich nie meine Sache: Beruf, Militär, aber ja nichts mit den Kindern am Hut, das wäre mir viel zu einseitig. Deshalb habe ich auch nicht das Gefühl, dass ich auf etwas verzichten würde. Als Küchenchef am Familientisch lebe ich ebenso auf wie im Geschäft. Ich habe immer 80 Prozent gearbeitet und in meiner beruflichen Laufbahn schon vieles erlebt, von verständnisvollen Chefs bis zum klassischen ‹Nasenrümpfer›, dass man als Teilzeitmann ja nie da sei. Dieses Geschwafel kenne ich – dabei ist alles nur eine Frage der Organisation.

Besonders staune ich immer wieder, wie die Familienarbeit von Kollegen und Kolleginnen falsch eingeschätzt wird. Als ob ich einfach blau machen würde. Dabei geht oft vergessen, wieviel Energie das braucht, ein Tag mit Kindern. Meine einzige Pause zwischen Büro und Küche ist die halbe Stunde im Zug. Kaum stehe ich an der Schwelle daheim, kommen meine Buben gesprungen. Dass ich zuhause ebenso gefragt bin wie bei der Arbeit, können manche Menschen mit Scheuklappen nicht verstehen. Für mich ist das wie ein zweiter Job. 12- Stunden-Tage sind da die Regel. Da bin ich voll drin – das pure Leben!‘

Am kommenden Dienstag startet das Projekt ‚Teilzeitmann – ganze Männer machen Teilzeitkarriere‘ von männer.ch mit einer Medienkonferenz in Zürich. Ein Element der Kampagne sind Portraits von Männern, die das Modell erfolgreich leben.

Quelle

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der VÄTER Blog: Exklusive Vater-Sohn-Veranstaltung in der Stadtbücherei Detmold http://vaeter-und-karriere.de/blog/index.php/2012/11/04/exklusive-vater-sohn-veranstaltung-in-der-stadtbucherei-detmold/ Sun, 04 Nov 2012 00:22:55 +0100 http://vaeter-und-karriere.de/blog/index.php/2012/11/04/exklusive-vater-sohn-veranstaltung-in-der-stadtbucherei-detmold/ Hans-Georg Nelles Am Freitag, 9. November 2012 findet um 18.30 Uhr ein spannender Vorlese-Abend für junge Abenteurer und ihre Väter in der Stadtbücherei Detmold statt. Der Schriftsteller Michael Helm wird Auszüge aus dem spannenden Abenteuer-Klassiker „Tom Sawyer & Huckleberry Finn“ von Mark Twain vorlesen.

Helm hat bereits in vielen Bibliotheken in der Umgebung von Bünde und Herford kleine wie große Zuhörer mit seinen Lesungen zu verschiedenen Autoren begeistert. Da er dort ein gern und oft gesehener Gast ist, hat ihn jetzt die Stadtbücherei Detmold zu einer Lesung verpflichtet hat, deren Zielgruppe die kleinen und die großen Jungen sind. Das besondere an dieser Veranstaltung: Kommen die Jungen allein, zahlen sie zwei Euro Eintritt, ist der Vater dabei, ist der Eintritt für beide frei!

„Tom Sawyer & Huckleberry Finn“ handelt von dem zwölfjährigen Waisenjungen Tom Sawyer, der bei seiner Tante Polly am Mississippi lebt und ein frecher Angeber ist, der wenig von gutem Benehmen hält. Wenn er seine Schulkameraden geschickt austrickst, sodass sie für ihn den Zaun streichen, einen brandigen Zeh vortäuscht, um nicht zur Schule zu müssen, oder mit seinem Freund Huckleberry Finn durchbrennt – immer sind Gaunerei, Humor und Abenteuer mit im Spiel. Doch das richtige Abenteuer beginnt erst, als eines Nachts auf dem Friedhof ein Mord passiert und nur Tom und sein Freund Huck gesehen haben, wer der Mörder ist.

Quelle

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Das Ende des Sex: biologisches Geschlecht ist gemacht: „Markierte Körper“: Michel Chaouli schreibt sehr gut in der ZEIT zur deutschen „Beschneidungsdebatte“ http://DasEndeDesSex.blogsport.de/2012/11/03/markierte-koerper-michel-chaouli-schreibt-sehr-gut-in-der-zeit-zur-deutschen-beschneidungsdebatte/ Sat, 03 Nov 2012 22:29:28 +0100 http://DasEndeDesSex.blogsport.de/2012/11/03/markierte-koerper-michel-chaouli-schreibt-sehr-gut-in-der-zeit-zur-deutschen-beschneidungsdebatte/ Administrator In der aktuellen ZEIT ist ein sehr sehr guter Beitrag zur deutschen „Beschneidungsdebatte“ erschienen. Unter dem Titel „Markierte Körper“ erläutert Michel Chaouli exzellent, was auch in emanzipatorischen linken Kreisen in den vergangenen Wochen nicht oder nur schwer verstanden wurde: Das „Bild des »natürlichen Leibes« […] ist ein Phantom“. Hier geht es zum Beitrag auf ZEIT online.

Sehr schön endlich mal wieder einen intelligenten Beitrag zur Debatte zu lesen! Und als Ausblick: In wenigen Wochen erscheint auch unser Band „Interventionen gegen die deutsche «Beschneidungsdebatte»“, in dem der sehr tolle Beitrag von Zülfukar Çetin und Salih Alexander Wolter ausführlich in gleicher Richtung argumentiert. Hier findet sich ein erster Blick auf den Band und hier auch direkt auf den Beitrag von Zülfukar Çetin und Salih Alexander Wolter. Der Band wird am 27.11.2012 ausgeliefert!

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genderterror: 10 Jahre Genderterror - Party am 24. November im AZ Mülheim http://www.genderterror.de/site/?p=737 Sat, 03 Nov 2012 19:11:56 +0100 http://www.genderterror.de/site/?p=737 genderterror Ende November steigt unsere Geburtstagsparty an gewohnter Stelle. Eure alternative Queer-Party lädt alle FrauenLesben, Trans*, Bi- und A-Sexuellen, Schwulen, Intersexuellen, Genderqueers und Freund_innen, die abseits des (Homo-)Mainstreams ohne Körperkult und Kommerz feiern wollen, herzlich zum Tanz ein.

Rassismus, Homo- & Transphobie, Antisemitismus, Sexismus, Mackertum & sonstige Kackscheiße darf in unserer Gesellschaft keinen Platz haben. Die Party setzt Zeichen gegen Heteronormativität, für reflektiertes und verantwortungsvolles Handeln, und gegen Wegsehen bei grenzüberschreitendem, verletzendem, ausgrenzendem oder diskriminierendem Verhalten.

Unsere Party findet dieses Mal im Rahmen der Veranstaltungsreihe Queer Life Duisburg 2012 statt. In der Reihe gibt es u.a. eine Lesung mit Ralf König, einen Vortrag mit Ingrid Matthäus-Maier über Diskriminierung seitens der Kirche am Arbeitsplatz, einen Vortrag über Homosexualität bei den “Simpsons”, eine Podiumsdiskussion zu den Linken und Verschwörungstheorien und es werden Filme wie “Parada” und “Romeos” gezeigt. Das vollständige Programm findet ihr auf qld.hokudu.de

10 Jahre Genderterror: 24.11.2012
Beginn: 22 Uhr
Eintritt: 1,50 Euro
Ort: AZ Mülheim

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Maedchenmannschaft: Samstagabend-D.R.A.G mit Sookee http://maedchenmannschaft.net/samstagabend-d-r-a-g-mit-sookee/ Sat, 03 Nov 2012 18:05:35 +0100 http://maedchenmannschaft.net/samstagabend-d-r-a-g-mit-sookee/ Magda Neues Video von Sookee: ’D.R.A.G.’, nach eigenen Aussagen “ein klamotten-exzess für die geshlechtliche selbstbestimmung”.

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Missy Magazine: Missy Präsentiert: “Homestory Deutschland” feiert heute Vernissage in Köln http://missy-magazine.de/2012/11/03/missy-prasentiert-homestory-deutschland-feiert-heute-vernissage-in-koln/ Sat, 03 Nov 2012 16:01:17 +0100 http://missy-magazine.de/2012/11/03/missy-prasentiert-homestory-deutschland-feiert-heute-vernissage-in-koln/ Anne-Sophie

Homestory Deutschland – Schwarze Biographien in Geschichte und Gegenwart

Als kollektives Selbstportrait afrikanischer, amerikanisch-afrikanischer und/oder schwarzer, in Deutschland lebender Menschen mit sogenanntem Migrationshintergrund begreift sich die Ausstellung „Biographien schwarzer Menschen in Deutschland“. Ein umfassendes Rahmenprogramm mit u.a. Lesungen, Vorträgen, und Theater rundet das von der „Initiative Schwarze Menschen in Deutschland“ (ISD Bund e.V.) und von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) geförderte Projekt ab. Nach der Etappe in Köln zieht die Ausstellung weiter nach Nürnberg und Hamburg. Heute Abend um 17 Uhr feiert die Ausstellung in Köln Vernissage. Der Eintritt ist frei!

Daten

03.11.-25.11.2012 // Alte Feuerwehrwache // Köln
23.01.-22.02.2013 // Künstlerhaus im KunstKulturQuartier // Nürnberg
01.03.-24.03.2013 // Westwerk // Hamburg

Weitere Infos auf der Website von Homestory Deutschland.

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Frau mit Bart: “Movember” – Schnauzbart für einen guten Zweck http://fraumitbart.wordpress.com/2012/11/03/movember-schnauzbart-fur-einen-guten-zweck/ Sat, 03 Nov 2012 15:20:22 +0100 http://fraumitbart.wordpress.com/2012/11/03/movember-schnauzbart-fur-einen-guten-zweck/ auraleserin ]]> Zwischengeschlecht.info: Französischssprachiger Artikel zur UNO-Aktion auf 360°, 25.10.12 http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2012/11/03/Artikel-zur-UNO-Aktion-auf-360-25-10-12 Sat, 03 Nov 2012 14:22:00 +0100 http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2012/11/03/Artikel-zur-UNO-Aktion-auf-360-25-10-12 seelenlos

FrançaisEnglishVerein Zwischengeschlecht.orgSpendenMitglied werdenAktivitäten

Die Zwitter Medien Offensive™ geht weiter!

Menschenrechte auch für Zwitter!

>>> Gelungener solidarischer Artikel zum UPR auf der Homepage der LGBT-Zeitschrift 360° aus der welschen Schweiz, mit einem Foto der Aktionen zur CEDAW-Session von 2009, an denen auch eine Soli-Vetretung von 360° mit dabei war. Danke!

>>> Intersex-Verstümmelungen vor UN-Menschenrechtsrat
>>> OHCHR kritisiert "medizinisch nicht notwendige OPs"
>>> Intersex-ZwangsOps: Typische Diagnosen und Eingriffe

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Queer Business Women: Fachtag “Outing am Arbeitsplatz” http://www.queer-business-women.at/fachtag-%e2%80%9couting-am-arbeitsplatz%e2%80%9d-vom-12102012/ Sat, 03 Nov 2012 12:37:10 +0100 http://www.queer-business-women.at/fachtag-%e2%80%9couting-am-arbeitsplatz%e2%80%9d-vom-12102012/ andrea Der Verein Go West veranstaltete am 12. Oktober zum bereits vierten Mal einen Fachtag im Rahmen des Coming Out Day.

Laut aktuellen Studien vermeiden heute noch immer mehr als 50 % homosexueller Frauen und Männer ein Outing am Arbeitsplatz und verschweigen damit einen wichtigen Aspekt ihrer Persönlichkeit. Die tägliche Arbeit kann durch die Angst vor dem Jobverlust oder möglichen Anfeindungen von Kolleginnen und Kollegen einem Spießrutenlauf gleichen. Fragen nach dem Privatleben wird versucht aus dem Weg zu gehen oder werden so beantwortet, dass kein Verdacht geschöpft wird und niemand etwas merkt. [...]

Den gesamten Nachbericht inklusive Bildmaterial können Sie als PDF herunter laden: Nachbericht Fachtag 2012

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WEBLOG - Genderbibliothek: Ausstellung über Töchter der Alma Mater in Göttingen http://www2.gender.hu-berlin.de/genderbib/2012/11/ausstellung-uber-tochter-der-alma-mater-in-gottingen/ Sat, 03 Nov 2012 12:00:17 +0100 http://www2.gender.hu-berlin.de/genderbib/2012/11/ausstellung-uber-tochter-der-alma-mater-in-gottingen/ Karin Seit wenigen Tagen erst ist im Foyer der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek eine Ausstellung zu einigen Töchtern der Alma Mater Georgia Augusta Gottingensis zu sehen. Sie präsentiert die Ergebnisse studentischer Forschungspraktika, in denen es um die Aufarbeitung der historischen Entwicklung der Universität als Studienort für Frauen und als Arbeitsplatz für Wissenschaftlerinnen am Beispiel Göttingens und konkret um Recherchen zu Leben und Werk einzelner Akademikerinnen ging.
Im Ausstellungsprospekt ist weiter vermerkt: “Die methodische Herangehensweise sah neben der Rezeption der einschlägigen Fachliteratur die Aufarbeitung historischer Quellen und deren Dokumentation, Analyse und Interpretation sowie die Auswertung von Statistiken vor. Die Studierenden wählten selbständig die Göttinger Promovendin aus, mit der sie sich beschäftigen wollten. Für die meisten waren die Promotionsakten im Universitätsarchiv Göttingen der Ausgangspunkt ihrer Recherche; in einem Fall wurde das leitfadengestützte Interview gewählt. Es handelt sich hier also um eine subjektive, von eigenen Interessen geleitete Auswahl der Studierenden. Trotzdem zeigt sich, dass exemplarisch Einblicke in Lebens- und Berufswege von Akademikerinnen der ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts, insbesondere vor dem Hintergrund der NS-Zeit, gegeben werden können. Nicht immer konnten die Lebensläufe und beruflichen Wege vollständig rekonstruiert werden; einige Biographien bleiben aufgrund der wenigen verfügbaren Informationen weiterhin lückenhaft. Dank umfangreicher Recherchen aber wurden zum Teil erstmals überhaupt biographische Fakten ermittelt. …
Eine ausführliche Betrachtung und Reflexion der einzelnen Lebensgeschichten und Bildungs- und Berufswege ist in den Beiträgen des Themenhefts „Akten-Einsicht” der Zeitschrift für Museum und Bildung, Heft 74/2011-2012, publiziert…” Die Genderbibliothek wird dieses Heft bestellen.
Die Ausstellung ist noch bis zum 18. November 2012 zu besichtigen.

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Blog Luise Pusch: Wer ist hier geschmacklos? Pussy Riot, Schorlemmer oder die Lutherstädte? http://www.fembio.org/biographie.php/frau/comments/wer-ist-hier-geschmacklos-pussy-riot-schorlemmer-oder-die-lutherstaedte/ Sat, 03 Nov 2012 11:05:00 +0100 http://www.fembio.org/biographie.php/frau/comments/wer-ist-hier-geschmacklos-pussy-riot-schorlemmer-oder-die-lutherstaedte/ der VÄTER Blog: Der Kanton Zürich hat bald einen Verantwortlichen für Männer http://vaeter-und-karriere.de/blog/index.php/2012/11/03/der-kanton-zurich-hat-bald-einen-verantwortlichen-fur-manner/ Sat, 03 Nov 2012 10:27:04 +0100 http://vaeter-und-karriere.de/blog/index.php/2012/11/03/der-kanton-zurich-hat-bald-einen-verantwortlichen-fur-manner/ Hans-Georg Nelles Der 47-jährige Edgar Frey verstärkt ab März 2013 die Fachstelle für die Gleichstellung von Frau und Mann des Kantons Zürich. Dies teilt die Direktion der Justiz und des Innern am Freitag mit. Er tritt somit die Nachfolge des im Sommer zurückgetretenen Männerbeauftragten Markus Theunert an.

Der neue Mann für Zürichs Männer wird aber explizit nicht mehr Männerbeauftragter genannt, sondern ‚Projektverantwortlicher unserer Fachstelle für die Jungen, Väter und Männer im Kanton‘, sagt Helena Trachsel, Leiterin der Fachstelle für die Gleichstellung von Frau und Mann, auf Anfrage. ‚Dass wir damals von einem Männerbeauftragten redeten, war ein Marketingentscheid. Die Bezeichnung hat eine Eigendynamik bekommen, die wir so nicht mehr wollten‘, erklärte Trachsel gegenüber dem Tagesanzeiger.

Frey werde sich als Projektleiter in der Fachstelle an den vielfältigen Arbeiten im Bereich der Gleichstellung beteiligen, heisst es in der Mitteilung weiter. Schwerpunkt seiner Arbeit werde der Bereich Jungen, Väter und Männer sein, wo er die Zusammenarbeit mit Bildungsinstitutionen und Arbeitgebenden suchen werde.

Frey lebt in Zürich, ist verheiratet und Vater von zwei erwachsenen Kindern. Gegenwärtig ist er Leiter Personal der Schweizer Niederlassung der Festo AG.

Quelle

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Maedchenmannschaft: Erlebnisse im TV, im Internet und in der Drogerie – die Blogschau http://maedchenmannschaft.net/blogschau-kw-44/ Sat, 03 Nov 2012 09:00:55 +0100 http://maedchenmannschaft.net/blogschau-kw-44/ Anna-Sarah Christine Olderdissen guckte Tatort und ärgert sich über das dort verbreitete verquere Weltwissen über lesbische Liebesbeziehungen - kein Ausrutscher, sondern alte Tradition.

Brandneu hingegen: das Institut für Klassismusforschung.

Melanie hat einen Hollaback!-Workshop besucht und berichtet für die Femgeeks von ihren Eindrücken.

Das Steinmädchen erzählt über ihre bisherigen Erfahrungen mit Netzfeminismus, die Bedeutung von Solidarität und macht der Mädchenmannschaft eine kleine wundervolle Liebeserklärung. Hach! Außerdem war sie vergangenen Mittwoch bei den Protesten gegen die Opferindustrie-Propaganda der Kachelmanns dabei. Bonus: ein kommentierter Medienspiegel!

Im Missy-Interview erzählt Sarah Diehl von ihrem gerade erschienen Roman Eskimo Limon 9.

Melanie erlebt hingegen sprachlos machendes in der Kassenschlange.

Termine:

In seiner Reihe “Filmklassiker um das Thema Lesbische Liebe” zeigt das Autonome FrauenLesbenreferat der Ruhr-Universität Bochum am Montag, 5.11. um 18:15 den Film But I’m A Cheerleader (dt.: Weil ich ein Mädchen bin). Hier der Link zum facebook-Event.

Zum dritten Mal finden an der TU Dresden die Aktionstage gegen Sexismus und Homophobie statt. Noch bis zum 16.11. gibt es ein üppiges Programm zu erleben.

Für eine bessere Vernetzung der (feministischen) Blogosphäre listen wir jede Woche auf, was unsere Kolleg_innen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann sag uns bitte Bescheid!

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side-glance: Über Happiness und den ganzen Rest http://www.side-glance.de/2012/11/03/uber-happiness-und-den-ganzen-rest/ Sat, 03 Nov 2012 01:37:15 +0100 http://www.side-glance.de/2012/11/03/uber-happiness-und-den-ganzen-rest/ side-glance Tweet

Dies ist ein weiterer Bericht meines Lebens in Schottland. Auch wenn Besucher_innen momentan eher auf meinem Blog unterwegs sind, weil ich kürzlich mal einen Artikel gelesen habe den ich doof fand und sie sich nun darüber aufregen wollen, dass ich mich aufgeregt habe, oder so.

Meinen ersten Test im Studium hier habe ich geschrieben und eine Hausarbeit abgegeben. Außerdem habe ich viele Worte in das LaTeX Dokument getippt, das später mal meine Bachelorarbeit werden soll. Da ich im Test angeblich mit dem besten Ergebnis abgeschnitten habe das es jemals gab, bin ich jetzt ganz eingebildet stolz. Das Ergebnis der Hausarbeit verschweige ich nicht, sondern weiß es noch nicht. Zwischenzeitig hatte ich eine große Schreibblockade. Fühlte sich an, als hätte ich mich mit der Hausarbeit irgendwie leergeschrieben. Deshalb saß ich verzweifelt da und habe in mein Notebook und meine ganzen Notizen gestarrt. Meine Dokumente habe ich alle fein säuberlich sortiert, alle Notizen digitalisiert und dann auch noch Schreib- und Dissertation-Management-Kurse besucht wie verrückt. Aber irgendwie wollte es nicht klappen mit der Schreiberei und mein Supervisor hatte auch keinen Rat außer: anfangen.

Neben der Uni habe ich einen Hollback! Workshop besucht, über den ich auch auf Femgeeks einen Artikel geschrieben habe. Die Hollaback! Bewegung hat das Ziel sexuelle Belästigung im öffentlichen Raum zu bekämpfen. Der Workshop hat mir sehr viele wertvolle Gedanken mitgegeben und ich finde die Idee und bisherige Umsetzung großartig, auch wenn mich Geschichten sehr sehr mitnehmen.

Auf einem Ausflug nach Loch Lomond mit internationalen Stundent_innen meiner Uni war ich letztes Wochenende und es war einfach großartig.

Es folgen ein paar Bilder zu den erwähnten Sachen in diesem Text.

IMG_1903 IMG_1918 IMG_1961 IMG_0718 IMG_0727 IMG_0736 IMG_0750 IMG_0751 IMG_0752 IMG_0760 IMG_0781 Regenbogen

Einen Tag später besuchte ich einen Mindfulness Workshop. Ich hatte mich mit diesem Thema (auf Deutsch: Achtsamkeit) bereits in verschiedenen Formen beschäftigt. Zum einen habe ich einfache Achtsamkeitsübungen (z.B. Atemübungen) im Alltag versucht, um mit Stresssituationen umzugehen, zum anderen habe ich vor einiger Zeit das Buch Nudeldicke Deern von Anke Gröner gelesen und daraufhin begonnen mich mit Achtsamkeit beim Essen zu beschäftigen. Da Essen einen Teil meines Lebens darstellt, den ich sehr genieße, den ich (wie viele andere) aber dank der Gesellschaft in der wir leben, nicht immer genießen kann, hatte ich auch noch Lessons from the Fat-o-sphere und Health at Every Size gelesen. Für einige haben diese Titel nichts mit Achtsamkeit zu tun, für Menschen die etwas davon bereits gelesen haben vielleicht auch nicht, für mich aber sehr viel. Für mich bedeutet Achtsamkeit (Stand jetzt): Gedanken an Zukunft und Vergangenheit und wertenden Gedanken keinen Raum zu geben und mich ganz dem gegenwärtigen Moment zuzuwenden. Im Bezug auf die erwähnten Bücher bedeutet das, so oft wie möglich Zeit nehmen, um achtsam Essen zuzubereiten und/oder achtsam Mahlzeiten zu mir zu nehmen. Wobei der Aspekt mit den wertenden Gedanken hier doch nicht so ganz passt, denn es gehört auch dazu die Mahlzeit wertzuschätzen und für mich somit auch den Geschmack als positiv zu bewerten. Nun zum Workshop. Der erste Teil bestand aus Kuchen und Tee zur Begrüßung, anschließender Meditation im Sitzen, gefolgt von Gesprächen über Achtsamkeit. Danach ging es über zu achtsamem Gehen auf einem wunderschönen Gelände bei wunderbarem Herbstwetter. Nach dem Gehen kam eine Meditation im Liegen und schließlich mein persönliches Highlight: achtsames Abendessen. Nach diesem Tag war ich absolut ausgeglichen und glücklich.

Obwohl es in meinem immerzu stressigen Leben sehr schwer ist achtsam zu sein, füge ich nun nach und nach kleine Elemente in meinen Alltag ein und es funktioniert sehr gut. Die oben genannte Schreibblockade habe ich so überwunden und momentan lese ich als Erinnerung an den Workshop und Hilfe Peace is Every Step. Darüber hinaus habe ich festgestellt, dass mein täglicher Internetkonsum und die Menge an Informationen die ich so durch mein Gehirn fließen lasse so ziemlich das Gegenteil von Achtsamkeit ist. Das heißt nicht, dass das alles schlecht ist aber, dass ein anderer Umgang damit mich glücklicher macht.

Seit ich hier in Edinburgh bin, gibt es viele Glücksmomente in meinem Leben. Die haben keinen speziellen Anlass, also wie man sich totales Glück so vorstellt, und gerade das ist ziemlich großartig. Zum Beispiel fahre ich sehr gerne Bus. Das klingt jetzt total bescheuert, aber ich fahre hier einfach sehr gerne mit dem Bus. In meinem Studium beschäftige ich mich mit Dingen, die mich sehr interessieren und keine einzige Aufgabe bisher war wirklich lästig (was ich vom Studium in DE leider nicht behaupten konnte). Außerdem haben sich meine Kochkünste dank größerer Küche enorm gesteigert und ich esse grundsätzlich nur köstliche Dinge. Ich muss zugeben, dass es auch ein paar greifbare Dinge gab, die mich im Speziellen sehr gefreut haben. Zum Beispiel Post von Familie und Freunden, Geburtstagsgeschenke und eine Nachricht von meiner deutschen Hochschule, über die ich vielleicht ein ander Mal noch berichten werde.

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der VÄTER Blog: Männergesundheit zum Thema machen! http://vaeter-und-karriere.de/blog/index.php/2012/11/03/mannergesundheit-zum-thema-machen/ Sat, 03 Nov 2012 00:28:44 +0100 http://vaeter-und-karriere.de/blog/index.php/2012/11/03/mannergesundheit-zum-thema-machen/ Hans-Georg Nelles Am heutigen 3. November ist Weltmännertag. An diesem Tag geht es um Männergesundheit, seit er unter der Schirmherrschaft von Michail Gorbatschow im Jahr 2000 ins Leben gerufen wurde. Aus diesem Anlass erklärt der Vorstand des BUNDESFORUM MÄNNER, dem Interessenverband für Jungen, Männer und Väter in Deutschland:

Männer haben spezifische Krankheitsrisiken und sie gehen anders damit um als Frauen. Das wird aber in Politik, Medizin, Wissenschaft und Wirtschaft weitgehend ignoriert. Selbst die durchschnittlich kürzere Lebenserwartung von Männern scheint nur wenige in Bewegung zu bringen. Auch Männer und Jungen sind verletzlich. Diese schlichte Tatsache wird aber gesellschaftlich verkannt und durch überkommene Rollenzuschreibungen verdeckt.

Männer brauchen weniger Reparaturmedizin und mehr Präventionsmedizin. Für den Erhalt ihrer Gesundheit benötigen Männer von klein auf breite Unterstützung und spezifische Angebote. Das machte schon der Erste Deutsche Männergesundheitsbericht, der durch die Stiftung Männergesundheit und die Deutsche Gesellschaft für Mann und Gesundheit im Jahr 2010 erstellt wurde, deutlich. Wir fordern daher von der

  • Politik: einen regelmäßigen bundesweiten Jungen- und Männergesundheitsbericht und flächendeckende Gesundheitsberatung, die schon in der Kindheit ansetzt und die Arbeitswelt mit einschließt,
  • Medizin: eine stärkere Ausrichtung auf Präventionsangebote speziell für Männer und die weitere Etablierung einer eigenen männermedizinischen Fachrichtung und vom
  • Gesundheitssystem: Qualifizierung, um eine adäquate Sensibilisierung für die Bedürfnisse und die Verletzbarkeit von Männern zu erreichen.

Ziel ist, noch vor der Steigerung der Lebensquantität, eine Verbesserung der Lebensqualität von Männern aus allen sozialen Schichten.

Quelle

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Missy Magazine: Missy präsentiert: Phoebe Kreutz http://missy-magazine.de/2012/11/02/missy-prasentiert-phoebe-kreutz/ Fri, 02 Nov 2012 19:11:54 +0100 http://missy-magazine.de/2012/11/02/missy-prasentiert-phoebe-kreutz/ Katrin

http://www.phoebekreutz.com

Wem die zwei kleinen Füße auf diesem Foto gehören, bleibt Phoebe Kreutz‘ Geheimnis. Und wie sie es schafft so schöne Country-artige Musik zu machen, die trotzdem nicht cheesy wirkt, vermutlich auch. Wir können nur sagen: Gefällt uns gut und deshalb präsentiert MISSY die Tour durch Deutschland.

Heute könnt ihr LeipzigerInnen noch schnell ins Kaffe Schwarz flitzen. Alle anderen können sich hier umschauen, wo Phoebe Kreutz noch zu sehen sein wird…

02.11. // Leipzig // Kaffee Schwarz
03.11. // Dresden // Blaue Fabrik
04.11. // Erfurt // Woodstock Record Store
05.11. // Tübingen // Wilhelma w/ Sorry Gilberto
06.11. // Darmstadt // Zucker
07.11. // Frankfurt/Main // No2 Records w/ Kashka
08.11. // Köln // King Georg
09.11. // Castrop-Rauxel // Bahía de Cochinos
10.11. // Mainz // Hafeneck w/ Preslisa
11.11. // Wetzlar // Café Vinyl
12.11. // Marburg // Café Trauma w/ Susie Asado
13.11. // Kassel // Karoshi
14.11. // Hamburg // Hasenschaukel
16.11. // Berlin // Ritter Butzke w/ Adriano Celentano Gebäckorchester & Orchestre Miniature in the Park

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Aus Liebe zur Freiheit: Netzfeminismus, was soll das denn sein? http://antjeschrupp.com/2012/11/02/netzfeminismus-was-soll-das-denn-sein/ Fri, 02 Nov 2012 18:29:52 +0100 http://antjeschrupp.com/2012/11/02/netzfeminismus-was-soll-das-denn-sein/ Antje Schrupp Weiterlesen → ]]> TROUBLE X: .reclaim politix. http://troublex.blogsport.de/2012/11/02/reclaim-politix/ Fri, 02 Nov 2012 17:02:42 +0100 http://troublex.blogsport.de/2012/11/02/reclaim-politix/ :t: .reclaim politix.

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Frau mit Bart: Bart und Bedeutungen Link zu Blog von Rae http://fraumitbart.wordpress.com/2012/11/02/bart-und-bedeutungen-link-zu-blog-von-rae/ Fri, 02 Nov 2012 17:02:35 +0100 http://fraumitbart.wordpress.com/2012/11/02/bart-und-bedeutungen-link-zu-blog-von-rae/ auraleserin [beardstories.com] ]]> dieStandard.at: Russland - Medwedew: Pussy Riot sollten nicht im Gefängnis sein http://diestandard.at/1350260123743/Medwedew-Pussy-Riot-sollten-nicht-im-Gefaengnis-sein Fri, 02 Nov 2012 16:54:00 +0100 http://diestandard.at/1350260123743/Medwedew-Pussy-Riot-sollten-nicht-im-Gefaengnis-sein Der russische Regierungschef bekräftigt seine Kritik an weiterer Haft der feministischen Punkmusikerinnen ]]> der VÄTER Blog: Männertage in Herten http://vaeter-und-karriere.de/blog/index.php/2012/11/02/mannertage-in-herten/ Fri, 02 Nov 2012 16:49:50 +0100 http://vaeter-und-karriere.de/blog/index.php/2012/11/02/mannertage-in-herten/ Hans-Georg Nelles Männer haben ihre eigene Sicht der Dinge, die oft im Widerspruch zu dem steht, was die Gesellschaft von ihnen erwartet. Die Hertener Männertage bieten Gelegenheit, Themen Raum zu geben, die sonst eher nicht im Vordergrund stehen wie Spiritualität, Gesundheitsbewusstsein, Auseinandersetzung mit dem Älterwerden usw.

In diesem Jahr bilden Angebote rund um das Thema „Väter und Söhne” sowie das Themenfeld “Männergesundheit” zwei inhaltliche Schwerpunkte. Im gesamten Programmangebot der Hertener Männertage kommen Spaß und Unterhaltung aber nicht zu kurz.´

Gleich zu Beginn soll eine Ausstellung mit Fotogeschichten von Vätern und Söhnen beispielhaft positive Aspekte von Vater-Sohn-Beziehungen bildlich darstellen. Die Foto-Ausstellung wird am Freitag, 2. November, um 19.30 Uhr im Hertener Glashaus eröffnet.

Bereits um 18.30 Uhr soll in einem ökomenischen Männergottesdienst die Vater-Sohn-Thematik aus biblischer Sicht betrachtet werden. Beide Veranstaltungen werden durch Blues-Improvisationen von Musikern mitgestaltet, die sich regelmäßig zur Blues-Jam im Katzenbusch zusammenfinden.

Das Programmheft für die “vierten hertener männertage 2012″ erhalten Sie in allen öffentlichen Einrichtungen der Stadt Herten und hier als pdf.

Quelle

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der VÄTER Blog: Ein Reförmchen für die Väter http://vaeter-und-karriere.de/blog/index.php/2012/11/02/ein-reformchen-fur-die-vater/ Fri, 02 Nov 2012 16:39:59 +0100 http://vaeter-und-karriere.de/blog/index.php/2012/11/02/ein-reformchen-fur-die-vater/ Hans-Georg Nelles Den Kommentar von Angelika Kahl hätte ich zuletzt an der Stelle vermutet, an der ich ihn gefunden habe: In der Bayerischen Staatszeitung:

‘Das Kindeswohl – natürlich haben das immer alle im Blick. Politik, Jugendamt, Gerichte. Und selbstverständlich die Mütter und Väter. Letztere allerdings mit einer wichtigen Einschränkung. Denn bei Männern scheint es ein Fürsorge-Gen zu geben, das erst mit ihrer Unterschrift auf der Heiratsurkunde aktiv wird.

Wie anders ist das geltende Recht in Deutschland zu erklären: Sind Eltern bei der Geburt ihres Kindes verheiratet, bekommen Mutter und Vater automatisch das gemeinsame Sorgerecht. Sind sie es nicht, ist allein die Mutter sorgeberechtigt. Daran ändert auch die Sorgerechts-Reform nichts, die der Gesetzentwurf der Bundesregierung nun vorsieht. Ohnehin gibt es die nur, weil ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte vorschreibt, die offensichtliche Diskriminierung lediger Väter zu beheben.

Zwar werden ledige Väter nun bessergestellt. Konnten sie bislang nichts gegen ein Veto der Mutter ausrichten, sollen sie künftig auch gegen den Willen der Mutter ein Mitsorgerecht beantragen können. Bringt die Mutter binnen sechs Wochen keine Gründe vor, die dagegen sprechen, entscheidet das Gericht ohne jegliche Anhörung von Eltern oder Jugendamt.

Da ist es wieder – das Kindeswohl. Was das Beste für das Kind ist, hängt aber nicht nur von der Perspektive des jeweiligen Elternteils ab. Sondern auch von Grundsatzüberzeugungen: ob verheiratete Väter bessere Väter sind als unverheiratete zum Beispiel – wie anscheinend die Union glaubt.

Jetzt gibt es leider nur einen Mini-Schritt in Richtung echter Gleichberechtigung von verheirateten und ledigen Vätern. Und damit auch der von ehelich und unehelich geborenen Kindern, die eigentlich im Grundgesetz festgeschrieben ist.

Warum nicht einfach die Regel umkehren: Mitsorgerecht auch für den ledigen Vater. Sollte der dann tatsächlich kein Interesse für den eigenen Nachwuchs zeigen oder sogar eine Gefahr für das Kind darstellen, könnte die Mutter ihm immer noch per Gerichtsbeschluss das Sorgerecht entziehen lassen. Doch lieber geht man vom Regelfall aus, dass ein lediger Vater ein schlechter Vater ist. Unverständlich – zumindest so lange man das Ja-Wort-abhängige Fürsorge-Gen noch nicht nachgewiesen hat.’

Quelle

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Zwischengeschlecht.info: Intersex: SPD Berlin "lehnt geschlechtszuordnende Operationen im Kindesalter ab" - will aber konkret nichts dagegen unternehmen ... http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2012/11/02/Intersex-SPD-Berlin-keine-Massnahmen-gegen-Intersex-Genitalverstummelungen-konkrete-Massnahmen-dagegen Fri, 02 Nov 2012 15:50:00 +0100 http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2012/11/02/Intersex-SPD-Berlin-keine-Massnahmen-gegen-Intersex-Genitalverstummelungen-konkrete-Massnahmen-dagegen seelenlos FrançaisEnglishVerein Zwischengeschlecht.orgSpendenMitglied werdenAktivitäten

STOP Genitalverstümmelung in Kinderkliniken!

Am Landesparteitag der SPD Berlin standen verschiedene Anträge zu Intersex auf der Traktandenliste (>>> Antragsbuch, PDF). Der sehr gute Antrag 45/II/2012 der Abt. 13 | Pankow forderte etwa konkret und fortschrittlich im Sinne der Betroffenen:

"Die Sozialdemokratische Partei Deutschland spricht sich gegen Geschlechtszuweisende Operationen bei Kindern aus und tritt für ein sofortiges Verbot dieser Operationen ein."

Dieser fortschrittliche und konkrete Antrag wurde jedoch von den Berliner Delegierten nicht gutgeheissen. Angenommen wurde stattdessen der Antrag 44/II/2012 der AG Schwusos Berlin (>>> Beschlussbuch, PDF). Dieser fordert als einzige konkrete Massnahme – Überraschung! – in typisch vereinnahmender Weise:

"Die Bundestagsfraktion wird dazu aufgefordert, sich für die Einführung der Geschlechtskategorie „anderes“ im Personenstandsregister einzusetzen, die es intersexuellen Menschen ermöglicht, sich nicht den Kategorien „weiblich“ oder „männlich“ zuordnen zu müssen.
Dieses Anliegen soll außerdem in das SPD-Wahlprogramm für die Bundestagswahl 2013 aufgenommen werden."

Auch die Bundeskonferenz AG Lesben und Schwule in der SPD hatte übrigens am 6./7. Oktober 2012 in Leipzig ursprünglich auch über einen zweigeteilten, fortschrittlichen Alternativ-Antrag der Antragskommission beraten, dieser sah vor (>>> Antragsbuch, PDF):

"Daher lehnt die SPD geschlechtszuordnende Operationen im Kindesalter ab.
Dieses Anliegen soll außerdem in das SPD-Wahlprogramm für die Bundestagswahl 2013 aufgenommen werden."

Offenbar fand auch dieser konkrete Antrag kein Gehör ...

Kommt dazu, dass die in allen Anträgen verwendete Formulierung "Geschlechtszuweisende Operationen" ebenfalls wenig zielführend ist: Nicht nur entstammt sie der TäterInnensprache und lenkt ab vom eigentlichen Problem medizinisch nicht notwendiger, kosmetischer Genitaloperationen an wehrlosen Kindern mit "atypischen" körperlichen Geschlechtsmerkmalen (und zwar sämtlicher entsprechenden Eingriffe jenseits allen "Geschlechterbrimboriums", sprich inkl. "Hypospadiekorrekturen" sowie "Klitorisreduktionen" bei AGS/CAH usw.), sondern öffnet weiter menschenrechtlich unhaltbaren "Unterscheidungen" der TäterInnen zwischen "geschlechtszuweisenden" und "geschlechtsvereindeutigenden" Eingriffen Tür und Tor, wie bekanntlich schon die die Ethikrat-Stellungnahme aufzeigte.

Kommt weiter dazu, dass der SPD-dominierte Berliner Senat seit Jahr und Tag die systematischen Genitalverstümmelungen an wehrlosen Kindern in seinem eigenen Zuständigkeitsbereich leugnet, und dass die Berliner Charité unter der Wache ebendieses SPD-Senates im letzten Jahr das Verstümmlerangebot massiv ausbaute, während die Charité gleichzeitig die Verstümmelungen weiterhin rundheraus abstreitet.

Und nicht zuletzt, dass Betroffene aktuell wegen der Verjährungsfristen keine Chance haben, gegen das ihnen Angetane juristisch vorzugehen, was auch die TäterInnen nur zu genau wissen und schamlos ausnützen.

Meine 2 Cent: Offensichtlich ist der Berliner SPD Schwulen-, Geschlechtsidentitäts- und Genderpolitik weiterhin wichtiger als das Recht auf körperliche Unversehrtheit wehrloser Kinder – womöglich, wei sie von letzterem Anliegen persönlich nicht (mit-)profitieren?

Würde den betreffenden Delegierten selber mal ungefragt kometisch etwas an den eigenen Genitalien rumgeschnippelt, würden sich ihre Prioritäten wohl ziemlich rasch ändern – wetten?!

>>> Deutschland: Hunde besser vor Verstümmelung & Kastration geschützt als Kinder
>>> Chirurgische "Genitalkorrekturen" an Kindern: Typische Diagnosen und Eingriffe
>>> Intersex-Genitalverstümmelungen in der Berliner Charité 2012
>>> PD. Dr. Heiko Krude (Charité): Nicht verstümmeln "wäre eine Art von Gewalt"
>>> Prof. Dr. Ricardo Gonzalez (Charité): "Gerne noch etwas weiter experimentieren"
>>> Dr. Birgit Köhler (Charité): Verstümmeln "zum Schutz der sexuellen Integrität"
>>> Prof. Dr. Annette Grüters-Kieslich (Charité) als "Serienverstümmlerin" geoutet
>>> Prof. Claire Nihoul-Fékété (Charité): Verstümmeln "zur Verbesserung der Optik"
>>> Berliner Senat leugnet "Intersex"-Genitalverstümmelungen in der Charité
>>> Intersex-Genitalverstümmelungen - Offener Brief an Rogate-Kloster St. Michael
>>> "Aufarbeitung tut not!" Unis, Klitorisamputationen u. a. "Genitalkorrekturen"
>>> Verflucht sollt ihr alle sein, denn an euren Händen klebt Kinderblut!

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dieStandard.at: Wiener Prostitutionsgesetz - Ein Zimmer ohne Fenster um 80 Euro am Tag http://diestandard.at/1350259854410/Neues-Prostitutionsgesetz-Ein-Zimmer-um-80-Euro-am-Tag Fri, 02 Nov 2012 15:17:00 +0100 http://diestandard.at/1350259854410/Neues-Prostitutionsgesetz-Ein-Zimmer-um-80-Euro-am-Tag Die Situation am Straßenstrich hat sich zum Teil verschärft, Laufhäuser als Alternative sind umstritten ]]> dieStandard.at: Fußball - "Schwul? Es ist nichts Komisches dabei" http://diestandard.at/1350260107709/Schwul-Es-ist-nichts-Komisches-dabei Fri, 02 Nov 2012 15:00:00 +0100 http://diestandard.at/1350260107709/Schwul-Es-ist-nichts-Komisches-dabei dieStandard.at: Ausbildung - EU-Kampagne will Mädchen in Forschung holen http://diestandard.at/1350260056865/EU-Kampagne-will-Maedchen-in-Forschung-holen Fri, 02 Nov 2012 14:44:16 +0100 http://diestandard.at/1350260056865/EU-Kampagne-will-Maedchen-in-Forschung-holen dieStandard.at: 30 Jahre Frauensolidarität - Widerstand macht schön http://diestandard.at/1350260090994/Widerstand-macht-schoen Fri, 02 Nov 2012 13:48:08 +0100 http://diestandard.at/1350260090994/Widerstand-macht-schoen Drei Dekaden Aktivismus zu Frauenrechten, Frauenbewegung und Frauenkulturen - Ein Fest im Ost-Klub ]]> dieStandard.at: Linz - Feminismus für Alle http://diestandard.at/1350260082278/Feminismus-fuer-Alle Fri, 02 Nov 2012 12:58:00 +0100 http://diestandard.at/1350260082278/Feminismus-fuer-Alle Der Linzer Wissensturm steht im November ganz im Zeichen von Feminismen - Vortragsreihe mit vier Terminen ]]> dieStandard.at: Eurostat - Männer häufiger in Lohnarbeit als Frauen http://diestandard.at/1350260073510/Maenner-haeufiger-in-Lohnarbeit-als-Frauen Fri, 02 Nov 2012 11:49:04 +0100 http://diestandard.at/1350260073510/Maenner-haeufiger-in-Lohnarbeit-als-Frauen dieStandard.at: Mexiko - Die Karawane der suchenden Mütter http://diestandard.at/1350260021368/Mexiko-Die-Karawane-der-suchenden-Muetter Fri, 02 Nov 2012 11:33:00 +0100 http://diestandard.at/1350260021368/Mexiko-Die-Karawane-der-suchenden-Muetter dieStandard.at: Rot-Grüne-Bilanz - Ein Jahr Wiener Prostitutionsgesetz http://diestandard.at/1350260068733/Ein-Jahr-Wiener-Prostitutionsgesetz Fri, 02 Nov 2012 11:24:00 +0100 http://diestandard.at/1350260068733/Ein-Jahr-Wiener-Prostitutionsgesetz Sandra Frauenberger und Birgit Hebein ziehen eine gemischte Bilanz - Alle Probleme seien nicht gelöst worden, dafür gebe es jetzt eine klare Situation ]]> ZtG - Blog: Eröffnung – EDEWA I Die Einkaufsgenossenschaft des antirassistischen Widerstandes http://www2.gender.hu-berlin.de/ztg-blog/2012/11/eroffnung-edewa-i-die-einkaufsgenossenschaft-des-antirassistischen-widerstandes/ Fri, 02 Nov 2012 11:12:24 +0100 http://www2.gender.hu-berlin.de/ztg-blog/2012/11/eroffnung-edewa-i-die-einkaufsgenossenschaft-des-antirassistischen-widerstandes/ natasha Am Freitag, den 02.11.2012 eröffnet Berlins erste Wanderausstellungsfiliale EDEWA, die Einkaufsgenossenschaft antirassistischen Widerstandes, der temporäre Supermarkt, der Geschichte, Widerstand und Interaktion als elementare Wissensprodukte bietet: kostenlos, ohne Rassismen und Sexismen und mit empowerndem Mehrwert:

Ort: BDB e. V. im Pangea Haus, Trautenaustr. 5, U) - Günzelstrasse

Programm:
18: 00 Uhr Grußworte der Projektleiterin Natasha A. Kelly
18: 15 Uhr Grußworte vom BDB Vorstand Francios Tendeng
18: 30 Uhr Redebeitrag von Yonas Endrias, Experte für Kolonialismus und Rassismus
18: 45 Uhr Führung durch die Ausstellung von Sarah Mouwani
Pause
19: 30 Uhr Stage Warm Up: Corina Kwami: “We All Have It!”, Storytelling & a capella Swing
19: 45 Uhr Tanzperformance “I Step On Air (Teil I)” , Oxana Chi: Idee und Tanz
Layla Zami: Text (May Ayim), Saxophon, Kalimba, Sound (inspiriert durch Haruka Fujii)

anschließend Sektempfang (open end)

Mehr Infos unter: [www.edewa.tumblr.com]

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ZtG - Blog: MA Gender Studies HU: freie Seminarplätze bei Ulrike Buhlmann http://www2.gender.hu-berlin.de/ztg-blog/2012/11/ma-gender-studies-hu-freie-seminarplatze-bei-ulrike-buhlmann/ Fri, 02 Nov 2012 11:12:04 +0100 http://www2.gender.hu-berlin.de/ztg-blog/2012/11/ma-gender-studies-hu-freie-seminarplatze-bei-ulrike-buhlmann/ lehre In den Seminaren von Ulrike Buhlmann, Master Module 3 und 8, gibt es noch freie Plätze:

 

32852 Forschungskolloquium zur Genderforschung

32809 Gender und Depressionen

32807 Gender und Körperbildstörungen

32810 Posttraumatische Belastungsstörung

 

Die genauen Angaben zu den Seminaren sind auf Agnes zu finden:

https://agnes.hu-berlin.de/lupo/rds?state=wsearchv&search=1&subdir=veranstaltung&veranstaltung.semester=20122&personal.nachname=Buhlmann&P_start=0&P_anzahl=10&P.sort=&_form=display

 

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ZtG - Blog: Terminänderung Gender Studies HU: MA Abschlussberatung http://www2.gender.hu-berlin.de/ztg-blog/2012/11/terminanderung-gender-studies-hu-ma-abschlussberatung/ Fri, 02 Nov 2012 11:11:38 +0100 http://www2.gender.hu-berlin.de/ztg-blog/2012/11/terminanderung-gender-studies-hu-ma-abschlussberatung/ lehre Liebe MA-Student_innen,
leider musste der Termin der MA Abschlussberatung bei Ilona Pache vom 6.11. auf Di, den 13.11., 12-14h, Georgenstr. 47, Beratungsraum 1.05 verschoben werden.
Bitte entschuldigt die Umstände.

Beste Grüße — regula kolar

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dieStandard.at: 16 Tage gegen Gewalt - Dein Mikro, Deine Bühne, Dein Text http://diestandard.at/1350260063600/Dein-Mikro-Deine-Buehne-Dein-Text Fri, 02 Nov 2012 10:58:00 +0100 http://diestandard.at/1350260063600/Dein-Mikro-Deine-Buehne-Dein-Text Poetry Slam für das Frauen-Recht auf ein gewaltfreies Leben ]]> dieStandard.at: "Ehrenmord" - Pakistan: Tochter mit Säure getötet http://diestandard.at/1350260056247/Pakistan-Tochter-mit-Saeure-getoetet Fri, 02 Nov 2012 09:44:47 +0100 http://diestandard.at/1350260056247/Pakistan-Tochter-mit-Saeure-getoetet dieStandard.at: UNO-Gremium - Deutschland muss Frauen besser vor Gewalt schützen http://diestandard.at/1350260055179/Deutschland-muss-Frauen-besser-vor-Gewalt-schuetzen Fri, 02 Nov 2012 09:35:00 +0100 http://diestandard.at/1350260055179/Deutschland-muss-Frauen-besser-vor-Gewalt-schuetzen Laut einem Bericht der UNO sind vor allem türkische und russische Frauen von Gewalt betroffen - Geringer Frauenanteil und Gehaltsschere ebenso unter Kritik ]]> dieStandard.at: VwGH - Unmut über Fußfessel-Entscheidung http://diestandard.at/1350260054711/Unmut-ueber-Fussfessel-Entscheidung Fri, 02 Nov 2012 09:30:00 +0100 http://diestandard.at/1350260054711/Unmut-ueber-Fussfessel-Entscheidung SPÖ-Justizsprecher fordert, das Opfer des Sexualstraftäters noch einmal zu befragen - Kritik am Urteil kommt auch von FPÖ und BZÖ ]]> Maedchenmannschaft: Toilettenschilder und Geschlecht http://maedchenmannschaft.net/toilettenschilder-und-geschlecht/ Fri, 02 Nov 2012 09:10:36 +0100 http://maedchenmannschaft.net/toilettenschilder-und-geschlecht/ Magda In einem Uniseminar hatte eine Dozentin von mir mal gesagt: Toiletten sind eine der letzten Bastionen der krassen Geschlechter­trennung. Ob sie Recht hat oder nicht - darüber lässt sich bestimmt streiten. Fakt ist, dass es das stille Örtchen meist nur für genau zwei Geschlechter gibt: “Männer” und “Frauen”. Interessant ist, dass Toiletten­schilder, die wir alle schon in hundert ver­schiedenen Variationen gesehen haben und wohl eher selten ein­gängig betrachten, ziem­lich viel über gesell­schaft­liche Ideen von Geschlecht verraten.

Schon vor über zwei Jahren hat Marissa von This is Hysteria eine wunder­bare Sammlung von (teilweise kuriosen) Toiletten­schildern ver­öffent­licht und diese auch gleich analysiert. Sie kam zu dem Schluss, dass viele Schilder Männer als “Mensch” (und somit universal) darstellen, während Frauen beispiels­weise als “Mensch mit Rock” oder “Mensch mit Hijab” oder “Mensch mit Taille” dargestellt werden. Viele der Bilder vermitteln essentialistische und geschlechter­stereotype Vor­stellungen von Geschlecht.

So zielen eine Vielzahl der Bilder auch auf die Idee ab, dass Männer und Frauen das Gegen­teil voneinander seien.

Häufig werden Formen zur Dar­stellung von Geschlecht benutzt (wie z.B. wie im Bild rechts Dreiecke): Links zeigt die Spitze des Dreiecks nach unten. So wird ein Körper nach­gestellt, der oben breiter ist (wahr­scheinlich: breite Schultern) und nach unten hin schmaler wird. Zumindest meine gesell­schaftlich geformte Lesart wäre: Das soll wohl ein “Mann” darstellen. Rechts ist das Drei­eck umgedreht, so dass es für mich so aussieht, als wäre dies ein Kleid. Mein Kopf kombiniert: Aha, das ist das Zeichen für “Frauen” - da gehe ich rein.

An diesen Artikel von This is Hysteria, den ich euch übrigens sehr empfehle, dachte ich dann auch, als ich folgendes Bild vor ein paar Tagen entdeckte:

Toilettenschild am Hampshire College via “Pride For All” auf facebook

Dieses Toilettenschild findet mensch am Hampshire College im US-Bundesstaat Massachusetts. “Self-Identified Men” heißt so viel wie: “sich selbst als Mann definierend”. Der erste Teil des Schilds heißt übersetzt:

Hampshire stellt sich eine Welt vor, in der Geschlecht weder der Grund für Diskriminierung noch für Gewalt ist. Wir sind uns außerdem bewusst, wie wichtig es ist, safer spaces (“geschütztere Räume”) für all jene bereit­zustellen, die wegen ihrer Geschlechtsidentität marginalisiert sind (wie Frauen, Trans* und gender-nonkonforme Menschen (…).

Ich finde es gut, wenn Menschen sich über so alltägliche Dinge wie Toiletten­schilder Gedanken machen und versuchen, Zwei­geschlecht­lich­keit aufzubrechen. Wer andere mal so richtig verwirren will, bringt bei der nächsten Party oder Guerilla-Aktion auf einer öffent­lichen Toilette einfach mal andere Schilder an die Toiletten­türen an und wartet, was passiert. Noch keine Ideen? Bei unserer 5-Jahres Feier hatten wir zum Beispiel Toiletten­schilder gebastelt, auf denen draufstand: “Frauen, Lesben, Trans*: Zum Sitzen und zum Stehen” und “Für alle Geschlechter: Zum Sitzen”.

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MINT-News: NOCH PLÄTZE FREI! Studienorientierungs-Angebote für Schülerinnen der 11.-13. Klasse http://www.komm-mach-mint.de/MINT-News/Studienorientierungs-Angebote Fri, 02 Nov 2012 08:51:53 +0100 http://www.komm-mach-mint.de/MINT-News/Studienorientierungs-Angebote Das Projekt "Technik braucht Vielfalt - Technik braucht Dich!" bietet jungen Frauen die Möglichkeit, sich über eine ingenieur- oder naturwissenschaftliche berufliche Zukunft zu informieren und in die MINT-Studienfächer hinein zu schnuppern. Und vielleicht entdecken die Schülerinnen dabei auch ihren persönlichen Traumberuf. In den Regionen Berlin, Darmstadt/Frankfurt sowie Stuttgart/Esslingen sind dazu noch Plätze in den Studienorientierungsangeboten für Schülerinnen der 11.-13. Klasse frei.

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dieStandard.at: Wochenplanerin - Ein tödliches Missverständnis http://diestandard.at/1350259909515/Wochenplanerin-Frauen-Events-Veranstaltungen Fri, 02 Nov 2012 07:00:00 +0100 http://diestandard.at/1350259909515/Wochenplanerin-Frauen-Events-Veranstaltungen Rechtlich als Partnerinnen eingetragen, eine Entführung im Kosmos und Empowerment, das verhandelt wird, Benefiz von und für Initiative Minderheiten und das Weiterleben der Ruth Klüger ]]> ZtG - Blog: Ausschreibung: Lehraufträge 2013/14 Universität Salzburg http://www2.gender.hu-berlin.de/ztg-blog/2012/11/ausschreibung-lehrauftrage-201314-universitat-salzburg/ Thu, 01 Nov 2012 19:04:30 +0100 http://www2.gender.hu-berlin.de/ztg-blog/2012/11/ausschreibung-lehrauftrage-201314-universitat-salzburg/ lydia.romanowski Ausschreibung von Lehrveranstaltungen zur Frauen- und Geschlechterforschung für das Studienjahr 2013/14

Der Interdisziplinäre Expertinnen- und Expertenrat Gender Studies (IER) der Universität Salzburg lädt alle im Bereich der Genderforschung qualifizierten Personen ein, sich um eine genderbezogene Lehrveranstaltung zu bewerben. Anträge auf Erteilung eines Lehrauftrags aus dem Sonderkontingent für genderbezogene Lehre sind bis 31.12.2012 in digitaler Form im gendup – Zentrum für Gender Studies und Frauenförderung einzureichen.

Hier finden Sie die Ausschreibung als PDF-Datei.

Informationen unter [www.uni-salzburg.at] , Einreichung der Anträge unter: [email protected].

Mit freundlichen Grüßen

Irene Rehrl
BdR - Universität Salzburg
gendup - Zentrum für Gender Studies und Frauenförderung
Kaigasse 17
5020 Salzburg
[www.uni-salzburg.at]

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ZtG - Blog: Veranstaltungen mit Nancy Fraser 22.11. und 7.12.2012/Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin http://www2.gender.hu-berlin.de/ztg-blog/2012/11/veranstaltungen-mit-nancy-fraser-22-11-und-7-12-2012rosa-luxemburg-stiftung-berlin/ Thu, 01 Nov 2012 18:59:18 +0100 http://www2.gender.hu-berlin.de/ztg-blog/2012/11/veranstaltungen-mit-nancy-fraser-22-11-und-7-12-2012rosa-luxemburg-stiftung-berlin/ lydia.romanowski Wir laden herzlich ein zu zwei Veranstaltungen mit Nancy Fraser. Sie ist von Mitte November bis Dezember Fellow an der Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin.

Luxemburg Lecture
„Rethinking Capitalist Crisis“
22. November 2012 19:00 h
Ort: Pfefferberg Haus 13 (Einlass über Schönhauser Allee 176, 10405 Berlin, U-Bahn Senefelder Platz)

[www.rosalux.de]

Öffentlicher Workshop mit weiteren Inputgebenden
„From Crisis to Transformation: Resolving the Feminist Ambivalence”
Fr., 7. Dezember 2012, 12-19.00 h, anschließend Imbiss und get together im Salon der RLS
(um Anmeldung wird gebeten!)
Ort: Münzenbergsaal, Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin
Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin

[www.rosalux.de]

Hier finden Sie den Flyer und das Programm der Workshopveranstaltung als PDF-Dateien.

Mit freundlichen Grüßen,

Katharina Pühl

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Missy Magazine: Interview: Erinnerungskultur im Praxistest – Sarah Diehl über ihren neuen Roman Eskimo Limon 9 http://missy-magazine.de/2012/11/01/interview-erinnerungskultur-im-praxistest-sarah-diehl-uber-ihren-neuen-roman-eskimo-limon-9/ Thu, 01 Nov 2012 17:58:06 +0100 http://missy-magazine.de/2012/11/01/interview-erinnerungskultur-im-praxistest-sarah-diehl-uber-ihren-neuen-roman-eskimo-limon-9/ Anne-Sophie

cc atrium verlag

Das echte Niederbrechen ist eine 3000 Seelengemeinde in Hessen. Es gibt dort ein historisches Rathaus, in dem heute eine Sparkasse untergebracht ist, einen ehemaligen Gefangenenturm, eine Kirmes und ein modernes Sport- und Kulturzentrum. Die Häuser in Niederbrechen sind gepflegt, die Dorfgemeinschaft eingespielt.

In Sarah Diehls erstem Roman, Eskimo Limon 9, zieht Familie Allon aus Tel Aviv in genau dieses beschauliche Niederbrechen und in eines der gepflegten, frisch verputzten Reihenhäuschen. Die eigentlich entspannten DorbewohnerInnen versetzt dieser Zuzug dann doch in helle Aufregung. Ratlosigkeit darüber, wie man mit den Neuen umzugehen habe mischt sich mit gewissen Vorurteilen über Lebensstil und Kultur der jüdischen Familie. Und während diese eigentlich nur in Ruhe arbeiten und leben will, sind die Annäherungsversuche der DorfbewohnerInnenschaft von ziemlich reflexhafter Aufarbeitung des Dritten Reiches motiviert. So entsteht ein höchst komischer Reigen aus Missverständnissen, an dessen Ende die Gewissheit steht: Die Deutschen wissen zwar beinahe alles über den Holocaust aber nahezu nichts über das heutige Israel, seine BewohnerInnen und deren Gesellschaft und Kultur.

Die Berliner Autorin und Filmemacherin Sarah Diehl beschäftig sich in Eskimo Limon 9 mit der Frage, wie Erinnerungspolitik und Gedenkkultur im Alltag aussehen könnte, was sich erinnern überhaupt heißt und wie Menschen mit ihnen zugeschriebenen Identitäten leben bzw. diese schließlich überwinden.

Missy durfte anlässlich einer Lesung aus Eskimo Limon 9 am Montag, dem 5. November im Café Morgenrot ein Interview mit der Filmemacherin und Publizistin Sarah Diehl führen.

Missy: Sarah, du hast dich beruflich bisher ja eher mit Gender Themen und Reproduktionspolitik beschäftigt, hast ein Buch über Mädchen herausgegeben, deren Brüste in der Pubertät plötzlich explodieren, einen Dokumentarfilm über den politischen und gesellschaftlichen Umgang mit Schwangerschaftsabbrüchen in Polen und Südafrika gedreht und arbeitest ja auch gerade an einem Film namens Pregnant Journeys über die schwierige Situation schwangerer Frauen, die für eine Abtreibung lange Reisen auf sich nehmen. Und ganz nebenbei hast du nun auch deinen ersten Roman veröffentlicht. Der erzählt eine ganz andere Geschichte. Warum wolltest du die Geschichte der Familie Allon erzählen?

Sarah Diehl: In Deutschland besteht der Bezug zu “den Juden“ vor allem in der Gedenkkultur, also in einer eher abstrakten Auseinandersetzung mit Gedenksteinen und Mahnmalen. Ich hingegen wollte der Frage auf den Grund gehen, was passiert, wenn sich die Menschen tatsächlich in alltäglichen Situationen begegnen. Da gibt es noch keine Selbstverständlichkeit.

Ich habe in den letzten Jahren viele gute Bekanntschaften mit Israelis - bzw. Leuten mit jüdischem Hintergrund anderer Länder - in Berlin gemacht und war mit ihnen auch fünf Mal in Israel unterwegs. Aus diesen Begegnungen und Gesprächen entstanden die Geschichten des Romans.

Mit dem Roman wollte ich die Unsicherheiten und verschämten Nachfragen für eine ehrliche Auseinandersetzung mit dem Thema produktiv machen, anstatt diese schön zu reden. Man kann den Dingen eben nur auf dem Grund gehen, wenn man mit seiner eigenen Projektion und Unwissenheit ehrlich umgeht.

M: Wessen Geschichte erzählst du da?

SD: Die Charaktere in meinem Roman existieren so nicht, obwohl natürlich ein paar reale Personen Modell standen für bestimmte Geschichten oder Betrachtungen im Buch. Ich fand es aber interessanter, meine Erlebnisse aus der Grossstadt Berlin in ein Dorf umzusiedeln, deren Einwohner tatsächlich zum ersten Mal Menschen mit jüdischer Herkunft treffen. Dabei wollte ich das Dorf keineswegs als rückständig zeigen, aber dort konnte ich eine Geschichte ansiedeln, in der dieses Zusammentreffen tatsächlich zum ersten Mal geschieht und konnte bestimmte Probleme besser aufzeigen.

M: In dem Buch gibt es ja ein paar ganz haarsträubende Erlebnisse, die Familie Allon mit ihren neuen deutschen NachbarInnen machen. Fest steht, dass Deutschland sich immer noch schwer tut mit dem Umgang mit seiner Vergangenheit. Dieses eigentlich ernste Problem verarbeitest du auf sehr humoristische und oft schräge Weise in einer persönlichen Geschichte um eine Familie. Warum war es dir wichtig, diese Geschichte so und nicht anders zu erzählen?

SD: Ich habe wohl einen Hang zum Absurden und in der Absurdität der Menschen liegt die Wahrheit, die Erleichterung und die Bereitschaft zum Verständnis. Es geht viel darum, wie sich Menschen in den ihnen zugeschriebenen Identitäten gefangen fühlen, das Thema interessiert mich im Allgemeinen. Das ist wahrscheinlich auch der Zusammenhang mit meinen anderen Arbeiten zum Thema ungewollte Schwangerschaft – die Betrachtung, wie und wodurch Menschen in ihren Körpern gefangen sind.

M: Und die Familie aus deiner Geschichte ist gefangen in der von ihren deutschen NachbarInnen und DorfbewohnerInnen zugeschriebenen Identität als die JüdInnen?

SD: Genau.

M: Also ist Humor ein Allheilmittel und geeignetes Stilmittel, um eine Geschichte zu erzählen, in der die deutsche Vergangenheit eine Rolle spielt?

SD: Nein, Humor kann auch extrem konservativ und beengend sein, weil er „mit einem Augenzwinkern“ bestehende Machtstrukturen stärken will. Es gibt ja ganz klar antisemitischen, rassistischen und sexistischen Humor, der nur den Staus Quo bestätigt, in dem er ihn als harmlos und lustig darstellt, und der nichts hinterfragen will. Aber es gibt einen Humor, der die Verwirrung und die Unsicherheit der Menschen respektvoll anerkennt und wenn ich das in diesem Buch geschafft habe, dann bin ich glücklich.

M: Die Eis-am-Stiel-Filme, in Israel Eskimo Limon 9 genannt, spielen scheinbar eine so zentrale Rolle in deinem Buch, dass sie sogar namensgebend waren. Was haben denn diese nicht ganz so high quality mäßigen Teenie-Klamotten mit deinem Buch zu tun?

SD: Die Filme selbst spielen weniger eine Rolle, es geht vielmehr um ihre Verbindung zwischen deutscher und israelischer Popkultur. Eis am Stiel ist hier zwar bekannt, aber viele wissen nicht, dass die Filme aus Israel kommen. Mich fasziniert dabei eben, dass etwas aus der israelischen Alltagskultur in Deutschland bekannt ist, aber als solches nicht wahrgenommen wird. Statt dessen verharren Deutsche in ihren Projektionen über Israel auf den Holocaust und Nahost Konflikt. Sie sehen die Menschen nicht mit ihrer aktuellen und komplexen Lebensrealität. Und um diese Begegnung zwischen Menschen geht es im Buch.

M: Die Vergangenheit darf eben niemals vergessen werden und muss in den Köpfen der Menschen lebendig und gegenwärtig bleiben. Sicher gibt es aber Möglichkeiten, eine lebendigere, nicht allein auf Schuld und Pflichtbewusstsein wurzelnde Gedenkkultur in Deutschland zu gestalten. Wie sähe diese deiner Meinung aus?

SD: Ich finde es sehr wichtig, sich mit Schuld auseinanderzusetzen. Ich fühle mich schuldig, weil ich mit meinem deutschen Pass privilegierter bin als meine Freunde mit israelischem aber auch polnischem oder algerischem Pass und das ist ungerecht und absurd, aber ganz real profitiere ich davon. Für mich ist meine Schuldanerkennung ein Erkenntnisgewinn.

M: Wie meinst du das?

Ich meine, wir sollten unsere Schuld produktiv machen in der Auseinandersetzung mit den (durch ihre Familiengeschichten oder selbst) betroffenen Menschen. Viele Deutsche gehen mit Schuld aber als etwas um, wogegen man sich wehren muss, und diese Abwehrmechanismen produzieren wieder Antisemitismus, gerade weil die deutsche Gedenkkultur sich mehr mit Steinen als mit Menschen auseinandersetzt, mehr mit Symbolik als mit einer realen Begegnung. Dazu kommt noch die Frage, was uns diese deutsche Gedenkkultur nutzt, wenn wir angesichts unserer Abschottungspolitik und polizeilichen und bürokratischen Gewalt gegen von uns illegalisierte Menschen anscheinend nichts aus der Geschichte gelernt haben? Sie nutzt vor allem den Deutschen, die sich als geläutert und „humanitär korrekt“ darstellen wollen, während sie weiter von Strukturen globaler Ungerechtigkeit profitieren.

M: Wirst du dich also weiter mit diesem wichtigen Thema beschäftigen?

SD: Wenn Eskimo Limon 9 darum geht, dass imaginäre Verhältnis zwischen Juden und Deutschen zu betrachten, geht mein nächster Roman um eben dieses imaginäre Verhältnis zwischen Europäern und Afrikanern. Eben diese Frage, was haben die Deutschen eigentlich aus der Geschichte im Umgang mit „den Anderen“ gelernt, wird dabei aufgegriffen. Ich bin derzeit viel in afrikanischen Ländern unterwegs, Uganda, Nigeria, Namibia und Kongo, ich lebe dort jeweils für einen Monat, um für meinen Roman und zum Thema Schwangerschaftsabbruch zu recherchieren. Mein nächster Dokumentarfilm geht ja darum, wie Frauen sich in der Illegalität helfen, sichere Abtreibungen zu organisieren.

 

Wo & Wann

Café Morgenrot

05. November 2012, 20 Uhr

Kastanienallee 85

Berlin

Eintritt frei!

 

 

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fachschaftsinitiative gender studies: MA Abschlussberatung http://genderini.wordpress.com/2012/11/01/ma-abschlussberatung/ Thu, 01 Nov 2012 17:22:16 +0100 http://genderini.wordpress.com/2012/11/01/ma-abschlussberatung/ metanoia ]]> Missy Magazine: MISSY präsentiert: Bücherfrauen-Jahrestagung in Berlin http://missy-magazine.de/2012/11/01/missy-prasentiert-bucherfrauen-jahrestagung-in-berlin/ Thu, 01 Nov 2012 15:40:34 +0100 http://missy-magazine.de/2012/11/01/missy-prasentiert-bucherfrauen-jahrestagung-in-berlin/ Katrin Zur BücherFrauen-Jahrestagung geht es vom 09. bis 11. November in Berlin. Unter dem Motto “Wir gestalten die Zukunft!” wird es zahlreiche Diskussionen und Veranstaltungen rund um Vernetzung, Möglichkeiten der Arbeitsmarktumstrukturierung und gendergerechte Arbeitsbedingungen – weil „die Branche weiblich ist“.

Beginnen wird die Tagung mit einer Podiumsdiskussion über “Neue Arbeitsmodelle für die Zukunft der Buchbranche” im Haus des Aufbau Verlags am Moritzplatz in Berlin. Nach einem Grußwort von Dilek Kolat, Berliner Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, werden auf dem Podium u.a. die Bloggerin und Autorin Katrin Rönicke und Prof. Christiane Funken von der TU Berlin sprechen. Die konkreten Fragen dabei?

Welche Reaktionen, Anpassungen und Formen des Umgangs mit den Veränderungen sind in der Buchbranche zu beobachten? Welche Konsequenzen ziehen wir daraus? Wo liegen die Chancen für die in der Branche Arbeitenden?

Wann & Wo
09. November 2012, Beginn: 19 Uhr, Theater Aufbau Kreuzberg im Aufbau-Haus, Prinzenstraße 85 F, Berlin. Alle Infos zu den Bücherfrauen und ihrer Jahrestagung gibt es auch hier.

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Missy Magazine: Tiere gehen immer: Neueröffnung des Hebbel am Ufer http://missy-magazine.de/2012/11/01/tiere-gehen-immer-neueroffnung-des-hebbel-am-ufer/ Thu, 01 Nov 2012 14:15:47 +0100 http://missy-magazine.de/2012/11/01/tiere-gehen-immer-neueroffnung-des-hebbel-am-ufer/ Katrin Eines der wichtigsten Theater der Hauptstadt hat eine neue Intendantin bekommen: Annemie Vanackere ist seit diesem September neue Intendantin des Hebbel am Ufer (HAU) in Berlin - und hat dem HAU einen neuen Look verpasst. Was sich inhaltlich verändern soll, lässt sich in diesen Tagen ganz gut vermuten: Ab heute beginnen die Festivitäten zur Neueröffnung.

Auch wenn Vackeres Konzept für das nächste Jahr eher in Richtung Entschleunigung geht, ist das Programm für die Neueröffnung ziemlich voll gepackt. Los geht es heute mit nicht weniger als acht verschiedenen Programmpunkten. Während Gob Squad “100 Kisses” verteilen, zeigt Jérôme Bel im HAU1 sein Stück “Disabled Theatre“, das er zusammen mit geistig behinderten SchauspielerInnen entwickelt hat. Ein kleines MISSY-Highlight gibt es 23 Uhr im HAU2: Die Heiterkeit spielen zusammen mit Ja, Panik. Zur Einstimmung hier schon einmal en kleines Ständchen:

[www.youtube.com]

 

Das ganze Programm für die Neueröffnung des HAU findet ihr hier.

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WEBLOG - Genderbibliothek: 100. Geburtstag von Hilde Weström http://www2.gender.hu-berlin.de/genderbib/2012/11/100-geburtstag-von-hilde-westrom/ Thu, 01 Nov 2012 13:53:01 +0100 http://www2.gender.hu-berlin.de/genderbib/2012/11/100-geburtstag-von-hilde-westrom/ Karin Vielleicht kennen viele Hilde Weström nicht. Sie feierte gestern ihren 100. Geburtstag, lebt in Berlin in einem Altersheim, das sie als Architektin einst selbst konzipiert hat und in das sie eigentlich nie einziehen wollte. Seit Ende September schon sind ihre Entwürfe von Häusern, Wohnungen und Möbeln in der Berlinischen Galerie zu besichtigen. Ich hatte Glück letzte Woche mit dem Netzwerk Berliner Lesben- und Frauenarchive und -bibliotheken das Verborgene Museum zu einem Erfahrungsaustausch zu besichtigen. Dort gab es noch das Buch über Hilde Weström zu kaufen, das ich für die Genderbibliothek erworben habe. Sehr erstaunt war ich beim Durchblättern über die frischen Entwürfe ihrer Häuser für den sozialen Wohnungsbau oder für Kunstschaffende, damals im Westberlin der 1960er/70er Jahre. Und erst die Wohnungsentwürfe für die Ausstellung “Die Stadt von Morgen” zur Interbau 1957! Hier zeigt sich, was Gisela Breitling im Buch schreibt, dass Hilde Weström immer bemüht war, Ökonomie und Ästhetik miteinander zu versöhnen (S. 7).
Wer sich für Architektur, für Stadtkultur und Stadtplanung interessiert, aber auch erkunden möchte, wie es Frauen in Männerberufen und Männerorganisationen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ging, greife zu diesem interessanten und faktenreichen Buch:
Die Berliner Architektin Hilde Weström : Bauten 1947-1981. Hrsg. vom Verborgenen Museum, Berlin, 2000. - 119 S.
Die Ausstellung in der Berlinischen Galerie zeigt Zeichnungen, Fotografien und Modelle aus ihrem architektonischen Vorlass, aus Privatbesitz und vom Verborgenen Museum unter dem Titel “Die zerstörte Stadt war meine Chance” noch bis zum 25. Februar 2013.

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der VÄTER Blog: Tablets und Smartphones regen Väter zum Vorlesen an http://vaeter-und-karriere.de/blog/index.php/2012/11/01/tablets-und-smartphones-regen-vater-zum-vorlesen-an/ Thu, 01 Nov 2012 13:42:27 +0100 http://vaeter-und-karriere.de/blog/index.php/2012/11/01/tablets-und-smartphones-regen-vater-zum-vorlesen-an/ Hans-Georg Nelles Digitale Medien können Väter motivieren, ihren Kindern wieder häufiger vorzulesen. Wie die sechste bundesweite Vorlesestudie von Stiftung Lesen, Deutscher Bahn AG und der Wochenzeitung “Die Zeit” ergab, können Smartphones und Tablet-PC dabei helfen, das ‚Vorlesedefizit‘ von Vätern abzubauen. Jeder fünfte Vater, der selten oder nie aus Büchern vorlese, sei für das Vorlesen mit Apps offen, sagte Simone C. Ehmig von der Stiftung Lesen bei der Vorstellung der Studie in Berlin.

Zwar erachte die überwiegende Mehrheit der Väter Vorlesen grundsätzlich für wichtig. In der Praxis werde dies aber oft an die Mütter delegiert. Nur 8% der Väter in Deutschland würden ihren Kindern regelmäßig vorlesen. Väter wollten lieber etwas anderes mit ihren Kindern unternehmen, gern auch an Technik orientiert. Schon jetzt kennen und nutzen Väter die neuen elektronischen Angebote eher als Mütter.

Kinderbuch-Apps stellen nach den Ergebnissen der Studie jedoch keine Bedrohung für das klassische Bilderbuch dar. Kein einziger befragter Elternteil sehe in solchen Anwendungen einen Ersatz für das herkömmliche Kinderbuch, sagte Ehmig. Vielmehr sagten 90 % der Eltern, dass Bilder- und Kinderbuch-Apps eine tolle Ergänzung seien, das gedruckte Buch jedoch nicht ersetzen könnten.

Vorlesetag 2012

Insgesamt nutze schon heute jede siebte Familie in Deutschland Bilder- oder Kinderbuch-Apps. Dies geschieht naturgemäß häufiger mit Tablet-PC als mit Smartphones. Dabei würden Bücher eher „zum Kuscheln” und Apps „für unterwegs und zwischendurch” genutzt, sagte Ehmig.

Quelle

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AVIVA-Berlin RSS-News: Christa Wolf - August http://www.aviva-berlin.de/aviva/Found.php?id=141478 Thu, 01 Nov 2012 11:11:17 +0100 http://www.aviva-berlin.de/aviva/Found.php?id=141478 dieStandard.at: Geschlechterstereotype - Eine Frage der Sprache http://diestandard.at/1350259975548/Eine-Frage-der-Sprache Thu, 01 Nov 2012 11:00:00 +0100 http://diestandard.at/1350259975548/Eine-Frage-der-Sprache Maedchenmannschaft: Homestory Deutschland – Schwarze Biografien in Geschichte und Gegenwart http://maedchenmannschaft.net/homestory-deutschland-schwarze-biografien-in-geschichte-und-gegenwart-2/ Thu, 01 Nov 2012 09:00:38 +0100 http://maedchenmannschaft.net/homestory-deutschland-schwarze-biografien-in-geschichte-und-gegenwart-2/ Verschiedenen Unter dem Titel »Homestory Deutschland. Schwarze Biografien in Geschichte und Gegenwart« zeigt die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD-Bund e.V.) vom 3. bis 25. November 2012 die Biografien von 27 Schwarzen deutschen Persönlichkeiten aus drei Jahrhunderten. Ihre individuellen Lebenswege zeigen, wie Schwarze Menschen, die ab dem 18. Jahrhundert nach Deutschland kamen, sich hier ihre Lebensmittelpunkte schufen, Familien gründeten, Communities bildeten, sich politisch engagierten und für ihre Rechte kämpften. Die Ausstellung wird eröffnet am Samstag, 3. November 2012, um 17 Uhr in der Alten Feuerwache Köln und wird bis zum 25. November zu sehen sein. Der Eintritt ist frei.

Unter den Porträtierten sind Theodor Wonja Michael: ein Regierungsdirektor a. D., der als junger Mann gezwungen war, in Völkerschauen aufzutreten, weil er nicht studieren durfte; May Ayim: eine Dichterin und bedeutende Aktivistin, die als Baby zu einer Pflegefamilie gegeben wurde und sich mit 36 Jahren das Leben nahm, und nach der 2010 das May-Ayim-Ufer in Berlin benannt wurde; Anton Wilhelm Amo: ein Philosoph, der im Alter von vier Jahren als Geschenk für den Herzog von Braunschweig-Wolfenbüttel von Ghana an dessen Hof verschleppt wurde und Anfang des 18. Jahrhunderts als Dozent an der philosophischen Fakultät in Halle lehrte. Gezeigt werden aber nicht nur Personen des öffentlichen Lebens, sondern auch Frauen und Männer mit alltäglichen Berufen, wie die Rechtsanwältin Ama-Pokua Pereira oder der Sonderschullehrer Jean-Pierre Felix-Eyoum. Gemeinsam ist allen, die in der Ausstellung vorgestellt werden, dass ihre Biografien damals wie heute vom alltäglichen Rassismus in Deutschland geprägt sind, der seinen Ursprung im nicht aufgearbeiteten deutschen Kolonialismus hat. Dieser verdrängte Teil deutscher Geschichte wird durch Erzählungen der Portraitierten präsent. Vor allem zeigen diese Biografien aber Menschen, deren Leben zwar durch rassistische Erfahrungen geprägt ist, die sich aber nicht haben unterkriegen lassen, sondern ein selbstbestimmtes und selbstbewusstes Leben führen.

Tahir Della, Vorsitzender der ISD: „Das besondere an der Ausstellung ist, dass sie gebündelt Schwarze deutsche Geschichte zeigt, wo sonst nur vereinzelt Schwarze Menschen zu Wort kommen oder gar nicht. »Homestory Deutschland« zeigt: Schwarze Geschichte hat ein Zuhause in Deutschland.“

Zu der Ausstellung gibt es mit Unterstützung der Stiftung »Erinnerung, Verantwortung und Zukunft« ein Begleitprogramm rund um Schwarze deutsche Geschichte, Kultur und Biografien, zum Beispiel einen Black Poetry Abend, Filme, Podiumsdiskussionen, ein politisches Bildungsprogramm für Jugendliche und Lesungen. U.a. liest Theodor Wonja Michael aus seinen Memoiren.

»Homestory Deutschland« wurde 2006 von der ISD in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung konzipiert und war bereits in zahlreichen Städten Deutschlands zu Gast. 2013 wird die Ausstellung in Hamburg und Nürnberg zu sehen sein. Eine zweisprachige Variante der Ausstellung wurde mit Hilfe des Goethe-Instituts realisiert und tourt seit 2008 sehr erfolgreich durch Afrika.
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»Homestory Deutschland. Schwarze Biografien in Geschichte und Gegenwart«
Zeitraum: 3. - 25. November 2012
Ort: Ausstellungshalle Alte Feuerwache, Melchiorstraße 3, 50670 Köln
Öffnungszeiten: Dienstag - Freitag 15 - 20 Uhr, Samstag 15 - 22 Uhr, Sonntag 14 - 18 Uhr
Öffnungszeiten während der Jugendwoche (20. - 23. November): 14 - 18 Uhr
Der Eintritt ist frei.
Ausstellungseröffnung: Samstag, 3. November 2012, 17 Uhr
Begrüßung: Tahir Della (ISD Vorstand), Elfi Scho-Antwerpes (Bürgermeisterin Stadt Köln)
Weitere Informationen: www.homestory-deutschland.de

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i heart digital life: Die freundliche Empfehlung (Oktober 2012) http://www.iheartdigitallife.de/die-freundliche-empfehlung-oktober-2012/ Thu, 01 Nov 2012 00:10:17 +0100 http://www.iheartdigitallife.de/die-freundliche-empfehlung-oktober-2012/ ihdl Ich vergesse immer noch, dass ich Links für euch sammeln wollte, die ich für beachtenswert halte. Hier sind zwei aus dem letzten Monat.

Online Shopping im In– und Ausland
Für diejenigen, die in Klamottengeschäften mit Standardgrößen nicht (immer) fündig werden, gibt es bei Reizende Rundungen eine tolle Übersicht mit Bestellmöglichkeiten im In– und Ausland.
Decolorize The Color Line? « stop! talking.
(en) accalmie nimmt sich die Kritik an Critical Whitness vor, die kürzlich in der AK erschienen ist. Differenziert und deep, cause „things are more complicated than they seem“.

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Missy Magazine: Adieu: Kürbis, süß-sauer http://missy-magazine.de/2012/10/31/adieu-kurbis-sus-sauer/ Wed, 31 Oct 2012 23:28:43 +0100 http://missy-magazine.de/2012/10/31/adieu-kurbis-sus-sauer/ tAMtAM berlin

31. 10. 2012. tAMtAM befragt ein neuzeitliches Orakel (Google) und liest die Zeichen der Zeit.

Geübte OraklerInnen wissen: Wenn sich der Oktober zu einem letzten Kürbis-Hoch aufschwingt und es im Missy-Gastblog langsam blutleer wird, ist Schichtwechsel angesagt.

Darum folgt nun ein süßlich-säuerlicher Dank mit der finalen Kürbis-Hommage!

 

LIEBSTE MISSY.


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Missy Magazine: Qualität setzt sich durch: Das Berliner Pornfilmfestival http://missy-magazine.de/2012/10/31/qualitat-setzt-sich-durch-das-berliner-pornfilmfestival/ Wed, 31 Oct 2012 22:32:56 +0100 http://missy-magazine.de/2012/10/31/qualitat-setzt-sich-durch-das-berliner-pornfilmfestival/ Katrin Das Berliner Pornofilmfestival bestätigt auch im siebten Jahr seine Rolle als anregendes Filmfestival jenseits dogmatischer Grenzen von Mann und Frau, Porno und Kunst, Jung und Alt. Von Tim Stüttgen

Wer hätte das gedacht? Auch nachdem in den letzten zehn Jahren zahlreiche Porno-Hypes auf- und abgeklungen sind, ist das Berliner Pornfilmfestival immer noch ein Publikums-Magnet. Mittlerweile im siebten Jahr angekommen, fand sich im Berliner Moviemento-Kino wieder ein so multigeschlechtliches wie multikulturelles Publikum zusammen, um sich auf alle vorstellbaren Arten und Weisen anregen zu lassen.

[www.youtube.com]

 

Schon der Eröffnungsfilm „Chroniques Sexuelles D’une Famille D’aujourd’hui” (FR, 2012) von Jean-Marc Barr und Pascal Arnold schaffte es dabei, Sex als einen natürlichen Teil einer Familiengeschichte zu behandeln, in der alle Beteiligten ein bisschen bei den anderen abschauen und auf berührend menschliche Weise sexuell experimentieren, ob mit Sexarbeit oder Bisexualität, flotten Dreiern oder Sex im Alter. Durch schauspielerisches Niveau war die darstellerische Hölzernheit, die oft Filme mit sexuellem Inhalt auszeichnet, gleich verflogen.

[www.youtube.com]

 

In „(A)Sexual“ von Angela Tucker (USA, 2011) wurde hingegen der Asexuellen-Community ein Gesicht gegeben. Handwerklich dürftig aber inhaltlich interessant gelang es der Regisseurin, auch die als sexuell komplexe Charaktere darzustellen, die an der angeblich wichtigen Sache der Welt selbst wenig Interesse haben. Dass Sexualität und Gender nicht die einzigen Kategorien von Ausgrenzung und Macht sind, machte die afroamerikanische Butch-Regisseurin Nenna klar. „Tight Places: A Drop of Color“ (USA, 2010) ließ nicht nur verschiedene lesbische Körper aufeinander treffen, sondern die Protagonistinnen auch in Interview-Sequenzen darüber reflektieren, wie sich Hautfarbe und ethnische Zugehörigkeit in intimen Momenten oder dem ersten Pornodreh verhandelt werden.

Leider war die Regisseurin Nenna auf den ersten Blick eine einsame Ausnahme im Programm: Es gab zwar interessante Blicke in die Vergangenheit, als mit „Du Darfst“ (S.A.F.E./D 1992) und „Airport“ (Silke Dunkhorst & Manuela Kay, D 1994), zwei faszinierende Frühwerke des lesbischen Filmemachens in Deutschlands gezeigt wurden. Doch irgendwie blieben alte Klassikerinnen wie die französische Pornoregisseurin Ovidie mit ihrem neuen Werk „Infidélité“ (F 2012) eher Mittelmaß, während die großen Retrospektiven an heterosexuelle Regisseure wie Radley Metzger vorbehalten waren. Metzger ist dabei sicher ein ganz Großer des goldenen Zeitalters der Mainstream-Pornographie, den Achtzigern, der seine Filme mit psychologischen Charakteren und überraschenden Story-Twists verband, doch die heteronormativen Sex-Szenen wirken trotz humoristischen Einlagen des Öfteren ein bisschen aus der Zeit.

Aber die Filme des Festivals ließen sich nicht alleine durch Geschlechter-Quote beurteilen: Als ich vor einigen Jahren mal die feministische Filmwissenschaftlerin Linda Williams interviewt hatte, fragte ich sie, was denn letztendlich ihre persönlichen Lieblingspornos seien. Sie antwortete: „Ich mag schwule Pornos am liebsten. Dann muss ich mich nicht mit irgendwelchen feministischen Problemstellungen beschäftigen.“ An ihrer These ist was dran, gerade wenn man sich in einem Genre bewegt, indem sonst primär Frauen als Objekte herhalten müssen.

Foto: Wakefield Poole, Boys in the Sand

Wie inspirierend – auch für Zuschauerinnen! – schwule Pornos sein können, bewiess vor allem die Retrospektive des bis heute in der Filmeschichte schmerzhaft unterrepräsentieren Kino-Visionärs Wakefield Poole. Auf dem Niveau eines Andy Warhol oder Jack Smith verband Poole in den Siebziger Jahren Pop-Art und Gay Liberation, Experimantalfilm und Erotik. In psychedelisch anmutenden Stummfilmen, die von sphärischer Musik getragen worden, betrat man eine schwule Welt der Sinnlichkeit, indem sich Farben, Sounds und Körper zu faszinierenden Kaleidoskopen der Lust verbanden. Unglaublich rührend, wie der heute 77-jährige Wakefield Poole vor der Leinwand stand und leise lächelnd die Standing Ovations über sich ergehen ließ. Man muss den KuratorInnen des Festivals danken, dass sie mit Poole einen ganz großen Pionier des queeren Kinos wieder zu mehr Sichtbarkeit verholfen haben und dass wir Klassiker wie „Boys in the Sand“ (USA, 1971) oder „Bijou“ (USA, 1972) auf großer Leinwand erleben durften. Dazu war sympathisch, die das Festival durch Geschichtsbewusstsein und umfangreiche Retros dem Genre den Druck vom immer „hipper, schneller, weiter“ des Neuen nahm.

Dass in den letzten Festivaltagen allerdings doch eine junge Frau zur Entdeckung des Festivals avancierte, schloss den Kreis des diesjährigen Sex-Marathons: Gala Vanting aus Australien und ihre Produktionsfirma Sensate Films hatte wohl niemand auf der Rechnung gehabt. Die nerdige Lady glänzte vor und hinter der Kamera mit Arbeiten, die poetische Abstraktionen auf grafische Intensität treffen lies. Ohne Hipster-Faktor, grossmaulige politische Agenda oder billige Schockeffekte führte sie Sexualität und Pornographie als eine in sich ruhende Kunstform vor, in der es noch viel zu entdecken gibt. So filmte sie in ihrem Internet-Projekt „Gentlemen Handling“ Männer beim Masturbieren und präsentierte sie als sympathische, verletzliche Geschöpfe, deren Sperma am Ende eben nicht auf Frauen-Gesichtern landeten sondern sexy an ihren eigenen Körpern hinunterlief. Eindringlich und ohne einen auf Identitätspolitik zu machen, interessiert sie sich in ihren Filmen für alle sexuellen Kreaturen, ganz egal ob homo oder hetero. Vollkommen unprätentiös und doch hochkreativ: So eine Pornographie kann man sich wirklich für die Zukunft wünschen.

In diesem Sinne hat sich das Pornfilmfestival Berlin auch im siebten Jahr als eine Institution bewiesen, in der Qualität nicht nur quer durch die Geschlechter, sondern auch quer durch die Generationen präsentiert wird.

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heiter scheitern: hs45 geburtstagstransparenz http://www.scheitern.org/?p=402 Wed, 31 Oct 2012 22:16:37 +0100 http://www.scheitern.org/?p=402 admin Mit einem heiter scheiternden Stößchen prosten wir drei Euch - werte Hörenden - und uns zum vierjährigen Podcast-Bestehen zu. Juhu!

Und während wir selig Pferde- und Leitungswasser schlürfen, stellen wir fest, dass vier Jahre noch lange nicht ausreichen, um mit der Tatsache umzugehen, dass real treffbare Menschen diesen Podcast hören (huch!?). Wir nehmen die Gelegenheit wahr, zu schauen, ob und was sich so beim Podcast verändert hat und wo wir finden, dass es in Zukunft hingehen darf. Transparenz wird von uns bis zur letzten Sekunde konsequent verfolgt und - so viel sei schon mal verraten - der November wird kommen und mit ihm eine neue Folge “heiter scheitern”.

Stößchen!

Download (mp3, 50 MB)

Musik: Tapete - Von Freiheit Nicht Genug (Vom Free! Music! Sampler “Freedom & Free Beer”)

 

Feministisches Institiut Hamburg

Archive.org - “Internet Archive: Digital Library of Free Books, Movies, Music & Wayback Machine”

 

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dieStandard.at: Finanzprobleme - Missy Magazine: In der Krise groß geworden http://diestandard.at/1350259943962/Missy-Magazine-Mit-der-Krise-gross-geworden Wed, 31 Oct 2012 20:49:00 +0100 http://diestandard.at/1350259943962/Missy-Magazine-Mit-der-Krise-gross-geworden Das feministische Popmagazin geht auf Abo-Tour, um auf Dauer unabhängig vom krisenhaften Anzeigenmarkt zu werden - Peaches und die Jolly Goods helfen dabei ]]> der VÄTER Blog: Elterngeldzeit für Väter http://vaeter-und-karriere.de/blog/index.php/2012/10/31/elterngeldzeit-fur-vater/ Wed, 31 Oct 2012 19:25:27 +0100 http://vaeter-und-karriere.de/blog/index.php/2012/10/31/elterngeldzeit-fur-vater/ Hans-Georg Nelles Das SowiTra Institut führt das wissenschaftliche Forschungsprojekt „Elterngeldzeit für Väter – langfristige Effekte” durch. Mit dieser Studie wird an das Vorgängerprojekt „Das neue Elterngeld” angeknüpft, mit dem vor 3 Jahren betriebliche Erfahrungen von Vätern erfragt wurden. Beim aktuellen Projekt liegt der Fokus auf den langfristigen Effekten der Elterngeldnutzung durch Väter sowohl am Arbeitsplatz als auch in der Familie.

Daher stehen folgende Fragen im Mittelpunkt der Untersuchung

  • Welche beruflichen und betrieblichen Bedingungen erleichtern die Elterngeldzeit für Väter?
  • Verändern die Elterngeldzeiten männlicher Beschäftigter die Betriebskultur und die Familienfreundlichkeit des Betriebs nachhaltig?
  • Gelingt es Väter nach dem Ende der Elterngeldzeit, Berufstätigkeit und Vaterrolle gut auszubalancieren?
  • Wie bewerten Väter ihre Elterngeldmonate im Rückblick?
  • Wie hat sich die Elterngeldzeit auf Familie und Partnerschaft ausgewirkt?
  • Wie unterstützt die Nutzung der Elterngeldzeit durch die Väter die Erwerbstätigkeit der Mütter der Kinder?

Zentrale Bestandteile des Projekts sind:

a) Interviews mit Betriebsexpert/innen wie Vertreter/innen der Personalabteilung, mit Betriebs-/Personalrät/innen und/oder Gleichstellungsbeauftragten, die mit der Umsetzung und Gestaltung der Elterngeldzeit in ihren Betrieben betraut sind. Thema: Inanspruchnahme der Elterngeldmonate durch Väter, betriebliche Erfahrungen bei der Umsetzung sowie Nutzungsmuster und ihre jeweiligen Vor- und Nachteile. Vielleicht hätten Sie Interesse, an einem Interview teilzunehmen oder können uns an Kollegen und Kolleginnen weitervermitteln?

b) Interviews mit Vätern zu den oben genannten ausgewählten Themen und Aspekten. Sie könnten uns sehr bei unserer Untersuchung helfen, indem Sie in Ihrem Betrieb auf die Möglichkeit aufmerksam machen, an unserer Studie teilzunehmen.

c) die anonyme Online-Befragung “Eltern-Zeit-Väter” wird zum Jahresende 2012 über der Internetseite www.elternzeitvaeter.de zugänglich sein.

Quelle

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fachschaftsinitiative gender studies: Zweite MASTER MESSE Berlin am 06. Dezember – 30% mehr Aussteller! http://genderini.wordpress.com/2012/10/31/zweite-master-messe-berlin-am-06-dezember-30-mehr-aussteller/ Wed, 31 Oct 2012 17:57:09 +0100 http://genderini.wordpress.com/2012/10/31/zweite-master-messe-berlin-am-06-dezember-30-mehr-aussteller/ laska969 ]]> fachschaftsinitiative gender studies: Einladung zur studentischen FLT*Vollversammlung http://genderini.wordpress.com/2012/10/31/einladung-zur-studentischen-fltvollversammlung/ Wed, 31 Oct 2012 17:56:18 +0100 http://genderini.wordpress.com/2012/10/31/einladung-zur-studentischen-fltvollversammlung/ laska969 ]]> AVIVA-Berlin RSS-News: Lore - Ein Film von Cate Shortland nach dem Roman The Dark Room von Rachel Seiffert. Ab 1. November 2012 im Kino http://www.aviva-berlin.de/aviva/Found.php?id=141476 Wed, 31 Oct 2012 17:53:10 +0100 http://www.aviva-berlin.de/aviva/Found.php?id=141476 dieStandard.at: ÖVP-Frauen - Novelle zu Gleichbehandlung geht "zu weit" http://diestandard.at/1350259922329/OeVP-Frauen-geht-Novelle-zu-Gleichbehandlung-zu-weit Wed, 31 Oct 2012 17:20:00 +0100 http://diestandard.at/1350259922329/OeVP-Frauen-geht-Novelle-zu-Gleichbehandlung-zu-weit Schittenhelm gegen Erweiterung des Diskriminierungsschutzes: "Bevormundung der Unternehmer" ]]> dieStandard.at: Gleichgeschlechtliche Ehe - Brad Pitt unterstützt mit 100.000 Dollar http://diestandard.at/1350259967357/Brad-Pitt-unterstuetzt-mit-100000-Dollar Wed, 31 Oct 2012 16:54:12 +0100 http://diestandard.at/1350259967357/Brad-Pitt-unterstuetzt-mit-100000-Dollar Prominente Unterstützung über 100.000 Dollar kurz vor Volksabstimmung in vier US-Bundesstaaten ]]> Zwischengeschlecht.info: "Ich bin ein Zwitter" - Radio 105, 13.10.12 + online http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2012/10/31/Ich-bin-ein-Zwitter-Radio-105 Wed, 31 Oct 2012 16:03:00 +0100 http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2012/10/31/Ich-bin-ein-Zwitter-Radio-105 seelenlos FrançaisEnglishVerein Zwischengeschlecht.orgSpendenMitglied werdenAktivitäten

Die Zwitter Medien Offensive™ geht weiter!

Menschenrechte auch für Zwitter!

>>> 40-minütige Talk-Sendung von Michi Sahli auf dem CH-Jugendsender One-O-Five, mit Daniela "Nella" Truffer und yours truly a.k.a. Markus Bauer, jetzt auch zum online nachhören. Danke!

Es geht natürlich um unsere Arbeit, aber auch um Persönliches. Die Sendung ist auf Schwyzertütsch.

>>> Nellas Geschichte(n) auf diesem Blog

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homonauten: Ein Geschlecht ist ein Geschlecht ist kein Geschlecht http://feedproxy.google.com/~r/Homonauten/~3/l461StHCcdk/ Wed, 31 Oct 2012 15:49:59 +0100 http://feedproxy.google.com/~r/Homonauten/~3/l461StHCcdk/ Tobias Eigentlich ist die Sache doch Sonnenklar: Männer sind diejenigen mit einem Penis und Frauen diejenigen mit einer Vagina. Oder etwa nicht? Der Biologe Heinz-Jürgen Voß argumentiert für die Aufhebung der Unterscheidung zwischen Männern und Frauen und zeigt, dass das biologische Geschlecht nicht in zwei rein dichotomen Ausprägungen auftritt.

Bei der Beschäftigung mit dem Geschlecht waren Voß einige Erklärungen in der Biologie zu einfach. Deswegen hinterfragt er in seiner Dissertation biologische Theorien zum Geschlecht. Dabei stellt er die grundlegende Auffassung in Frage, dass es zwei biologische Geschlechter gebe. Außerdem glaubt er nicht, dass es biologische Gründe dafür gibt, mit welchen Menschen man Sex haben will. Voß stellt damit in Frage, was für die meisten als selbstverständlich gilt.

In meiner Dissertation über medizinisch-biologische Geschlechterbetrachtungen zeige ich, dass nicht nur soziale Geschlechterrollen, sondern auch biologisches Geschlecht und biologische Theorien immer in gesellschaftlichen Zusammenhängen entstehen. Deswegen schaue ich mir die Bestimmung von biologischem Geschlecht und deren zeitliche Entwicklung an. Dabei zeigt sich, dass es stets intensive Diskussionen darum gegeben hat, wie gleich oder verschieden zwei Geschlechter sind und ob sich diese zwei Geschlechter überhaupt eindeutig unterscheiden lassen. (Heinz-Jürgen Voß)

Warum das alles also doch nicht so einfach ist, wie es scheint, und was Sex mit Geschlecht zu tun hat, erklärt der Biologe Heinz-Jürgen Voß in diesem fluter.de Interview: Die Sache mit dem Geschlecht.

Inhaltsquelle: (c) fluter.de
Bildquelle: (cc) sejanc

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Ein Geschlecht ist ein Geschlecht ist kein Geschlecht ist ein Artikel des Blogs • homonauten •. Einige Rechte vorbehalten!


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Maedchenmannschaft: Was weiße Typen uns über V*rg*w*lt*g*ng*n beibringen wollen http://maedchenmannschaft.net/was-weisse-typen-uns-ueber-vrgwltgngn-beibringen-wollen/ Wed, 31 Oct 2012 15:00:09 +0100 http://maedchenmannschaft.net/was-weisse-typen-uns-ueber-vrgwltgngn-beibringen-wollen/ Viruletta (Triggerwarnung (Verlinkungen inbegriffen): V*rg*w*lt*g*ngsverharmlosungen werden zitiert, Strategien zur Aufrechterhaltung einer V*rg*w*lt*g*ngskultur werden thematisiert und das Wort V*rg*w*lt*g*ng wird mehrfach ausgeschrieben.)

Es wird wirklich mal langsam Zeit für ein Bullshit-Bingo mit dem Titel: “Was weiße Typen uns über Vergewaltigungen beibringen”. Das Spielbrett ließe sich schon jetzt problemlos füllen und es würden wahrscheinlich in relativ regelmäßigen Abständen neue Felder hinzu kommen. Wer bisher noch nicht alle Felder voll hat, bräuchte sich nur einmal bei den us-amerikanischen Republikanern umsehen. Aus irgendeinem Grund scheinen diese besonders kreativ und beflissen darin zu sein, sich verharmlosende, realitätsverzerrende Theorien über den Sinn, das Erleben und die Folgen einer Vergewaltigung auszudenken.

Wer eine entsprechende Theorie um die Ohren gehauen bekommen möchte, muss einem scheinbar beliebigen Exemplar besagter Personengruppe nur einmal eine Frage bezüglich des Abtreibungsrechtes für Überlebende einer Vergewaltigung stellen. Denn als strikte Abtreibungsgegner sprechen sich die meisten Republikaner selbst dann noch gegen das Recht auf Abtreibung aus, wenn die Schwangerschaft aus einer Vergewaltigung hervorgegangen ist.

Todd Akin ist so ein Name, der vielen von uns diesbezüglich wahrscheinlich noch im Gedächtnis geblieben ist. Ende August hatte er mit einem Interview für Aufsehen gesorgt, in dem er behauptet hatte, der weibliche* Körper verfüge über Mittel und Wege, eine Schwangerschaft zu unterbinden, sofern es sich um eine “echte” Vergewaltigung gehandelt habe. Der Umkehrschluss dieser Theorie würde bedeuten, dass all diejenigen, die in Folge einer Vergewaltigung schwanger werden, entweder Falschbeschuldiger*innen sind, oder den Gewaltakt insgeheim “genossen” oder gar “gewollt” haben. Eine solche Theorie ist nicht nur wissenschaftlich falsch, sondern sie dient auch dazu, die Vergewaltigungskultur, in der wir alle nach wie vor leben müssen, aufrecht zu erhalten, indem sie die Täter ent- und die Betroffenen belastet.

Letzte Woche hat sich dann auch Parteikollege Richard Mourdock in die Riege eingereiht. Er ließ in einem Interview verlauten: “Selbst wenn das Leben nach dem schrecklichen Erlebnis einer Vergewaltigung beginnt, ist das etwas, das von Gott beabsichtigt ist.“ In dem Plan eines wie auch immer gearteten Gottes sollen also auch Vergewaltigungen vorkommen? Ich frage mich was eine Aussage wie diese bei all denjenigen bewirken muss, die sowohl den Worten konservativer Politiker wie Mourdock als auch an die Existenz eines Gottes glauben. Als was müssten entsprechende Personen eine Vergewaltigung dann auffassen? Als - womöglich noch gerechte - Strafe? Und was ist dann mit dem Täter? Würde er dieser verqueren Logik zufolge nicht nur “den Willen Gottes” ausführen? Wir haben hier Victimblaming (Schuldumkehrung) und Rape Culture (Vergewaltigungskultur) in ihrer Reinform! Und mir wird wirklich schlecht, wenn ich mir vergegenwärtige, was für einen Einfluss Typen wie Mourdock, Akin und Co auf Diskurse und somit auch Gesetze haben.

Debatten um Abtreibungen und Diskussionen über Vergewaltigungen haben eines gemeinsam: beide drehen sich zu einem bedeutenden Teil um zumeist weibliche Körper und greifen auf unterschiedliche Arten in das Selbstbestimmungsrecht über eben jene Körper ein. Wie diese Diskussionen geführt werden und wer in ihnen federführend ist, hat immer etwas mit Machtverhältnissen zu tun. Wer über den eigenen Körper bestimmen darf und wer nicht, und wer sich sogar das Recht rausnehmen kann, über fremde Körper zu bestimmen, ist nicht beliebig, sondern tief in unserere gesellschaftlichen Strukturen eingeschrieben. Auch wenn ich beides nicht miteinander gleichsetzen will, halte ich es nicht für zufällig, dass Männer, die sich gegen Abtreibungen aussprechen, auch dazu neigen, Vergewaltigungen zu verharmlosen.

* Auf die Idee, dass nicht nur weibliche Körper schwanger werden können, würde Akin natürlich niemals kommen.

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ZtG - Blog: Studentische FLT*Vollversammlung an der HU – 7. November – 14.15 Uhr http://www2.gender.hu-berlin.de/ztg-blog/2012/10/studentische-fltvollversammlung-an-der-hu-7-november-14-15-uhr/ Wed, 31 Oct 2012 14:32:55 +0100 http://www2.gender.hu-berlin.de/ztg-blog/2012/10/studentische-fltvollversammlung-an-der-hu-7-november-14-15-uhr/ sonja weeber Einladung zur studentischen FLT*Vollversammlung

Mittwoch, 7. November 2012 – 14.15 Uhr – Raum UL6, 3103

Liebe Stu_dentinnen*,

am Mittwoch, den 7. November 2012 findet um 14.15 Uhr erstmals eine studentische
FLT*Vollversammlung in Raum 3103 im HU-Hauptgebäude (Ostflügel, zweiter Stock)
statt. Die studentische FLT*Vollversammlung ersetzt ab diesem Jahr die studentische
Frauen*Vollversammlung. Sie wählt die Refer_entinnen für queer_Feminismus des
Referat_innenRates der HU (ehemals Referat für alle Frauen*).

Darüber hinaus soll die studentische FLT*Vollversammlung auch ein Ort sein, an dem
die amtierenden Referent_innen Euch über ihre Arbeit im vergangenen Jahr berichten
und dazu befragt werden können, sich Initiativen vorstellen, die an unserer Uni rund
um die Themen Queer_Feminismus, Gleichstellung und Antidiskriminierung aktiv sind
und an dem wir uns austauschen und gemeinsam ins Gespräch kommen können.

Mit der Umbenennung des Referats und der Vollversammlung wollen wir
queer_feministi-sche Inhalte an der Uni stärker sichtbar machen und würden uns
freuen, unsere Arbeit in einer weiteren Amtszeit gemeinsam fortsetzen zu können.

Die studentische FLT*Vollversammlung (insbes. Berichte, Wahl der Referentin_nen und
Vorstellung der Initiativen) wird bis ca. 16 Uhr dauern. Im Anschluss besteht die
Möglichkeit, z.B. im studentischen Café Krähe weiter zu diskutieren.

Für Fragen, Ideen und Anregungen meldet Euch unter:
[email protected]

Herzliche Grüße,

Eure R_eferentinnen für queer_Feminismus (ehemals für alle Frauen*)
Sonja Kristina Weeber und Anna Damm

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dieStandard.at: Höchstgericht - Fußfessel für Salzburger Sexualstraftäter bestätigt http://diestandard.at/1350259892711 Wed, 31 Oct 2012 12:03:11 +0100 http://diestandard.at/1350259892711 dieStandard.at: Silikon-Skandal - 13.500 Französinnen wurden Implantate entfernt http://diestandard.at/1350259912988/13500-Franzoesinnen-wurden-Implantate-entfernt Wed, 31 Oct 2012 11:59:56 +0100 http://diestandard.at/1350259912988/13500-Franzoesinnen-wurden-Implantate-entfernt dieStandard.at: Britische Studie - Brustkrebs-Screening wirkt, trotz Überdiagnosen http://diestandard.at/1350259836257/Brustkrebs-Screening-wirkt-trotz-Ueberdiagnosen Wed, 31 Oct 2012 11:27:00 +0100 http://diestandard.at/1350259836257/Brustkrebs-Screening-wirkt-trotz-Ueberdiagnosen ZtG - Blog: Stellenausschreibung für studentische Beschäftigte: Mitarbeit im Zentrum für Innovation und Qualität in Studium und Lehre an der Alice Salomon Hochschule Berlin http://www2.gender.hu-berlin.de/ztg-blog/2012/10/stellenausschreibung-fur-studentische-beschaftigte-mitarbeit-im-zentrum-fur-innovation-und-qualitat-in-studium-und-lehre-an-der-alice-salomon-hochschule-berlin/ Wed, 31 Oct 2012 10:43:28 +0100 http://www2.gender.hu-berlin.de/ztg-blog/2012/10/stellenausschreibung-fur-studentische-beschaftigte-mitarbeit-im-zentrum-fur-innovation-und-qualitat-in-studium-und-lehre-an-der-alice-salomon-hochschule-berlin/ UBoehm Ab dem nächst möglichen Zeitpunkt ist im Zentrum Alice-Salomon-Hochschule für Innovation und
Qualität in Studium und Lehre (ASH-IQ) (gefördert über das Bund-Länder-Programm „Qualitätspakt
Lehre“) unter der Leitung der Prorektorin für Studium und Lehre, Frau Prof. Dr. Viernickel, eine Stelle
im Umfang von 40 Stunden pro Monatfür studentische Mitarbeitende zu besetzen. Das Zentrum
ASH-IQ fokussiert auf nicht-traditionelle Studierende und fungiert als Multiplikator für die (Weiter-)
Entwicklung innovativer Ideen und als Fördereinrichtung für deren Umsetzung.
Im Zentrum ASH-IQwerden folgendedrei Schwerpunktbereiche bearbeitet:
•Innovative, interdisziplinäre und studiengangsübergreifende Lehr- und Studienformate
•Maßnahmen zur Förderung des Hochschulzugangs und zur Verbesserung der
Studienbedingungen
•elearning- und Blended-Learning-Angebote
Die Aufgaben der studentischen Mitarbeitenden umfassen die Unterstützung des Projektteams mit
drei wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen sowie die Mitwirkung bei den anfallenden Aufgaben im
Projekt.
Ein besonderer Schwerpunkt der Tätigkeitder gesuchten studentischen Beschäftigten liegt inder
Unterstützungdes Teams bei der Öffentlichkeitsarbeit, insbesondere bei der Pflege des
Internetauftritts (Homepage und Webportal) sowie bei weiteren Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit.
Darüber hinaus können folgende Tätigkeiten anfallen: Mitwirkung bei Recherchen, Dokumentationen
sowie Unterstützung bei der Konzipierung, Durchführung und Evaluation von Maßnahmen
Wir freuen uns auf Sie, wenn Sie eine Affinität zurÖffentlichkeitsarbeit mitbringen und bereits erste
Erfahrungen in Projektarbeit gesammelt haben. Wichtig ist uns dabei, dass Sie kommunikativ sind,
gerne im Team arbeiten und neuen Denkansätzen gegenüber aufgeschlossen sind. Gerne können Sie
evtl. eigene biographische Erfahrungen als sog. nicht-traditionelle Studierende in die Projektarbeit
einbringen.
Der Arbeitsvertrag verpflichtet, soweit nicht etwasanderes vereinbart wird, zu einer Arbeitsleistung
von 40 Stunden, auch während der vorlesungsfreien Zeit. Verträge für studentische Beschäftigte sind
in der Regel auf maximal 4 Semester befristet. Studierende mit Behinderung werden bei gleicher
Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Bitte schicken Sie uns Ihre Bewerbung mit tabellarischem Lebenslauf bis zum 15.11.2012unter der
Angabe der Kennzahl und des Studiensemesters an: Alice Salomon Hochschule, Zentrum ASH-IQ,
Alice-Salomon-Platz 5, 12627 Berlin oder im PDF-Format via Mail an [email protected] richten
ist. Gerne stehen wir auch für Ihre Rückfragen telefonisch (99245-185/283/380) zur Verfügung.
Zum Vertragsabschluss benötigen Sie nach der Einstellungsentscheidung dann ggf. eine
Immatrikulationsbescheinigung, Steuerkarte, Nachweis über die Krankenversicherung sowie einen
Sozialversicherungsausweis. Für die personalrechtlichen Angelegenheiten studentischer Beschäftigter
ist innerhalb der Allgemeinen Verwaltung der Alice-Salomon Hochschule Frau Hellenkamp zuständig.
Die Ausschreibung finden Sie auch unter: [www.ash-berlin.eu]

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ZtG - Blog: Konferenz “genderDynamiken: Fachkulturen und Organisationsformen in der Physik” http://www2.gender.hu-berlin.de/ztg-blog/2012/10/konferenz-genderdynamiken-fachkulturen-und-organisationsformen-in-der-physik/ Wed, 31 Oct 2012 10:42:36 +0100 http://www2.gender.hu-berlin.de/ztg-blog/2012/10/konferenz-genderdynamiken-fachkulturen-und-organisationsformen-in-der-physik/ Mike Laufenberg Einladung zur Kick-off-Konferenz:

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

wir möchten Sie herzlich zur Kick-off-Tagung einladen:

“genderDynamiken. Fachkulturen und Organisationsformen in der Physik”

Das Projekt “genderDynamiken” geht den Wechselwirkungen zwischen Fachkulturen in der Physik, Geschlechterverhältnissen und Organisationsformen physikalischer Forschung nach. Es ist ein Verbundprojekt des Fachbereichs Physik an der Freien Universität Berlin (Verbundkoordination), dem Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung sowie dem Institut für Soziologie an der Technischen Universität Berlin. Das Projekt wird vom BMBF gefördert.

Die Kick-off-Tagung wird am Donnerstagnachmittag, den 22. November 2012, um 14 Uhr mit zwei Key Note-Vorträgen eröffnet.

Key Note Speaker sind:

Prof. Sharon Traweek (Los Angeles, UCLA):
Die Anthropologin und Historikerin Sharon Traweek ist Professorin an den Fachbereichen für Geschichte und Gender Studies der University of California in Los Angeles. Ihre ethnographischen Arbeiten über die Fach- und Geschlechterkulturen der Hochenergiephysik in den USA und Japan waren bahnbrechend für die Entwicklung der Science and Technology Studies.

und

Prof. Beate Krais (Berlin/TU Darmstadt):
Beate Krais war bis zu ihrem Ruhestand Professorin für Soziologie an der TU Darmstadt. Sie hat wegweisende Forschungsarbeiten zu Geschlechterordnungen und Wissenschaftskulturen durchgeführt, darunter die erste umfassende Studie zur beruflichen Situation von Physikerinnen in Deutschland.

Zeit: Donnerstag, 22. November 2012, 14 Uhr
Ort: Freie Universität Berlin
Akademischer Senatssaal
Henry-Ford-Bau
Garystraße 35
14195 Berlin-Dahlem

http://www.fu-berlin.de/service/orientierung/hfb/index.html

Am Freitag, den 23. November 2012 findet eine Arbeitstagung zum Projekt statt. Bei Interesse ist eine Teilnahme möglich. Bitte benachrichtigen Sie uns in diesem Fall, da die TeilnehmerInnenzahl begrenzt ist.

Mit freundlichen Grüßen,
Elvira Scheich
Martina Erlemann

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